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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Fakten zur Stellensituation für Ingenieure


Autor: Pater A. (Gast)
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Eine kleine Statistik für die, die es ernst meinen mit dem Jobwechsel:

Vor einem Monat habe ich bei Monster und Stepstone mein Profil mit Suche 
nach Festanstellung eingestellt: Dipl.-Ing.(Univ.) E-Technik, > 10 Jahre 
Erfahrung in der Projektleitung und Entwicklung von Hardware, Software 
und Firmware, PLD und FPGA - 70% davon in einer Branche. Ergebnis nach 
gut 1 Monat:

Bei Stepstone kommt 1 Sammelmail mit 5-10 Vorschlägen täglich. Die 
vorgeschlagenen Jobs wurden angefragt und bei Rückmeldung des 
Offerierenden auch weiterbearbeitet. Von etwa 130 Stepstonejobs, habe 
ich rund 45 interessante und anscheinend passende angefragt, bei nur 27 
bekam ich überhaupt eine (verwertbare) Rückmeldung. Die Angebote habe 
ich unten einfliessen lassen.

Monstervorschläge habe ich nur die optimalen angeklickt, weil mir die 
meisten zu unspezifisch waren oder die Firmen sich sowieso von sich aus 
meldeten. Es kommen von Monster permanent noch 7-10 Anfragen pro Tag, am 
Anfang waren es bis zu 40 mails am Tag. Alle mails wurden von mir 
beantwortet und um weitere Infos gebeten, bzw es wurde der CV verschickt 
oder weitere Infos gegeben, was eben verlangt wurde.

Bei allen beantworteten mails brach in jedem 2 Fall die Kommunikation 
frühzeitig ab, weil man mir nichts konkretes sagen konnte oder wollte 
bzw. sich nicht mehr meldete, teilweise, nachdem ich meine 
Gehaltsforderung präzisiert hatte.

Von den 372 mails über Monster insgesamt waren:

22 von Firmen direkt
74 von Personalberatern, die vermitteln wollen
277 von Dienstleistern, die vermitteln und festanstellen

Von den 22 Anfragen der Firmen waren 5 vollkommen fachfremd, die anderen 
passten so einigermassen und kamen mit den 27 von Stepstone in einen 
Topf. Dabei zeigte sich schon, dass es z.T. dieselben Stellen waren, 
sodass nur etwa 30 blieben. Ganz genau lässt es sich nicht sagen.

Von den 74 Direktanfragen der Personalberatern waren gut die Hälfte 
identisch, schätzungsweise ein Drittel Dummies ohne Hintergrund und der 
Rest absolut nicht passend. Ingesamt habe ich aus diesem Pool nur 12 
Stellen, auf die ich wirklich passe, jedoch waren auch hier wieder 
mindestens 5 bei den 30 oben mit drin. Wenigstens hatte ich aber schon 
mal Details. So blieben aus dieser Schiene 37 Stellen. Von denen 
entpuppten sich beim konkreten Nachfragen 2 doch noch als getarnte 
Projekte, 4 als temporäre und befristete Stellen und 3 als Stellen in 
ausdrücklicher Zeitarbeit als Arbeitnehmerüberlassung, was ich nicht 
wollte.

Bei den 277 Dienstleisteranfragen waren viele pauschale Kontaktmails, 
vielfach identisch und vom selben Dienstleister, teilweise sogar 
derselben Person. Sortiert man Redundanz weg bleiben weniger als 100 
einigermassen passende unterschiedlicher Stellen (so gut man das 
beurteilen kann) und vielleich knapp 50 sehr gut passende Stellen, wo 
der Kunde einen auch nehmen würde. Von denen wären ungefähr 30 beim 
Endkunden gewesen und 20 inhouse beim DL direkt. Sowohl die inhouse 
Stellen, als auch die Endkundenstellen sind nahezu alle vom selben 
Inhalt gewesen, vorwiegend Entwicklung Hardware oder Software. Bleiben 
gesamt 78 Stellen:

28 Stellen als Festposition beim Endkunden direkt.
ca 30 Stellen als Festposition beim Endkunden über Dienstleister
ca 20 Stellen als Festposition beim Dienstleister

Von denen waren 54 reine Entwicklerjobs, die noch eingermassen dotiert 
waren (60k-65k) aber in eine Sackgasse geführt hätten und ich mich von 
der Position verschlechtert hätte. Viele davon waren eher 
Anfängerstellen für 2J < BE < 5J und entsprechend schwaecher bezahlt. 
Dort wurde so 50k bis 55k geboten, nur in Einzelfällen 60k. 24 waren 
gemischte Entwicklungs und Projektleiterjobs oder andere, mit mehr 
Verantwortung. Die Bezahlung lag hier in der Regel über 65k, teilweise 
bis zu 70k. Aus aus dem gigantischen Dienstleisterpool blieben gerade 3 
Stellen, die wirklich in Frage kämen: Einmal Projektleiter und zweimal 
Teamleiter für Hardware / Software. Die Bezahlung war aber auch hier 
deutlich weniger, als ich derzeit habe.

Gerade 3-5 Stellen (je nachdem wie ich die Kriterien lege) sind wirklich 
eine Verbesserung in der Position oder dem Gehalt und können damit 
wirklich als echte Chance gelten, sowie als Indiz für einen eventuellen 
Aufschwung oder gar Ingenieurmangel. Alles in allem gibt es für einen 
Elektroingenieur mit umfangreicher Erfahrung in Programmierung und 
Hardwareentwicklung mit vergleichsweise viel Erfahrung und aktuellem 
Wissen bundesweit gerade 78 Stellen. Noch mehr Stellenbörsen brächten 
sicher auch nicht mehr Ooptionen.

78 hört sich nach viel Auswahl an, aber wieviele gleichwertige Bewerber 
gibt es bundesweit auf diese Stellen? So einzigartig bin ich nicht :-)

Sind es mehr oder weniger als die 78? - Haben wir wirklich einen Mangel?

Autor: Tobi (Gast)
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Hi!

Ich denke, die "wir haben einen Ingenieurmangel" - Masche soll die 
Politik dazu auffordern, Tür und Tor für ausländische Ingeneiure zu 
öffnen. Die (vorallem aus Asien und den osteuropäischen Ländern) sollen 
uns dann zeigen für wie wenig Geld ein Ingenieur arbeiten kann....
Dann sind die 30k brutto im Jahr eine seltenheit :-((
Die Frage ist nur, ob sich dann ein Studium noch rechnet. Vorallem in 
Bezug auf ERA. Ich weiß, es geht nicht nur ums Geld, aber die 8 Jahre 
Verdienstausfall (Abitur+Studium) im Vergleich zum Facharbeiter muss man 
erst mal wieder reinholen.

Autor: Gast (Gast)
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>die 8 Jahre Verdienstausfall (Abitur+Studium) im Vergleich zum
>Facharbeiter muss man erst mal wieder reinholen.

Das gelingt doch heute schon nur noch schwer. Facharbeiter mit 8 Jahren 
Berufserfahrung haben doch teilweise sogar mehr, als Ingenieursanfänger 
und man kommt nur ganz langsam drüber. Ausserdem haben sie noch die 8 
Jahre Gehaltsvorsprung! Weil sie wenig Steuern zahlen ist das relativ 
viel.

Autor: studierter Facharbeiter (Gast)
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>aber die 8 Jahre Verdienstausfall (Abitur+Studium) im
>Vergleich zum Facharbeiter muss man erst mal wieder reinholen.

Die holt man so schnell nicht wieder rein.
Mal kurz überschlagen:
Vor meinem Studium hab ich als Facharbeiter ~2300€ Brutto im Monat 
verdient. Bei 28h Woche. Macht ohne Erhöhung einen Verdienstausfall für 
4,5 Jahre Studium plus 1 Jahr Fachoberschule 151800€
Dazu die Kosten fürs Studium mit ~52800€
Macht runde 200000€. Und da sind noch nicht mal die Lohnsteigerungen 
über die Jahre drin.

Nun verdiene ich 48000 und muss 12h mehr in der Woche arbeiten.
Habe also 1700€ mehr Brutto im Monat. Wieder ohne die Lohnsteigerungen 
die ich als Facharbeiter noch drin hätte.

D.h. Brutto hab ich die 200000€ in etwa 10 Jahren wieder drin.

Rechne ich jetzt natürlich mal so um dass ich nur 28h arbeiten würde, 
dann würde ich jetzt 2800€ im Monat bekommen.
Das wären dann 500€ im Monat mehr wie als Facharbeiter. Also wären die 
200000 Verdienstverlust und Studienkosten in 33 Jahren wieder drin.

Also. Zur Rente bin ich dann bei +- 0€

Wenn ich jetzt noch dazurechne, dass ich meistens mehr als 40h arbeite 
die ich nicht ersetzt kriege, dann kann ich die Kosten bis zur Rente 
nicht wieder reinholen.

Warum studiert man trotzdem:
- Studentenleben war eine tolle Zeit
- Das Risiko in Harz IV zu kommen ist bei einem (guten) Ingenieur nicht 
so hoch wie bei einem (guten)Facharbeiter
- Ich hab durch Studium und Ingenieursdasein schon Orte auf der Erde 
besuchen (beruflich also auf Firmenkosten) können die ich als 
Facharbeiter sicherlich nie besucht hätte.
- Der Ingenieursjob ist interessanter als ein Facharbeiterjob
- Studentinen ;-)

Autor: Hannes (Gast)
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>Ausserdem haben sie noch die 8
>Jahre Gehaltsvorsprung! Weil sie wenig Steuern zahlen ist das relativ
>viel.

Wieso zahlen die weniger Steuern ald Du? Was hat das mit den 8 Jahren zu 
tun?

Seid ihr alle bloss auf's Geld aus? Ich habe studiert, weil ich da auch 
andere Vorteile für die Zukunft (z. B. mehr Freiheit im Berufsleben) 
gesehen habe.

Autor: yxcv (Gast)
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>aber die 8 Jahre Verdienstausfall (Abitur+Studium) im
>Vergleich zum Facharbeiter muss man erst mal wieder reinholen.
Es sind aber keine 8 Jahre, denn die Zeit fürs Abi benötigen sie für die 
Ausbildung, also sind es 4,5 bis 5 Jahre. Und nein, eine Ausbiuldung 
wird niemand als Berufserfahrung auslegen.
> Bei 28h Woche
Wo war das denn? Selbst bei VW arbeiten sie mehr.

MfG

Autor: Max (Gast)
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Man sollte gelegentlich zwischen Arbeiten und Anwesenheit unterscheiden.
Manchmal arbeite ich auch nur 28h bei 40h Anwesenheit...

Autor: (Gast) (Gast) (Gast)
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Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade kleine Firmen suchen, 
die nicht so gut bezahlen können. Diese suchen meist nicht so stark auf 
irgendwelchen Internet Plattformen. Zudem ist der Mangel sehr ungleich 
verteilt, aber alleine daran was bei uns im Moment von Firmen in die 
Hochschule investiert wird sieht man das es knapper ist als in den 
letzten 15 Jahren oder so.

Bei uns ist auch das Problem das trotz gestiegener Anfängerzahlen 
aufgrund des immer schwerer werdenden Studiums nicht wirklich mehr 
Absolventen hinten herauskommen.

Autor: Gast (Gast)
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Das ist ein wahres Wort und was bringt es, vorne mehr reinzustopfen??? 
Schon zu meiner Zeit flogen so viele raus, dass man sich gefragt hat, 
warum die überhaupt sowas gemacht haben.

>Wieso zahlen die weniger Steuern ald Du? Was hat das mit den 8 Jahren zu
>tun?
Wenn man auf diese Weise brutto aufgeholt hat, hat man die Leerjahre 
durch überhöhtes Gehalt ausgeglichen. Dann hatte man aber auch erhöhte 
Abzüge und Netto reicht es noch lange nicht.

Rechne Dir mal die Steuern für den Fall 5 x 30.000 einerseits und dann 
für 10k, 20k, 30k, 40k, 50k aus. Das ist brutto in Summe dasselbe.

Autor: Dieter Werner (dds5)
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> ... die Leerjahre ...

ROTFL

Autor: Björn R. (sushi)
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> - Studentinen ;-)

Dann musste aber Psychologie oder irgendsonen Religions-Geisteszeugs 
studieren...

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Bei uns ist auch das Problem das trotz gestiegener Anfängerzahlen
aufgrund des immer schwerer werdenden Studiums nicht wirklich mehr
Absolventen hinten herauskommen...

Hmmm... Seltsam als ich anfing zu studieren (1988) haben ca. 650 
angefangen obwohl die Hochschule nur fuer ca. 450 Platz hatte... Du 
wurde dann mal eben "weggeprueft"...

Ein Bekannter von mir arbeitet heute an dieser Hochschule und hat mir 
berichtet das heute mal gerade 250 Studenten dort anfangen und es nie so 
leicht war wie heute (super Betreuung und die meisten hauen das Studium 
in etwas mehr (2 Semester) als der Regelstudienzeit durch...

Autor: Marc (Gast)
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Ich sehe die Situation in Deutschland ähnlich wie der Threadersteller.

1. Die richtig guten Stellen in D(z.B. bei den Automobil OEMs) sind rar. 
Die meisten offenen Stellen sind entweder bei Zeitarbeitsfirmen oder bei 
Dienstleister (Bertrandt, Ferchau, etc.), was im Prinzip das gleiche ist 
--> Arbeit ist nur dann vorhanden, solange es Projekte gibt.

2. Es gibt keinen wirklichen Ingenieursmangel in D. Es herrscht nur ein 
Mangel an billigen Ingenieuren, d.h. an Ingenieuren mit einigen Jahren 
BE unter 50000€ Jahresgehalt.

Heute würde ich wahrscheinlich auf Gymnasium Lehramt studieren: Ein 
sicherer Job und ein Top Gehalt (-> hoher Pensionsanspruch, in Bayern 
wird man fast immer OStr was in Lstkl. 1 ein Jahresnetto von 38000€ 
netto(!) bedeutet. Davon muss noch die private KV abgezogen werden. Das 
ganze erhält man mit 40 Jahren.
Dieses Nettgehalt muss man erst mal als Ing verdienen!)

Autor: Marc (Gast)
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Noch ein Wort zu Dienstleistern: Dort verdienen nur die Chefs gut, es 
werden hauptsächlich möglichst billige Mitarbeiter gesucht! Wenn sie ein 
Jahr lang in einem Projekt arbeiten, dann hat es sich für die Firma 
schon gelohnt!

Autor: Panzer H. (panzer1)
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@all:
Wieso behaupten einige Leute, dass das Studium an den FHs/Unis immer 
schwerer wird? Gibt es repräsentative Fakten dazu? Oder liegt es 
vielleicht daran, dass immer weniger Jungvolk sich in der Freizeit mal
wirkich mit technischen Sachen beschäftigt (Klingeltonprogger und 
Pay-TV-Cracker bleiben mal aussen vor)?

Autor: A. (Gast)
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Ich schließe mich an. WAS ist denn schwer? Die Theorei, die Praxis oder 
der Studienalltag aufgrund der Gebühren und Lebenshaltungskosten?

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Man kann jeden Ingenieur nur dazu ermuntern und erinnern das die 
Selbstständigkeit mit der Entwicklung eigener Produkte das Hauptziel 
Nummer eins sein muss. Da sollte auch an den Unis ein grösserer 
Ausbildungsschwerpunkt sein. Diplomarbeiten sollten zuallererst 
wirtschaftlich verwertbar sein und nicht in den Regalen verstauben.

Wenn 40% der Elektroingenieure es versuchen würden und davon 20% 
dauerhaft erfolgreich wären, dann würden alle profitieren. Neue Ing. 
Stellen würden geschaffen werden, die Löhne aufgrund des gestiegenen 
Wettbewerbs steigen.

Und wer wenn nicht ein Ingenieur sollte dazu in der Lage sein. Ein BWLer 
oder Personalerbimbo sicher nicht.

Autor: A. (Gast)
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Recht hast Du, nur hast du das mal gemacht? Die ganzen Auflagen und 
patentrechtlichen Probleme. Du must erstmal gross investieren und dazu 
fehlt den Anfängern das Geld. Erst mal arbeiten, dann später Selbständig 
machen.

Autor: Tobi (Gast)
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8 Jahre braucht man schon! 4-5 jahre Studium und ca. 3 Jahre länger 
Schule -->
Also 8 Jahre!

Autor: Jorge (Gast)
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Stepstone und Monster das ist es auch nicht. Das ist zu billig. Ein 
Ingenieursmangel gibt es schon. Einmal als politische Parole und einmal 
als Möglichkeit aus der Krise rauszukommen. Nur es weiss halt niemand 
wie.

Autor: Blaeh (Gast)
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Als Senior Ingenieur wundere ich ueber all die Pfeifen. Da hat ja keiner 
was drauf. Das Meiste was die Jungen machen ist Ramsch und Geruempel. 
Meist sind die Anweisungen, was sie denn zu tun haben auch unbrauchbares 
Geschwafel... Das bedeutet man lernt so einges bis man Senior ist. Wenn 
die Arbeitgeber lieber einen Guenstigeren haben, dauern die Projekte 
eben etwas laenger. Was solls. Nur nicht stressen lassen.

Autor: yxcv (Gast)
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> 8 Jahre braucht man schon! 4-5 jahre Studium und ca. 3 Jahre länger
> Schule -->
> Also 8 Jahre!
Ja, man braucht 8 Jahre, aber die Lehre/Ausbildung für den Facharbeiter 
dauert 3 bzw 3,5 Jahre, also ist der Zeitunterschied nur circa 5 Jahre. 
;-)

Autor: (Gast) (Gast) (Gast)
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@ Daniel Duesentrieb

Ich bin FH Tutor und lasse 2 Probeklausuren am Semesterende unter 
richtigen Klausurbedingungen schreiben.

Die Noten in einer Klausur der Grundlagen von vor 15-20 Jahren war im 
Schnitt um 0,25 schlechter bei mir als bei den neuen. Habe das in meinem 
ersten Tutor Jahr einmal zur Probe gemacht. Wobei ich die alte Klausur 
als erstes schreiben lassen habe.
Die zweite Probeklausur fällt übrigens immer besser als die erste aus.

Was viele Leute aber auch nicht verstehen, ist das heute Schwerpunkte im 
Studium anders verteilt werden.
So ist zB der Informatikteil in den letzten Jahren immer weiter 
gesteigert worden.

Wenn heute ein Studium 40% zusätzliche Inhalte im vergleich zu vor 30 
Jahren unterbringen muß, ist es kein Wunder wenn in manchen Fächern der 
Anspruch sinken muß.

Zudem kann ich heute auch sagen die Klausuren die unsere jetztigen 
Erstsemester schreiben sind einfach, wenn ich mir allerdings anschaue 
wie schwer meine Klausur damals war haben es meine Nachfolger etwas 
schwerer da Sie sich weniger auf die Grundlagen der Elektrotechnik 
konzentrieren können. Die haben den doppelten Zeitaufwand für BWL im 
vergleich schon alleine zu mir.

