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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Warum Zener Diode bei USB asp (und anderen)


Autor: Simon B. (Gast)
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Hi,

mich würde mal interessieren, warum man beim USB asp 2 Zener Dioden 
benötigt...

Diese werden ja ausserdem noch "Verkehrt" herum angeschlossen.
Ich stelle mir das so vor, dass durch die Z Diode, die mit Anode an 
Masse und mit der Kathode jeweils an D+ und D- geschaltet ist, von einer 
Logischen 1 nur Ud-3,6V übrigbleiben.... (wobei Ud die Spannung von D+ 
und D- ist).

Da ich nicht weiß, welcher Spannungshub zwischen D+ und D- ist (Ich 
dachte es ist zu GND 5V als TTL) bzw. von D jeweils zu GND stell ich die 
Frage mal und hoffe, dass es mir jemand erklären kann.


Vielen Dank.

Autor: Christian R. (supachris)
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Die USB Datenleitungen laufen mit 3,3V, der Atmel muss aber mit 5V 
laufen (ich denke mal, wegen der Geschwindigkeit). Am Eingang erkennt 
der AVR 3,3V als High, alles OK. Ist er Ausgang, gibt er knapp 5V raus, 
zuviel für die USB Datenleitungen. Also ist da der Widerstand plus 
Z-Diode drin, zusammen begrenzen die die Spannung an D+ und D- auf max. 
3,6V. Bei "richtigen" USB Controllern braucht man das nicht, da die 
intern sowieso mit 3,3V laufen, und meist einen Spannungsregler dafür 
eingebaut haben, siehe FTDI.

Autor: mui (Gast)
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ist zum Pegel anpassen. USB hat 3,3V (bzw. mit Z-Diode 3,6), µCs haben 
normalerweise 5V (also TTL- Pegel), kommen aber mit weniger zurecht.

Gruß

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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Alternativ kann man den AVR auch mit 3,3V betreiben. Allerdings muss man 
diese Versorgungsspannung aus den 5V des USB Anschlusses erst 
generieren, falls man den AVR über USB versorgt. Im einfachsten Fall 
hilft es schon, wenn man den AVR über zwei in Reihe geschaltete Dioden 
von der 5V USB-Spannung versorgt.

PS: USB stellt eine Versorgungsspannung von 5V bereit. Die 
Datenleitungen von USB arbeiten aber nur mit 3,3V.

Autor: Simon B. (Gast)
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Hi, Cool Danke!


Dann war mein selbstgedachtes ja nicht verkehrt froi

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