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Forum: Offtopic Warum gehen Photonen durch Fenster?


Autor: Otto (Gast)
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Warum prallen sie nicht ab?

Autor: Ralf (Gast)
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Machen sie doch, schalt mal das Lich an und guck nachts aus dem Fenster.

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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...wobei zur Ehrenrettung der Photonen gesagt werden muss, dass sie auch 
tagsüber reflektiert werden.

Oder schau mal ganz flach über eine Glasscheibe, dann ist auch 
erkennbar, dass Licht reflektiert wird.

Zum Verständnis ist es hier aber vorteilhafter, Licht als Welle 
anzusehen und nicht als Teilchen.

Autor: Otto (Gast)
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Naja aber teilweisse müssen sie ja durchgehen, sonst wärs ja ohne licht 
dunkel im zimmer. oder auch austreten, sonst müsste es ja, wenn ne lampe 
in nem geschlossenem raum an is immer heller werden.

Autor: Katzeklo (Gast)
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Wellemmodell oder Teilchenmodell oder Strahlenmodell?

Es wird das Modell benutzt, welches das Verhalten sinnvoll 
(realitätsnah) erklärt, nicht das Modell, welches es nicht erklären 
kann.
Gerade das Licht ist ein gutes Beispiel dafür, wie mehrere zueinander 
konträre Modelle ein physikalisches Phänomen erklären können. Jedes der 
Teilmodelle erfasst dabei aber nur einen bestimmten Teilaspekts des 
Phänomens Licht. In der Optik bei den Linsen hat man das Strahlenmodell, 
bei den achromatischen Verzerrungen braucht man schon das Wellenmodell, 
beim Photoeffekt dann das Teilchenmodell, beim Laser sogar mehr als eins 
dieser Modelle.

Man ist also bei der Wahl des Modells nicht frei.

Das Modell beschreibt ja nicht "die Wirklichkeit" an sich, sondern nur 
einen Ausschnitt, einen Teilaspekt eiens Phänomens, deshalb ist die 
Fragestellung ungeschickt.

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Die Aufteilung eines Strahles in reflektierten und transmittierten 
Anteil kann man aus den Maxwell'schen Gleichungen erhalten, sie wird 
beschrieben durch die Frenel'schen Formeln:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fresnelsche_Formeln

Dabei betrachten man die elektrische bzw. magnetische Feldkomponente des 
EM-Feldes jeweils parallel und senkrecht zur Oberfläche.

Aus den Materialeigenschaften der beiden aneinandergrenzenden 
Materialien und den Kontinuitätsbedingungen (Energieerhaltung, 
Ladungswerhaltung, etc) ergeben sich die Formeln.

Ähnliche Betrachtungen gehen auch für Wasserwellen, indem man zB in 
einem Wellenwecken zwei Bereicht unterschiedlicher 
Wellenausbreitungsgeschwindigkeit (d.h. unterschiedlicher Wassertiefe) 
realisiert. Passiert eine Welle die Grenzfläche, kann man beobachten, 
wie ein Teil reflektiert wird und ein Teil ins andere "Medium" gebrochen 
wird.

Super klasse sind immer die JavaApplet-Experimente von Paul Falstad: 
runde/rechteckige Trommelmenbranen, Biegeschwinungen an Stäben und 
Saiten, Brechungs- und Beugungsexperimenten an unterschiedlichen 
Blenden, Wellenbecken, etc.

Alles in Echtzeit simulierbar und hochgradig parametrisierbar.

Für Deinen Fall passt zB "Ripple Tank".

Unbedingt anschauen und auch überlegen, was man da anclickt und was es 
bedeutet ;-)

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Fast hätt ich's vor Begeisterung vergessen: Hier der Link zu seiner hp:

http://www.falstad.com

Autor: Spötter (Gast)
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"Warum gehen Photonen durchs Fenster ?"

Statistischer Vorgang, quantenmechanisch erklärbar ?!

( So ähnlich, wie Tunneleffekt ? )

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>Fast hätt ich's vor Begeisterung vergessen: Hier der Link zu seiner hp:

>http://www.falstad.com


Danke für den Link. Wirklich sehr zu empfehlen.

Autor: Struwwelpeter (Gast)
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Es wird sehr viel einfacher, wenn man nur das Fenster öffnet

duch_und_wech

Autor: Johnny (Gast)
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> Gerade das Licht ist ein gutes Beispiel dafür, wie mehrere zueinander
> konträre Modelle ein physikalisches Phänomen erklären können.

Das macht einmal mehr deutlich, dass die Photonen von der Wissenschaft 
bis heute nicht vollständig verstanden werden bzw. in EINEM Model 
beschrieben werden können.

Autor: Helmut (Gast)
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Naja man verwendet die Modelle aber ja auch zum Rechnen. Obwohl sie 
nicht überall funktionieren. Komische Wissenschaft!

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Naja, Photonen sind eben auch nur Menschen: Je nachdem, welche Frage man 
an sie stellt (Experiment), fällt die Antwort "Welle oder Teilchen?" 
eben unterschiedlich aus.

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