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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik MP3-Testdateien


Autor: Franzl (Gast)
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Hallo,
ich möchte die Klangqualität verschiedener MP3-Player 
testen/vergleichen. Teilweise sind es auch von anderen selbstgebaute 
Player .

Gibt es Testdateien für MP3?
Vielleicht sowas wie einen Sinus, den man dann mit dem Oszi am Ausgang 
prüfen kann?

Und falls es Dateien gibt, bekommt man solche aus kostenlos oder für 
kleines Geld? Wo?

Danke!

Autor: Bender (Gast)
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Mit einem Sinus ist es ja nicht getan, man schaut ob verschiedene 
Frequenzen gleich verstärkt werden. Am besten ist einfach den Kram 
vorher anzuhören, der subjektive Eindruck zählt auch viel. Für Techno 
möchte der eine mehr Bass, der andere für Klassik was anderes usw..

Autor: Gerhard (Gast)
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Genau, super, verschiedene "Equalizer-Einstellungen" für verschiedene 
Musikrichtungen. Top. Der Techno-Modus mit der 
Suppenschüssel-Einstellung: Bässe hoch, Höhen hoch, Rest raus... Und der 
Klassik-Modus: Bässe raus, Höhen raus, Mitten betonen.

Als ob

1. Die Musikindustrie nicht ohnehin schon beim Originalmaterial kräftig 
am Frequenzgang biegen würde

2. ein Wiedergabegerät etwas anderes als einen linealglatten 
Frequenzgang haben sollte

3. irgendjemand auf dieser Welt, der heute jünger als 25 Jahre ist, 
schon jemals etwas von Klangqualität gehört hätte - ipod mit 
2-Euro-Kopfhörer, Handylautsprecher, PC mit Brüllwürfel als 
Stereoanlage, wer bietet mehr...

4. der handelsübliche MP3-Player überhaupt im entferntesten etwas mit 
"Klangqualität" zu tun hätte

5. für die heutige Musik (Kylie: "lalala lala lalalalalala") überhaupt 
so etwas wie Klangqualität relevant ist

Grüße von einem verbitterten Musik-Genießer der alten Schule

Autor: Gerhard (Gast)
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So, und jetzt noch was Konstruktives hinterher: Du kannst dir mit einem 
Sound-Editor deiner Wahl auf dem PC verschiedenste Sinus-, Sweep- und 
Rauschsignale erzeugen und in eine .WAV-Datei schreiben. Diese kannst du 
dann in eine MP3-Datei konvertieren.

Beachte aber, das gerade das MP3-Format verlustbehaftet ist, d.h. der 
Bitstrom, der in den Encoder geht, entspricht nicht dem Bitstrom, der 
aus dem Decoder wieder herauskommt. Deshalb sind Messungen des analogen 
Ausgangs mit Vorsicht zu genießen.

Welche Artefakte vom MP3-Player kommen (Decoder, D/A-Wandler, analoge 
Ausgangsstufe, Kopfhörerverstärker) und welche durch das Umwandeln einer 
.WAV-Datei in MP3 ist im Nachhinein nicht mehr zu unterscheiden.

Autor: Franzl (Gast)
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@Bender
Der subjektive Hörgenuss hilft mir nicht wirklich weiter. Erstens habe 
ich leider Morbus Meniere und deshalb auch einen Tinitus und zweitens 
beschäftige ich mich ja nicht mit Messungen, um dann nach dem Gehör zu 
gehen...

@Gerhard
Danke für den Tipp. Wie würdest Du denn so etwas messen, um einen 
möglichst objektiven Vergleich zu machen?

Autor: Christian F. (Gast)
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@Gerhard: Aber bestimmt ein Autoradio mit USB für ca. 50euro montiert 
... Das sind dann die besten.. Ich bin unter 25Jahre alt und lege sehr 
wohl Wert auf Klangqualität, vor allem in meinem Auto... Es gibt nunmal 
diese fertigen "Equalizer-Einstellungen", diese reichen aber auch voll 
und ganz für die breite Masse. Bei "handelsüblichen" MP3-Playern handelt 
es sich nunmal um Geräte für die breite Masse..

MfG,

Autor: Martin (Gast)
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@Christian

Ich will jetzt nicht sagen, dass ich das Beste gehör hätte und jede 
kleine Verzerrung höre aber:
> lege sehr wohl Wert auf Klangqualität, vor allem in meinem Auto
Das ist der Ort wo es am wenigsten Sinn macht. Dein Auto produziert 
selbst so viele Nebengeräusche (Motor, Reifenabroll usw.), dass man da 
eh keine Störungen in der Musik hört.

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