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Forum: Offtopic SuperWahlJahr 2009


Autor: WasSollDerScheiss (Gast)
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Was machen wir denn im SWJ ? Um Arbeitslosengeld betteln, froh sein das 
wir einen Job haben oder genug Geld haben damit uns auch ohne 
Rauschmittel alles egal ist ?


Fragen über Fragen ...

Autor: Gast (Gast)
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Protestwählen!

Autor: Thilo M. (Gast)
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>Protestwählen!

Egal was, auf jeden Fall wählen !

Autor: Linkswähler (Gast)
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> Egal was, auf jeden Fall wählen !

sehe ich auch so :)

hehe

Autor: kkkk (Gast)
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und wieso?

Autor: Sinusgeek (Gast)
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> und wieso?

Weil die ihre Prozente auf die Anzahl der aktiven Wähler berechnen und 
nicht auf die Anzahl der Wahlberechtigten. Denn bei der in DL üblichen 
geringen Wahlbeteiligung hätte eigentlich kein Politiker und keine 
Partei die zum Regieren erforderliche Legitimation.

Also: Protestwählen. Und wenn das alle machen, dann wird es aber leider 
auch nicht besser, denn egal wer regiert, die Fäden ziehen ja doch 
Andere.

Autor: crazy horse (Gast)
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das ist das fatale an der Geschichte - ich seh keine Unterschiede. Wenn 
man mal vom Extremisten LaFontaine absieht. Aber mit dem wirds 
garantiert auch nicht besser, eher im Gegenteil...
Es jammern zwar immer wieder alle Politiker über geringe Wahlbeteiligung 
- aber auch das ist nur scheinheiliges Getöse. Ist ihnen ganz recht.
Solange es keine Alternative gibt, geh ich auch nicht mehr hin.
Egal, wer dran ist:

-neue und/oder höhere Steuern
-Beschneidung der Bürgerrechte
-höhere Schulden
-Sicherung der Diätenerhöhungen, selbstverständlich zus. zum sowieso 
immer fälligen Inflationsausgleich

Und viel Gerede um ein gerechteres Finanz/Steuersystem, Schuldenabbau, 
weniger Bürokratismus, mehr Bildung usw.
Leider wird nie was draus bzw. wird gleich bei Amtsantritt in die 
nächste Legislaturperiode verschoben. Kann man dann nicht mehr so direkt 
einfordern (kann man ja eh nicht..:-), neue Koalition, neue 
Mehrheitsverhältnisse, lässt sich leider so nicht mehr durchsetzen, bla 
bla bla.
Wie mir das Geschwafel zum Halse raus hängt.
Wie man es besser machen könnte? Ich weiss es auch nicht. Scheint 
entweder gar nicht zu gehen oder es will wirklich keiner.

Autor: nextFDP (Gast)
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>Wie man es besser machen könnte? Ich weiss es auch nicht.
Ich schon!

Verbot von Nebeneinkünften der Politiker!

Autor: crazy horse (Gast)
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Ja, das könnte schon mal ein Ansatz sein - aber auch nicht wirklich 
effektiv. Wenn man sich mal anschaut, wieviele hochrangige (aktive oder 
abgehalfterte) Politiker sich so in diversen Aufsichtsräten rumdrücken, 
da könnte einem schon etwas übel werden.
Aber wenn sie während der aktiven Politikerzeit nichts dazu bekommen 
dürften -  was würde das ändern? Als aktiver ordentlich Lobbyarbeit (Aus 
Überzeugung!:-) leisten, anschliessend ins geförderte Unternehmen 
wechseln und ein paar Aufwandsentschädigungen kassieren...

Autor: Linkswähler (Gast)
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> ich seh keine Unterschiede. Wenn
> man mal vom Extremisten LaFontaine absieht. Aber mit dem wirds
> garantiert auch nicht besser, eher im Gegenteil...

Bitte nenne Lafontaine nicht einen Extremisten! Damit tut man ihm 
unrecht. Er ist einer der fähigsten Politiker den dieses Land hat. 
Beobachte bitte genau seine Argumentation in Wortgefechten mit seinen 
Gegnern und dir wird auffallen, wie wenig die Herren die Lafo immer in 
die Kommunistenecke oder Sozialistenecke stellen wollen, gegen die Kraft 
seiner Argumentation ankommen. Wann immer ich Lafontaine mit Pofalla 
oder einem anderen aus der Union im Streit erlebe, fallen die 
glaubwürdigeren Argumente Lafontaine zu. Wenn die Herrschaften aus der 
Union dann merken, wie sie den kürzeren ziehen, verfallen sie stets in 
die primitiven Plattitüden von "Freiheit oder Sozialismus" zurück. Dabei 
geht es schlicht um soziale Gerechtigkeit, um die wachsende Kluft 
zwischen den Lohneinkommen und den Einkommen aus Kapitalgewinnen., um 
die Arbeitsmarktpolitik und um die Steuerpolitik. Jetzt augenblicklich 
haben die sog. bürgerlichen Parteien ALLE Kreide gefressen im Angesicht 
der Finanzkrise. Noch vor 3 Monaten hatten sie ALLE eine um 180 Grad 
entgegengesetzte Haltung, wenn es um mehr staatliche Kontrolle des 
Finanzsektors ging. Auf dem Leipziger Parteitag der CDU/CSU vor ein paar 
Jahren hatte die Union hemmungslos Deregulierung gefordert, dass die 
Schwarte nur so kracht. Friedrich Merz wurde als DER MANN der Stunde 
gefeiert. Die Finanzierung des Gesundheitssystems sollte die 
Kopfpauschale übernehmen. Das staatliche Rentenmodell wurde 
schlechtgeredet, der Kapitalmarkt sollte das künftig machen und vieles 
mehr.