Den vor allem in den Soft-Skill Fächern haben Sie bei uns drastisch 
angezogen, ohne das es in anderen Fächern wirklich einfacher wurde.

Da dem ganzen aber Grenzen gesetzt sind werden durch die Mehrbelastung 
die Noten in G. Elektrotechnik immer schlechter. Vor allem ist dieses 
reduzierte Wissen ein Problem in den Folgeveranstaltungen, da hier 
wichtige Grundlagen nicht sicher beherscht werden.

Wobei die BA Studenten während des Studiengangs wechsels im Schnitt 
besser waren als die Diplomer.

und warum?

Da aufgrund dessen, dass beim Diplom die Grundstudiumsnoten nicht in die 
Gesamtnote einflossen hier viele auf 4.0 gewinnt gemacht haben.

Das traurige ist dabei, dass aufgrund der nachteiligen Notengebung diese 
Bachelor die besser waren als ihre Diplom Kollegen am Ende nicht mit 
besseren Noten ihren Abschluss machen.

Grummel sind etwas viele Fehler bei den Satzzeichen geworden.

Die darf übrigens berichtigen wer will und kann:)

Autor: Gast bei Firma S (Gast)
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Ich bin hier zur Zeit bei einem ganz Großen und habe so Gelegenheit, bei 
denen tiefer reinzusehen. In allen Abteilungen, in denen ich bisher drin 
war (es waren so 6-7) gab es um die 2 hundert Personen insgesamt, mit 
denen ich zu tun hatte und überschauen kann, davon sind 90% Ingenieure. 
Ich habe mich umgehört : Von denen sind ganze 2 Neueinsteiger = junge 
Leute von der FH. Dazu habe ich noch 6 ausgemacht, die in 2008 gekommen 
sind und neu angestellt wurden. Zumindest 2 davon kommen aber aus einem 
anderen Konzernbereich. Alle anderen sind älter und schon länger da.

Eingestellt wurden die aber auch nur, weil vorher einer gegangen war und 
es kommt noch dicker: Es sind mehr weggegangen, als gekommen sind.

Wenn selbst die abbauen,dann gute Nacht.

Autor: IGBT (Gast)
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@Gast bei Firma S
Wie fandest Du die fachliche Kompetenz der Personen dort?
So im Schnitt...

Autor: irgendwer (Gast)
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Hallo

Während meines Studiums an einer norddeutschen FH sind mir ein paar 
Zahlen zu ohren gekommen. Schon immer sind im Bereich 
Elektrotechnik/Informationstechnik etwa 70% aller Studenten wärend des 
Studium abgesprungen. Etwa 50 bis 60% bis zum Vordiplom.

Nachdem ich in diesem Jahr mein Diplom gemacht habe (immerhin mit 1,...) 
habe ich auch gleich eine Firma gefunden. Sie ist die Tochterfirma eines 
namenhaften Automobil-Zulieverer. Ich bin dort mit einem 
Wochenstundenzahl von 40Std angestellt, bei keiner Überstundenregelung 
mit 6 Monatiger Probezeit und etwa 25t im Jahr, nache der Managerebene.

In der Firma bekomme ich aber auch viele aktuelle Informationen zu 
hören. Zum einen werden immer mehr Ingenieursstellen nach Indien, 
Römänien, China (usw) ausgelaget. Vor allem wird versucht die unteren 
Abstraktionsebenen (also das direkte Codieren und die eigentlichen 
Modultests) auszugliedern. Dazu wird viel Geld investiert, um das 
"ausländische" Fachpersonal zu qualifizieren (uns gibt man nicht mal die 
3 Monate Einarbeitungszeit).

Aber zum anderen erhöre ich das gestöner der detuschen "vorarbeiter", 
die im endeffekt alles kontrollieren müssen. Die Qualität der 
übermittelten "Waren" ist mangelhaft. Das Verständigungsproblem (selbst 
wenn auf detscher Seite englisch als sicher beherrscht wird) ist 
"behindernd". Das Sicherheitsproblem kann man gar nicht quantifizieren.

Dann sehe ich in allen Projekten, dass überall Personen gesucht werden. 
Meine Firma möchte sich innerhalb von 2 Jahren fast verdoppeln. Vor 
allem im Test-Bereich wird immer dringender gesucht, da diese bereich 
schon immer stark vernachlässigt wurde. Doch im Zuge der immer 
koimplizierter werdende Projekte (bsp Fahrerassistenzsysteme mit 
rudimentärer KI) und vor allem den sicherheitskritischen Projekten (wo 
von Gesetzt her die Durchgriffshaftung zum Ingenieur angewendet wird), 
werden dringend immer mehr qualifizierte Mitarbeiter gesucht.

Zum schluss gibt es (nach meiner Meinung) einen gaaanz wichigen Aspekt: 
der demographische Faktor (ich hoffer der heist jetzt auch so). Wir 
schieben eine risiege Alterglocke vor uns her. Selbst wenn es momentan 
noch genug Ingenieure gibt, so werden aber die meisten in den nächsten 
Jahrzehnten in den Ruhestand gehen. Wir sind eigentlich gar nicht in der 
Lage den Ingenieursbedarf der nächsten Generationen zu decken, da die 
geburtenreichen Rahrgänge ein riesiges Loch hinterlassen werden.

Oh man, jetzt ist der Text ja ziemlich lang geworden :-)

Ich hoffe, mein Beitrag hilft ein bissel und lässt sich gut lesen ;-)

Gruß

Autor: Gast bei Firma S (Gast)
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> Gast bei Firma S
> Wie fandest Du die fachliche Kompetenz der Personen dort?
> So im Schnitt...

Marketingfutzies: wie erwartet - industrietypisch. Viele Schwafler und 
Wichtigtuer, vor allem unter dem weiblichen Personal in höheren 
Positionen. Die blonde aus dem Sekretaria ist ok :-)

Führungskräfte:   2 gute, ein Schlumpf und 4, die ich nicht einschätzen 
kann, weil in anderen Abteilungen. Von einem nicht Negatives berichtet.

Die Ingenieure: Arbeiten nicht alle nach Plan und Konzept, besonders die 
Entwickler nicht, aber die Kompetenz ist fraglos da. Im Vergleich zu so 
vielen anderen Firmen sind die erholsam kompetent und viele sogar sehr 
gut in ihrem Fach. Je nach Thema müssen die aber auch was können. Wie 
gesagt, nicht wenige sind da von Anfang an dabei und waren wohl niemals 
woanders.

Bei dem Betriebsklima sieht es sehr unterschiedlich aus: In weiten 
Bereichen gut bis angenehm, auch über Abteilungsgrenzen hinweg, in 
meiner unmittelbaren Umgebung sogar sehr angenehm, es ist regelrecht 
einfach, mit den Leuten auszukommen, vom weiteren Umfeld hört man aber 
nicht nur Gutes.

Und es gibt auf dem Flur immer noch einige, die die Zähne nicht 
auseinander kriegen und keinerlei Gruss erwidern. Meine Zeit läuft aber 
schon in 3 Wochen ab, also schere ich mich nicht um komische Vögel.:-)

Autor: nen anderer (Gast)
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Niemals hast du 1,.. mit deiner Rechtschreibung und Ausdrucksweise. Aber 
für Softwaretest reichts bei dir bestimmt. Dafür muss man eigentlich nur 
Windows können. Selbst Abbrecher mit 3 Semestern schaffen das.

Autor: Gast bei Siemens (Gast)
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"irgendwer", man merkt, dass Du Anfänger bist. Man hat Dir viel Scheisse 
erzählt und zudem hast Du Dir von Vielem ein Bild gemacht, ohne genaue 
Kenntnisse. Das ist Dir nicht anzukreiden, erklärt aber Deine naive 
Haltung.

Es gibt kein Alterloch bei Ingenieuren, weil die geburtenschwachen 
Jahrgöänge längst im Markt sind und die Zahl der Stellen stark 
rückläufig ist. Der Auslagerungsgedanke, den Du richtig beschreist, IST 
der Abbau!

Wenn das vollzogen ist, gibt es kaum noch Stellen für Neulinge!

>(wo von Gesetzt her die Durchgriffshaftung zum Ingenieur angewendet wird)
Das ist in der Medizintechnik genauso und noch viel schärfer.

>werden dringend immer mehr qualifizierte Mitarbeiter gesucht.

Es werden Deppen gesucht, die man verheizen kann. Die immer mehr 
steigende Zahl gesetzlicher Regelungen IST ja der Grund, warum alles an 
Zulieferer ausgelagert wird: Die Haften dann strafrechtlich, während der 
Inverkehrbringer nur noch wirtschaftlich in erster Line haften muss, 
wobei er auch zivilrechtlich aus dem Schneider ist, weil er das Risiko 
abwälzt.

Bilde Dir nur nicht ein, Du wärsrt jetzt gut gelandet und eine 1.x hat 
jeder zweite FH-Abbänger. Das entspricht an der Uni einer 3.0!

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>Es gibt kein Alterloch bei Ingenieuren, weil die geburtenschwachen
>Jahrgänge längst im Markt sind und die Zahl der Stellen stark
>rückläufig ist. Der Auslagerungsgedanke, den Du richtig beschreist, IST
>der Abbau!

>Wenn das vollzogen ist, gibt es kaum noch Stellen für Neulinge!

Genau deshalb sollten soviel Ingenieure als möglich einen Vertrieb ihrer 
eigenen Ideen anstreben. Sonst stirbt der Ingenieursberuf in Europa in 
den nächsten Jahren komplett aus, oder findet nur noch in staatlichen 
Forschungszentren Verwendung.

Den Politikern oder Aktionären wird das egal sein ob die Produkte in 
Indien oder Afrika entwickelt wurden. Die interessiert nur das sie genug 
Geld aus dem Volk auspressen. Und dass sie in staatliche 
Versorgungsposten gewählt werden.

Autor: HF-Techniker (Gast)
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Hallo alle zusammen,

ich habe mir nicht ganz alles hier durchgelesen, will aber auch mal 
meinen Senf dazu geben. Ich habe mein Diplom FH E-Technik. Note ist 2,3
Damit habe ich mich beworben, und fast nur Absagen bekommen.
Hallo? Gehts noch?
Es fehlt einfach an gescheiten Personalern, meine Softskills sind 
nämlich 1A.
Ich habe schon einge Erfahrung mit Tools, sehr viele interessante 
Projekte hinter mir, und selbst 2 von meinen Profs sind sehr gut auf 
mich zu sprechen und loben mich.

Nur was macht die Industrie?
Sie will lieber Leute mit 1,6 oder besser. Ob das dann totale 
Fachidioten sind ist egal. Hauptsache die Noten stimmen.
Dass sich manch einer sein Studium komplett selbst finanzieren muss, 
interessiert die meisten Personaler nicht. Ich kenne jemanden, der hat 
statt den 6 Semestern für seinen Bachelor ganze 10 Semester gebraucht.
Es geht einfach nicht anders!
Er musste nebenbei alles selber verdienen und ist ein TOP Informatiker.
Interessiert die Personaler nicht ...


Extrembeispiel ist natürlich, wie immer hier im Forum, Bosch:
Must-Have:
Regelstudienzeit
Auslandsaufenthalt
1,5 Schnitt oder besser
usw ...

Jetzt kommt Herr XYZ und geht an eine FH, wo es leichter ist als z.B. an 
meiner FH. Schreibt dort nur Einsen weil er vielleicht gut auswendig 
lernen kann, bekommt das Geld zusätzlich von Mami und Papi in den 
Allerwertesten geschoben.
Wer steht am Ende besser dar? ER
Wer ist denn nun wirklich der bessere ING? Kann man pauschal einfach 
nicht sagen ...


Die deutschen Firmen haben unrealistische Vorstellungen, sind komplett 
unfähig.

Ich mache grade meinen Master, um das Promotionsrecht als FH'ler zu 
bekommen und weil ich keine gescheiten Jobangebote hatte, und muss nun 
auch mein Geld komplett selber nebenbei verdienen.
Eine Firma, wo ich früher gearbeitet habe, hat extra für mich eine 
Stelle geschaffen, wo ich nebenbei arbeiten kann.
Das sind die Firmen der Zukunft. Sie machen was für die Absolventen, 
legen sich ins Zeug, wollen sie auch einarbeiten, usw.
Große Firmen wollen nur die fertigen Experten und wollen denen dann auch 
noch "nur" 30k zahlen. Dumpfbacken ...

Firmen wie z.B. Kostal haben ständig Stellenausschreibungen für 
Werkstudenten, schreiben mir aber eine Absage, das alles besetzt sei.
Bewirbt sich aber jemand mit 1,3 Schnitt würde er wohl mit Kusshand 
empfangen werden.

Wir haben auch bei uns Absolventen, die haben die tollsten Noten, können 
aber nichts. Ihr Wissen ist auswendig gelernt, und praktisch können sie 
auch nichts davon anwenden.

Wenn sich das so weiterentwickelt hier in Deutschland, dann gehe ich 
nach 5 Jahren Berufserfahrung ins Ausland und sage Bye Bye !

Autor: Gast (Gast)
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Geht lieber gleich ins Ausland, bvor die REzession einsetzt! Dann gibt 
es nämlich auch dort Hungergehälter. Die Gehaltsangebote, die ich 
bekomme, gehen schon zurück! Ich bin froh, daß ich einen Job bekommen 
habe, der super gut bezahlt ist. Andere sind schon schlehter dran.

>Eine Firma, wo ich früher gearbeitet habe, hat extra für mich eine
>Stelle geschaffen, wo ich nebenbei arbeiten kann.

Warum stellen die dich nicht ein???

Merkst du was? Es werden keine Ingenieure gesucht.

DIE JUNGEN, DIE GEBLENDET SIND UND SICH AUF EINE ZUKUNFT ALS INGENIEUR 
FREUEN, TUN MIR LEID: SIE WERDEN IN VIELEN FÄLLEN KEINEN GUTEN KRIEGEN 
UND WENN, DANN NUR ZU KONDITIONEN, DIE DAS STUDIUM INFRAGE STELLEN!

IHR WERDET NOCH AN DIESE SATZ DENKEN, WENN IHR JETZT ANFANGT UND IN 4 
JAHREN FERTIG SEID. DANN IST NÄMLICH DAS TAT ERREICHT.

Ich würde JETZT arbeiten und in 4 Jahren studieren, wenn es dann wieder 
etwas hochgeht. Damnn seid ihr passen fertig und habrt Erfahrung, um den 
Abgängern dann vorgezogen zu werden.

Autor: Horst (Gast)
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HF-Techniker:

Du sagst es, geht mir absolut genauso, nur das ich nen besseren 2er 
Schnitt habe als Du ;-).

Das kotzt mich mitlerweile tierisch an, ich habe super Praktikas hinter 
mit ne 1A Diplomarbeit, aber keine Sau interessiert sich dafür bzw. gibt 
Absolventen eine Einstiegsmöglichkeit.

Woher soll man diese ganze Erfahren denn sammeln können, die in den 
Anforderungsprofilen stehen, wenn man nicht bereits gearbeitet hat.


Irgendwann muss man doch Jeder mal anfangen!!!

Autor: rob (Gast)
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...Nun verdiene ich 48000 und muss 12h mehr in der Woche arbeiten.
Habe also 1700€ mehr Brutto im Monat. Wieder ohne die Lohnsteigerungen
die ich als Facharbeiter noch drin hätte.....

Na, das ist aber nicht viel.

Dafür würde ich nicht studieren.

Meine Netto-Pension ist ja schon höher als dein Netto beim Malochen.

Autor: Gast (Gast)
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Toll. Woher bekommt man so eine Nettopension?

>Woher soll man diese ganze Erfahren denn sammeln können, die in den
>Anforderungsprofilen stehen, wenn man nicht bereits gearbeitet hat.
>Irgendwann muss man doch Jeder mal anfangen!!!

Die Erfahrenen haben dasselbe Problem in Sachen Teamleitung: Man muss 
"Führungserfahrung" haben, die man nur bekommt, wenn man ... was man 
aber nicht darf, weil man den Job ja nicht ohne Erfahrung bekommt.

Stattdessen geraten Hinterfurzer per zufall in Leitungspositionen, die 
sie dann konsequent verteildigen.

Autor: Ups... (Gast)
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@Horst
Erfinde was!

Autor: HF-Techniker (Gast)
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die firma die mir praktisch einen job aus dem nichts schafft, tut dies, 
damit ich mir meinen master finanzieren kann. wenn ich mit dem master 
fertig bin kann ich mir durchaus vorstellen dort zu arbeiten. das 
problem ist halt das sie nicht genau das machen was ich gerne machen 
möchte. falls es jedoch ansatzweise eine tätigkeit in 2 jahren (wenn ich 
fertig bin) gibt die mir gefällt, dann bleibe ich auf jeden fall dort.

und wenn das gehalt einigermaßen stimmt, werde ich im leben nicht für 
10k mehr im jahr die firma wechseln.
tja in den kleinen unternehmen hat man halt leute die sich für einen 
interessieren und das betriebsklima ist top. da geh ich nicht für mehr 
geld an eine andere große firma ....


und dann heulen wieder die großen firmen rum "es gibt keine ingenieure"
und auf stern-tv oder sonstwo (sogar öffentlich rechtliche) kommen dann 
wieder die tollen schlagzeilen "zu wenig ingenieure in deutschland"



ich denke aber die zeiten werden sich auch wieder ändern, aber das kann 
noch einige jahre dauern. einige firmen werden nochmal richtig probleme 
bekommen mit ihrer seltsamen einstellung.



sorry fürs klein-schreiben aber hab grade nich so viel zeit ;)

Autor: Skeptiker (Gast)
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Kleine Firmen bedeuten mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Stress, hohe 
Mobbinggefahr und den Launen des Chefs ist man eher ausgeliefert. Dazu 
noch regelmäßig die schlechtere Bezahlung. Ich weiss echt nicht warum 
jemand in eine kleine Firma gehen sollte wenn er die Wahl hat.

Schöner wär es andersrum, aber die Relität sieht nun mal so aus.

Autor: Gast bei S. (Gast)
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>ich denke aber die zeiten werden sich auch wieder ändern, aber das kann
>noch einige jahre dauern

Dein Wort in GOttes Ohr. Ich sehe es eher so, dass immer mehr im ausland 
gemacht wird. Siemens unterhält ganze Abteilungen bei den Chinesen und 
puscht sie wo es nur geht. Sogar die internen Prämierungen und 
Lobhudeleien gehen an die Siemensabeilungen in China - selbst dann, wenn 
sie Mist gebaut haben.

