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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATmega-Reihe, wer hat die kleinste Referenzspannung?


Autor: Ralph Referenz (Gast)
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Hallo,

da ich im mV-Bereich messen möchte, würde ich gern wissen, bei welchem 
AVR man die kleinste Referenzspannung einstellen kann. Er sollte 
möglichst auch mit dem STK500 programmierbar sein.

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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Hast du dir schonmal die differentiellen ADCs mit interner Verstärkung 
angesehen? Z.B. im ATMega16. Zu genau sind die allerdings nicht.

Autor: J. K. (rooot)
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> im ATMega16

würd ich nicht machen, ist beim mega 16 übrigens nur im smd gehäuse 
garantiert/getestet.

besser du schaltest einen Verstärker/OPV davor

Autor: Ralph Referenz (Gast)
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>Hast du dir schonmal die differentiellen ADCs mit interner Verstärkung
>angesehen? Z.B. im ATMega16. Zu genau sind die allerdings nicht.

Schade, dass die nicht so genau sind, sonst wären die eine gute 
Alternative. Wie viel % weichen die übern daumen geschätzt so vom wahren 
Wert ab?

Ansonsten wären 0,1V Ref.U schon super. Wenns das nicht gibt, muss ich 
wohl einen mit interner verstärkung oder op amp nehmen.

Autor: Ralph Referenz (Gast)
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>würd ich nicht machen, ist beim mega 16 übrigens nur im smd gehäuse
>garantiert/getestet.

OK, das ist schlecht. SMD verwende ich nicht

>besser du schaltest einen Verstärker/OPV davor

Dann müsst ich das wohl so machen. Soll ich das Signal also erst 
verstärken und dann per uC wieder zurückrechnen?

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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Nur die Verstärkung von 200 ist im DIL-Gehäuse nicht garantiert. Die 
anderen Verstärkungen schon.

Autor: J. K. (rooot)
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1.Seite Datenblatt:

– 8-channel, 10-bit ADC
8 Single-ended Channels
7 Differential Channels in TQFP Package Only
2 Differential Channels with Programmable Gain at 1x, 10x, or 200x


Wo steht, dass sich das nur auf 200x bezieht? (finde im Restlichen 
Datenblatt auf die schnelle keine weiterne Infos ...)

>Dann müsst ich das wohl so machen. Soll ich das Signal also erst
>verstärken und dann per uC wieder zurückrechnen?

ja, würd ich so machen.

Autor: Bensch (Gast)
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Ich sehe keinen Grund, warum die ADCs nicht mit 100mV Referenz laufen 
sollten- ABER dann kannst du alle Datenblattangaben über Genauigkeit und 
Auflösung knicken. Daher wahrscheinlich die Abgabe "2.0 - Vcc".

Eigentlich gehören Analog- und Digital-Teil nicht auf einen Chip, ist 
halt ein Kompromiss, um Platz und Kosten zu sparen. Aber dann muss man 
auch mit den Einschränkungen leben.
Einen ADC mit 24Bit und Vorverstärker für DMS wird's auf absehbare Zeit 
sicher nicht im uP geben. Die jetzige Lösung mit 2 Chips reicht mir bis 
zur Rente .....

Also- Signal verstärken und dann auf den ADC, dann ist das Resultat 
besser als eine reine Schätzung.

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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J. K. wrote:
> 1.Seite Datenblatt:
>
> – 8-channel, 10-bit ADC
> 8 Single-ended Channels
> 7 Differential Channels in TQFP Package Only
> 2 Differential Channels with Programmable Gain at 1x, 10x, or 200x
>
>
> Wo steht, dass sich das nur auf 200x bezieht? (finde im Restlichen
> Datenblatt auf die schnelle keine weiterne Infos ...)


Argh, nehme alles zurück. Hab das mal wo hier gelesen und nur auf die 
200 bezogen. Die ganzen differentiellen Eingänge sind laut DAtenblatt 
bei FDIP nicht getestet.


>Ich sehe keinen Grund, warum die ADCs nicht mit 100mV Referenz laufen
>sollten- ABER dann kannst du alle Datenblattangaben über Genauigkeit und
>Auflösung knicken. Daher wahrscheinlich die Abgabe "2.0 - Vcc".

Geht man mit der Referenzspannung zu weit runter generiert der ADC Müll. 
Zumindest laut der Aussage vom Tutorial hier.
Weiter runter als die im Datenblatt angegebene Referenz geht man nicht, 
da sonst nichts mehr garantiert wird. Wenn man sich darum nicht schert, 
kann man auch die ungetesteten differentiellen GAin-ADCs nehmen.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Bensch (Gast)

>Ich sehe keinen Grund, warum die ADCs nicht mit 100mV Referenz laufen
>sollten-

Weil das der Analogtechnik im ADC nicht gefällt.

