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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Komparator PWM


Autor: Steven D. (Gast)
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Hallo,

ich versuche aus einem Signal mit Hilfe eines Komparators ein PWM Signal 
zu erzeugen.
Ich habe dafür mit dem NE555P eine Sägenzahnspannung von 2µs Länge mit 
einer Amplitude von +/- 2Volt erzeugt, die ich auf den - Eingang des 
Komparators schalte. Auf den + Eingang kommt ein Signal. zu Testzwecken 
erstmal mit einem Signalgenrator erzeugt (z.B. Sinusschwingung). Das 
Signal beträgt 50 kHz und kommt vom + des Signalgenerators. Der 
Komparator ist ein LM339, der mit 36V Spannung versorgt wird.
Mein Problem ist nun, das sich am Ausgang des Komparators nichts tut. 
Was mache ich falsch? Kann mir jemand helfen? Kann es damit 
zummenhängen, dass ich vom Signalgenerator die Masse noch irgendwie in 
die Schaltung einbringen muss? Wenn ja wie?

Autor: Carsten (Gast)
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Wer soll aus solch einer Beschreibung schlau werden? Wo ist die 
Schaltung? Was für ein Signal ist denn das "Signal"?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Sägenzahnspannung von 2µs Länge

Das sind 500kHz.


>Komparator ist ein LM339

Ich glaube kaum, dass der mit dieser Frequenz klar kommt. Wenn du ein 
Rechteck mit 500kHz erzeugen willst, brauchst du ein 
Bandbreiten-Verstärkungs-Produkt von locker dem 10-fachen.

Zumal ist der LM339 verwandt mit dem LM393, und der ist open-collector.

edit:
Hab grad im Datenblatt eine "response time" von ca 1µs gefunden. Somit 
hast du bei deiner Frequenz schon verloren.
PS: versuchs mal mit dem TLC272. Mit dem hab ich sehr gute Erfahrungen 
gemacht.

Autor: Andre S. (dg2mmt)
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Wenn dein Sägezahn +- 2V erzeugt, dann musst du dazu doch schon eine 
Bezugsmasse haben. Sonst hättest du ja +4V Amplitude. Und an genau diese 
Masse musst du für den Signalgenerator die Masse mit anklemmen, sonst 
fehlt dir ja der Bezugspunkt für das Signal aus dem Generator.

Autor: Steven D. (Gast)
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>Wo ist die Schaltung?
Hab ich jetzt angehängt

>Was für ein Signal ist denn das "Signal"?
Aus dem Signalgenerator erzeugte Sinusschwingung


>Ich glaube kaum, dass der mit dieser Frequenz klar kommt. Wenn du ein
>Rechteck mit 500kHz erzeugen willst, brauchst du ein
>Bandbreiten-Verstärkungs-Produkt von locker dem 10-fachen.

Habe nun zu Testzwecken die Sägezahnspannung auf 20µs runter gedreht und 
die Signalfrequenz ebenfalls auf 5kHz eingestellt, da ich den TLC272 
nicht da hab. Trotzdem keine Veränderung.


>Wenn dein Sägezahn +- 2V erzeugt, dann musst du dazu doch schon eine
>Bezugsmasse haben. Sonst hättest du ja +4V Amplitude. Und an genau diese
>Masse musst du für den Signalgenerator die Masse mit anklemmen, sonst
>fehlt dir ja der Bezugspunkt für das Signal aus dem Generator.

Habe nun die Masse des Signalgenartors mit der Schaltung verbunden. 
Keine Veränderung.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Hab ich jetzt angehängt

Ich glaube kaum, dass der NE555 eine negativere Spannung ausgeben kann 
als Masse!
Hält der LM339 überhaupt 36V aus??
Weiterhin hast du das beachtet:
>>Zumal ist der LM339 verwandt mit dem LM393, und der ist open-collector.

Autor: Steven D. (Gast)
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Was bedeutet open collector?

Autor: Steven D. (Gast)
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>Hält der LM339 überhaupt 36V aus??

Im Datenblatt steht das.

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Was bedeutet open collector?

Das bedeutet, dass der Ausgangstreiber nur einen Transistor nach Masse 
hat. Er kann den Ausgang also nur auf Low ziehen. DDeshalb wird zwingend 
ein Pullup-Widerstand benötigt.

Autor: Steven D. (Gast)
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>Das bedeutet, dass der Ausgangstreiber nur einen Transistor nach Masse
>hat. Er kann den Ausgang also nur auf Low ziehen. DDeshalb wird zwingend
>ein Pullup-Widerstand benötigt.

Ok, danke. Und dieser muss dann einfach an den Ausgang gehängt werden 
oder wohin? Und wie muss er dimensioniert sein?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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Von Augang nach +36V in deinem Fall. Nimm mal für einen ersten Test 10k.

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