In 10 Jahren will Siemens mindestens 30% der Entwicklungen in China 
machen lassen, um die Kosten im Zaum zu halten. Schon heute werden 
allein am hiesigen Standtort jedes Jahr 1200 Chinesen im Umgang mit den 
Produkten und den Qualitätstandards geschult. Die meisten sind die 
Manager und die Produktveratnwortlichen, aber es sind immer mehr 
Projektlieter und Entwickler.

Die Tendenz bei Neuentwicklungen ist ganz glar: ostwärts!

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Skeptiker (Gast)

>Kleine Firmen bedeuten mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Stress, hohe
>Mobbinggefahr und den Launen des Chefs ist man eher ausgeliefert.

Reine paranoia. Nur weil es in EINIGEN kleinen Firmen so ist, heißt das 
noch lange nicht, dass es überall so ist.
Und auch umgekehrt ist eine grosse Firma alles andere als suoper-duper. 
Dort gibt es bisweilen auch mehr als genug Mobing, Kleinkrieg und der 
restliche Müll. Dilbert lässt grüssen.

> Dazu
>noch regelmäßig die schlechtere Bezahlung.

Hmm, ist nun mal so, aber nicht WIRKLICh tragisch. Ich arbeite lieber 
für weniger Geld als in einem 0815 Umfeld das mich nervt.

> Ich weiss echt nicht warum
>jemand in eine kleine Firma gehen sollte wenn er die Wahl hat.

Siehe oben. Und weil viele nicht nur ne (austauschbare) namenlose Nummer 
in einem riesigen Uhrwerk sein wollen.

>Schöner wär es andersrum, aber die Relität sieht nun mal so aus.

Klar, in grossen Firmen können sich vor allem Pappnasen und 
Dummschwaller viel besser tarnen und mit wenig Aufwand ihr Auskommen 
sichern, weil die Masse das schon trägt.

MFG
Falk

Autor: Falk Brunner (falk)
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@  Gast bei S. (Gast)

>In 10 Jahren will Siemens mindestens 30% der Entwicklungen in China

Passt doch, VEB Siemens produziert im sozialistischen China ;-)

>Die Tendenz bei Neuentwicklungen ist ganz glar: ostwärts!

Gaaaaanz neue Erkenntnis. ;-)

Wundert euch das? Viele grosse Firmen, Siemens, MErcedes & Co sind in 
den letzten Jahrzehnten so träge und fett geworden, da ist es klar dass 
"die da oben" mit Freuden ins (noch) schlankere, bewegliche China 
laufen. Klar, es wird bisweilen auch sinnlos Porzellan zerschlagen und 
gut funktionierende Struktur für eine vermeintliche Einsparung fallen 
gelassen, aber das kennen die Ossis nur allzugut, war nach der Wende 
genauso.

MFG
Falk

Autor: Skeptiker (Gast)
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@Falk
Du träumst wie so viele von der heilen Welt der kleinen Firma wo der 
Chef dich noch persönlich kennt. Du wirst zwar schlechter bezahlt, aber 
dafür hast du das Bewusstsein keine austauschbare Nummer zu sein.

Ist doch so, oder?

Auch in großen Firmen ist man als Entwickler keine austauschbare Nummer, 
im Gegenteil! Die persönliche Freiheit und Entwicklungsmöglichkeit hat 
einen sehr großen Stellenwert! Das fängt an mit einer flexiblen 
Gleitzeitregelung, individuellen Entwicklungsmöglichkeiten in der Fach 
oder Führungsebene, Teamwechsel auf Wunsch, regelmäßige 
Gehaltserhöhungen, stets qualifiktions- und erfahrungsorientierte 
Projekte, Möglichkeit (aber nicht Zwang) zu Auslandseinsätzen usw.

Und weil diese Rahmenbedingungen für alle gelten und nicht nur für die 
Lieblinge des Chefs, gibts auch weniger Grund zum Mobbing.

Da verzichte ich gern auf die "familiäre" Arbeitsweise in Kleinfirmen 
mit regelmäßigen unbezahlten Überstunden und der jährlichen Grillparty 
mit dem Chef...

Ich kann nicht alle Gründe hier aufzählen. Aber ich hab nur positive 
Erfahrungen gemacht als ich von einer kleinen Firma zu einer großen 
Firma gewechselt.

Autor: HF-Techniker (Gast)
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@ Skeptiker

eher genau anders rum...
in einer kleinen firma ist es familiär.
mobbing hab ich noch nie erlebt in kleinen firmen.
der chef war immer gut drauf.

klar gehts auch anders rum aber die regel ist das nicht.
der einzige nachteil ist wohl, geringe aufstiegschancen und weniger 
geld.
aber das brauch ich nicht wenn ich dafür glücklich bin.

Autor: Skeptiker (Gast)
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Ich glaube du wärst auch in einer großen Firma glücklich. Das hat nichts 
mit kleiner oder großer Firma zu tun.

Aber selbst dann gibt es nur "ideelle" Gründe bei einer kleinen Firma zu 
arbeiten, keine "reellen".

Autor: Eis (Gast)
Datum:

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@HF-Techniker,

wenn du dein Hass an alle und jeden auch so im Vorstellungsgespraech 
rueberbrings dann wunderts mich nicht dass dich keiner einstellt. Werd 
bitte erwachsen und werd bitte deine Vorurteile los. Alle anderen als 
Dumpfbacken und automatisch als Fachidioten abzustempelt ist nicht 
gerade professionel.
Und die definition von "gute Informatikern" an 'd FH kenn ich auch...

Fang an dich erwachsen zu benehmen und denk mal drueber nach ob der 
Fehler nicht an dir selber liegt.

Autor: Falk Brunner (falk)
Datum:

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@  Skeptiker (Gast)

>Du träumst wie so viele von der heilen Welt der kleinen Firma wo der
>Chef dich noch persönlich kennt.

Ich träume das nicht, das IST so. Wenn vielleicht auch nicht überall.

> Du wirst zwar schlechter bezahlt, aber
>dafür hast du das Bewusstsein keine austauschbare Nummer zu sein.

>Ist doch so, oder?

Nicht ganz. Ich bin bei weitem nicht so naiv wie du das hier hinstellen 
willst. Ich haben grosse Firmen mehrfach von innen gesehen, und das 
nicht nur mal ne Stunde, sondern Jahre. Been there, seen it.
Und kleine. Gute und schlechte. Bei der schlechten war ich nicht lange 
;-)

>Auch in großen Firmen ist man als Entwickler keine austauschbare Nummer,
>im Gegenteil! Die persönliche Freiheit und Entwicklungsmöglichkeit hat
>einen sehr großen Stellenwert!

;-)
Selten sooo gelacht. Gerade die Grossen (nicht alle!) sind nur 
Sachbearbeiterfarmen, die möglichst keine künstlerischen Anwandlungen 
der Entwickler wollen. Hat mir mal ein Abteilungsleiter direkt ins 
Gesicht gesagt (nicht wegen meiner Anwandlungen, sondern als Vorwarnung 
beim Einstellungsgespräch).
Und je mehr von Indiviualität, Mitarbeiterwertschätzung und all dem Kram 
geschwafelt wird, umso weniger ist davon WIRKLICH vorhanden. 
Psychiologie in Reinstform.

> Das fängt an mit einer flexiblen
>Gleitzeitregelung,

;-)
Haben wir auch in kleinen "Klitschen". Gerde WEIL der Chef weiss, was 
man kann, und weil er weiss, dass der Herr Entwickler auch mal gehen 
kann. In kleinen Firmen haben die Chefs deutlich mehr Realitätssinn als 
in den Megamonstern.

> individuellen Entwicklungsmöglichkeiten in der Fach

Naja, wers glaubt . . .

>oder Führungsebene, Teamwechsel auf Wunsch,

Hab ich auch gehabt, bzw. der Teamwechsel ergab sich duch neue Projekte 
mit anderen Kollegen. Und ausserdem hatte ich meist mit Leuten zu tun, 
die ich NICHT meiden musste/wollte. Da spielte das Team eine 
untergeordnete Rolle.

> regelmäßige Gehaltserhöhungen,

Jaja, die süssen Verlockungen des VEB. ;-)

> stets qualifiktions- und erfahrungsorientierte
>Projekte,

;-)
Wers glaubt wird seelig.

> Möglichkeit (aber nicht Zwang) zu Auslandseinsätzen usw.

Hab ich auch.

>Und weil diese Rahmenbedingungen für alle gelten und nicht nur für die
>Lieblinge des Chefs, gibts auch weniger Grund zum Mobbing.

Du bist mir mal naiv. Lies mal den Dilbert. Und lass dir gesagt sein, es 
ist KEIN Comic.

http://www.amazon.de/Das-Dilbert-Prinzip-endg%C3%B...

>Da verzichte ich gern auf die "familiäre" Arbeitsweise in Kleinfirmen
>mit regelmäßigen unbezahlten Überstunden

Mach ich nicht, bzw. nur sehr eingeschränkt. Wir haben ein Zeitkonto, da 
wird nix oben abgeschnitten.

> und der jährlichen Grillparty mit dem Chef...

Die kann man canceln, wenn nötig. Hab ich auch schon gemacht.

>Ich kann nicht alle Gründe hier aufzählen. Aber ich hab nur positive
>Erfahrungen gemacht als ich von einer kleinen Firma zu einer großen
>Firma gewechselt.

Mag ja für dich im Einzelfall zutreffen, verallgemeinern kann man es 
nicht!
Weder die guten noch die schlechten Seiten.
Ich hab beide in grossen und kleinen Firmen gesehen.

MFG
Falk

Autor: Skeptiker (Gast)
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@Falk: die Punkte die ich angeführt habe sind wirklich so. Zumindest an 
unserem Standort der Firma (nein, es ist nicht der "VEB"). Ich wollte es 
am Anfang selbst nicht glauben. :-)
Ich habe auch schon mal ein Projekt abgelehnt, ganz einfach weil es mir 
keinen Spass gemacht hätte. War kein Problem, ich bekam ein anderes. 
Versuch das mal in einer kleinen Firma die auf jedes Projekt angewiesen 
ist.

Es ist mir klar das man das nicht verallgemeinern kann. Aber ich möchte 
behaupten das in großen Firmen sich die Extreme ausgleichen. Wenn es 
wirklich aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren sollte wechselt 
man eben das Team und nicht die Firma.

Autor: Falk Brunner (falk)
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@ Skeptiker (Gast)

>Ich habe auch schon mal ein Projekt abgelehnt, ganz einfach weil es mir
>keinen Spass gemacht hätte. War kein Problem, ich bekam ein anderes.
>Versuch das mal in einer kleinen Firma die auf jedes Projekt angewiesen
>ist.

Versuch das mal in einer grossen Firma, deren nächste 
Umstrukturierungsrunde kurz bevor steht ;-)
Und es steht IMMER eine neue Runde an, in nicht allzuferner Zukunft.

>Es ist mir klar das man das nicht verallgemeinern kann. Aber ich möchte
>behaupten das in großen Firmen sich die Extreme ausgleichen.

Wunschdenken, durch keinerlei Erfahrung deinerseits untermauert.

> Wenn es
>wirklich aus irgendwelchen Gründen nicht funktionieren sollte wechselt
>man eben das Team und nicht die Firma.

Wie alt bist du? Wie lange im Berufsleben?

MFG
Falk

Autor: No Name (nohelp)
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Vielleicht sollte man den Thread neu aufsetzen und in Pro oder Contra 
kleinerer Firmen umtaufen.

Ich selber habe während meines FH-Studiums einige jahre in einer kleinen 
Start-Up-Firma gearbeitet. Klima war super und die Kohle stimmte, wenn 
genügend Aufträge vorhanden waren. Perspektive, müsste ich nochmal 
drüber nachdenken.

Nach dem Studium habe ich dann eine kleine Firma in Berlin erlebt, die 
den Abgrund schon in Sichtweite hatte. B-Firma mit B-Leuten und C-Chef. 
Selten wurde mir so in den Lebenslauf gepisst. Mir war das eine Lehre, 
bei kleinen Firmen genauer hinzuschauen.

Autor: Gast A. (Gast)
Datum:

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>Nach dem Studium habe ich dann eine kleine Firma in Berlin erlebt, die
>den Abgrund schon in Sichtweite hatte. B-Firma mit B-Leuten und C-Chef.
>Selten wurde mir so in den Lebenslauf gepisst.

Das gibt es bei den Grossen genauso!

Autor: Gast (Gast)
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Bei Experteer ist es ähnlich: viele ausgeschriebene Stellen und nichts 
dahinter. Dort schreibt sogar Ferchau und andere Dienstleister Stellen 
für 70.000 aus. Fragt man nach ist nichts und man bekommt etwas 
vollkommen anderes angeboten.

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
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Grundsätzlich gibt es sicherlich sowohl in kleinen als auch in großen 
Firmen Vor- und Nachteile.

Weshalb ich lieber in einer kleinen "Klitsche" arbeiten würde (wenn ich 
nicht gerade selbst Chef wäre ;-):

1. Bei kleinen Unternehmen hört der Chef deutlich öfter zu
(das war laut Gallup die häufigste Nennung bei "das gefällt mir bei 
meiner Arbeit nicht": Chef hört nicht zu)

2. Flache Hierarchie: "Ich brauche das und das." - "Bestell halt!" ... 
kein Zirkus mit der Einkaufsabteilung

3. Flexibler
Ich würde als Chef z.B. nie ein Projekt durchziehen, von dem ich wüsste, 
dass meine Mitarbeiter darauf keinen Bock haben. Arbeit, die keine 
Freude bereitet, wird nicht optimal erledigt.
Das Schöne dabei: man bespricht vorher, welches Projekt man nimmt - und 
muss nachher nicht aus bestehenden auswählen.

4. Kündigung ist deutlich unwahrscheinlicher, da die menschlichen 
Bindungen sicherlich fester sind.

5. Man bekommt direkt mit, wenn es Probleme gibt, nicht erst nach der 
nächsten Bilanz: "Oh, wir haben Minus gemacht - da machen wir doch mal 
sofort den Standort dicht"

6. Hobby
Bisher hatte ich in kleinen Firmen immer die Möglichkeit, außerhalb der 
Arbeitszeiten meinen Hobbys nachzugehen - dazu standen mir dann alle 
Werkzeuge etc. zur Verfügung. Und für den Chef war es schön, weil er 
schnell nachfragen konnte.
Bei einer Firma gabs sogar den Laborschlüssel :-)

Generell erscheint mir bei kleinen Unternehmen die Vertrauensbasis 
deutlich stärker zu sein - natürlich macht man es sich als Arbeitnehmer 
dann auch nicht so leicht mit einem Wechsel (das kann dann auch mal 
nachteilig sein) - man ist aufeinander angewiesen.

Chris

Autor: Nexus (Gast)
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Also bei diesen 51 Beiträgen zu diesem Thema blasen fast wirklich alle 
ihren Frust raus. Traurig Traurig Traurig. Wenn das die Unternehmen 
wüssten und vor allem was das insgesamt für einen Produktionsverslust 
bedeutet. Zumindest der Produktionsverlust (in harten Euro oder Dollar) 
müsste die doch eigentlich interessieren, aber Pustekuchen! Die wissen 
gar nichts und machen weiter wie bisher.

Allein diese Anfangsstatistik über Jobangebote von Firmen macht schon 
einiges deutlich:

22 von Firmen direkt
74 von Personalberatern, die vermitteln wollen
277 von Dienstleistern, die vermitteln und festanstellen

Gibt es eigentlich keine "normalen" Firmen mehr?

Autor: Horst (Gast)
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Nexus:
Das frage ich mich auch.
Firmen stellen wohl wirklich hauptsächlich Externe ein, als Interne.

Neue Dienstleister schießen massenhaft aus dem Boden, aber wer will da 
schon arbeiten. Mal hier mal dort arbeiten, ne ne bin doch kein 
Laufbursche.
Da bleibe ich lieber Arbeitssuchender, bevor ich mir sowas gebe.

Autor: Berater A (Gast)
Datum:

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Du bist gut! Die deutsche Arbeitsagentur wird Dir schon zeigen, wo Du 
arbeiten musst. Und das wird übelst ausgenutzt!

>4. Kündigung ist deutlich unwahrscheinlicher, da die menschlichen
>Bindungen sicherlich fester sind.

Träumer! Ich kenne Leute, die ihren Mitarbeitern heulend kündigen 
mussten, weil die Situation es erforderte. Keine Aufträge, keine Kohle. 
Ein Kleiner muss sofort reagieren! Bei einem großen hast du mehr 
Vorbereitungszeit.

Nie wieder bei einem Kleinen arbeiten!!!!

Autor: Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite
Datum:

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Berater A wrote:

>>4. Kündigung ist deutlich unwahrscheinlicher, da die menschlichen
>>Bindungen sicherlich fester sind.
>
> Träumer! Ich kenne Leute, die ihren Mitarbeitern heulend kündigen
> mussten, weil die Situation es erforderte.

Genau das meinte ich - natürlich wird es auch dort Kündigungen geben, 
aber eben nicht anonym und flächendeckend ... und eben nicht, weil die 
Umsatzrendite optimiert werden muss.
In kleinen Unternehmen sind Kündigungen das letzte Mittel, in großen 
Firmen Optimierungspolitik.
Danke, dass Du mich bestätigst :-)

> Keine Aufträge, keine Kohle.

<Loriot> Ach! </Loriot>

> Ein Kleiner muss sofort reagieren!

Nein. Die Kleinen haben üblicherweise deutlich mehr Rücklagen, eben weil 
das Unternehmen dem Chef am Herz liegt. Eine Durststrecke ist da kein 
Problem, bei einem Großunternehmen schon - besonders für die 
Angestellten - die werden nämlich dann einfach rausgeschmissen.
Außerdem ist das noch ein Vorteil: kleinere Unternehmen können sofort 
reagieren -> Flexibilität

> Bei einem großen hast du mehr
> Vorbereitungszeit.

Sieht man ja an der "kleinen" Autoindustrie - von heute auf morgen 
Zwangsurlaub...
Gerade bei großen Unternehmen hat der Einzelne überhaupt keinen 
Überblick mehr. Dementsprechend sind die Mitarbeiter dann auch immer 
fassungslos, wenn ihnen plötzlich gekündigt wurde.
Das ist in kleineren Unternehmen deutlich besser überblickbar.

> Nie wieder bei einem Kleinen arbeiten!!!!

