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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Online Bewerbung

Autor: user (Gast)
Datum: 09.10.2008 08:30

Moin moin, ich möchte mich per E-Mail bei einer Firma bewerben
(Online Bewerbung). Nun weiss ich nicht genau ob ich den selben Text vom
Anschreiben als E-Mail Text auch verwenden soll (Anschreiben,
Lebenslauf, Zeugnisse zusätzlich als Dateianhang). Oder sollte ich es so
machen, das ich nur ein kleinen Satz als Text schreibe und als Anhang
das Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse hinzufüge.
Kann mir da jemand einen Rat geben?

mfg
Autor: Timmo H. (masterfx)
Datum: 09.10.2008 08:35

Also ich würde wie üblich auf die Seite der Bewerbung schreiben was der
Anhang ist. Ich denke das noch oft die Bewerbungen ausgedruckt werden
und es von daher auch sinnvoll ist im gedruckten Zustand zu wissen was
alles dazugehhört. Sonst müsste ja deine E-Mail immer mit ausgedruckt
werden und das sähe dann wieder blöde aus.
Autor: user (Gast)
Datum: 09.10.2008 08:38

Ich denke das vielleicht doch besser kommt, den Text vom Anschreiben als
E-Mail Text zuverwenden. Die Dateien, wo sich das Anschreiben,
Lebenslauf und die Zeugnisse befinden kann ich ja als PDF Format in den
Anhang hängen.
Oder soll ich als E-Mail Text nur schreiben:

Sehr geehrte Frau xy,

hiemit übersende ich meine kompletten Bewerbungsunterlagen.
Autor: Gast b (Gast)
Datum: 09.10.2008 08:53

Ich hatte bei meinen Bewerbungen das Anschreiben als E-Mail Text
verwendet und die restlichen Dokumente in einem PDF. 100%ig richtig kann
man wohl nie liegen - jeder Personaler hat auch seine eigenen
Vorstellungen und die müssen nicht bei jedem gleich sein ;-)

Ich bin aber mit der Vorgehensweise sehr gut gefahren.
Autor: Bub (Gast)
Datum: 09.10.2008 08:57

So habe ich es auch immer gemacht.

-Anschreiben als EmailText
-Im Anhang die PDF mit Anschreiben, Lebenslauf usw.
Autor: Ups... (Gast)
Datum: 09.10.2008 09:11

-Anschreiben als EmailText
-Im Anhang die PDF mit Anschreiben, Lebenslauf usw.

und außerdem läßt du dir eine Eingangsbestätigung mailen,
denn du weißt nicht ob der Spamfilter der Firma deine Bewerbung
frist. Man sollte solche Kleinigkeiten auch telefonisch klären.
Am Ende der Bewerbung würde ich um vertrauliche Handhabung und
Löschung nach Gebrauch(Ende der Bewerbungsverfahrens) bitten.
Auf das obligatorische Antwortschreiben verzichten leider viele
Firmen. Man sollte aber darauf bestehen als Nachweis des Eigenbemühens.
(Könnte vielleicht mal nützlich sein)
Autor: gast (Gast)
Datum: 09.10.2008 11:18

1. Nettes Anschreiben im email-Text, damit es der Erstleser einordnen
kann.
2. Komplette Bewerbung mit Bild, Lebenslauf, Anschreiben und Zeugnissen
in einer PDF. Der Kram wird meistens ausgedruckt und so vermeidest du
daß was fehlt.
Tip: Von einer ordentlichen Mailadresse verschicken, die
Kuddelmuddel@p*rno.de ist da schlecht.
Autor: Sven L. (friemler)
Datum: 09.10.2008 12:51

Genau so hab ich es auch gemacht und war damit erfolgreich.

Allerdings hab ich eine Mailadresse mit meinem Vor- und Nachnamen
getrennt durch einen Punkt und das ganze verlinkt. Solle meine Bewerbung
so einschlagen, kann derjenige, der dies liest, mir sofort eine Mail
schicken. Die meisten PDF-Erzeuger hatten mit dem Punkt dazwischen
Probleme und hörten halt da genau auf. Abhilfe hatte ich nur durch den
CIB pdf brewer.

