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Forum: Digitale Signalverarbeitung / DSP Modem mit FSK und einstellbarer Baudrate FPGA

Autor: Martin Berger (martinb)
Datum: 31.10.2008 08:50

Hallo,

ich habe hier folgendes Problem. In einem Modem sollen folgende
Baudraten mit den zugehörigen FSK frequenzen realisiert werde. Es
handelt sich um Binäre FSK.
            obere FSK frequ       unter FSK frequ
1200Bd      2100 Hz               1300Hz
2400Bd      3300 Hz               2400Hz
9600Bd      33650 Hz              20820Hz
19200Bd     33650 Hz              20820Hz

Das ganze soll innerhalb eines FPGA (Cyclone 2 von Altera) realisiert
werden.Die Modulation funktioniert bereits. Ich habe in letzter Zeit
versucht die Demodulation mittels Ermittlung der Nulldurchgangsabstände
zu realisieren. Dies funktionierte dann auch schon relativ gut. Es gab
aber nach wie vor häufige Bitfehler.

Nun überlegte ich ob ich das ganze mittels nichtkohärentem Demod
versuchen kann. Darauf stieß ich auf die Seite

http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzumtastung#Demodulator

der ich folgendes entnahm:

1)Die maximale Bitrate pro Sekunde ist bei nicht kohärenter Demod gleich
des Frequenzhubs, dies wäre also unzureichend bei allen Baudraten bis
auf
9600 Baud.

2)Die maximale Bitrate pro Sekunde ist bei kohärenter Demod gleich dem
doppelten Frequenzhub, dies wäre bei 2400 Baud also auch unzureichend.

Nun die Frage? Ist die Demodulation mit den oben angegebenen Daten
eigentlich grundsätzlich Fehlerfrei möglich oder nicht? Bzw. stimmen die
Angaben auf der Wiki Seite? Wenn Sie möglich ist, wäre ein Tip für eine
geeignete Demodulationsvariante hilfreich.

Vielen, vielen Dank für Eure Hilfe.

Gruß,


Martin
Autor: aha (Gast)
Datum: 11.11.2008 21:20

Normalerweise betreibt man FSK als Schmalbandmodulation. dh der die
beiden Frequenze sind viel naeher beieinander als die untere Frequenz.
Fuer eine einfachere Filterung sollte der Frequenzabstand groesser als
die Baudrate. Also zB 55kHz und 57kHz bei 1200 Baud.
Autor: Martin Berger (martinb)
Datum: 12.11.2008 11:09

Danke für die Antwort!

Leider muss ich mit den obigen Daten leben :-(, da diese schon einmal in
einem analogen Demod_Verfahren verbaut wurden und nun integriert auf
einem FPGA demoduliert werden sollen. Das "alte" und neue  MODEM soll
danach eben noch kompatibel sein.
Habe mitlerweile den nichtkohärenten Demodulator programmiert. Die
ersten Simulationen sehen gut aus.... Mal sehen was die Praxis spricht.

Schöne Grüße,

Martin

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