Klar - Berater haben es bei klar denkenden Unternehmern schwer ;-)
Wie sagte der gute Volker Pispers über Berater:
"Eunuchen - sie wissen, wie man's macht"

Von daher würde ich antworten:
Nur noch selbstständig im Kleinunternehmen!!!! :-)

Chris

Autor: Gast (Gast)
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Hier mein aktueller Beitrag. Heute erreichte mich folgende mail vom 
Netzwerk "Ingenieurkarriere":

-----------------------------------------------------------------------
Dosign Engineering ist seit 1985 als Büro für technische Projekte aktiv.
Dosign unterstützt Auftraggeber bei der Anwerbung und dem Einsatz von 
technischem Personal mittleren und höheren Niveaus im Ingenieurs- und 
Konstruktionsmanagement. Denn trotz aller technischen Entwicklungen 
bleibt der Mensch auch in Zukunft der wichtigste Faktor in sämtlichen 
innovativen Prozessen. Und sind es nicht gerade die Bindeglieder, von 
der die Stärke und Lebensdauer einer Konstruktion abhängen? Deshalb 
konzentriert sich Dosign auf die Auswahl hoch qualifizierter, 
hervorragender Fachkräfte.

Als Arbeitgeber legt Dosign großen Wert auf das Coachen und Entwickeln 
der Kompetenzen seiner Mitarbeiter/innen. Um dies zu erreichen, können 
die folgenden Instrumente Teil Ihrer Laufbahn bei Dosign Engineering 
ausmachen:

 Ausführliche Intakegespräche bei Arbeitsbeginn
 Auswahl des richtigen Auftraggebers
 Zwischenzeitliche Evaluationen
 Ausbildungen
 Laufbahnberatung
 Persönlichkeitstests

Derzeit offerieren wir mehr als 80 offene Postionen für Sie als einer 
dieser hochqualifizierten Ingenieure/innen. Ein Ihren Kenntnissen, 
Fähigkeiten und Erfahrungen angemessenes Gehalt ist selbstverständlich.
------------------------------------------------------------------------ 
--

So, dann gehe ich also auf die Webseite von Dosign und tippe bei den 
Stellenangeboten "Elektrotechnik" und "mehr als 5Jahre Erfahrung" ein.

"Es wurden keine Stellenangebote gefunden."

Soviel also zu dem Thema Ingenieurkarriere!

Autor: Tester (Gast)
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Btr.: Dosign
Deren Suchfunktion scheint defekt, auch bei anderen Optionen werden 
keine Stellen gefunden. Scleppnetz für Lebensläufe ?

Autor: Absolvent (Gast)
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Momentan sieht's düster aus, jedenfalls für mich. ;)
Habe Maschinenbau an der FH studiert mit einem Abschluss von 2,1 und 11 
Semester gebraucht, sprich 3 mehr als vorgesehen. Meine Leistungen sind 
dementsprechend nur durch- bis unterdurchschnittlich. Jobchancen damit 
noch was dieses Jahr zu finden, so gut wie null. Wenn's im nächsten Jahr 
weiter wirtschaftlich bergab geht, dann wird eine Einstellung noch 
unwahrscheinlicher. Auf jeden Fall komme ich mit meinen Leistungen nicht 
annäherend in eine größere Firma, Traineestellen sind auch heiß begehrt, 
das heißt auf eine Stelle kommen mehrere Bewerber und nur einer kann 
gewinnen. Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Und dann 
kommt noch hinzu, dass die meisten Stellen (jedenfalls in 
Internetportalen) über Verleiher, Diensleister, whatever angeboten 
werden, und die Profilanforderungen immer recht ähnlich sind. Massig 
Berufserfahrung wird zwar oft nicht vorausgesetzt aber gute Kenntnisse 
in beliebten Programmen wie Catia, ProE, Ansys etc., sprich dass man 
gleich nach der Einstellung bei Projektaufgaben loslegen kann wie die 
Feuerwehr und bei Projektende dann wieder gekickt wird. Was stellen die 
Personaler sich eingentlich vor, wer die Anforderungen erfüllt und 
zugleich sich sowas antut? Die glauben wohl, dass dort arbeitlose Ings. 
irgenwo rumsitzen sich auf die Programme spezialisieren und dann auf 
Abruf warten? Das ganz läuft wohl nach dem Motto "Der Mohr hat seine 
Arbeit getan, der Mohr kann gehen!" ab. Da ist klar, dass da Mangel 
herrscht. Der Mittelstand hat auch weniger Bedarf an Ings. vor allem die 
Bezahlung ist öfters sehr schlecht. Rede jetzt nicht von "überzogenen" 
38000 € p.a sondern von 31000 € p.a. bei einer 41 Stundenwoche, 
Mehrarbeit abgegolten.
Aber die besten Brüller sind die Angebote für Ings. bei der Agentur für 
Arbeit. Musste/konnte feststellen, dass auf der Agentur sich noch 
mehrere arbeitlose junge Absolventen des Fachbereichs Maschinenbaus 
rumtummeln, bin also dort kein Einzelfall (zum Glück), allerdings trifft 
es andere Studienrichtungen deutlich härter. Frisch gebackene 
arbeitssuchende Architekten und Bauings. haben bei der Agentur immer 
noch Hochkonjunktur.
Von den älteren Exemplaren gar nicht zu reden, die werden bei unserer 
Agentur regelmäßig im Schwarm wieder in die FH zu 
Auffrischung/Aufbesserung ihrer Kenntnisse auf Staatskosten geschickt. 
Denn die Unternehmen sind sich dafür zu schade bzw. zu arm, lieber dem 
VDI und anderen die Ohren vollheulen, dass sie keine Fachkräfte finden 
können. Edel geht die Welt zugrunde.

Autor: Gast (Gast)
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>Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen
Nichts Neues!

>Was stellen die Personaler sich eingentlich vor, wer die Anforderungen
>erfüllt und zugleich sich sowas antut? Die glauben wohl, dass dort
>arbeitlose Ings. irgenwo rumsitzen sich auf die Programme spezialisieren
>und dann auf Abruf warten?
Ja, so in etwa. Diese Erfahrung mache ich auch immer wieder.


Der optimale Elektroingenieur sieht z.B. so aus:
http://www.wildmoser.com/jobs.html

>Sie sind 25-35 Jahre jung und besitzen fundierte Kenntnisse in der
>elektronischen Schaltungstechnik.

>Der Umgang mit Microcontrollern, Single-Chip- und Signalprozessoren ist
>Ihnen nicht fremd. Die Beherrschung von C und Assembler ist
>Grundvoraussetzung, Erfahrungen in C++ sind wünschenswert.

Rechnen wir mal: Je gefordertem Kenntnisaspekt wenigsten 1 Jahr Netto 
Erfahrung, macht 5-7 Jahre Erfahrung. Abschluss als FH mit 25 -> 
Mindestalter 30-32. Damit sucht die Firma Wildmoser scheinbar ab 25 - 
tatsächlich aber im Bereich 30-35. In dem Alter ist man gefragt. Da die 
meisten Erfahrenen älter sind, brauchen sie nicht mehr auf einen Job zu 
hoffen.

Autor: No Name (nohelp)
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Verstoßen die mit dieser Ausschreibung nicht gegen das AGG? Ich armer 
Tropf bin älter als 35 dennoch UVI. Darf ich sie verklagen?

Autor: gast (Gast)
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keine ahnung, probier's

Autor: Insider (Gast)
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hallo ,

netter Thread mal wieder   der HF-techniker   hat völlig recht btw so 
ists leider

Viele Leutz hier ,haben leider vor einigen Jahren sich nicht rechtzeitig
informiert und hätten besser nicht studiert ...

Man hat 2006/07 die rosarote Brille aufgesetzt - "schön" daß endlich 
wieder
sachliche Erkenntnis einkehrt.


Schon damals war man "mit 35 verrostet" (sic) , "mit 39 nicht mehr 
arbeitsfähig" (sic)  und einige bei zB bosch so ehrlich direkt zu
schreiben "Guten Leuten muß man absagen" ....

Das läßt sich beliebig erweitern und ist heute einigen nicht mehr
geläufig bzw wollen net hören / wahrhaben .

Ich kenne haufenweise welche ,die zu meiner Zeit mit 30-35 schlicht
arbeitslos waren und das lag sicherlich daran ein Uni-prädikatsexamen
zu haben nebst der Tatsache schnell und zuverlässig Projekte zum
laufen gebracht zu haben die die 25 jährigen eben net hinbekamen.

Viele von denen haben sich wie ich letztlich selbstständig gemacht oder
sind ausgewandert .

btw Deutschland hat dieses Jahr die höchste Auswanderquote seit 
überhaupt.


dann nochwas. es ist bedauerlich ,daß viele keine Standesehre merh 
besitzen

vor zb 10 Jahren zahlte man 80000 Einstieg heute sind defacto 100% 
Inflation drübergegangen - also unter 70000 sollte man eigentlich den
Effenberg zeigen .

Autor: Franke (Gast)
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>vor zb 10 Jahren zahlte man 80000 Einstieg heute sind defacto 100%
>Inflation drübergegangen - also unter 70000 sollte man eigentlich den
>Effenberg zeigen .

Naja, 100% Inflation sind es nicht und 80k bekam man auch nur, wenn man 
Top war. Ich sage mal 1,03hoch10 = 1,4 = 40% Inflation und 70k für den 
Durchschnitt. Das wären etwa als Einstieg 50.000. Das bekommen aber nur 
die Besten!

Ingenieure sind unterbezahlt!

Autor: John Schmitz (student)
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Das ist doch Quatsch,

was denkste denn, was die Banker momentan einen Stress haben ...!

Ich bin seit 22 Jahren Ingenieur und habe mein Einkommen in diesen 
Jahren permanent gesteigert. Na klar könnte es immer noch mehr sein ...!

Manchmal meine ich, die Leute gucken zuviel RTL, wo einem erklärt wird, 
wie man nur mit Blenden reich wird.

Das wichtigste ist erst einmal, nach dem Studium einen Job in einem 
(halbwegs) angesehenen Unternehmen zu kriegen. Geld ist dabei nicht die 
Nummer 1 !!!!

Wenn man dann gute Ergebnisse zeigt, steigt man auch auf. Man muss 
natürlich sein eigenes Gehalt erwirtschaften ...!

Und wer auch noch Management Skills zeigt steigt auch auf. Und wenn das 
eigene Unternehmen nicht genug zahlen will (wenn man die "Grundwehrzeit" 
von 5 Jahren hinter sich hat) wechselt man.

Ich habe alle 5 Jahre (im Schnitt gewechselt) und verdiene jetzt das, 
was ich haben will.

Viel Erfolg, nicht so schnell unterkriegen lassen. Nur die Harten kommen 
ins Körbchen!

Autor: Insider (Gast)
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Hallo

bzgl Inflation ... das kommt schon hin , man gehe in den Supermarkt
Dm == Euro   oder die Dinosaurier ( KFZ ) was früher mal 25k kostete
da reicht die gleiche Eurosumme kaum . Oder Mieten usw..

bzgl Banker - nun fumum vendidi ist passend da gehört massiv gefiltert.

bzgl nach dem Studium in braucbares Unternehmen : Richtig , so wars bei
mir auch . Ich hatte das Glück als einziger der Fakultät bei der 
Diplomfeier
nen "Praxisjob" als Verfahrensing zu bekommen - die anderen 11 
promovierten,
also Exclusivausgabe der kaschierten Alo ( sorry)

Nur wie ging das aus - nachdem das an das defacto an die Wand gefahrene
Projekt gerettet wurde: Was macht "man" - es läuft ja jetzt ,weg mit 
dem...

( Die Sache brachte locker das 8 Fache meines Brutto ...)

Tendenziöserweise passiert sowas ( nicht nur mir) öfters, so daß man 
sich
schon fragen muß weshalb die oberen 10% der Crew von Bord sollen
zu teuer , zu frech (?!) , gefährden der tradierten Looser dort oder wie 
?!?  wieso zig Companies Ihre CashCows feuern ist eher als Rätsel
einstufbar .

Achja , die übliche rettungszeit dauerte bestenfalls 1,5 Jahre, womit 
die
"gewünschte" abgesessene berufszeit natürlich net zustandekommt....


Fazit ,den gepflegten Optimismus, daß gute Bildung und entspr Arbeit
einen weiter bringt ist nicht bestätigbar.

Autor: phil (Gast)
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Ich bin sehr erstaunt wie naiv diese Diskussion hier ist. Viele von euch 
träumen von dem perfekten Arbeitsplatz in einer harmonischen Umgebung. 
Fakt ist, jeder ist austauschbar und je schneller man das akzeptiert 
hat, desto weniger ist man schockiert.
Was glaubt ihr denn was mit der Flexibilisierung der Arbeit gemeint ist, 
die die Politik so probagiert. Es bedeutet nichts anderes als "Hire and 
Fire" wie es in den USA gang und gebe ist. Man muss sich nur mal die 
Leiharbeiterbranche anschauen die in den letzten Jahren entstanden ist. 
Warum sollte es den Ingenieuren anderst ergehen?

Autor: Insider (Gast)
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Hallo ,

ich möchte mal insoweit gegensteuern und behaupten,daß die Diskussion
so naiv nicht ist .

natürlich kann man alles nur durch die Brille des Geldes sehen , also
daß ein MA bei Bedarf wie ne Pachung Kekes bei Aldi ausm Regal springt 
usw

Nur das Problem ist ,daß diese "Erziehung" im Sinne 
Manchesterkapitalismus
sukzessive Ihre Auswirkungen zeigt.

Wer ist naiv ?  Ich möchte mal glatt behaupten die Politiker in Ihrem
Paralleluniversum ....

Wer hat denn effektiv zB HartzIV "empfohlen" - das war ein angestellter
Manager mit Helfershelfern ,sprich Lobby  - und das ist ja nur ein
Themenfeld, welches bold germany weiter weg von Demokratie bringt.

Man beachte doch mal den Habitus gewisser polit. Spitzenkräfte ....

Wie kann es sein ,daß das Gros der Regierung nach Verständnis von 98% 
der
Personalbeschaffer (HR ) im Grunde auf dem "Arbeitsmarkt" gar nicht mehr
rumschleichen dürften

Wenn mittlererweile Ingenieure weniger verdienen als Techniker ,da ist 
was
faul .

Den Ingenieuren in USA denen geht es anders , und nicht nur dort - was 
man sich hierzulande erlaubt ist tendenziös !

Vorallem korreliert weder die Angebotsstruktur noch das Lohnniveau noch 
das
Auftreten der HR ggüb Ing ,wenn alles Fachkräftemangel schreit.

Und nochwas . hire and fire - dagegen ist offen gesagt nichts zu sagen,
aber die Art und Weise , wie man das hier umsetzen will und tut ,das 
kann
als moralisch verwerflich und staatsschädigend angeprangert werden.

Wenn man u.a. von einer HR zu hören bekam - "wie ,Sie sind seit 4 
Monaten
auf Jobsuche -können Sie überhaupt noch arbeiten" (sic)
Das sagt viel über die Denkstrukur aus . Man kann nicht erwarten,daß die
Leutz bruchfreie LL haben und beim ersten AG idealerweise 5 Jahre
abgessen haben .

Das heißt so nem Personalbüro geht es eigentlich gar nichts an ob oder
warum einer 4 Monate nix tut oder 12 Monate auf Sabbatical ist .

Hier werden Dinge zum Negativen verknüpft, was mit "Rendite" usw schon
längst nicht mehr begreiflich gemacht werden kann und sollte.

Es verwundert nicht warum die Deutschen beim kleinsten Schnupfen schon
fast nen Weltuntergang an die Wand malen .

Autor: Paul (Gast)
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> Man muss sich nur mal die Leiharbeiterbranche anschauen die in den letzten 
>Jahren entstanden ist.

Politisch freigegeben durch einen Herrn Clement, der heute im Vorstand 
einer großen Leiharbeitsfimra ist. ;-)

Autor: Kritiker (Gast)
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@Charly Grosse:

>(wenn man die "Grundwehrzeit" von 5 Jahren hinter sich hat) wechselt man.
Du bis nun der Naive! Du erzählst uns von Kontinuität und offenbarst 
gleichzeitig, dass du über 20 Jahre im Job bist, d.h. Du hast vor 20 
Jahren angefangen!

Heute ist das anders! Die meisten Anfänger müssen beim Dienstleister 
einsteigen und auch die, die normal reinkommen haben selten ein Chance 5 
JAhre in der Firma zu bleiben, weil heute alles kaputtgekauft wird oder 
Abteilungen umstrukturiert werden. Ich wollte nie meine Firma wechseln, 
musste es aber 3mal in den ersten 5 Jahren, weil sie in der 1. Firma die 
Abteilung reduziert haben und die zuletzt gekommenen entlassen haben, 
dann die 2. Firma nach 2 Jahren aufgekauft wurde und die 3. Firma von 
einem Investor aufgekuaft wurde, der die Entwicklung verlagert hat. Ich 
hätte ins Ausland gemusst! Zudem gehöre ich zu der Generation, die von 
den Folgen der Wiedervereinigung getroffen wurde: Damals gab es keine 
Jobs für Ingenieure! Selbst die besten hatten nichts!

Charly Grosse, du bist nicht auf dem aktuellen Stannd. Du hast nur Glück 
gehabt, dass Du zu einer günstigen Zeit eingestiegen bist und im warmen 
Nest gesessen warst, als andere die Kriese zu spüren bekammen und nicht 
Fuss fassen konnten.

Da hast du natürlich gut reden! Sag das mal den Jungen, die heute 
abgehen!

Bewirb dich doch mal heute mit einem guten (oder noch schlimmer: mit 
einem sehr guten) Diplom bei Bosch, Siemens, Conti, VDO, Infineon oder 
irgend einem anderen großen Direktabnehmer für Elektroniker: Die 
allermeisten stellen keine Anfänger ein und wenn, dann nur über 
Vermittlerfirmen.

Bei den OEMs in der Autobranche sei es BWM, AUDI, VW oder OPEL ist es 
dasselbe: Schon lange vor der Krise wurden dort kaum neue Leute 
eingestellt - im Mittel eher abgebaut. Bei den Flugzeugherstellern, 
EADS, AIRBUS, KM und Konsorten ist es ebenso: Praktisch keine 
Neueinstellungen von Anfängern! Fast alle Einstellungen werden mit 
Personen getätigt die infolge des Abbaus anderswo freigesetzt wurden. 
Wenn irgendwo heute einer 4 neue Ingenieure einstellen will, setzt doch 
anders wo einer 3 frei!

Nokia Siemens Networks : Deutschlandweit fast 600 Elektronik - und 
Softwareingenieure

Alcatel Lucent : Deutschlandweit etwa 450 Elektronik - und 
Softwareingenieure

Siemens Mobile (unter Siemens) : Deutschlandweit etwa 350 Elektronik - 
und Softwareingenieure

BenQ - Mobile (nach Siemens) : Deutschlandweit nochmal 250 Elektronik - 
und Softwareingenieure

Mittlerweile :

Infineon : Deutschlandweit seit 2 Jahren insgesamt 150 ASIC + FPGA - 
Ingenieure und eine unbekannt Zahl von IT-Fachkräften abgebaut

Qimonda : Deutschlandweit seit 1 Jahre allein 50 ASIC + FPGA - 
Ingenieure und vorneweg 100 IT-Fachkräfte + SW-Entwickler abgebaut

FSC : seit 5 Jahren etwa 50 Ingenieure pro Jahr abgebaut.

