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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Diplomarbeit in Dresden zu vergeben: Anwendungs-Programmierung Windows

Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 29.08.2008 14:27
Dateianhang: Diplomaufgabe_Funk.pdf (60,6 KB, 470 Downloads)

Hallo,

wir haben mal wieder eine Diplomarbeit zu vergeben. Alles weitere im
Anhang.
Interessenten können sich auch gerne hier erst mal melden.
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum: 29.08.2008 18:35

Klingt doch gut. Gibt es denn noch Studenten, die eine Diplomarbeit
schreiben müssen? Machen jetzt nicht alle den Bachelor oder Master?
Autor: Michi (Gast)
Datum: 29.08.2008 18:51

Auch beim Master muss man eine Diplomarbeit schreiben!
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum: 29.08.2008 19:09

Von der Arbeit her mag das das Gleiche sein, der Name hat sich aber wohl
in "Master-Thesis" bzw. "Bachelor-Thesis" geändert. Das sollten Anbieter
solcher Arbeiten berücksichtigen. Auch der Umfang bzw. Zeitrahmen ist
nicht mehr gleich.
Autor: Michi (Gast)
Datum: 29.08.2008 19:53

ok..die Bezeichnung mag sich geändert haben, aber was hat sich an der
Dauer geändert?
Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 29.08.2008 21:26

Es werden noch Diplom-Ingenieure ausgebildet. Einer, der jetzt Diplomand
ist, hat ja vor 4 bis 5 Jahren im Idealfall angefangen, da war die
Amerikanisierung noch nicht so fortgeschritten. Kann auch gerne eine
Master-Arbeit werden. Batschelöre brauchen wir keine. Reine Theoretiker,
die nur über die Arbeit reden, brauchen wir auch keine. Kann gerne
eine(r) von der FH sein.
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum: 29.08.2008 21:50

Eine Bachelor-Arbeit darf max. vier Monate dauern, das ist aber schon
mit Ausnahmegenemigung. Zumindest an meiner ehemaligen Hochschule
(BaWü). Diplomarbeit waren max. sechs Monate, auch schon mit
Verlängerung. Nach SPO Diplom waren vier Monate für die Abschlussarbeit
vorgesehen und das auch noch in einem "normalen" Semester mit einigen
Prüfungen. Wobei die Verlängerung bei der Diplomarbeit unproblematisch
war.

Manche Profs schummeln sicherlich auch etwas im Sinne des
Diplomanden/Bachelors und melden die Arbeit etwas später an. Denn sie
wissen selbst, das man schon mal vier bis sechs Wochen zur Einarbeitung
braucht, dann hätte man nochmals vier bis sechs Wochen für die Arbeit
und schreiben muss man ja auch irgendwann. Das machen aber nicht
viele/alle. Genauso können die Firmen beim Schummeln helfen, indem sie
den Vertrag erst für einen späteren Zeitpunkt ausstellen. Dann geht das
ohne die Zustimmung des Profs.

An meiner ehemaligen Hochschule dürfte es nur noch eine Hand voll
Diplomanden geben und das sind die "Bummler" im letzten möglichen
Semester vor der Zeitüberschreitung fürs ganze Studium. Das heisst, wenn
sie dieses Semester nicht alle fehlenden Prüfungen geschafft haben, dann
können sie sich ihr Diplom abschminken. "Diplomvorlesungen" gibt es
schon seit ca. einem Jahr nicht mehr.
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum: 29.08.2008 21:52

Ach ja, ein Prof hat mir damals mal gesagt, dass eigentlich sechs Wochen
für die Bachelorarbeit im Gespräch waren. Das heisst, zwei Wochen
einarbeiten, zwei Wochen Thema bearbeiten und zwei Wochen schreiben. Das
Schreiben ist nicht zu unterschätzen, erstmal muss man eine brauchbare
Arbeit anfertigen, dann muss sie jemand korrekturlesen, dann muss man
Verbesserungen einarbeiten und schliesslich das ganze Drucken lassen.
Das Drucken dauert, je nach dem was gefordert wird, Leimung,
Spiralbindung etc., allein schon zwei bis drei Tage.
Autor: .... (Gast)
Datum: 30.08.2008 00:15

wo läßt du drucken?

