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Forum: PC Hard- und Software Aus PC mach Mac, mit USB Stick?


Autor: Der Fast (der9gast)
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Tja, konnte ich auch nicht glauben:

http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,58...

mfg

Autor: Sachich Nich (dude) Benutzerseite
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Aaaaaaaaalt...

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Der USB-Stick ist nur ein Geschäftsmodell für Kunden, die es etwas 
einfacher haben wollen. Mit einer geeigneten Boot-CD kann man den selben 
Effekt auch ohne USB-Stick hinbekommen. Diese Boot-CD enthält einen 
speziellen Bootloader, der ein paar Kernelerweiterungen (*.kext) lädt 
und die EFI-Umgebung ausreichend nachbildet, daß nach dem Booten von 
dieser CD von einer Installations-DVD gebootet und OS X installiert 
werden kann. Danach kann, wenn von dieser CD gebootet wird, auch von der 
Festplatte "weitergebootet" werden, auf die im ersten Schritt OS X 
installiert wurde.

Das ist natürlich umständlich, was den Reiz dieses USB-Sticks ausmacht. 
Findige Köpfe aber haben herausgefunden, daß auf einer von OS X 
formatierten Festplatte eine unbenutzte 200 MByte große Partition 
existiert, in der der Code der Boot-CD ebenfalls untergebracht werden 
kann.

So erhält man einen direkt von Festplatte bootenden "Hackintosh", der 
trotzdem mit den Updates von Apple aktualisiert werden kann, da er im 
Gegensatz zu früheren Ansätzen keine einzige Betriebssystemdatei patcht.

Allerdings funktioniert das ganze, des ungepatchten Kernels wegen, nur 
auf ganz bestimmter Hardware, AMD-Prozessoren beispielsweise fallen von 
vornherein unter den Tisch.

Ich habe mir so ein System als Zweit-Mac zusammengebaut, weil ich ein 
paar SCSI-Geräte (diverse Streamer) habe, die ich an meinen anderen Mac 
nicht anschließen kann (der Mac Mini hat keine Slots und einen 
zuverlässig funktionierenden USB-SCSI- bzw. Firewire-SCSI-Adapter habe 
ich nicht finden können. Naja, und der Spieltrieb ...

Einen "echten" Mac kann so ein System bislang aber nur eingeschränkt 
ersetzen, weil einfach noch zu viel nicht vollständig unterstützt wird. 
Das ungenügende Powermanagement und die Probleme des Graphiktreibers für 
die GMA950-Graphik sind bei meinem "Hackintosh" die größten Probleme.

Naja, und ein vom Stromverbrauch, der Geräuschentwicklung und auch vom 
Design so gut abgestimmtes System wie der Mac Mini ist mit einem 
Selbstbau mit Kistenschieberkomponenten eh' nicht hinzubekommen.

So ist's ein Zweitmac zum Ausprobieren von Dingen, die ich nicht ohne 
Test auf den Hauptmac packen will.

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