All diese Ingenieure drängen auf den Markt und besetzen die vielen 
ausgeschriebenen Stellen anderswo! Viele von denen haben aber keinen 
Gehaltssprung gemacht, sondern sogar Einbussen hinnehmen müssen. Also 
nix mit Aufstieg! Die wenigsten haben ihre Position verbessert: Viele, 
die bereits Projekleitung hatten, fangen anderswo unten wieder an!

Dann die vielen Firmenpleiten im Mittelstand: Zu Deiner Zeit vor 20 
Jahren ging es noch hoch, heute geht es runter! Wenn irgendwo heute ein 
Firma neu aufmacht, machen anderso 2 zu!

Neue Ingenieure werden kaim gebraucht und wenn, dann nur in einem ganz 
speziellen Alterssegment!

Junge Anfänger haben kaum eine Chance! Sie MÜSSEN bei einem Kleinbetrieb 
anfangen, wo sie nicht wissen was die Zukunft bringt. Die kriegen von 
ihren potentiellen Chefs allesmögliche verprochen, dabei wissen die 
Chefs meistens selber nicht, wo sie in 2 Jahren sind!

Also nix mit 5 Jahren "Grundwehrzeit".

Die meisten jungen müssen heute zum Dienstleister und sich ausnutzen 
lassen!!!!!!!

>Politisch freigegeben durch einen Herrn Clement
Der Clement ist die größte Dr....au, die es gibt. Zu dem könnte man ganz 
Threads vollposten :-X

Autor: Bewährungshelfer (Gast)
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"Der Clement ist die größte Dr....au, die es gibt. Zu dem könnte man 
ganz Threads vollposten"

Der vorbestrafte Hartz4-Erfinder ist doch auch wieder rehabilitiert und 
auserkoren worden, um an einem neuen Arbeitsmarktmodell herumzudoktoren, 
das dann im Saarland angwendet werden soll. Dadurch sollen die 
Arbeitlosen noch besser bekämpft - äh meinte vermittelt- werden. Das 
trantütige deutsche Volk zeigt überhaupt keine Reaktion oder Empörung 
auf diese Demütigung/Schamlosigkeit.
Oder wenigstens ne Reaktion bei den Wahlen, aber nein es werden immer 
die Volksparteieen gewählt oder deren Steigbügelhalter, anstatt extrem 
links oder rechts zu wählen. Dann würde es auch mal im Parlament kriseln 
und wenn dieses wieder aufgelöst wird und es zu Neuwahlen kommt, 
hartnäckig das Gleiche wählen. Am frühsten können es die Hessen zeigen. 
Aber wird am Ende wieder die CDU, angeführt vom Lippenherpes, mit dem 
Steigbügelhalter FDP die Mehrheit erlangen. 25 % "Die Linke" und 
gleichzeitig 25 % "NPD", das wäre mal ein schöner Ausdruck eines 
Protestes, nach dem Motto: Fickt euch, wir haben die Schnauze voll von 
euch korrupten Politikern. Und der deutsche Michel müsste dafür noch 
nicht mal auf die Straße gehen.

Autor: Paul (Gast)
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>"25 % "Die Linke" und gleichzeitig 25 % "NPD","

In den östlichen Bundesländern haben die Linken oftmals weit über 30% 
und sind damit stärkste Partei. Erklärungsbedürftig deshalb, weil ja die 
Linkenwähler dort eigentlich wissen müssten, wie "schlimm" die Linken 
und der Sozialismus waren (Aussage West). Aber wahrscheinlich wollen sie 
eher einen reformierten Sozialismus, als den Zustand der jetzt herrscht 
ertragen. Im Gegensatz zu manchem Westdeutschen wissen sie eben, wie der 
Sozialismus war und eben nicht alles! nur schlecht.
Zu dieser Selbsteinsicht müssen die Politiker von jetzt das Volk erst 
mal bringen. Gratulation.

Zum Argument Populismus durch die Linken: Populistisch ist das Gefasel 
der NPD. Viele Ideen der Linken hingegen wurden vor ca. 10 Jahren noch 
durch die Regierung Kohl getragen, dann von Schröder eingestampft. 
Keiner hätte Kohls Politik als Populismus eingestuft.

PS.: Manche Buchläden haben die Werke von Marx ausverkauft! Nicht nur in 
Ostdtl.

Aufgabe zum Nachdenken über dir Adventstage:

Welche der 4 Hartz-Refornmen (1, 2, 3, 4) Ein-Eurojobber, Ich-AG und wie 
das alles hieß, hat den gewünschten Erfolg gebracht. Zusammenfassend 
kann man sagen: Die Ideen von Herrn Hartz waren Versager auf ganzer 
Linie!

Autor: Kritiker (Gast)
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>Die Ideen von Herrn Hartz waren Versager auf ganzer Linie!

Nö, falsch! Sie haben denen, für die sie bestimmt waren, großen Erfolg 
gebracht: Firmen haben billige Arbeiter, weil von ALG II bedroht, bzw 
sie haben billige ICH-AGler, zum auslagern ungeliebter Tätigkeiten, 
Dienstleister haben billige und willige Sklaven zum Ausbueten, die sich 
nicht wehren können.

>PS.: Manche Buchläden haben die Werke von Marx ausverkauft!
Klar, die drei Exemplare, die jährlich reinkommen, sind schnell 
vergriffen.

Ach ja: Die BMW-Aktion steigt wieder -> Susanne Klatten hatte 4% 
Vermögenszuwachs. Das macht etwa 300 Mio Euro und reicht für mindestens 
40 Liebhaber.

Autor: Paul (Gast)
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>Nö, falsch!

Als Metapher gesehen, hast Du Recht. Aber Herr Hartz ist ja offiziell 
angetreten, um dem armen Arbeitslosen "zu helfen", darin ist er 
gescheitert.
Leider war die Metapher, der wahre Hintergrund des Peter Hartz'.


>Klar, die drei Exemplare, die jährlich reinkommen, sind schnell
>vergriffen.

Du scheinst mich mißverstanden zu haben: Die Exemplare sind auch nicht 
nachbestellbar, weil verlagsseitig vergriffen oder die Verlage haben 
wegen Reichtum geschlossen (weniger anzunehmen).

Autor: Kritiker (Gast)
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Zurück zur Stellensituation für Ingenieure:

Gestern sah ich einen Bericht im Fernsehen, daß "Heidelberger 
Druckmaschinen" Kurzarbeit macht und Stunden abbaut, wegen der miesen 
Auftragslage. Noch vor nicht einmal 6 Monaten haben sie über den VDI 
nach Softwareentwicklern gesucht. Wehe, wenn da einer angefangen hat und 
nun in der Probezeit auf heissen Kohlen sitzt. Den werden sie zuerst 
abbauen und der hat dann ein schönes Loch im Lebenslauf!

Dem könnte es genauso gehen, wie einigen bei einem großen 
Pharmaproduzenten in Hessen: Die haben in großer Zahl Mitarbeiter 
gesucht, viele abgeworben und dann kam eine Umstrukturierung von oben 
(der Grund, warum einige abgesprichen sind und überhaupt erst so viele 
gesucht wurden): Nach einer Übergangszeit wurden die meisten wieder 
entlassen - nicht wenige davon in der Probezeit!!!!

Die waren komplett gearscht!

ICH KANN NUR JEDEM RATEN, DEN JOB NICHT ZU KÜNDIGEN, OHNE MINDESTENS 
EINEN 3-JAHRESVERTRAG MIT FETTER ABFINDUNG IN DER TASCHE ZU HABEN.

Wenn man erst mal weg ist und dann in der Scheisse landet, dann ist 
Essig.

Denkt immer daran: Die meisten offenen Stellen sind die, wo gerade ein 
anderer geflüchtet ist!

Autor: WüBo (Gast)
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<<ICH KANN NUR JEDEM RATEN, DEN JOB NICHT ZU KÜNDIGEN, OHNE MINDESTENS
EINEN 3-JAHRESVERTRAG MIT FETTER ABFINDUNG IN DER TASCHE ZU HABEN.
>>

Hast Du so einen?

<<Gestern sah ich einen Bericht im Fernsehen, daß "Heidelberger
Druckmaschinen" Kurzarbeit macht und Stunden abbaut, wegen der miesen
Auftragslage. Noch vor nicht einmal 6 Monaten haben sie über den VDI
nach Softwareentwicklern gesucht. Wehe, wenn da einer angefangen hat und
nun in der Probezeit auf heissen Kohlen sitzt. Den werden sie zuerst
abbauen und der hat dann ein schönes Loch im Lebenslauf!>>

Und Du gibst natürlich den Chefs des Heidelberger 
Druckmaschinenherstellers die Schuld, nicht wahr?

Das ist aber eine ganz einfache Rechnung...Druckerei will 
investieren...braucht Druckmaschine...Heidelberger Druckmaschinen 
bekommt Auftrag....Druckerei bekommt keinen Kredit...Auftrag 
geplatzt...Heidelberger Druckmaschinen hat keinen Auftrag mehr und muss 
die Vorleistungen selbst bezahlen....unterm Strich - Heidelberger 
Druckmaschinen sehr gearscht.

Und so geht es zur Zeit vielen Unternehmen, vor allem im Maschinen- bzw. 
Anlagenbau...und die noch in der Probezeit sind werden nun mal zuerst 
gefeuert...war schon immer so und wird auch meiner Ansicht so bleiben. 
Ob es besser ist an dieser Stelle alteingesessene zu feuern wag ich zu 
bezweifeln.

Und warum Loch im Lebenslauf?...falls in diesem Fall (Unternehmen baut 
Stellen ab) ein Loch auftritt kann man dies auch sachlich erklären und 
kein Personaler wird Dich verurteilen. Denn der weiß auch...nicht mal 
sein eigener Job ist auf ewig gesichert.


Grüße

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Personaler haben selbst Null Ahnung wie man halbwegs erfolgreich etwas 
am Markt oder im Internet plaziert.

Gutes Beispiel
http://www.personaler-online.de/typo3/hauptbereich...

Ein Peronaler Forum wo der Moderator Alleinunterhalter ist.

Autor: Kritiker (Gast)
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WüBo due bist aber echt naiv! Jeder Personaler wird denken, dass Du 
Deinen Ausstieg schönen willst und Dir was ausgedacht hast. Da er es 
nicht nachprüfen kann, hast Du trotzdem ein Loch.

Und wieso braucht die HB einen Kredit? Die könnten - wenn sie es mötig 
hätten - den Kunden um Anzahlung bitten!  Es ist ausserdem eine 
Erfindung, dass der Mittelstand keine Kredite bekommen kann: Er muss nur 
mehr Zinsen bezahlen. Die Banken haben ja ihr Geschäft nicht 
eingestellt.

Autor: Α und Ω (Gast)
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"Es ist ausserdem eine Erfindung, dass der Mittelstand keine Kredite 
bekommen kann: Er muss nur mehr Zinsen bezahlen."

Nur mehr Zinsen zahlen ist gut. Das muss auf das Endprodukt umgeschlagen 
werden, und damit sind große Unternehmen im Vorteil, die Kredite zu 
günstigeren Konditionen bekommen und der Mittelstand im Nachteil. Da ist 
es klar, dass Investitionen im Mittelstand verschoben/unterlassen 
werden. Es ist keine Luft mehr da, diese Mehrkosten durch erhöhte Zinsen 
beim Kunden durch einen höheren Verkaufspreis einzufordern. Grob gesagt, 
die ganze Welt ist aussichtslos pleite bzw. verschuldet. Wenn man da 
sieht, mit was für Summen momentan rumgeworfen wird, um zu retten was 
nicht zu retten ist, ein Paradebeispiel für Power of 10. Warte nur 
darauf, bis die Bankrotterklärung aller Staaten verkündet und das 
Resetknöpfchen gedrückt wird.

Autor: Sven L. (friemler)
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>"25 % "Die Linke" und gleichzeitig 25 % "NPD","

Naja, links ist ja derzeit politisch korrekt, aber wenn rechts gewählt 
wird ist doch gleich wieder von Wahlfälschung die Rede. Die 
entsprechenden Leute machen sich halt keine Gedanken darüber, warum das 
Volk gerade so wählt.

Autor: Daniel (Gast)
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ob jetzt jemand "die Linke" wählt oder NPD kommt etwa aufs gleich 
raus...

Autor: @daniel (Gast)
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..kommt etwa aufs gleiche raus.. haste Fieber?

Autor: Tommi Huber (drmota)
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>25 % "NPD", das wäre mal ein schöner Ausdruck eines
>Protestes, nach dem Motto: Fickt euch, wir haben die Schnauze voll von
>euch korrupten Politikern.


In Österreich wurden 30% den extremen Rechten (wie so schön in 
internationalen Medien heisst) an Stimmen gegeben.

Nur diese Affen bringen auch nichts zusammen. Vor den Wahlen war die 
Rede 500000 Ausländer abzuschieben. Nach der Wahl war von Abschiebungen 
keine Rede mehr, sondern im Gegenteil es wurden Ausländer in dieser 
Grössenordnung ins Land hereingeholt, um an extrem billige Arbeitskräfte 
heranzukommen und das Volk weiter zu vermischen.

Sobald Politiker an der Macht sind werden sie von Multi-Unternehmen wie 
Siemens Eads, Pharmariesen usw.. so mit Geld eingedeckt, dass ihr 
einziges Ziel der Machterhalt über die nächsten Wahlen ist.

Dafür wird das Volk hemmungslos belogen und getäuscht.

Autor: .... (Gast)
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vielleicht sollte man dich besser abschieben

Autor: na sowas (Gast)
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Es wird Zeit, dass wir gemeinsam den Kapitalismus vernichten und durch 
einen stabilen Sozialismus ersetzen. Die Kapitalisten haben uns genug 
ausgepresst und versklavt. Diejenigen, die die Werte schaffen, sollten 
auch die Maschinen besitzen. Es wird Zeit, dass die Arbeiterklasse die 
Fabriken und Betriebe übernehmen und unter ihrer Führung in Kombinate 
umwandelt.

Autor: Daniel (Gast)
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>>Autor: @daniel (Gast)
>>Datum: 28.11.2008 21:39

>>..kommt etwa aufs gleiche raus.. haste Fieber?

ne nur verharmlose ich die extremisten auf der linken seite genausowenig 
wie jene auf der rechten seite...

Autor: na sowas (Gast)
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Ach hier sind mal wieder die Linksbasher unterwegs siehe:

> Autor: na sowas (Gast)
> Datum: 29.11.2008 21:58

Nickklau! Lass dir mal ein neues Sprüchlein einfallen!

> Autor: Daniel (Gast)
> Datum: 28.11.2008 19:30

> ob jetzt jemand "die Linke" wählt oder NPD kommt etwa aufs gleich
> raus...

Ist genau so ein Rotz wie der Nickklauer geschrieben hat.

In einem Thread über die Stellensituation der Ings so einen Mist von 
sich zu geben ist mehr als peinlich! (und zudem auch noch sachlich 
falsch!)

Autor: Xarm (Gast)
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>Diejenigen, die die Werte schaffen, sollten auch die Maschinen besitzen.
>Es wird Zeit, dass die Arbeiterklasse die
>Fabriken und Betriebe übernehmen und unter ihrer Führung in Kombinate
>umwandelt.

Also wenn der Arbeiter meint, dass er die Werte schafft, kann er sich 
einen Kredit aufnehmen und die Maschinen kaufen und losproduzieren. Das 
geht in dem jetzigen System jederzeit.
Kalkulatorisch steht er dann genauso dar wie sein Unternehmer.
Er wird allerdings schnell merken, dass einen Unternehmer nicht der 
Maschinenbesitz auszeichnet sondern die Fähigkeit unterschiedlichste 
Wertschaffende (Manager, Entwicker, BWLer...) so zu koordinieren, dass 
ein produktives und konkurrenzfähiges Ganzes entsteht.
Diese Kompetenz wird allerdings nicht durch Parteitagsbeschluss oder 
durch Parteimitgliedschaft verliehen.
Produktiv ist noch relativ einfach aber konkurrenzfähig wird schon 
schwerer.
Daraus resultierender Protektionismus führt dann nur dazu, daß der 
Lebensstandard von allen sinkt und die produzierende Industrie ihren 
Produktivitätsnachteil nicht erkennt und schon gar nicht bekämpfen will 
und kann, TäTäRä ist da nen super Beispiel.

Xarm

Autor: Gast (Gast)
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> das Volk weiter zu vermischen.
Böse Politiker aber auch, die es zulassen, dass sich das edle und reine 
austrianische Volk mit anderen unwerten Rassen vermischt! Tz tz tz..

@Tommie Huber: Du bist nicht doch der wiedergeborene Haider?

Ist es nicht einem jedem selber überlassen, sich mit anderen zu 
"mischen"?

Ist s nicht dem AG überlassen, wenn er Ausländer einstellt?

Sei halt besser, als die Billigassis!

Recherchiere im Internet die Fälle von Daten- und Knowhowklau, wo man 
billige aus dem Osten (bei euch sind es wohl die aus dem Süden) 
reingetan hat und sich am Ende neuer Konkurrenz gegenüber sah, weil die 
billigen Jaboks alles abgeschleppt haben und nun nicht mehr billig beim 
Erzeuger arbeuten sondern zum Normaltarif bei der Konkurrenz!

Autor: B e r n d W. (smiley46)
Datum:

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HaHa, ich geh jetzt Vermischen!

Autor: Kritiker (Gast)
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Gab es da nichtmal den Gauweiler, der von Druchrassung des deutsches 
Volkes sprach?

Autor: Juergen (Gast)
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Wenn es ums Geldverdienen geht, ist unselbstaendige Arbeit sowie das 
falsche.
Wenn ein Autohaendler es ein bisschen geschickt anstellt, verdient er 
viel mehr.
Ich hab einen Elektrotechnik-Ingenieur getroffen, der wie ich Mitte der 
90er fertig wurde. Das war ja auch eine schlechte Zeit fuer Ingenieure.
Ich fand damals schnell eine Stelle, da ich 2 Auslandsaufenthalte 
vorweisen konnte.
Der obige Ingenieur aus dem Osten gruendete einen Kurierdienst und 
laesst etliche fuer sich fahren. Er hat ein sehr gutes Einkommen damit.

Juergen

Autor: Gast (Gast)
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>der wie ich Mitte der 90er fertig wurde. Das war ja auch eine schlechte
> Zeit fuer Ingenieure.

Tja, da gab es einige. Die meisten haben umsonst studiert - wenn die 
alle E-Technikingenieure geworden wären, gäbe es jetzt noch einen 
Überhang.

Autor: Insider (Gast)
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Hallo

ich habe heute einen interessanten Artikel in der FTD gelesen vom
Münchau.

