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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannung von elektr. Trafo gleichrichten


Autor: Gärtner (Gast)
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hei, ich habe einen elektronischen Trafo für 12V mitdem ich eine 
Schaltung und mehrere Schütze versorgen will. Die Schütze sind für 
Gleichspannung ausgelegt. Der Trafo liefert eine Wechselspannung mit 
100KHz Pulsfrequenz und einer 50Hz Sinusschwingung als Einhüllender. 
Kann ich einfach einen Gleichrichter mit Kondensator hinten dranhängen? 
Der Trafo ist für Halogenspots konstruiert und ob ein normaler 
Gelichrichter mit den 100KHz zurecht kommt, weiß ich auch nicht?

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Normale Gleichrichter sind ungeeignet. Nimm am besten Schottkydioden die 
den Strom und die Spannung aushalten. Ansonsten sollte es aber 
funktionieren, wenn die Elkos nicht allzu groß sind.

Autor: Gärtner (Gast)
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Danke für die Antwort, dann baue ich den Gleichrichter also aus 4 
Schottkydioden auf und schalte zum Elko noch zwei Papier-Staniol-Wimas. 
Noch eine Frage:
Ich nehme das Ding aus versicherungstechnischen Gründen. Meine Schaltung 
soll  mit 12V laufen um über 12V-Schütze eine Beleuchtung ein und 
ausschalten. Falls da mal etwas sein sollte, will ich sagen können, dass 
der 230V Teil komplett aus handelsüblichen und zugelassenen Bauteilen 
bestanden hat.
Die Trafos sind zwar für Halogenspots konstruiert und nicht um als 
Netzteil zu dienen, aber den Verwendungszweck kann man ja nicht 
vorschreiben, oder?
Jedenfalls steht auf dem Trafo nichts drauf was den Verwendungszweck 
angeht.

Autor: Peter (Gast)
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die üblichen Halogen Trafos haben aber eine Mindestlast erreichst du die 
auch immer?

Wenn die Verkabelung zwischen den Lampen, Schützen und Trafo nicht 
sachgerecht ausgeführt ist helfen auch nicht "handelsüblichen und 
zugelassenen Bauteile" denn auch eine Diode ist ein handelsüblichen 
Bauteil.

Autor: blub (Gast)
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nimm ein handelübliches OpenFrame netzteil und zimmer da bitte keinen 
schrott zusammen....

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Gärtner wrote:
> Ich nehme das Ding aus versicherungstechnischen Gründen. Meine Schaltung
> soll  mit 12V laufen um über 12V-Schütze eine Beleuchtung ein und
> ausschalten. Falls da mal etwas sein sollte, will ich sagen können, dass
> der 230V Teil komplett aus handelsüblichen und zugelassenen Bauteilen
> bestanden hat.
> Die Trafos sind zwar für Halogenspots konstruiert und nicht um als
> Netzteil zu dienen, aber den Verwendungszweck kann man ja nicht
> vorschreiben, oder?

Erst mal die technische Erklärung:
Würde ich nicht machen, weil diese Trafos für eine Mindestlast ausgelegt 
sind und Lastsprünge schlecht verkraften. Wenn das Netzteil nur zwei 
Schütze versorgen soll, so ist das zu wenig Strom. Ich hab so ein 
Netzteil mal mit einer schwankenden Last über den Jordan geschickt.

Nun die rechtliche Erkärung:
Diesem Beleuchtungstrafo würde ich, gerade wenn du ein Anfänger bist, 
ein verschlossenes fertiges Netzteil vorziehen. Dieses muss nur noch an 
die Steckdose, und du musst dir um die VDE keinen Gedanken machen. Was 
du auf Kleinspannungsseite machst ist dann egal, solange du da keinen 
Brand auslöst. Das geht nämlich auch mit 12V hervorragend.

Autor: Gärtner (Gast)
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>Wenn die Verkabelung zwischen den Lampen, Schützen und Trafo nicht
>sachgerecht ausgeführt...

Darauf werde ich schon achten. Nur da man selbst mit Ausbildung im 
Bereich Elektronik nicht irgendein Netzgerät für 230V basteln darf, 
setze ich lieber auf fertige Komponenten. Mit 12V-36V darf ja nunmal 
jeder rummurksen.
Das Openframe Netzteil ist eine gute Idee, dann kann ich gleich meine 
24V Schütze verwenden und brauche keine 12V-Schütze zu kaufen.

>"handelsüblichen und zugelassenen Bauteile" denn auch eine Diode ist ein 
>handelsüblichen Bauteil.

