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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Low ESR Elkos erkennen?


Autor: ElkoTester (Gast)
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Hallo allerseits,

Ich würde gerne wissen, woran man LOW-LSR ELKOS erkennen kann, also von 
aussen meine ich. Gibt da irgendein Kürzel oder Merkmal im Aufdruck?

Oder muss ich die gesondert aufbewahren, weil ich sonst später nie 
wieder eine Chance habe die aus der Elko-Kiste gezielt heraus zu 
fischen?

Gruss
Berthold

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Man kann sie auch messen. Man kann natürlich auch Ordnung halten.

Autor: Bernd G. (Gast)
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Bei Epcos/Kemet ist das nicht erkennbar, wenn es sich um 
Tantal-SMDhandelt. Also getrennt aufbewahren und Ordnung halten.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...wie misst man das (ohne spezielle HW)? "Ruhestromaufnahme"?

Klaus.

Autor: Düsentrieb (Gast)
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>..wie misst man das
zb mit nem netzwerk-analyser; ich nehm spektrum-analyser + 
tracking-generator

>ohne spezielle HW)?
gar nicht..

Autor: risu (Gast)
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Hallo,

außer kommerziellen ESR-Messgeräten war mir bisher auch keine Methode 
bekannt. Google hat u.a. die folgende Methode (nur relative, keine 
absolute Messung!) gefunden: 
http://www.anatekcorp.com/ttg/tiptrick.htm#Scope%20ESR (unten auf der 
Seite). Und noch eine Schaltung: 
http://www.mario001.de/elektronik/schaltungen/esrmeter.html

Gruß
 risu

Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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auffällig ist oft die schlanke Bauform und das etwas größere Volumen im 
Vergleich zu "normalen" Elkos. Leider lassen sich so aber nicht alle 
Low-ESR-Elkos eindeutig erkennen.

Jörg

Autor: Norgan (Gast)
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Autor: Jörg Rehrmann (Firma: Rehrmann Elektronik) (j_r)
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Also diese Geräte mit einfachen langen Meßstrippen taugen nicht viel. Da 
haben die Strippen u.U. weit mehr Widerstand als der Elko. Hier ist eine 
Vierdrahtmessung nötig. Ein solches Gerät mit Vierdraht-Meßstrippe wurde 
mal in Elektor veröffentlicht.

Jörg

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Es gibt einen Bausatz:
http://www.elv-downloads.de/service/manuals/ESR1/E...
"Das Messgerät ermittelt den Ersatz-Serienwiderstand (ESR) eines 
Elektrolyt-Kondensators (kurz: Elko) - dies sogar im eingebauten 
Zustand."

Es wird mit einer Meßfrequenz von 60 kHz der Widerstand gemessen, unter 
der Annahme, dass der kapazitive Widerstand dort sehr klein gegen das 
ESR sei.

Autor: Klaus R. (klaus2)
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...also reichen ein FuncGen und ein Oszi?! Das wäre vorhanden.

Klaus.

Autor: Sebastian E. (der_andere_sebastian)
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Im Prinzip schon. Übrigens sind viele Low-ESR Elkos doch zu erkennen. Es 
handelt sich praktisch immer um 105° Typen, und die von 
Markenherstellern wie Rubycon oder Panasonic haben oftmals ein 
Typenkürzel, bei Rubycon beispielsweise "ZL" oder ähnliches, bei 
Panasonic ist oft der goldfarbene Aufdruck ein Indiz. Bei Elna sind es 
oft spezielle Farben, die einen Low-ESR Typ kennzeichnen, rot 
beispielsweise, manchmal auch braun mit goldenem Aufdruck.

Autor: Freizeitbastler (Gast)
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Hallo,

mein erster Konktakt zu low-ESR-Elkos entstand durch Schaltregler. Dort 
ist es so, dass man nicht einfach "low ESR" nehmen kann, sondern mit dem 
ESR in einem bestimmten Bereich sein muss, der z. B. von 50 mOhm bis 100 
mOhm geht. Da muss man seine ESRs dann schon genau wissen.

Schöne Grüße, Peter

Autor: SNT-Opfer (als Gast) (Gast)
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Anderer Weg, Herstellerkürzel erkennen ( http://www.aufzu.de/semi/gif/ ) 
und dort in den Produktbeschreibungen wühlen. IdR. sind die Typen über 
Buchstaben Kürzel makiert, zwei-, drei- oder mehrstellig. Erkennt man 
schon.
Ansonsten für Vorauswahl/scheidung den Tipp mit den 105°C annehmen, mir 
ist noch kein LowESR Elko untergekommen, welcher nicht HT tauglich ist.

Autor: Stefan Wimmer (wswbln)
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...andersrum dagegen schon: Ich setzte hier jede Menge 105°-Typen ein, 
die alle nicht low-ESR sind. Also ein richtig verlässliches Kriterium 
ist die Temperaturangabe alleine nicht.

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