Der gute Mann bestätigt leider genau das ,was ich seit 15 Jahren
festgestellt habe und endlich mal öffentlich ausgesprochen wird.

"Es ist unverantwortlich seitens der Politk auf die Industrie zu hören ,
also den Ingenieurmangel zu stützen , also u.a. heute Die Jugend in
solch ein Studium zulotsen.

Der Ingenieur ist der Bergwerker der 70er Jahre  . Der Berufzweig hat
sich schlicht überlebt .

Die Autoindustrie hat effektiv keine Neuentwicklungen zu erwarten, die
zielführend sind  (aussr vielleicht ne gescheite Batterie )
Man weis dort ,das Klein- und Mittelklasse längst zu teuer sind ,die
möglichen Lösung aber wenig mit Ingwissen etc zu tun haben "



Diese Tatsache sollten sich alle merken , was derzeit läuft ist erst
der Anfang .  Es ist für mich als Ingenieur dito traurig das zu 
vermelden,
denn irgendwie muß auch ich 20 Jahre mindestens "durchhalten" bis zur
Rente ( so denn eine kommt)...

Im innersten hat manch Jugend recht  Bildung wozu ?  - Das ist 
erschreckend

Autor: Ingo Elsen (ogni42)
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Habe den Artikel von Münchau mal gegglt:
http://nachrichten.finanztreff.de/news_news,awert,...


Selten so einen Quatsch gelesen. Die Thesen sind:

1. Alles Wichtige ist schon erfunden, auch in der Automobilindustrie. 
Deswegen werden Ingenieure nicht mehr gebraucht.

2. Man wird Ingenieur weil einem die Eltern das wegen Jobsicherheit nahe 
legen.

3. Wenn die Automobilindustrie platt ist, braucht man keine Ingenieure 
mehr

Ich sehe das so: Wir (Ingenieure) stehen heute mehr im Wettbewerb als 
noch vor 20 Jahren, weil die "Führungskräfte" und Controller glauben, 
dass jegliche Arbeit - auch Entwicklungsarbeit - tayloristisch zerlegt 
und von fleissigen Menschen in Fernen Ländern zu einem Zehntel des 
Preises zu hiesigen Qualitäten erbracht werden kann.

Die Erkenntnis, dass dem nicht so ist, braucht halt ein bisschen. Wenn 
die Durststrecke überstanden ist, geht's den Ing's (und Infs, ...) in 
.de wieder besser.

Mir ist jedenfalls nicht bang.

Autor: Whiteing (Gast)
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Münchau'sens sinnloses Geblubber nicht zitiert

Der Typ hat ja mal gar keine Ahnung.

Also die Kurven die ich zum Bruttonationaleinkommen gefunden hab zeigen 
alle nach oben, ohne lange Abschwungphasen mit steilen Aufschwüngen.

Automobilindustrie
Selbst wenn alles erfunden wäre hiesse das nicht das man keine 
Ingenieure mehr braut. Die wenigsten Ingenieure sind Erfinder. Kennen, 
verstehen und anwenden von aktuellem Wissen sind für uns ganz weentlich 
und ohne das baut man kein Auto. Ganz Neue Arten der Fiortbewegung sind 
auch nicht zu erkennen, Beamen gibts nur im Fernsehen.

Bergbau
Der Bergbau ist in Deutschland weitgehend verschwunden weil die 
Lagerstätten immer schwerer zu erreichen waren und weil Ökos die 
Erschlissung neuer Vorkommen immer weiter erschwert haben.
Die Situation kann man mit der Automobilindustrie nicht vergleichen, ok 
bis auf die Ökos.

Chemische Industrie
Die Wissenschaftssprache hat sich nach WWII (wenige Jahre ist schon 
untertrieben) ins Englische geändert, trotzdem ist ist auch hier die 
deutsche Industrie ganz vorne mit dabei.
Nur weil er keinen blassen Dunst von der Forschung hat heißt nicht das 
nicht geforscht wird.

Welches Studium soll besser sein als ein technisches? Die Ausbildung zum 
dummsabbelndes Tastenvergewaltiger?


Hoffentlich glaubt das niemand was der schreibt.

White

Autor: Insider (Gast)
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Hi

die grundsätzliche Frage ist welches "Geblubber" man überhaupt
glauben kann.. ich hab mehrere Zeitungen im Abo dito Magazine...

Im weiteren kommt man weing wenig rum ...

Was zB die FTD betrifft ist der na sagen wir mal Mainstream dort
weg von der neokapitalisitischen Denke . Es werden in dem Blatt
u.a. Leserbriefe abgedruckt ,die früher fats undenkbar waren.
Will heißen , es reicht nicht einen einzelen Artikel zu  sehen,
der ist kurz gebracht exemplarisch.

( btw ich bin kein Fan von dem oder ...)

Sicherlich darf man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen ,aber
der "Grundverdacht" korreliert sukzessive mit meinem Erfahrungshorizont.

Warum ich das plaziert habe ist trivial , der typische Entscheider ist
kein Ingenieur etc bzw diese Denke wird weitgehend anderen Sachthemen
untergeordnet.
Solche ein Artikel ist nie so tiefschürfend, wie es Ingo oder Whiteing
erwarten - daür ist kein Platz in dem Blatt

Die Autoindustrie basiert auf vorhandenem teils überflüssigem 
Schnickschnack. Auch wenn keiner wahrhaben will , die Dinger sind
techniküberfrachtet und müssen basisreduziert werden . Stichwort 
Käfer...

Der bergbau ging weitgehend deswegen in die Knie ,weil u.a Steinkohle in
Australien imtagebau gefördert trotz Transport saubillig ist .

Man kann es glauben oder nicht ,aber es ist was dran .

jedenfalls studieren es zuviele , Bafög muß weg , Studium privatisiert 
und
damit Kundenorientiert , dann sind auch nur die fachkräfte da die 
wirklich gebraucht werden und vorallem verdient man das was wirklich 
angemessen ist.

klaro wollen das etliche nicht wahrhaben , aber so isses halt.

jedenfalls sollte eins klar sein , viele die sich jetzt noch unbefristet
sehen sind schneller draussen als sie denken und das ohne vernünftige
Perspektive . Auf der Basis ein (Familien)leben kann man vergessen .

Gruß an Frau leyen

Autor: Rumpel (Gast)
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Quatschkopp

Autor: Tommi Huber (drmota)
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Der Insider hat schon recht mit seinen Thesen, die die meissten 
Studenten nicht glauben wollen aber sicher früher oder später alle 
selbst erfahren werden.

Dem europäischen Ingenieueren wird eine ungeheure Konkurrenz aus China 
in den nächsten Jahrzehnten den Schlaf rauben.

Ein kleines wenn auch vielleicht abwägiges Verhalten zeigt das ganz 
genau.
Schaut euch mal den emule plus Tauscher an. Wenn ihr dort technische 
Software
versucht euch zu besorgen (und sofort wieder löscht weil das ist ja 
illegal, böse und gemein gegenüber den Entwicklern) dann werdet ihr dort 
zu 90% Chinesen antreffen. Ladet ihr euch aber ein XXX Filmchen herunter 
dann sind dort zu 80% Deutsche.

Autor: Gast (Gast)
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>zu 90% Chinesen antreffen
Die dann ganz offiziell in ihrer Firma mit geklauter SW arbeiten. Mir 
hat mal einer erzählt, dass es Firmen gibt, bei denen die IT-Leute 
darauf spezialisiert sind, Hacks und Patches für Profidesigntools zu 
entwickeln. Mentor hat sich mal zu dem Thema so geäussert, dass bei den 
wenigen legalen Installationen in China, von dort eigentlich gar keine 
Digitalelektronik kommen dürfte.

Autor: FPGA-Vollprofi (Gast)
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> Mentor hat sich mal zu dem Thema so geäussert, dass bei den
> wenigen legalen Installationen in China, von dort eigentlich gar
> keine Digitalelektronik kommen dürfte

D.h. die Chinesen arbeiten echt mit geklauten ModelSIM-Lizenzen?

Autor: Charly (Gast)
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mh, das Meiste was ich hier lese stimmt schon so.

selbst wurde ich 91 fertig, Maschbau FH, hatte keine besonders guten 
Noten, besonders die vom Vordiplom nicht. Damit hab ich natürlich nix 
bekommen, nur Absagen, noch nicht mal von Arbeitsverleiern.

als einiges blieb eine Stelle als "freier Mitarbeiter" auf reiner 
Provionsbasis. Europaweit. Dabei merkte ich zu spät dass ich von anderen 
nur ausgenutzt wurde und die die Prov kassierten.

im Nov kriegte ich dann doch was bei nem Verleiher. Die schickten mich 
zunächst ein knappes Jahr nach Kassel in eine kleinere Pommesbude, die 
hatten da mit allen Tricks einen Auftrag bekommen. Wir schafften da von 
7 bis 21 Uhr i.d.R, nur am Wochende weniger. Trotzdem nicht hinbekommen 
in der Zeit, wurde alles gecancelt. Verdient nach Abzug von 
Pensionskosten etc. weniger als ne Putzfrau. Die nächsten Einsätze waren 
in Mannheim und Nancy (F).

danach immerhin einige befristete Stellen, von denen aber 2 sehr gut 
bezahlt wurden muss man ehrlicherweise zugestehen (60k brutto), auch 
wieder in Frankreich/Belgien, Lüttich bei Zulieferer, was aber stressig 
wurde, selbst nach über einem Jahr hatte ich tech. Französich immer noch 
nicht drauf (Schulfranz kannste vergessen). Ausserdem machte ein Laden 
pleite (nicht wegen mir, grinz)

dann knapp 2 Jahre arbeitslos, dazwischen mal nen halbes Jahr in meinem 
alten Beruf als Werkzeugmacher. War ganz angenehm, leider ja nicht lang.


bin heute Filialleiter bei einem bekannten bekannten 
Lebensmitteldiscounter, ist auch stressig, immer Volldampf, aber stetig 
und ohne Nepp wie früher.

Autor: Onkel Kapott (Gast)
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Also ich habe nichts gegen ausländische Ingenieure. Die kochen auch nur 
mit Wasser, mitunter sogar schlechter. Die chinesischen Studenten an 
meiner Uni hatten arge Probleme und nicht nur wegen der Sprache. Ich 
habe mal innerhalb eines Praktikums mit einem Chinesen 
"zusammengearbeitet", ich Informatiker, er Elektrotechniker mit 
Schwerpunkt Automatisierungstechnik. In der ersten Projektetappe ging es 
darum, einen Regelkreis zu entwickeln, dass unabhängige Motoren, die 
Räder antreiben, zu koordinieren, dass ein Roboter geradeaus fährt. Das 
ist sein Fachgebiet, er hat mich aber total hängen lassen. Ich habe 
sogar ein Skript über Regelkreise durchackert und das Ergebnis kann man 
sich vorstellen. Sein einziger Beitrag war, eine falsche, 
nichtfunktionierende Lösung von Praktikumsteilnehmern des Vorjahres zu 
kopieren. Das Praktikum habe ich dann entnervt abgebrochen. Er flog auch 
für ein paar Wochen nach China, ohne es mir zu sagen.

Stepstone werde ich aber auch mal einschalten. Kosten die was?

Autor: Falk Brunner (falk)
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@Insider (Gast)

>Was zB die FTD betrifft ist der na sagen wir mal Mainstream dort

Sehr vorsichtig formuliert.

>Warum ich das plaziert habe ist trivial , der typische Entscheider ist
>kein Ingenieur etc bzw diese Denke wird weitgehend anderen Sachthemen
>untergeordnet.

Wohl leider wahr. Und wenn wir nciht aufpassen, dann reiten diese Deppen 
uns alle noch RICHTIG in den Dreck!

>Solche ein Artikel ist nie so tiefschürfend, wie es Ingo oder Whiteing
>erwarten - daür ist kein Platz in dem Blatt

Eben, Onanie fpr BWLer. Selbstbweihräucherung und Ignoranz. Mir wird 
Angst und Bange.

>Die Autoindustrie basiert auf vorhandenem teils überflüssigem
>Schnickschnack. Auch wenn keiner wahrhaben will , die Dinger sind
>techniküberfrachtet und müssen basisreduziert werden . Stichwort
>Käfer...

Stimmt, die Branche hat ein MASSIVES Übersättigungsproblem. Aber auch 
das wird sich, so oder so, lösen.
Aber das Thema IIngenieur allein auf die Automobilindustrie zu 
beschränken ist sehr beschänkt . . . ;-)

>jedenfalls studieren es zuviele , Bafög muß weg , Studium privatisiert
>und
>damit Kundenorientiert , dann sind auch nur die fachkräfte da die
>wirklich gebraucht werden und vorallem verdient man das was wirklich
>angemessen ist.

Ohhhhh sachte junger Freund. Oder bist du FDP-Wähler?
Denkst du dass die Studienzahlen der BWLer, Jursiten und anderer dem 
aktuellen Bedarf entsprechen?

>klaro wollen das etliche nicht wahrhaben , aber so isses halt.

Die Welt ist meist komplexer, als es die meisten, auch du, wahrhaben 
wollen. Und das ist gut so.

>jedenfalls sollte eins klar sein , viele die sich jetzt noch unbefristet
>sehen sind schneller draussen als sie denken und das ohne vernünftige
>Perspektive . Auf der Basis ein (Familien)leben kann man vergessen .

Kalter Kaffee. Schau mal in die Welt, die haben meist DEUTLICH 
schlechtere ökonomische Bdingungen, und dennoch Familien. Mit allem Pro 
nd Kontra. Du redest von eitel Sonnenschein, Bausparvertrag, Benz in der 
Garage, Eigenheim, 35h Stunden Woche und Mutti arbeitet nicht und ist 
liebe Hausfrau - Kleinbürgertumidealvorstellung.

MFG
Falk

Autor: DiplIngNT (Gast)
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>  Kalter Kaffee. Schau mal in die Welt, die haben meist DEUTLICH
>  schlechtere ökonomische Bdingungen, und dennoch Familien.

Guck dir doch mal an wie die Meisten von denen Leben!!!
Willste das echt deinen Kindern zumuten??
Ausserdem ist alles relativ, was am Ende zählt ist die psychologische 
Situation und die wird jeden Tag schlechter im Lande.
Ich kann die Leute voll verstehen die jetzt noch keine Kinder wollen, es 
geht mir genauso, man weiss ja nicht wie der nächste Tag aussieht 
momentan.

Autor: lutscher (Gast)
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wegen der kinder: wir haben 2 große probleme.

1. deutschland ist zutiefst kinderfeindlich, und das in jeder hinsicht. 
damit meine ich nicht die politik oder die rahmenbedingungen, sondern 
die menschen selbst!

2. wir deutschen denken bevor man kinder haben "sollte", müsse man 40 
sein, fürs leben ausgesorgt haben und monatlich 2K netto über haben. wir 
sind krank diesbezüglich. kinder bedeuten nunmal einschränkung in 
mancher hinsicht. IMMER. es ist wiederlich, wie wir deutschen unseren 
kinderwunsch von außen und von dem eigenen wohlstand abhängig machen.

wenn es um die kinder geht, dann wird jeder ehemalige bürger der ddr 
wehleidig zurück blicken. und dafür habe ich ausnahmsweise verständnis.
mit 20 jahren das erste kind bekommen und trotzdem arbeiten, das war 
üblich und gut so. wodurch es sich erkauft wurde, ist natürlich die 
andere frage.

Autor: Axel (Gast)
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Lutscher:

Das ist Bullshit. Wenn Du Kinder haben willst, musst Du sie nur 
bekommen, der Rest findet sich.

Und ich habe noch nie kinderfeindliche Äusserungen gehört, obwohl meine 
zwei durchaus mal ganz lebhaft sind. Und die staatlichwen Zuschüsse 
(alleine Kindergeld von über 300€ für meine beiden) finde ich durchaus 
ordentlich.

Gruss
Axel

Autor: Gast (Gast)
Datum:

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"1. deutschland ist zutiefst kinderfeindlich, und das in jeder 
hinsicht."

Kompletter Unsinn. Und dadurch, dass das immer und immer wieder 
rausposaunt wird, wird's nicht richtiger! Nenne Beispiele, Und nenne 
auch bitte andere Länder zum Vergleich. Ansonsten lass das 
Phrasendreschen.

Autor: Gast (Gast)
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"wenn es um die kinder geht, dann wird jeder ehemalige bürger der ddr
wehleidig zurück blicken. und dafür habe ich ausnahmsweise verständnis.
mit 20 jahren das erste kind bekommen und trotzdem arbeiten, das war
üblich und gut so"

Warum muss man mit 20 das erste Kind bekommen, und warum muss man, 
nachdem man das Kind geboren hat, am besten gleich am nächsten Tag 
wieder arbeiten? Warum?

Und ich hoffe, Du kennst auch die Hintergründe, warum das in der DDR so 
war wie es war.

Autor: Experte (Gast)
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Die DDR war Pleite! Das muss mal klar gesagt werden. Die hatten Schulden 
und musste ihre eigenen Bürger teuer an den Westen verkaufen.

> Fakten zur Stellensituation für Ingenieure
Eine Katastrophe! Es gibt einige wenige Stellen, die aber von den head 
huntern verwaltet werden, denen man in den Arsch kriechen muss.

Noch schlimmer ist es am Projektmarkt: Da wird gelogen und getrickst, 
dass sich die Balken biegen. Angebliche Projekte werden an gleich 4 
Leute vermittelt und behauptet, sie seien vom Kunden selektiert, nur um 
sie "warm zu halten". Hinterher wird eiskalt abgesagt, wenn sie es 
gepackt haben, den Billigsten reinzubringen.

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

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ich weis nicht aber wie man das wiederhaben können will

nur soviel zur Kinderaufzucht in der DDR:

§ 1 komplette Unterordnung. (erziehung zur "sozialistischen 
Persönlichkeit"d.h. zur Unperson)
§ 2 Erstickung von Individualität mit allen Mitteln

Auch der "wiedereinstieg ins Berufsleben" diente in erster Linie der 
Kontrollierbarkeit der Bevölkerung. So wurden Freiräume eingeengt welche 
die Basis unkontrollierter Lebenbereiche / wirttschaftlicher Betätigung 
hätten sein können.

Ach jah das Kindrjahr trug lediglich dem Umstand Rechnung das weder die 
versorgung der unter einjährigen adäquat darstell bar war, noch sich die 
Berufstätigkeit deren Mütter sich rentierte.

Demographisches Wachstum genau wie Wirtschaftswachstum waren für die DDR 
existenziell notwendig. Auf Rentablität wurde dabei genauso verzichtet 
wie auf Nachhaltigkeit oder Persönlichkeitsentfaltung. Es zählt nur 
Masse.


Zuvor wurde soetwas zuletz in den 30ern des voriegen Jh. propagiert.
Ich "durfte" darüber VS Akten in der OHS einsehen um ein Seminar über 
die "sozialpol. Massnahmen" der 70er zu halten.

