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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltnetzteil die 91ste: Verständnisfrage


Autor: Leo B. (luigi)
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Servus,

Also als 1. Ja ich habe die Suche benutz und auch die 91000 Frage 
durchstöbert, aber keine Antwort und auch kein Google-ergebnis konnte 
mir helfen.

Ich möchte mal wissen wie Schaltnetzeile genauer Funktionieren.

Klar, vom Netz erst ein Filter, dann ein Gleichrichter + kondensatoren.
Und dann gehts los. Dann wird ein Trafo in verschiedensten Variatonen 
mit FETs angesteurt. Soweit so gut.
Aber wie wird er angesteurt. Also welche Steuerimpule bekommen die FETs.
Beispiel: ein Schaltnetzteil mit 100kHz (Periodendauer: 10us)
Wird dann die Spule immer 5us lang mit wechselnder Polung an die 
Eingangsspannung "gehalten".
Die Ausgangsspannung würde sich ja dann Anhand der Wicklungszahlen in 
Primärer und Sekundärer Spulenwicklung ergeben und Wäre abhängig von der 
Eingangsspannung.
Oder beherrscht ein Schaltnetzteil die Fähigkeit die Ausgangsspannung 
konstant zu halten, indem die Wicklungszahlenverhältinisse des Trafos 
mit obiger Ansteuerung mehr Spannung ausgeben würden, die Primärspannung 
aber jeweils nur z.B. 2us anliegt. Die restlichen 3us ist dann leerlauf, 
also kein FET durchgeschlatet.
Quasi ein PWM-Signal?

Oder wie läuft des?
Kann mir das einer Erklären oder irgend eine schlaue Seite nennen auf 
der dies steht?

Und des weiteren: Wie dimensioniert man den Trafo in so einem 
Schaltnetzeil?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Die Ausgangsspannung würde sich ja dann Anhand der Wicklungszahlen in
>Primärer und Sekundärer Spulenwicklung ergeben und Wäre abhängig von der
>Eingangsspannung.

Ja. Gilt aber nur für den zeitlichen Augenblick, weil ja geschaltet 
wird.


>Oder beherrscht ein Schaltnetzteil die Fähigkeit die Ausgangsspannung
>konstant zu halten, indem die Wicklungszahlenverhältinisse des Trafos
>mit obiger Ansteuerung mehr Spannung ausgeben würden, die Primärspannung
>aber jeweils nur z.B. 2us anliegt. Die restlichen 3us ist dann leerlauf,
>also kein FET durchgeschlatet.
>Quasi ein PWM-Signal?

Ja. so funktioniert es.


>Wie dimensioniert man den Trafo in so einem Schaltnetzeil?

http://schmidt-walter.eit.h-da.de/smps/smps.html

Autor: Leo B. (luigi)
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aber wie lässt sich das mit mehreren Spannungen vereinbaren?
ich meine z.B. 5V und 12V wie im PC-netzteil?
Wenn ich da dann die 5V belaste dann brechen entweder die ein oder die 
12V steigen an?! oder hab ich jetz an Gedankenfehler?

Autor: A. K. (prx)
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Yep, wenn beispielsweise die 5V geregelt sind, steigt mit der Last an 5V 
die Spannung vom 12V-Ausgang an. Allzu hohe Anforderungen an exakte 
Spannung kann man deshalb nicht stellen. Je nach Anwendung wird nicht 
nur eine Sekundärspannung zur Regelung herangezogen, sondern mehrere 
anteilig.

Autor: A. K. (prx)
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Vor vielen Jahren wurden PC-Prozessoren oft nur aus der 5V-Spannung 
versorgt und auch nur diese geregelt. Ich hatte mal einen Gehäuselüfter 
im PC, der weil gedrosselt recht empfindlich auf Spannungsschwankungen 
reagierte. Mit dem Ergebnis dass man die CPU-Last deutlich hören konnte. 
Nachgemessen waren es es paar Zehntel Volt, durchaus im Toleranzbereich.

Autor: Klaus (Gast)
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>mit mehreren Spannungen vereinbaren?

Bei Schaltnetzteilen mit mehreren Spannungen wird oftmals nur von der 
Ausgangsspannung mit der höchster Leistung rückgekoppelt zur Regelung.
Daher muss diese dann u.U. mit einer Mindestlast beaufschlagt werden.
Die anderen Spannungen werden oftmals einfach nur gleichgerichtet und 
geglättet, oder evtl. mit einem Linearregler-IC nachbeschaltet.

PC-Netzteile sind ausserdem noch auf minimale Kosten ausgetrimmt.
Da können "Trickschaltungen" oder Sonderbauteile drin sein.

Autor: Klaus (Gast)
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Nachtrag:  Seite mit Schaltbildern ATX Netzteile

http://pitts-electronics-home.de/electron/schplsnnt.htm

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