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Forum: Analogelektronik und Schaltungstechnik Schaltplan für Aktivgleichrichter

Autor: Skippy (Gast)
Datum: 30.08.2008 17:38

Ich möchte ein schaltnetzteil bauen das so max 6-7Volt aber nen strom
von gut 40-70Ampere bringt.
Da würde sich ja eine Aktive Gleichrichtung gut machen schon allein
wegen der geringeren Verlußte.
Ich habe auch schon ein wenig rumgesucht bisher aber keinen passenden
Schaltplan für die Ansteuerung gefunden
Autor: Max (Gast)
Datum: 30.08.2008 18:03

Was soll eine aktive Gleichrichtung sein?
Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum: 30.08.2008 18:09
Dateianhang: rectifier.PNG (4,7 KB, 216 Downloads)
preview image for rectifier.PNG

In der Gleichrichtung eines Schaltnetzteils hab ichs mal so gemacht wie
im Anhang
Autor: Michael H* (-holli-)
Datum: 30.08.2008 18:19

da gabs mal in einer elektor einen artikel dazu. vllt findest du ja was.
Autor: Skippy (Gast)
Datum: 31.08.2008 05:07

@lippy thx die Lösung is natürlich genial einfach.
Während die "last" der Steuerwicklung gleich bleibt kann sich die
Ausgangsleistung ja ändern.
Hast du dies bei der berechnung der Windungszahlen berücksichtigt oder
macht das nichts aus?

@holli
Schade ich lese ja eigentlich relativ viel in der Elektor aber zumindest
in denen die ich hier hatte war es leider nicht drin.
Aber werd mal nochmal schaun villeicht findet man des ja doch noch
also danke schonmal für den Tip

@all
auch wenn sich das für mein Projekt mit lippys beitrag schon erledigt
hat.
Hätte ich dennoch neugierigerweise gern nen Schaltplan der ohne diese
zusätzliche Wicklungen auskommt.
Denn ein weiters Netzteil was ich mir mal irgendwann basteln will soll
die Spannung von 0,4 bis 12 einstellbar sein man könnt auch sagen von
0-12 und ich glaube mal da dürfte die variante dann doch probleme
bereiten.
Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
Datum: 31.08.2008 12:28

>@lippy thx die Lösung is natürlich genial einfach.
>Während die "last" der Steuerwicklung gleich bleibt kann sich die
>Ausgangsleistung ja ändern.
>Hast du dies bei der berechnung der Windungszahlen berücksichtigt oder
>macht das nichts aus?

Du musst folgendes beachten: Das was du siehst, ist die Sekundärseite
eines (selbstgebauten) Vollbrückendurchflusswandler. Das heißt, dass die
Signalformen an den Wicklungen immer nur Rechteckspannungen (pos und
neg) sind. Das Dämpfungsnetzwerk (im Plan R17/C8) sorgt dafür, dass
diese Rechteckspannung nicht (viel) überschwingen.
Das Wicklungszahlenverhältnis ist so gewählt, dass die Hilfsspannung für
die Gates unter keinen Umständen die zulässigen 20V erreichen. Ich hatte
das Wicklungszahlenverhältnis damals so errechnet, dass die Gatespannung
bei ca (12..15)Volt liegt.

Ich muss aber zugeben, dass mir für die Freilaufdiode(FET) noch keine
zuverlässige Lösung eingefallen ist...
Autor: Michael H* (-holli-)
Datum: 31.08.2008 13:51

http://www.elektor.de/jahrgang/2008/juli-august/ak...
ist ja noch gar nicht so lange her ^^
Autor: rudi (Gast)
Datum: 02.09.2008 14:40

siehe Anhang
aktiver Gleichrichter
Autor: rudi (Gast)
Datum: 02.09.2008 14:41
Dateianhang: sc4901.pdf (586,8 KB, 185 Downloads)

ooh, Anhang hat nicht funktioniert. (warum?)
Autor: Jens G. (jensig)
Datum: 02.09.2008 14:56

@ Matthias Lipinsky (lippy)

>Ich muss aber zugeben, dass mir für die Freilaufdiode(FET) noch keine
>zuverlässige Lösung eingefallen ist...

Inwiefern? Wofür eine Lösung?
Ich habe auch sowas nach diesem Prinzip im Einsatz, und das einzige, wo
ich mir Probleme ausmalen konnte war, daß diese Dioden evtl. mal leitend
werden könnten, falls irgendein Timing nicht richtig stimmen sollte,
oder die Last über den Transistor so große Werte annimmt, daß die
Spannung über Rdson die Flußspannung der Diode erreicht (was dann die
Ausschaltzeiten grob verschlechtern würde, und damit kurze Querströme).
Für den Fall habe ich einfach eine stromstarke Schottkydiode
parallelgeschaltet, so daß die FET-interne Diode nicht mehr zum tragen
kommen sollte, weil die Schottky den Strom wegen der geringeren
Flußspannung in dem Falle übernimmt (die ja schnell ist, und somit nicht
weiter stört).

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