Da gingen mir die Augen auf.

Das und ein Manöverunfall welchen ich nur mit viel glück unbeschadet 
überlebte waren das Ende meiner "Karriere" in der VM, noch bevor sie 
richtig begann. Das war 1986. Bis dahin suchte ich alle Ursachen für 
zyklische Konflikte zwischen mir und dem System bei mir. So gut 
funktionierte meine persönliche Indoktrination durch das System.


Das wirkte bei mir noch bis weit in die Neunziger nach.
Heute bin ich froh das es anders ist, aber ohne die heutige Situation 
über den Klee zu loben. Das hätte sie nicht verdient.

Autor: MasterOfDisaster (Gast)
Datum:

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Hi,

habe 2,5Jahre SW - Entwicklungs Erfahrung im Automotive Bereich.

Habe mich in den letzten 4 Wochen umgeschaut, aber nicht wirklich 
beworben.
Umgeschaut heisst, habe mich bei einigen Portalen angemeldet. Hatte 
innerhalb von 2Wochen 3 Arbeitverträge. Im Bereich von 48k - 54k.
Also wenn ich die Situation bewerten müsste, würde ich sagen: Läuft ;-)

Hängt aber mit Sicherheit auch damit zusammen wie man auf Menschen zu 
geht und wie man sich im VG verkauft!


Gruss

Autor: Diana (Gast)
Datum:

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Hallo,

ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich habe mehrere Jahre Erfahrung 
im Bereich "Cisco" und habe mich seit 2 Wochen nach einer neuen Stelle 
umgesehen.
Erfolg : Einige vernünftige Angebote, aber auch viele Anfragen von 
Vermittlern mit unseriösen Verspechungen.
Im Ganzen gesehen läuft der Ingenieurarbeitsmarkt wieder rund.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Die DDR war Pleite! Das muss mal klar gesagt werden. Die hatten Schulden
>und musste ihre eigenen Bürger teuer an den Westen verkaufen.

Und was ist heute nach der Finanzkrise?

Autor: Experte (Gast)
Datum:

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Aucg schlecht, aber wir sind nicht Pleite. Und wenn wir die DDR dort 
gelassen hätte, wo sie war, ginge es uns noch besser.

Die DDR wäre heute eigener Bauernstaat, Puffer gegen Polen und die 
Russen.

Und: Hier in Westdeutland würde nicht so viele Unmodivierte rumlaufen, 
die behaupten, man hätte sie "belogen und betogen"

Autor: huibu (Gast)
Datum:

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Ach daaaher kommen die ganzen unmotivierten Ings weg die einen bei der 
Arbeit behindern und die Gehälter drücken

</ironie>  ;-)

Autor: Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne)
Datum:

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Experte schrieb:
> Aucg schlecht, aber wir sind nicht Pleite. Und wenn wir die DDR dort
> gelassen hätte, wo sie war, ginge es uns noch besser.
>

Autsch!!!
Die heutige BRD ist pleiter als die DDR es je war.
Hier borgt sich der Staat bei banken die Geauso pleite sind wie er Geld, 
dass die sich bei ihm borgen müssen weil es gar nicht da ist und für das 
mann in den Nächsten 100 Jahren keinerlei Gegenwert geben wird, es sei 
denn man greift zu großen Nullenscheere. und schneidet die ganze 
Verblendung ab. Aber vorher müssen sich und wollen sich hier noch Einige 
noch die restlichen Resourcen und das rechtliche Realvermögen unter 
Nagel reißen. bvor sie dann den Großen cut machen und die leere 
zitronenschale abgeraspelt fortwerfen. Das ist erst der allerletzte Akt. 
Erst wenn nichts mehr zu erpressen ist wird vernichtet, was mann nicht 
selbst besitzen kann. das ist nichts Neues. nur wieder mal überfällig.

> Die DDR wäre heute eigener Bauernstaat, Puffer gegen Polen und die
> Russen.

Ja vielleicht ginge es uns heute besser, aber ....... die Geschichte 
verlief anders und auch das hat seine Gründe. z.B.darin, das wir glauben 
nur ein begrenztes Leben zu besitzen, bzw nur von diesem sicher 
auszugehen vermögen.

Ob wir bei freier Fntfaltung tatsächlich hätten alle Bauern werden 
können, wollen oder gar gemusst hätten wage ich schwer zu bezweifeln.
Und hätte Ich Eten gekauft, so wären die Hühner nicht ersoffen.


>
> Und: Hier in Westdeutland würde nicht so viele Unmodivierte rumlaufen,
> die behaupten, man hätte sie "belogen und betogen"

Doch gewiss. Die wären euch nie erspart geblieben  die gibts überall,
Ihre Zahl ist auch konstant, nur deren Warnehmbarkeit nicht.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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> Aucg schlecht, aber wir sind nicht Pleite. Und wenn wir die DDR dort
> gelassen hätte, wo sie war, ginge es uns noch besser.

Pleite war die DDR nach Definition nicht. Sie konnte bis zuletzt die 
Kredite bedienen. Und daß es dem Westen bis zur Wende besser ging, liegt 
auch daran, daß die DDR eine Korrekturfunktion für die politischen 
Machenschaften in Westdeutschland hatte. Dieser "Spiegel" fiel mit dem 
Fall der Mauer weg. Hinzu kam jedoch die Globalisierung mit Ländern 
(China), die zwar am gemeinsamen Markt teilnehmen, sich aber nicht 
(immer) an die Marktspielregeln (Umgang mit menschlicher Arbeitskraft, 
Produktrechte) halten.

Auf der anderen Seite: Der Einfluß in der Welt ist seit der 
Wiedervereinigung für Dtl. gestiegen.

> Und: Hier in Westdeutland würde nicht so viele Unmodivierte rumlaufen,
> die behaupten, man hätte sie "belogen und betogen"

Vor allem in Ostdeutschland würden dann weniger rumlaufen, die sagen, 
man hat! sie betrogen.

Autor: Oha! (Gast)
Datum:

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>Im Ganzen gesehen läuft der Ingenieurarbeitsmarkt wieder rund.
Gewiss nicht. Und für Berufsunerfahrene erst recht nicht. Dann kommt es 
noch auf den Bereich an. Bauingenieur > ET-Ing. = Informatiker >
Maschinenbauing. und alles drum herum. Sieht man auch schön, dass für 
2010 leichte Einbußen bei den Löhnen für Ingenieure hinzunehmen sind. 
Die, die durch Arbeitslosigkeit für 1 Jahr auf 60 % ihres früheren 
Einkommen gestutzt werden, nicht berücksichtigt. Danach geht's runter 
auf pasuchalisierte 680 € netto. Yeah, der Ingenieurmarkt läuft rund, so 
wie die Wirtschaft vor der Krise. Ja ist klar, warten wir mal ab, wenn 
nächstes Jahr die Konjunkturprogramme auslaufen. Jedes Unternehmen weiß, 
dass der jetzige kleine "Aufschwung" nicht nachhaltig ist. Es stellt 
somit fast keiner aus Unsicherheit ein. Und wenn, nur über 
"Strohmänner".
Dazu kommt, dass die viele Unternehmen einen Teil ihrer Ingenieure noch 
nicht vor die Tür gesetzt hat, obwohl es der Einbruch eigentlich 
erfordert hätte. Sprich, trotz der kleinen Belebung sind Kapazitäten 
immer noch nicht ausgelastet.

Autor: Diana (Gast)
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@oha:

Die Erfahrung, dass der Ingenieurarbeitsmarkt wieder beginnt rund zu 
laufen haben auch Kollegen von mir gemacht. Bei unserer Firma und auch 
bei den Firmen meiner Kollegen haben in den letzten Monaten auch 
Absolventen eine Einstiegschance bekommen und arbeiten in der 
Netzwerk-Administration.

Für Sie ist es aber interessanter die Stimmung in den Keller zu ziehen.

Autor: MasterOfDisaster (Gast)
Datum:

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@Diana:
Full Ack.


@Oha!:

Klar geht es einigen Firma schlecht, aber das spieglelt nicht immer den 
Markt wieder!

Bei uns in der Firma haben ca. 10Mann gekündigt ( mit mir eingeschlossen 
) in den letzten 4Monaten.
Und denkst du die haben gekündigt und hatten nichts neues!!!?

Warum?
Bessere Angebote ( Finanziell ).
Aber diese Schlechtredner werden nie zufrieden sein.
Jedem das seine, aber der Markt läuft.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Diana schrieb:
> arbeiten in der Netzwerk-Administration.

Ist meiner Meinung nach ein Job für Fachinformatiker... in der Regel 
braucht man dafür kein abgeschlossenes Hochschulstudium. Aber wenn man 
einen Hochschulabsolventen günstig bekommt, warum nicht? ;-)

Autor: Diana (Gast)
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@Mark Brandis :

Dies ist wohl eine Aufgabe für eine(n) Ingenieur(in).
Dies Bezieht sich auf den Betrieb, Ausbau, Programmierung und 
Troubleshooting von komplexen Strukturen (Cisco). Voraussetzung ist 
mindestens CCNA, besser CCNP. Keine Aufgabe für einen Fachinformatiker.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Diana schrieb:
> @Mark Brandis :
>
> Dies ist wohl eine Aufgabe für eine(n) Ingenieur(in).
> Dies Bezieht sich auf den Betrieb, Ausbau, Programmierung und
> Troubleshooting von komplexen Strukturen (Cisco). Voraussetzung ist
> mindestens CCNA, besser CCNP. Keine Aufgabe für einen Fachinformatiker.

Den Absolventen frisch von der Hochschule will ich aber sehen, der 
explizit Erfahrung mit Cisco Routern etc. hat und die oben genannten 
Zertifikate mitbringt. Wäre mir jedenfalls neu, dass sowas auf dem 
Lehrplan steht ;-)

Autor: Diana (Gast)
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@Mark Brandis :

Solche Absolventen mit der Qualifikation CCNA oder CCNP sind Realität.
Die Erfahrung bekommen sie "on the Job" mit Zustimmung der Technischen 
Leitung. Unsere Firma investiert in Absolventen. Nebenbei bemerkt: die 
Gehälter liegen einiges über dem Durchschnitt.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Diana schrieb:
> @Mark Brandis :
>
> Solche Absolventen mit der Qualifikation CCNA oder CCNP sind Realität.

Mag sein, aber diese Zertifikate haben sie wohl kaum an der Hochschule 
erworben. Weil sie einfach nicht zum Studium an einer Uni oder FH 
gehören.

> Die Erfahrung bekommen sie "on the Job" mit Zustimmung der Technischen
> Leitung. Unsere Firma investiert in Absolventen. Nebenbei bemerkt: die
> Gehälter liegen einiges über dem Durchschnitt.

Über welchem Durchschnitt? Dem von München oder dem von Ostvorpommern? 
;-)

Autor: Diana (Gast)
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@Mark Brandis :

Hallo,

warum so bissig?

Es ist richtig, die Zertifikate werden nicht an der Hochschule erworben, 
sondern extern.

Der Durchschnitt ist weder München noch Ostvorpommern, aber Frankfurt am 
Main.

Schönen Abend.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Diana schrieb:
> @Mark Brandis :
>
> Hallo,
>
> warum so bissig?

In der Regel läuft das so ab:
Irgend jemand (in der Regel kein angemeldeter Benutzer) kommt ins Forum 
rein, sagt "alles toll, Lage hat sich gebessert", führt diese und jene 
Einstellung in der Firma in der er arbeitet an - wenn man dann aber 
nachfragt, welche Firma es denn sei, herrscht das Schweigen im Walde. 
Somit weiß man nie, ob das ganze dummes Geschwätz ist oder auf harten 
Fakten beruht.
Wobei mir gerade auffällt, dass ich gar nicht nach der Firma gefragt 
hatte. Es ist schon kurz vor Mitternacht und ich bin recht müde, jawohl, 
daran liegt es gewiss. ;-)

Autor: lutscher (Gast)
Datum:

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>Das ist Bullshit. Wenn Du Kinder haben willst, musst Du sie nur
>bekommen, der Rest findet sich.
genau, das sage ich ja!

>Und ich habe noch nie kinderfeindliche Äusserungen gehört, obwohl meine
>zwei durchaus mal ganz lebhaft sind. Und die staatlichwen Zuschüsse
>(alleine Kindergeld von über 300€ für meine beiden) finde ich durchaus
>ordentlich.

lern lesen, die staatliche seite habe ich direkt ausgeschlossen.

>Warum muss man mit 20 das erste Kind bekommen, und warum muss man,
>nachdem man das Kind geboren hat, am besten gleich am nächsten Tag
>wieder arbeiten? Warum?

lern lesen. von müssen war nie die rede.

>Und ich hoffe, Du kennst auch die Hintergründe, warum das in der DDR so
>war wie es war.

kennst du hintergründe? es war so, weil es möglich war.
in einem häuserblock mit vielleicht 30 wohnungen lebten dann schonmal 50 
kinder. die menschen haben sich keine sorgen um einschränkungen gemacht, 
um "was sie den kindern bieten können" und die ganze scheiße. sie haben 
sie einfach bekommen, so wie axel richtig bemerkte.

>Die DDR war Pleite!
was hat das mit den kindern zu tun?


>Aucg schlecht, aber wir sind nicht Pleite. Und wenn wir die DDR dort
>gelassen hätte, wo sie war, ginge es uns noch besser.
>Und: Hier in Westdeutland würde nicht so viele Unmodivierte rumlaufen,
>die behaupten, man hätte sie "belogen und betogen"

möööööp
hoecker, sie sind raus!

ich frage mich was "Westdeutland" ohne den gigantischen neuen 
absatzmarkt nach der wiedervereinigung gemacht hätte.
manch andere firmen konnten sich einfach bediehnung. nur so ein bsp.: 
die br143-loks fahren heute in ganz deutschland rum, die hat die bahn 
einfach so "übernommen".

Autor: Diana (Gast)
Datum:

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@Mark Brandis :

Hallo,

da ich jetzt meinen Vornamen und den Bereich, in den ich arbeite, 
öffentlich gemacht habe, kann ich die Firma nicht nennen. Das würde mir 
ab nächster Woche Probleme bereiten.

Ich glaube, da ich keine schlechten Nachrichten bieten kann, werde ich 
mich lieber aus den Forum verabschieden.

Trotzdem schönes Wochenende

Autor: Einheitslokomotive (Gast)
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>ich frage mich was "Westdeutland" ohne den gigantischen neuen
>absatzmarkt nach der wiedervereinigung gemacht hätte.
>manch andere firmen konnten sich einfach bediehnung. nur so ein bsp.:
>die br143-loks fahren heute in ganz deutschland rum, die hat die bahn
>einfach so "übernommen".

Vollkommen richtig.
Wir bräuchten jetzt eigentlich wieder irgendwo eine Riesenmauer mit 
unbekanntem Territorium, die eingerissen wird. Zahlungsfähige 
Absatzmärkte aktuell dringend gesucht und auch die Loks sind mangels 
Investitionsbereitschaft (Börsengang geht vor) wieder knapp geworden, 
alles so wie vor der Wende.
Die Leute vergessen, dass es neben der sozialistischen Misswirtschaft 
auch die kapitalistische gibt. Und wir sind an einem Pleitepunkt 
angekommen, an dem auch nur noch die Inflationsschere hilft, die Nullen 
im Staatshaushalt abzutragen. Ansonsten gibt es unweigerlich 
Staatsbankrotte.
Es sei denn, es kommen zahlungskräftige Außerirdische vorbei, die am 
besten auch gleich noch ein paar Ressourcen im Schlepptau haben. Da ist 
nämlich auch Mangel bei uns angesagt.

Autor: Ausbilder Schmidt (Gast)
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Es gibt viele Stellen, weil die Führungskräfte abgebaut werden.
Vor allem gibt es viele Stellen, für Labertaschen.

http://www.mikrocontroller.net/topic/156883

Autor: Onki Kapott (Gast)
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> Als Senior Ingenieur wundere ich ueber all die Pfeifen. Da hat ja keiner
> was drauf. Das Meiste was die Jungen machen ist Ramsch und Geruempel.
> Meist sind die Anweisungen, was sie denn zu tun haben auch unbrauchbares
> Geschwafel... Das bedeutet man lernt so einges bis man Senior ist. Wenn
> die Arbeitgeber lieber einen Guenstigeren haben, dauern die Projekte
> eben etwas laenger. Was solls. Nur nicht stressen lassen.

Sie waren als Junior auch nicht von der ersten Sekunde an produktiv. 
Eine gute Personalpolitik sollte mittel- und langfristig betrieben 
werden. Ein weiteres Problem sind auch die Ansprüche von Senioren. Wir 
sollten in Deutschland davon wegkommen, dass sich das neue Gehalt 
unbedingt am alten orientieren muss. Und € 100k p.a. für einen Senioren 
auszugeben, ist wohl ganz schön heftig, zumindest für kleinere 
Unternehmen.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
Datum:

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> Ich kann die Leute voll verstehen die jetzt noch keine Kinder wollen, es
> geht mir genauso, man weiss ja nicht wie der nächste Tag aussieht
> momentan...

Immer dieses Jammern... Willste bei BMW anfangen und bis zur Rente da 
abhaengen?

Wirklich 80% der gesamten Menschheit weiss nicht wie der naechste Tag 
aussieht.... aber deswegen den Kopf in den Sand stecken? Ne nicht mit 
mir.

Autor: Andreas F. (chefdesigner)
Datum:

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Stimmt, es gibt keinen Grund, keine Kinder zu haben.

>junge Mitarbeiter
>Sie waren als Junior auch nicht von der ersten Sekunde an produktiv.

Ja, aber wir haben früher nicht gleich den Mund weit aufgerissen.

Autor: Onki Kapott (Gast)
Datum:

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Wer reißt hier denn den Mund auf. Man kann doch nach einem harten 
Studium ein anständiges Grundgehalt verlangen, da dem durchschnittlichen 
BSP pro Einwohner entspricht. Immerhin ist man Akademiker. Mit dem Geld, 
mit denen man z. B. Diplom-Informatiker abspeisen will, lässt sich nicht 
viel anfangen. Der Diplom-Informatiker erhält im Durchschnitt € 37.000 
als Einstiegsgehalt. Und die Situation in Städten wie München und 
Hamburg ist auch nicht viel besser. Schaut man sich die Mieten an, sind 
jene angeschissen, die aufgrund ihres Berufsstandes mobil sein müssen 
und daher häufig umziehen. Selbst für heruntergekommene Wohnung zahlt 
man dann über tausend Mark warm. Der Grund ist natürlich, dass die 
Kaltmiete über die Vertragslaufzeit fix ist, also nur angepasst werden 
kann, wenn ein Mieterwechsel standfindet. Ich fand es schon sehr schwer, 
in einer fremden Stadt eine Wohnung zu finden.