MFG
Falk

Autor: Bensch (Gast)
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> Weil das der Analogtechnik im ADC nicht gefällt.

Fängt die dann an zu heulen, wie einige hier im Forum? :-)

Nein, ich sagte ja, die Performance geht zum Teufel, aber es geht mit 
Sicherheit. Sinnvolll ist natürlich was anderes.

Autor: Igor Metwet (bastel-wastel)
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> Nein, ich sagte ja, die Performance geht zum Teufel, aber es geht mit
> Sicherheit. Sinnvolll ist natürlich was anderes.

Kommt auch auf den Verwendungszweck an. Für ein gewerbliches Geräte 
würde ich bei Bauteilen nicht außerhalb der Spezifikation arbeiten. Für 
privat ist es nicht so wild.

Autor: Analog (Gast)
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>Einen ADC mit 24Bit und Vorverstärker für DMS wird's auf absehbare Zeit
>sicher nicht im uP geben. Die jetzige Lösung mit 2 Chips reicht mir bis
>zur Rente .....

http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/msc1212y2.html

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> Nein, ich sagte ja, die Performance geht zum Teufel, aber es geht mit
> Sicherheit.

Ich weiss nicht, wie sich AVR A/D mit zu niedriger Uref verhalten.
Wenn man einen PIC18F4520 mit 1V Uref betreibt springt der digitale Wert 
nur noch zwischen 0 und 3FF hin und her, unabhängig von der 
Eingangsspannung.

Autor: Arc Net (arc)
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Bensch wrote:
> Eigentlich gehören Analog- und Digital-Teil nicht auf einen Chip, ist
> halt ein Kompromiss, um Platz und Kosten zu sparen. Aber dann muss man
> auch mit den Einschränkungen leben.

> Einen ADC mit 24Bit und Vorverstärker für DMS wird's auf absehbare Zeit
> sicher nicht im uP geben. Die jetzige Lösung mit 2 Chips reicht mir bis
> zur Rente .....

Gibt's seit Ewigkeiten...
u.a. MSC120x, MSC121x, C8051F35x, ADuC824, 834, 847, 848, ACAM PS08,
wenn auch 16-Bit (mit höheren Verstärkungen bis 1000) reichen z.B.
Semtech XE880x.

Autor: Bensch (Gast)
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Die MSCxxx tun's nicht, zu langsam und ohne VV- und zu teuer. Ausserdem 
mag ich keine 8051 mehr.....

Autor: Ralph Referenz (Gast)
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Naja, verstärk ichs eben vorher und rechnes dann zurück, is ja 
eigentlich kein Ding. Meint ihr, es lohnt sich, einen externen ADC zu 
verwenden?

Autor: Fabian B. (fabs)
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Die neueren AVRs können auch 1V als Uref. Aber da ist Schluss. Aus 
ähnlicher Problematik heraus benutze ich jetzt einen externen ADC.

Gruß
Fabian

Autor: Roland Praml (Gast)
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Ein ATmega8 mag es definitiv nicht, wenn AREF unterhalb von ca. 1.2V 
ist. Da kommt dann nur noch "Müll" vom ADC, leider...

Gruß
Roland

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Roland Praml (Gast)

>Ein ATmega8 mag es definitiv nicht, wenn AREF unterhalb von ca. 1.2V
>ist. Da kommt dann nur noch "Müll" vom ADC, leider...

Was heisst denn hier "leider"? Mensch Leute, für schlappe 1,30 gibt es 
einen uC, der bis 20 MHz läuft, 8KB Flash hat, einen 8 Kanal ADC mit 10 
Bit, der uC braucht sehr wenig Strom etc. pp.

Und hier wird immer noch rumgeheult.

Muss ich nicht verstehen.

MFG
Falk

Autor: Ralph Referenz (Gast)
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Nun ja, ist ja nicht wirklich ein "Rumgeheule". Klar ist der Mega8 für 
sogar nur 1,20 sehr billig. Trotzdem ist es wohl erlaubt, es schade zu 
finden, dass die refU nur 2V beträgt, was das 'leider' zum Ausdruck 
bringt.... Niemand hat gesagt, dass die 1,20 nicht gut investiert wären.

Autor: Ralph Referenz (Gast)
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Will es nun mal mit einem Verstärker und dem mega8 probieren, hat jemand 
eine Idee, wie man eine 2V Spannung bekommt? Sollte halt dann möglichst 
genau sein!

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Ralph Referenz wrote:
> Will es nun mal mit einem Verstärker und dem mega8 probieren, hat jemand
> eine Idee, wie man eine 2V Spannung bekommt? Sollte halt dann möglichst
> genau sein!

LT1790-2.048  (2,048V) Allerdings dürften 2,5V Referenzen einfacher zu 
bekommen sein, z.B. LT1790-2.5 oder LT1004-2.5 (beide bei Reichelt).

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