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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik moseft an trafo


Autor: Karsten (Gast)
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Doppelter Beitrag im Analogform !!!
Hoffe bin hier richtig.

Hallo

Habe da mal eine Frage ich Habe eine PWM Schaltung mit einem Mosfet
und dieser Mosfet gibt dann ein Signal zwischen 10 und 40Khz an meinem
12V Trenntrafo primär 12V sekundär 24 V weiter.

Was muss ich da alles beachten?

-->Freilaufdiode
-->Zenerdiode an Drain und Source

mit dieser Schaltung Soll ein 24 Volt Dc Motor An nur 12 Volt betrieben
werden.

Wie kann ich den Mosfet noch vor Überspannung Schützen?

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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Deine Fragestellung ist sehr abstrus. Mit den von Dir genannten Daten 
fällt es einem schwer sich genau vorzustellen was Du 1.) an Hardware 
bereits hast und 2.) was für einen Schaltungsvorschlag Du gerne genau 
hättest???

Aber fangen wir mal von vorne an:

In Deinem Fall gibt's mindestens zwei Möglichkeiten/Methoden aus 12Vdc 
die gewünschten 24Vdc zu generieren.

Im ersten Fall gibt es einen geschalteten kapazitiven 
Spannungsverdoppler, der einerseits keinen Trafo benötigt aber 
andererseits nicht unbedingt für größere Lasten geeignet ist und er (als 
Verdoppler) auch nicht ganz auf die doppelte Spannung kommt.

Der zeite Fall ist die Transformierung via Trafo mit einem 
höherfrequenten Rechteck, um den Trafo, genauer genommen seinen Kern, 
klein zu halten.
Die Benutzung eines PWM-Signal ist schon die richtige Richtung aber, und 
da kommen meine Einwände, hängt der Sinn oder Unsinn davon ab, was am 
Ausgang dabei heraus kommen soll und welche Schaltungtopologie zum 
Einsatz kommt. Will heißen, ob die Ausgangsspannung geregelt sein soll, 
in welchem Leistungsbereich wir uns bewegen werden, usw., usw., usw.

Mit einer PWM und nur einem Schalttransistor (MOSFET) bietet sich 
eigentlich nur ein sogenannter 'Sperrwandler' an. Hierzu gibt's im 
Internet genug Grundlagenartikel die ich an Deiner Stelle erst einmal 
aufsuchen und verinnerlichen würde.
Ist das geschehen, solltest Du dann vielleicht konkrete(re) Fragen zu 
einem Design stellen. Ein Schaltplan hilft hier auch ungemein - und 
wenn's für'n Anfang z.B. der von Deiner bereits erwähnten PWM wäre.

Autor: Karsten (Gast)
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Danke !
Dann werde mich dann mal Schlau machen.
mfg Karsten.

Autor: Andreas Riegebauer (blackpuma)
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Ich habe mir diese Woche auch einen Sperrwandler aufgebaut. Habe aber 
von 12V auf 900V Transformiert.

Eine Seite die mir sehr geholfen hat war die: 
http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps_e/smps_e.html

Dort findest du eine erklärung und kannst dir das auch gleich ausrechnen 
lassen wie du Wickeln musst.

Autor: Karsten (Gast)
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Hallo Danke!

Heist das jetzt ich kann keinen normalen 12v auf 24 Volt Tafo verwenden?

@Andreas Riegebauer könntest du mir deine Schaltung schicken zur Info.

mfg Karsten.

Autor: Raimund Rabe (corvuscorax)
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@ Karsten:
Ein 'normaler' Trafo von 12V auf 24V ist relativ.
Unter einem 'normalen' würde ich eher einen verstehen der zum einen 
primär 230V und sekundär 12v oder 24V hat und zum anderen für die in 
Deutschland übliche Netzfrequenz von 50Hz ausgelegt ist.

Ein Transformatür/Übertrager für ein Schaltnetzteil unterscheidet sich 
schon gravierend von den 'normalen' Trafos durch die Verwendung eines 
anderen Kernmaterials (kein Blechpaket sondern meistens Ferritkerne, 
die es in unterschiedlichen Materialzusammensetzungen, und damit auch 
für unterschiedliche Frequenzbereiche, gibt). Ebenso gibt es weit mehr 
mechanische Bauformen als die 'normalen' M-, EI-, Schnittband- und 
Ringkern-Trafos. Des weiteren sind die Baugrößen ebenfalls 
unterschiedlich, weshalb man es überhaupt als sinnvoll erachtet hat die 
Frequenz zu erhöhen, mit denen man die Energie überträgt. Je höher die 
Frequenz, je kleiner der Kern, bei gleicher zu übertragender Leistung.

Schraub mal spassenshalber das Netzteil von Deinem PC auf - oder besser 
das von einem bereits ausgebauten und evtl. defekten Netzteil.
Der größte Übertrager, der auch so ähnlich wie ein 'normaler' Trafo 
aussieht ist üblicherweise auch der Leitungsübertrager, der die 200W, 
300W, oder auch mittlerweile bis zu 850W überträgt. Ein konventioneller 
'normaler' 50Hz-Blechpaket-Trafo wäre um Klassen größer und vor allem 
schwerer.

Bei PWM-Frequenzen von 10...40kHz reicht bereits das günstigste 
Ferrit-Material, daß man bekommen kann. Die Kerngröße richtet sich dann 
nach der Frequenz und der Energie die man übertragen möchte.
Die Primär- und Sekundärwindungen gilt es dann noch so zu berechnen, das 
der Kern nicht in die Sättigung gerät.
Wie das alles selektiert und berechnet wird, brauche ich hier nicht 
nochmal zu erwähnen, es gibt sicher bereits einige Threads/Posts dazu.

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