Ich habe schon einige hinter mir (Große WG).
Das Drucken macht man heute selber! 10 Exenplare zu ja 100 Seiten sind
auch für einen billigen Farblaser nichts. Das Binden dauert mit
voranmeldung einige Stunden und gut! Spiralbindung dauert Minuten (Aber
nur im NOTFALL!)
Autor: Thomas B. (yahp) Benutzerseite
Datum: 30.08.2008 00:43

Drucken und Binden dauert wirklich bestenfalls einen Tag. Denoch sind
sechs Wochen für eine "wissenschaftliche" Arbeit haarsträubender Unsinn.
Das hat keinen Nährwert für den, der das Thema bearbeitet und auch nicht
für den, der das Thema ausgibt. Selbst drei Monate sind arg wenig, wenn
sich einer einarbeiten will, dann beispielsweise was konstruiert oder
entwirft, was auch noch gefertigt werden will. Total an der Realität
vorbei sowas.
Autor: Simon S. (herrbert)
Datum: 30.08.2008 00:56

Christian R. wrote:
> Batschelöre brauchen wir keine. Reine Theoretiker,
> die nur über die Arbeit reden, brauchen wir auch keine. Kann gerne
> eine(r) von der FH sein.

Hehe, schon geil was die Leute so über den Bachelor denken. Ist ja nicht
so dass man den Diplomstudiengang halt ein wenig komprimiert hat
ansonsten aber alles beim gleichen geblieben ist...
Autor: Sonnenschein (Gast)
Datum: 30.08.2008 00:57

Es hat nicht jeder einen Farblaser. Das Binden dauert einen Tag bzw.
über Nacht, so wurde es mir damals gesagt. Ich habe damals eine
Spiralbindung genommen. Meinem Prof war das egal und für mich wars
billiger und schneller. Die abgegebenen Arbeiten verstauben eh nur im
Keller. Wir sollten aber nicht um einen Tag mehr oder weniger streiten.

Es geht ja darum, welche Zeit man für eine "anständige"
wissenschaftliche Arbeit benötigt. Und da hat man heute drei bis max.
vier Monate, zum Teil auch nur zwei bis drei Monate. Nun braucht man
aber Zeit bis man einen Mikrocontroller, eine Programmiersprache,...,
vielleicht auch das Problem verstanden hat und man braucht Zeit um sich
eine Lösung auszudenken. Wenn man Pech hat, dann arbeitet man auch mal
eine Weile in die falsche Richtung oder muss feststellen, das die
vorgeschlagene Lösung nicht das tut, was man sich davon versprochen hat.
Ein Teil kann also ausprobieren sein. Da geht schon die ein oder andere
Woche drauf. Denn auch wenn man "fertig" ist mit dem Studium, das ganz
spezielle Wissen für eine bestimmte Aufgabe hat man sehr warscheinlich
nicht.
Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 30.08.2008 12:05

Simon S. wrote:
> Christian R. wrote:
>> Batschelöre brauchen wir keine. Reine Theoretiker,
>> die nur über die Arbeit reden, brauchen wir auch keine. Kann gerne
>> eine(r) von der FH sein.
>
> Hehe, schon geil was die Leute so über den Bachelor denken. Ist ja nicht
> so dass man den Diplomstudiengang halt ein wenig komprimiert hat
> ansonsten aber alles beim gleichen geblieben ist...

Leider ist das prinzipbedingt eine verlustbehaftete Komprimierung. Oder
willst du ernsthaft behaupten, dass ein Bachelor alles das gelernt hat,
was ein Dipl.-Ing. (FH) gelernt hat, incl. Praxissemester usw.?

Vielleicht können wir beim Thema bleiben?

Wir brauchen einen Diplomanden / Master-Anwärter mit
Programmier-Erfahrung in C# unter Windows, und elektrotechnischem
Verständnis.
Autor: Martin (Gast)
Datum: 30.08.2008 16:50

bekommt ein Diplomand eine Vergütung?
Immerhin erarbeitet er für euch Konzepte, die sonst ihr
machen würdet/müsstet.

Demnächst werde ich an meiner Uni die Institute
nach der Studienarbeit abklappern und frech nach
einer Vergütung fragen.

MfG, Martin
Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 30.08.2008 16:57

Ja es gibt Geld. Ein 80 Stunden pro Monat Hiwi-Vertrag ist die Regel.
Also 80 Stunden werden bezahlt. Vollzeit Anwesenheit ist bei Diplomanden
trotzdem erforderlich.
Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum: 30.08.2008 17:05

>Also 80 Stunden werden bezahlt. Vollzeit Anwesenheit ist bei Diplomanden
>trotzdem erforderlich.

Naja... Was bekommen die denn für den 80h-Vollzeit-Monat..?
Autor: Christian R. (supachris)
Datum: 30.08.2008 17:08

Ist laut sächsischem Hochschul-Rahmengesetz, oder wie sich das
Wort-Monster nennt. Ich glaub irgendwas mit ca 8 Euro pro Stunde, ist
noch abhängig, ob TU oder FH. Damit sind´s dann etwa 650€ im Monat.
Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum: 30.08.2008 17:11

>Damit sind´s dann etwa 650€ im Monat.

Das ist zumindest passabel.
Autor: Martin (Gast)
Datum: 30.08.2008 17:40

jepp, gutes Angebot!

MfG, Martin

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