Richtig, aber wenn man es so sieht, hätte jede Bastelein automatisch 
eine Zulassung. Wenn ein Netzgerät abfakelt, das laut Hersteller 
dauerkurzschlussfest ist, ist das nunmal nicht meine Schuld.

Autor: Gärtner (Gast)
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>solange du da keinen Brand auslöst.
Das lässt sich einfach verhindern. Vor jeden Schütz kommt eine passende 
Sicherung und meine Steuerung bekommt auch ein passende.

Ich bin kein Anfänger auf dem Gebiet der Signal-Elektronik. Ich habe nur 
keine Ausbildng als Elektriker/Elektroniker. Normalerweise arbeite ich 
nicht mit Spannungen jenseits von 20V, deshalb greife ich auf Schütze 
und fertige Netzteile zurück um damit möglichst wenig zu tun zu haben. 
Meine Verkabelung mag nicht schön winkelig sein auf Dinge wie 
Querschnitt, Aderendhülsen, Absicherung, überlanger Schutzleiter, 
wasserdichte Gehäuse, wasserdichte Zuleitungen achte ich schon.

Autor: oszi40 (Gast)
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Zustimmung Alex,

Ob der vorhandene elektronische Trafo von oben wirklich 12V geregelt 
liefert, habe ich auch noch größte Zweifel.

Ein fertiges Netzteil zu nehmen ist die beste Lösung, da

1.Herstellergeprüft, hochspannungsgeprüft
2.bei Störung problemlos austauschbar
3.schnell fertig
4.oft schon für wenige EUR zu beschaffen z.B. Pollin

Autor: Peter (Gast)
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> Richtig, aber wenn man es so sieht, hätte jede Bastelein automatisch
> eine Zulassung. Wenn ein Netzgerät abfakelt, das laut Hersteller
> dauerkurzschlussfest ist, ist das nunmal nicht meine Schuld.
Das muss nicht immer so sein, jedes Gerät ist zu einem bestimmten zweg 
da, wenn du also eine Halogen-Trafo also Netzteil verwendest dann 
schliesst der Hersteller auch die Garantie aus.

Autor: Gärtner (Gast)
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>wenn du also eine Halogen-Trafo also Netzteil verwendest dann
>schliesst der Hersteller auch die Garantie aus.
Genau das ist der Punkt: Er hat nirgendwo einen Verwendungszweck 
angegeben!
Es steht nur da, dass es sich um einen elektronischen Trafo handelt, der 
11.5V liefert. Aber gut, die Sache hat sich erledigt. Das 24V 45W 
Openframe-Netzgerät kommt zum Einsatz und mich auch noch billiger, weil 
ich keine 12V-Schütze kaufen muss und meine 24V-Schütze verwenden kann.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Das Openframe Netzteil ist eine gute Idee, dann kann ich gleich meine
>24V Schütze verwenden und brauche keine 12V-Schütze zu kaufen.

Ich nehme immer die elektronischen Trafos von Reichelt, und wickel die 
dann auf 24V um. So kann ich prima meine Lichterketten und -netze 
betreiben...

Die Original 24V-Trafos sind so klobig.

Autor: Gärtner (Gast)
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Du möchtest mich auf den Arm nehmen :-)
Beim Umwickeln des Übertragers verliert man die Zulassung.
Aber dass das, was ich mir ausgesucht habe ein Sperrwandler ist, bei dem 
die Ausgangsspannung nicht direkt geprüft wird kann schon sein bei 10% 
Toleranz:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D483;...

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Du möchtest mich auf den Arm nehmen :-)
>Beim Umwickeln des Übertragers verliert man die Zulassung.

Nein. Deshalb nehm ich die von Reichelt. Die kann man zerstörungsfrei
öffnen.
Na und? Ich bin vom Fach und weiß was ich tue. Nam muss die Wicklung
natürlich ordentlich ausführen ;-)


Ich meine den da:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4;GROUP=C51;G...
(Im Anhang ein Foto des Umbaus. Ich denke es ist zu erkennen)

PS:
Spulen umgewickelt hab ich beim Moped schon (Simson). Da gabs für
Elektronikzündungen (rote Schwungscheibe) 6V@35W pro
Lichtmaschinen-Spule.
Die eine, die fürs Abblend/Fernlicht war, hab ich auf 12V umgewickelt
und eine H4 mit 35/35Watt (gibts/gabs damals an Aral) eingebaut..

Das war dann wenigstens tadelloses Licht ;-)

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