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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Welche Diode brauche ich?


Autor: Micha1 (Gast)
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Hallo, ich habe folgenden Wunsch(gedanken):

In meinem Schaukasten habe ich zur Nachtbeleuchtung eine LED - 
Beleuchtung mit 2 LED `s (jeweils 30 mA) und einem Akku mit 3,2V.

Das ganze System wird mit einer Solarzelle versorgt (War eine fertige 
Leuchte mit 1 LED).

Leider reicht die Leistung der Solarzelle nur im Sommer aus, um die 
Akkus zu füllen.

Daher habe ich mir eine Solarzelle (1V mit 10 mA bei Sonneneinstrahlung 
gemessen) besorgt, die ich jetzt parallel "als Verstärkung" dazu 
schliessen möchte.

1. Frage:

Was für eine Diode muss ich anschliessen, damit die Solarzelle nachts 
keinen Strom zieht?

2.Frage:  Gibt es Komplikationen bei meiner "Denkweise", wenn ja welche 
und was kann ich dagegen tun?

Sorry ich bin unerfahren im Thema Elektronik.

Gruß
Micha1

Autor: Micha1 (Gast)
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Ich möchte noch hinzufügen: Es war eine Solarlampe. die vorher mit 1 LED 
lief. die 2. wurde dazu gelötet.

Der Akku hält die Spannung ca. 1 Monat, bis er durch die zu hohe 
Entladung leer ist. Der Akku hat 600 mAH.

Darum so eine kleine Solarzelle.

Autor: Tom (Gast)
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Dass das immer noch nicht reicht, kann man leicht ausrechnen.

Einerseits kannst du nicht tagsüber mit 10 mA laden und dann die ganze 
Nacht mit 60 mA entladen. Andererseits müsste die Sonne 60 Stunden 
scheinen, um en Akku vollzuladen. Soweit die Theorie, in der Praxis ist 
es noch viel schlimmer: Wolken, schräge Einstrahlung, Verluste im Akku.

Autor: karadur (Gast)
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Hallo

mit einer! Zelle mit 1V und nachfolgender Diode kannst du keinen Akku 
laden.

Du must mindestens die Zellspannung erreichen.

Autor: Hannes (Gast)
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...oder einen Joule Thief bauen:

http://www.bigclive.com/joule.htm

Autor: Micha1 (Gast)
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Ja, Danke für Eure Antworten. Jedoch lädt die erste Solarzelle ja schon 
mit 80 mA (hätte ich schreiben sollen, sorry!). Wie ich schon 
geschrieben habe, das System schafft es bei vollgeladenem Akku etwas 
über einen Monat stabil zu bleiben. Danach lässt die Akku - Leistung 
messbar nach. Ich brauche also daher nur noch eine kleine 
"Unterstützung". Die Leistung der 2. Solarzelle sollte daher auch nicht 
viel größer sein, um den Akku nicht ständig zu überladen.

Denn wenn der Akku bei 600 mAH nach ca. 35 Tagen fast leer ist... 600 
geteilt durch 35 Tage = 17 mAH pro Tag, die dem System fehlen. Das 
sollte die Solarzelle mit 10 mA und ca. 4 Std. Ladung pro Tag selbst mit 
20% Verlust (Leitungen, Akku, Schlechtwetter) doch schon schaffen, ohne 
den Akku allzu arg zu überladen denke ich (Rechenfehler?).
Sollte es nicht so sein kann ich immer noch aufrüsten.

Nur, damit ich dem System oder auch der Zelle keinen Schaden zufüge muss 
da ja noch eine Diode dazwischen.



Jetzt noch einmal meine Frage:
 Wo dazwischen, was für eine Diode sollte ich nehmen (Germanium, 
Silizium, Gallium, Siliziumkarbid etc.) und wie stark sollte sie sein? 
Welche Kenngrößen brauche ich, damit die Sperrung gewährleistet ist

(Man erinnere sich, Akku 3,2V plus die ursprüngliche Solarzelle auf der 
einen, die neue Zelle mit 1v und 10 mA (bei normelem Wetter gemessen - 
ohne volle Sonne- auf der Anderen)

aber dennoch Durchgang ohne große Verluste.

 Welche Durchlassrichtung (an + oder - anschliessen) muss ich wählen?

Ein Schaltplan wäre natürlich richtig super.

Vielen Dank schon im Voraus für Eure tolle Hilfe.

Micha1

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Mess einmal die erste Solarzelle wieviel Spannung die bei 
Sonnenbestrahlung hat. Deine zweite Solarzelle muss die gleiche Spannung 
haben sonst liefert sie keinen Strom wenn du sie parallel zur ersten 
schaltest.
Als Diode nimmst du eine Schottkydiode BAT42, Bat43. Wenn du die Diode 
auf der -Seite der Zelle anschliesst muss der Ring am Gehäuse davon 
wegzeigen.

Autor: Micha1 (Gast)
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aber wie machen es die Hersteller von Solarzellen? Die haben bis zu 16 
Einzelzellen parallel in einer Platte geschaltet. Dazwischen auch 
Dioden, damit sich die Zellen, die nicht von der Sonne bestrahlt werden 
(dann liefern sie ja keinen Strom) nicht durch Rückstrom zerschiessen. 
So lange die Volt - Zahl der Zellen stimmt erhöht sich dort die 
Ladekapazität. Und falls das in meinem Fall nicht gehen sollte (aber 
warum?) liefert immer eine Zelle genügend Strom, da beide eh etwas 
anders ausgerichtet werden (eine ist jetzt genau oben auf dem Kasten, 
die andere würde dann genau Süd ausgerichtet, da sie auf der Rückseite 
des Kastens angebracht wird - also so oder so eine Verbesserung), 
dadurch erhöhe ich ja auch die Stundenzahl der Bestrahlung. - oder?

Autor: Marius S. (lupin) Benutzerseite
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du solltest beide zellen in reihe schalten. dann hast du eine spannung 
die garantiert über der akku spannung liegt.

Autor: Micha1 (Gast)
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okay... dann brauche ich ja auch keine zusätzliche Diode... oder?
Kann ich mir damit die Schaltung für die LEDS zerschiessen? Man 
bedenke... Das Ganze war einmal die fertig konfektionierte Elektronik 
für eine Hausbeleuchtung... Ein Bekannter von mir (leider verstorben) 
hat den Widerstand der LED halbiert, so dass man anstelle der einen LED 
jetzt 2 LEDS betreibt. Wenn ich jetzt die Spannung um 1 Volt höher ziehe 
(Reihe), kann da nichts kaputt gehen? Da sind auch Microchips und 
Wicklungen (Spulen) und Kondensatoren in der Schaltung...

Autor: Hubert G. (hubertg)
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Mit dem in Serie schalten wäre ich vorsichtig, du könntest im 
ungünstigen Fall den Akku überladen. Die Schaltung wird für die 
vorhandene Spannung ausgelegt sein.
In konfektionierten Paneelen, mit höherer Spannung, sind bereits mehrere 
Zellen in Serie geschalten. Diese werden dann, mit Dioden entkoppelt, 
parallel geschalten.
Also besser Zellen mit der richtigen Spannung, mit Dioden entkoppelt, 
parallel schalten.

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