Nochwas: Das PDF File nicht einfach nur Bewerbung oder ähnlich nennen.
Am besten Bewerbung_Vorname_Nachname.
Autor: Gast (Gast)
Datum: 09.10.2008 22:15

Wie macht ihr das eigentlich mit der Unterschrift bei EMailbewerbungen?
Ich meine, die eigene Unterschrift einscannen und dann im PDF-Dokument
(Anschreiben und Lebenslauf) einfügen ist ja nicht so wirklich sinnvoll.
Die Unterschrift dient ja zur Authentifizierung, was ja bei einer
eingescannten Unterschrift nicht möglich ist. Aber ich befürchte mal
wieder, dass ein Großteil der Firmen so blöde sind und das nicht
bedenken. Ich habe schon schlimme Sachen erlebt, auch bei großen
bekannten Firmen. Ich rufe meistens vorher an. Da kamen Aussagen wie:
"E-Mail, also ich weiß nicht, ob das bei uns geht" (Anmerkung: Auf der
Website war eine EMailadresse für Bewerbungen angegeben und die
Telefonnr die ich angerufen habe)
oder
"PDF kenne ich nicht".
Und 95% der Firmen geben bei E-Mail keine Rückmeldung.
Einmal haben sie meine Bewerbung ausgedruckt und mir als Absage mit der
Post zurückgeschickt. Fand ich auch witzig.
Dass irgendwer was mit zip-Dateien anfangen kann, erwarte ich schon
nicht mehr.
Autor: Heinrich (Gast)
Datum: 10.10.2008 01:28

Am besten ist noch immer eine Bewerbung per Post. Mit EMail sind viele
Firmen noch überfordert, auch wenn sie auf ihrer Website eine EMail für
Bewerbungen veröffentlichen.
Autor: yxcv (Gast)
Datum: 10.10.2008 08:19

> Ich meine, die eigene Unterschrift einscannen und dann im PDF-Dokument
> (Anschreiben und Lebenslauf) einfügen ist ja nicht so wirklich sinnvoll.
> Die Unterschrift dient ja zur Authentifizierung, was ja bei einer
> eingescannten Unterschrift nicht möglich ist.
Genauso läuft es aber. Außerdem, wenn sich jemand für dich woanders
bewerben würde... zur Not nimmst du den Job nicht an. ;-)
> "PDF kenne ich nicht".
> Und 95% der Firmen geben bei E-Mail keine Rückmeldung.
Kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen. Meine Erfahrung ist,
entweder sagen sie explizit:
- Nur schriftlich,a also Post.
- Nur per Mail.
- Beides und nichts wird bevorzugt.
> Dass irgendwer was mit zip-Dateien anfangen kann, erwarte ich schon
> nicht mehr.
Ist bei pdf auch nicht so sinnvoll, da es eh schon komprimiert ist. Und
dass die Mitarbeiter aus der Personalabteilung zip nicht kennen müssen
ist auch normal. Die verschicken eh nur Dokumente und da reicht jede
Firmen-Internet-Anbindung massig aus, wenn nicht, haben sie ein anderes
Problem. ;-)
Autor: gast (Gast)
Datum: 10.10.2008 09:42

Herrje, es soll tatsächlich Firmen geben in denen die Personalabteilung
eine email lesen und weiterleiten kann. Darüberhinaus gibts Firmen, die
eingesandtes Papier sofort in die Tonne befördern, da Online-Bewerbung
obligatorisch ist.
Wenn man sich nicht an die Regeln hält sollte man sich auch nicht über
Absagen wundern.
Autor: Ups... (Gast)
Datum: 10.10.2008 10:17

>Wenn man sich nicht an die Regeln hält sollte man sich auch nicht über
>Absagen wundern.

Eine Absage setzt schon mal voraus das eine Bewerbung bei der Firma
auch zielgerichtet bei den richtigen Leuten landet. Irrläufer kommen
vor.
Wenn die B. von der Firmenspam gefressen oder von den Leuten nicht
von deren Server(sofern die einen haben) abgefragt wird, muß man sich
über Reaktionslosigkeit nicht wundern. Problematisch können Bewerbungen
nach Feierabend oder am Wochenende sein, weil die Angestellten oft
keine Lust haben, Mails die NICHT während der Geschäftszeit eintrudeln,
zu bearbeiten. Diese Beobachtung habe ich vereinzelt schon gemacht.
Mein Tip: telefonisch abklären was die wollen, bewerben wie gewünscht
und dann nach 1-2 Tage nachfragen ob die Bewerbung auch angekommen ist.
Das muß nervlich so ein Personaler schon aushalten, sonst kann man
den Laden wohl gleich vergessen.

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