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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Tastkopfproblem


Autor: faraday (Gast)
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Hallo,
ich habe bei einem selbstgebauten Meßgerät Probleme beim 
Tastkopfwechsel.
Die Eingangsstufe sieht folendermaßen aus:

 1V  ----3M6---------Verstärker x1,6------- 1V
    |          |
    1,125M     5M4
    |          |
    GND        GND

Beim Anschluß eines x1/x10 Tastkopfes bekomme ich bei 1V/10V an der 
Tastkopfspitze jeweils 1V am Ausgang OPV.
Schließe ich einen x10/x100 Tastkopf an, kriege ich bei 10V Eingang und 
x10
nur 0,987V raus?
Aufbau x1/x10:

      <-----9M-------->
         |        |
         |__--____|

Aufbau x10/x100 (nur Bereich x10 gezeichnet):

      <----4,49M--------->
                    |
                    |
                    0,969M
                    |
                   GND

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Wie hochohmig sind die 1V am Tastkopfeingang? Die Belastung durch den 
Tastkopf ist ja für den 10/100 größer, ca. 5 M statt 10 M

Autor: faraday (Gast)
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>Wie hochohmig sind die 1V am Tastkopfeingang?..
Verstehe Deine Fragen nicht.
Beidesmal wird die Spannung 10:1 geteilt, jedenfalls theoretisch.
Das mit der Belastung durch den TK verstehe ich auch nicht.

Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Jede nicht ideale Spannungsquelle hat einen Innenwiderstand, an dem eine 
Spannung abfällt, sobald ein Strom fließt. Normale Quellen haben 
Innenwiderstände von wenigen Ohm, da stört der Tastkopf nicht. Aber wenn 
die Quelle mehrere hundert Kiloohm hat ist das unterschiedliche 
Messergebnis zu erwarten. Auch ein Digitalmultimeter belastet die Quelle 
mit ein paar Megohm. Um vergleichbare Messergebnisse zu erhalten würde 
ich ein Multimeter für beide Messungen parallel zum Tastkopf anschließen 
und die Spannung beobachten.

Autor: faraday (Gast)
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>würde ich ein Multimeter für beide Messungen parallel zum Tastkopf anschließen 
und die Spannung beobachten.

das habe ich natürlich gemacht

Autor: Wolf (Gast)
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Diese 13mV Differenzchen sind 1,3% von 1Volt, wie viel genauer soll es 
denn sein bei Tastköpfen für ? Euro?

Autor: faraday (Gast)
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@ Wolf

OK ist ein Argument.Komischerweise sind es aber nur 2..3mV bei anderen 
x10-Tastköpfen, sodaß ich einen systematischen Fehler vermute.
Ich werde mir mal so einen x10/x100 irgendwie mit Widerständen 
nachbauen. Vielleicht finde ich dann den "Fehler".

Autor: Wolf (Gast)
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>ich habe bei einem selbstgebauten Meßgerät...

Demzufolge liegt das "Problem" also am Tastkopf(=extern) und das Gerät 
meldet es nur weiter.
Das Gerät ist ein.....?

Autor: Wolf (Gast)
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>...bei anderen x10-Tastköpfen...

..desselben Herstellers, derselben Serie, Herstellland... auch da gibt 
es alterungsbedingt Überraschungen.

Autor: faraday (Gast)
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ich habe leider nur einen TK x10/x100, und da gibt es diese Abweichung.
bei dem einen x1/x10 und den drei x10 TK ist die Abweichung so +-3mV.
Ist natürlich möglich, daß der x10/x100 abweicht. Aber ich glaube, daß 
da irgenwo noch ein Denkfehler ist.

Autor: faraday (Gast)
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ich habe mir sicherheitshalber den x10/x100 TK mit Widerständen 
nachgebaut-gleiches Ergebnis :-( oder auch :-)
Also müssen die richtigen TK-Werte etwas anders sein.
Rechnerisch komme ich bei 1M Eingangswiderstand auch genau auf diese 
987mV, habe ich vorher irgendwie immer als 1,000 gewertet.
Ich brauche für Faktor 0,1  976k statt der vorhandenen 969k.
Kann man da im TK was nachbessern? Kriegt man so'n Teil vernünftig auf 
und wieder zu?

Autor: senex24 (Gast)
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Pardon, aber ich verstehe schon die Eingangsstufe nicht: ich erhalte den 
Faktor 0.6, Kehrwert ist 1.66666 und nicht 1.6.

Autor: faraday (Gast)
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nun sei nicht so kleinlich

Autor: senex24 (Gast)
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Ich sehe nur, dass Sie an einer Stelle besser als 1% werden wollen, sich 
an anderer Stelle aber nicht um 4 % kümmern; vielleicht haben Sie da ein 
generelles Problem?

Autor: faraday (Gast)
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das ist im Prinzip richtig, zeigt aber auch, daß Du das Problem nicht 
verstanden hast.

Autor: senex24 (Gast)
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Sie haben einen für Ihre Zwecke zu billigen Tastkopf und dies erst 
relativ spät erkannt - auf diese Arbeits-/Vorgehensweise bezog sich der 
Begriff 'generell'. Nichts für ungut.

Autor: faraday (Gast)
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>Sie haben einen für Ihre Zwecke zu billigen Tastkopf und dies erst
relativ spät erkannt

genau so könnte man es formulieren.
Das Problem ist eben, wenn man nur 1 Teil hat, und das benimmt sich 
nicht wie erwartet. Woran liegt's dann.Da aber meine Erfahrung besagt, 
daß in 99% aller Fälle ich selbst Schuld war, habe ich krampfhaft in 
meiner Schaltung gesucht.

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