Das Beschämenste an der ganzen Situation: Man ist Diplom-Informatiker, 
hat einen Vertrag und ein Gehalt, mit dem die vergleichsweise günstige 
Wohnung locker zahlen kann, und dann muss man, weil man ja noch in der 
Probezeit ist, auch noch einen Bürgen vorweisen. Mich hätte es beinahe 
nach Nürnberg verschlagen und der Vermieter wollte einen Bürgen. Ich 
wollte meinen geringverdienenden Vater als Bürgen einsetzen (Ich habe 
sonst niemanden.), was ich dann letztendlich nicht gemacht habe. Ich 
habe den Mietvertrag nicht unterschrieben. Rückblickend muss ich sagen: 
Das war mein Glück, weil ich auch noch die dreiste Maklergebühr hätte 
zahlen müssen, im Prinzip dafür, dass so ein dussliger Vertrag 
ausgearbeitet wurde. Jetzt weiß ich, warum Immobilienmakler einen so 
schlechten Ruf haben.

Und daran krankt doch unser System: Wir haben Mieterschutzgesetze und 
Arbeitnehmerschutzgesetze noch und nöcher. Darunter leiden dann 
diejenigen, die Arbeitnehmer oder Mieter werden sollen und wollen. Ich 
bin auch schon unzählige Male von Immobilienbüros enttäuscht worden. In 
dem einen Fall wollte ich mir zwei Wohnungen in derselben Straße zum 
vereinbarten Termin anschauen und es kam niemand. Bis ich dann mal 
endlich telefonisch nachfragte: "Die Wohnung ist bereits vergeben." Die 
hatten echt nicht den Anstand, mich tags zuvor anzurufen. Ich bin 
nämlich durch die halbe Republik angereist. Zum Glück konnte ich die 
Fahrt noch anderweitig nutzen, die Stadt kennenlernen, anderen Wohnungen 
besichtigen und ein wenig Urlaub auf Sylt machen, wohin ich eingeladen 
wurde. Und in einem anderen Fall: Ich verabrede fernmündlich, dass ich 
ein WG-Zimmer bekomme, reise hin, bin zum verabredeten Termin am 
richtigen Ort und: Pustekuchen. Das WG-Zimmer war weg. Ich habe dann 
aber zum Glück doch noch Unterschlupf gefunden.

Autor: Knobikocher (Gast)
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Vielleicht gibt es doch noch mehr Stellen:

Zitat des Celler Kurier vom 02.12.2009, aus dem Artikel "Mittel für 
Kooperationsnetzwerk "Erdöl, Erdgas, Erwärme" von Seite 9:

"... Ziel ist es zum einen, mehr qualifizierte Ingenieure nach Celle zu 
locken. Bereits heute besteht bei Celler Unternehmen ein erheblicher 
Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften. Dieser Bedarf kann trotz 
ortsansässiger Bohrmeisterschule und den fachlich gut ausgerichteten 
Hochschulen in Niedersachsen aus der Region nicht gedeckt werden, so 
dass qualifizierte Fachkräfte auf dem internationalen Arbeitsmarkt 
rekrutiert werden müssen. ..."

Zutreffende Celler Firmen aus dem Gebiet Erdöl: Baker Hughes, ITAG, 
Tuboscope Vetco, Koller (eventuell). Also ihr lieben Leute, bewerbt euch 
:)

Ich hab bei einer der Firmen gelernt und weiß, dass dort im Moment 
Flaute ist. Und wirklich suchen tun die auch nicht. Eher das Gegenteil. 
Aber der Zeitungsartikel wird schon stimmen ;)
Fachkräftemangel pur also?

Autor: Jupp (Gast)
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hab in Celle meinen Wehrdienst abgerissen in der Immelmannkaserne, da 
bringen mich keine 10 Pferde mehr hin, soein Kaff habe ich selten erlebt 
!

Autor: Aufklärer (Gast)
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> Fachkräftemangel pur also?

Ja, nur sind eben gerade 9% der Stellen auch exisitent:

http://www.mikrocontroller.net/attachment/64242/St...

Autor: Aufklärer (Gast)
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@Pater A.

>22 von Firmen direkt
>74 von Personalberatern, die vermitteln wollen
>277 von Dienstleistern, die vermitteln und festanstellen

Das Verhältnis passt so ungefähr.

Autor: Knobikocher (Gast)
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Hab mal nachgesehen bei Baker. Die bieten wirklich Stellen an. 2 Stellen 
in Forschung und Entwicklung: 1. Elektrotechnik Ing., 1 Machinenbau Ing.

Baker ist schon ein großer Kasten in Celle, die haben Land gekauft ohne 
Ende und gerade erst ein neues großes Gebäude errichtet in dem die 
Forschungsabteilung drin sitzt.
Dort seh ich nach meinem Abschluss auch meine Zukunft. Also bewerbt euch 
jetzt, findet dort morgen eine Stelle und sprecht euch übermorgen für 
mich aus xD

Autor: Onki Kapott (Gast)
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So schlimm dürfte Celle nicht sein. Mir sind die kleineren bis 
mittelgroßen Städte lieber als die Millionenstädte. Und Celle soll ja 
auch hübsch sein.

Autor: Jupp (Gast)
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ja Celle hat ne hübsche JVA wo die Schwerstverbrecher mit 
Sicherungsverwahrung vor sich hin oxidieren, ist da eigentlich schon mal 
einer ausgebrochen?

Autor: alter, weiser Mann (Gast)
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> So schlimm dürfte Celle nicht sein. Mir sind die kleineren bis
> mittelgroßen Städte lieber als die Millionenstädte. Und Celle soll ja
> auch hübsch sein.
-Hübsche Altstadt.
-Zappelbutze -> Inkognito (wer drauf steht, für Rock/Metal gab es früher
 das Cafe M).
-Gutes Schwimmbad.
-Wenn du keinen Bock mehr auf Baker & Hughes hast, gibt da noch Cameron
 und ein paar andere die 'bohren'.
-Hannover ist nicht weit.

Autor: Martin (Gast)
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Die Celler Bürger wurden vor Tag und Jahr gefragt, ob sie eine 
Universität oder eine Gefängnis möchten. Da die braven Celler ihre 
Töchter schützen wollten - haben sie sich für das Gefängnis entschieden.

So sind die in Celle. Celle hat nur eine Vorteil: braucht man einen 
Anwalt - einfach in das nächstbeste Haus gehen. Juristen gibt's in Celle 
wie Sand am Meer.

Autor: alter, weiser Mann (Gast)
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> ja Celle hat ne hübsche JVA
Jupp, die bauen den Grill schlechthin da. ;-)
> wo die Schwerstverbrecher mit
> Sicherungsverwahrung vor sich hin oxidieren, ist da eigentlich schon mal
> einer ausgebrochen?
Schon ewig nicht mehr.
http://de.wikipedia.org/wiki/Justizvollzugsanstalt...

Autor: Jo K. (tek548b)
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Da  ihr hier alle von Celle redet:

Kennt jemand die Firma Motortech in Celle (http://www.motortech.de)?
Die haben bis vor einiger Zeit regelmäßig Entwicklungsingenieure 
gesucht!
Habe mal gehört, dass sie wohl eher schlecht zahlen.

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Jo K.:

>Habe mal gehört, dass sie wohl eher schlecht zahlen.

Nur Nord-Süd-Gefälle???

Autor: Jo K. (tek548b)
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Wilhelm Ferkes schrieb:
> @Jo K.:
>
>>Habe mal gehört, dass sie wohl eher schlecht zahlen.
>
> Nur Nord-Süd-Gefälle???

Soll wohl noch inhabergeführt sein. Da könnte dann auch mehr 
dahinterstecken als nur das Nord-Süd-Gefälle!

Autor: Insider (Gast)
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ich erinnere mich an "einen Fall" bei Göttingen ,
dort suchte man mal Projektleiter .

Nun 16000 DM wären nicht schlecht gewesen im Monat - nur
der meinte das als Bruttojahresgehalt  .....

Also die lausige Bezahle ist traditionell dort

( btw , ich sagte dem 16000 - da müssen sie schon ne 1
vorsetzen und dann unterhalten wir uns noch über die Goodies..

der hat mich angeschaut wie ein Auto ... die bilden sich
ernsthaft ein , die leutz hüppen auf sowas. )

Autor: Onki Kapott (Gast)
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16000 DM ca. 8500 €. 8500/12 = 708 €. Da hat ein Elektriker in 
Vorpommern mehr. Und die verdienen schon lausig. Das weiß ich aus dem 
Familienkreis. Viele Elektriker sind ja auch arbeitslos.

Autor: Onki Kapott (Gast)
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@Insider
Man hätte ja einen Deal anbieten können: "Eigentlich nehme ich so einen 
Deal nur an, wenn Sie da eine 1 vor die 16000 schreiben. Aber weil Sie 
es sind, können Sie die 1 auch hinten ran hängen."

Als BWLer bemerkt er den Trick auch nicht. ;)

Autor: Insider (Gast)
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ne ,für so genial hättest du den typ nicht einorden können

der typische BWL mit rudimentärer Computerkenntnis kann
nur bis 9 rechnen

1           Ingenieur
10          Facility Manager
100         putzfrau
1000        Sekretärin
10000       facharbeiter
100000      Eierverkäufer
1000000     kleiner Investmentbanker
10000000    Deutsche bank
100000000   Goldman Sachs

Autor: NEMESIS (Gast)
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Nochmal zurück zum Anfang:
Lohnt sich ein Studium überhaupt?
Ich denke ersthaft: NEIN... Aber ich war ja auch einer von den 
Idioten...
"Bildung ist so wichtig, ok!" hieß es ja immer...

 studierter Facharbeiter schrieb dazu
Studieren nicht wegen des Geldes sondern:

>- Studentenleben war eine tolle Zeit
Fand ich nicht, war meist kein spaß (wir lernen andere feiern)

>- Das Risiko in Harz IV zu kommen ist bei einem (guten) Ingenieur nicht
>so hoch wie bei einem (guten)Facharbeiter
Dass stimmt, weil der Ingenieur intelligent ist und sich über 
Geldanlagemöglichkeiten einen Kopp macht... Hat er sich für eine 
solide/konsavative Anlageform entschieden, verliert er dadurch 
automatisch unwissentlich den anspruch auf harz4 ^^
intelligente Facharbeite kann dass auch treffen, aber im mittel machen 
sich da weniger leute nen kopp drum %ual

>- Ich hab durch Studium und Ingenieursdasein schon Orte auf der Erde
>besuchen (beruflich also auf Firmenkosten) können die ich als
>Facharbeiter sicherlich nie besucht hätte.
Ich bisher nicht, da kam ich als Aushilfe weiter rum...

>- Der Ingenieursjob ist interessanter als ein Facharbeiterjob
Ja, das mag wohl stimmen... aber reicht das allein aus

>- Studentinen ;-)
Bei uns im Maschbau waren es ca gute 2% ... und die...naja


Also
>Verdienstausfall ... muss man erst mal wieder reinholen.
Ist glaub ich unmöglich oben wurden schon zahlen genannt bei 150k€
>Und da sind noch nicht mal die Lohnsteigerungen über die Jahre drin.
Aber hinzu kommen noch Möglichkeiten, die sich dem Facharbeiter auftuen 
und dem Studenten verwehrt sind... Darlehen und Finanzierungen!
Ist der Facharbeiter geschickt mit geld kann er einiges dazuverdienen 
und seine steuern senken...
Aber selbst wenn er sein gegenüber dem studenten mehrverdientes geld nur 
sicher und festverzinnst angelegt hat bekommt er im jahr nochmal ca 5k€ 
drauf (Brutto)

Das wäre nicht einzuholen glaub ich, und es gibt keine garantie dass es 
nach dem studium auch einen job gibt... einige stehen dann da mit ihrem 
studiendarlehen und gucken doof...

Autor: Aufklärer de Luxe (Gast)
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Irgendwie verstehe ich nicht, was Du uns sagen willst.

Autor: BlackJack (Gast)
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>- Der Ingenieursjob ist interessanter als ein Facharbeiterjob

Dafür aber stressiger. Ständig Termindruck für alle Phasen der Projekte. 
Als Facharbeiter arbeitest du deinen Haufen ab und das wars.
Als Ingenieur haste viel gedankliche Arbeit zu erledigen. Du musst dich 
voll konzentrieren und wenn du nach Hause gehst, bist du immer noch 
gedanklich in deinem Projekt während ein Facharbeiter den Kopf meistens 
frei hat.
Na ja, und letzendlich bist du als Ingenieur dazu verdammt reale 
Arbeitsleistung abzuliefern während ein BWL-ler eher die heisse Luft mit 
seinen Excel-Tabellen produziert.

Autor: S.U. (Gast)
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> Dass stimmt, weil der Ingenieur intelligent ist und sich über
> Geldanlagemöglichkeiten einen Kopp macht... Hat er sich für eine
> solide/konsavative Anlageform entschieden, verliert er dadurch
> automatisch unwissentlich den anspruch auf harz4 ^^
> intelligente Facharbeite kann dass auch treffen, aber im mittel machen
> sich da weniger leute nen kopp drum %ual


Fragt sich nur, ob vielleicht der der intelligentere ist, der sich über 
seine finanzielle Zukunft wenig Gedanken macht und im Falle einer 
Arbeitslosigkeit sorgenfrei auf Staatskosten lebt. Jedenfalls hat er 
durch diese Strategie während seines Arbeitslebens weniger Stress und 
mehr Vergnügen und im Falle der Arbeitslosigkeit muss er sich keine 
Sorgen machen, sein vorher erspartes Vermögen zu verlieren, denn er hat 
ja keines.

Autor: ... (Gast)
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Und gleichzeitig trägt er positiv zum Wirtschaftswachstum bei. Das 
Anlegen von Geld ruiniert die Wirtschaft. Erstens fällt der Konsum in 
der Zeit schwächer aus, aber der viel größere Nachteil ist, dass für 
dieses Kapital Zinsen in der Realwirtschaft erwirtschaftet müssen. 
Sparen ja, aber dann ohne Zinsen. Obwohl diese ganze Sparen eh 
Schwachsinn ist. Denn was soll es bringen? Gut, man schont in der Zeit 
des Sparens die Ressourcen. Dafür  verbraucht man später aber unter 
Umständen umso mehr. Und als Altersversorgung taugt es auch nicht, denn 
Geld arbeitet nicht. Man braucht immer Arbeitskräfte und Ressourcen. Ist 
schließlich kein Proviant, den man wie ein Tier in seine Höhle für die 
Überwinterung einschleppt. Man erwirbt nur das Recht, später Ansprüche 
mit Papiererfetzen erheben zu können. Wie schnell sich global 
verstrickte Ansprüche bei Platzen von Blasen und Währungen in Luft 
auflösen können, wird man an der kapitalgedeckten Altersvorsorge sehen 
können.
Die ganze Anlagesachen dienen nur dazu, dass sich einige wenige ohne 
großes Zutun, die Taschen im Hier und Jetzt in unglaublichen Maßstäben 
vollstopfen können. Die Riesterrente ist nur ein Beispiel, wie der Staat 
sich korrumpieren lassen hat. Kann man genauso gut Ablasszettel kaufen.

Autor: ... (Gast)
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Jetzt wird wieder die IT-Branche als Jobmotor auserkoren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,151...
Der Begriff Turbo-Internet, 1 Million neue Jobs und die Gesten von 
Brüderele, erinnern mich eher an Voodoo-Priester oder Scharlatane.
Wenn nichts mehr geht, dann geht immer was in der IT-Branche, jedenfalls 
wenn es Politikern nach geht.
Vor einem Jahr beim Gipfel die gleiche Leier
http://robocup.informatik.tu-darmstadt.de/news/200...
Mal gucken, wieviel Jobs rauskommen. Vielleicht gibt es einen deutlichen 
Zuwachs bei den Kabelverlegern und Straßenaufreißern. Wenn man geschickt 
ist, könnten das evtl. sogar Ein-Euro-Jobber werden. Ist ja für den 
Allgemeinnutzen.

Autor: Matthias Nix (vbchaos)
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Da es vor ein paar Tagen um "Celle" als Arbeitsplatz ging:
In Celle sitzt "Tuboscope Vetco", die von sich behaupten, an jedem 
Oelbohrloch der Welt irgendwie beteiligt zu sein.
Ich hab fuer die im Studium ein FPGA Projekt gemacht, ging um einen 
Bohrgestaenge Pruefstand. Der Kontaktmann dort sagte damals und 
scheinbar heute immernoch, dass sie riesen Probleme haetten einen 
Ingenieur zu finden. Man bot mir das damals auch an, aber nach Celle zog 
mich nichts.
Vielleicht verhilfts ja jemandem zum Traumjob...

Autor: Wilhelm F. (ferkes-willem)
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@Autor:

>... (Gast)

== Noname-Produkt!

>Das Anlegen von Geld ruiniert die Wirtschaft.

In BWL hast du beim Geldkreislauf sicher gut geschlafen...

Wenn die Dinge nicht ganz weltfremd laufen, wird mir für etwas Spargeld 
ein moderater Zins gezahlt, und das Geld z.B. als Kredite weiter 
verliehen. Das ist im Grunde vernünftig, wenn es denn so funktionieren 
würde, wie es sein soll...

>...denn Geld arbeitet nicht.

Dann frag mal jene, die über der magischen Schmerzgrenze von z.B. 400k 
Euro besitzen, wie das dann von selbst läuft.

>Die Riesterrente ist nur ein Beispiel, wie der Staat sich
>korrumpieren lassen hat.

Ich hab keine, aber da hast du allerdings vollkommen Recht.


@Matthias Nix:

>Man bot mir das damals auch an, aber nach Celle zog
>mich nichts.

Ach, na ja, der eine ist verwöhnter Großstädter, und der andere Landei. 
Das sind so kleine Eitelkeiten am Rande, denen man nicht die höchste 
Priorität beimessen sollte...

Celle hat immerhin rund 70000 EW, und sicher das eine oder andere gute 
Angebot, das ist kein Dorf, ganz so schlimm kann das doch nicht sein.

Autor: Till (Gast)
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Unsere Politiker waren gestern fleisig. Die Bildungsministerin Schawan 
hat heute früh in den Nachrichten verkündet: Wir haben einen Mangel an 
Fachkräften. Wir müssen die ausländischen Abschlüsse in Deutschland 
anerkennen. Wir benötigen dringend Zuwanderung von Fachkräften.

Ein wunderbares Beispiel, dass unsere Politiker nur Marionetten der 
Industrie sind und die Realität verleugnen. Sie treten dem Wähler, dem 
sie normalerweise dienen sollten, gewaltig in den Hintern.

Der Überhang soll noch größer werden, damit die Gehälter noch weiter 
gedrückt werden können.

Autor: 123Test (Gast)
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@Wilhelm Ferkes.
Dann schaue dir mal die Beiträge von Bernd Senf in Ruhe an!

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