Wenn einer als politischer "Extremist" daherkommt, dann derjenige, der 
Grundrechte für zweifelhafte Fahndungserfolge ohne Skrupel opfern 
möchte. Heute ist CDU-Parteitag. Gestern ist diese "rollende Gefahr" mit 
85 Prozent (um die 800 Deliegerte) WIEDERGEWÄHLT bzw. im Amt bestätigt 
worden. Sicherheitsfanatismus ist kein Einzelschicksal eines 
Fehlgeleiteten, es ist Systemimmanent in der CDU/CSU, sonst wäre der 
Mann im Rolli gestern abgewatscht worden.

Und wenn jetzt das alte, abgedroschene Argument, Lafo sei doch 
"davongelaufen" wieder aufgewärnt wird, auch Stoiber ist davongelaufen, 
als man ihm das Amt des Superministers angeboten hatte (wird 
totgeschwiegen) und vor wenigen Tagen ist Wolfgang Clement ohne Grund 
wie eine beleidigte Leberwurst davongelaufen. Lafontaine hatte als 
EINZIGER von diesen Dreien wenigstens noch einen guten Grund die Brocken 
hinzuschneißen und der lag in Gehrhard Schröder. Schröder hatte schon 
damals die SPD durch seine Art den Großkonzernen hinterherzulaufen 
(Schröders Finanzpolitik) verraten. Das Lafo das nicht mittragen wollte, 
sollte man ihm als Ehre und Aufrichtigkeit zugute halten und nicht 
bemäkeln. Hier wird (bewußt) immer mit zweierlei Maß gemessen.

Autor: Usus (Gast)
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@Linkswähler

Gleichzeitig über zu hohe Steuern meckern und die Linken wählen passt 
nicht zusammen. Der Sozialstaat, der den Linken vorschwebt, kann nur 
durch Steuern und Schulden finanziert werden. Und da genügt es nicht, 
die oberen 10.000 ein bißchen mehr zur Kasse zu bitten. Das sind Peanuts 
im Vergleich zu einer Hatz4-Erhöhung um sagen wir 500 Euro. Die 
Umverteilung würde wie immer den Mittelstand treffen, weil hier die 
meisten Leute beschäftigt sind und deshalb dort am meisten zu holen ist. 
Also genau uns Ingenieure und Informatiker, die zwar immer glauben zu 
wenig zu verdienen, im bundesweiten Durchschnitt aber eben zu den besser 
gestellten gehören.

Auch habe ich keinen Bock auf meine Mühsam angesparten 50.000 Öcken noch 
mehr Kapitalsteuer zu bezahlen, nur weil ich die Frechheit besaß, auf 
niedrigem Niveau Kapital anzuhäufen anstatt es der Allgemeinheit zur 
Verfügung zu stellen.

Es würde sich unter einer linken Regierung wesentlich weniger ändern als 
du glaubst, denn auch diese wird sich nicht frei machen können von der 
Lobbyarbeit der Wirtschaft. Das Argument "wenn ihr diese Entscheidung 
trefft, bauen wir halt 50.000 Arbeitsplätze ab" wird in diesen Kreisen 
noch viel eher ziehen, denn schließlich kann sich ein Sozialist nicht 
leisten, dass unter seiner Regierung noch mehr Menschen arbeitslos 
werden.

Autor: nextFDP (Gast)
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Als der Harzi noch zu Hause sitzen durfte und nix tun mußte für sein 
Geld, da war die Linkspartei kein Thema. Jetzt bei Zwangs-Ein-Euro-Jobs 
und Zwangsmaßnahmen wie Bewerbungstraining zum X-ten Mal da rennen alle 
zu den Linken!

Was erhofft ihr euch denn? Wieder zu Hause sitzen dürfen und nix tun?

Autor: crazy horse (Gast)
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LaFontaine hat nur einen einzigen Grundreflex: den "Reichen" wegnehmen, 
den "Armen" geben. Das kann und wird niemals funktionieren.
Keiner lässt sich einfach so immer mehr Geld wegnehmen, wer kann wird 
hier verschwinden. Zumindest aufhören, hier Geld zu verdienen, da es 
sinnlos wird.
Nicht jeder kann Klein-/Mittel- oder Grossunternehmer sein. Aber die es 
tun, wenden unglaubliche Energie, Zeit und Mittel auf, dieses aufzubauen 
und am Laufen zu halten. Da ist nichts mit geregelter Arbeitszeit, 
tariflichem Lohn und Anspruch auf Urlaub. Und das wid dann mit einem 
kühnen Wisch alles erledigt? An die, die nichts tun (erst mal egal, ob 
so gewollt oder nicht) - alle gleich? Hihi, stelle dich mal auf 70Mio 
Leistungsempfänger und 10Mio Beamte ein, die den Salat verwalten. Bleibt 
die Frage, was es noch zu verteilen gibt.
LaFontaine ist der sichere Weg,, Deutschland endgültig zu Grunde zu 
richten. Aber vielleicht ist das trotzdem der Weg, den wir gehen müssen. 
Aber selbst wenn - dann geht es alles wieder von vorne los :-)

Autor: Linkswähler (Gast)
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@Usus

Warum immer mit falschen Annahmen argumentieren? Kein Mensch will H4 um 
500 Euro aufstocken, das ist utopisch. Ganz abgesehen davon nutzt deine 
Argumentation sowieso nichts, denn die Sozialkosten die jetzt gespart 
werden (z.B, durch viel zu geringe Rentenrücklagen) kommen sowieso auf 
den Steuerzahler zu, in Form einer dann kaum beharrschbaren 
Altersarmutswelle. Das Argument der Linkspartei ist viel weniger 
überdrüssige H4 Leistungen, als eine andere Arbeitsmarktpolitik. Mini- 
und Teilzeitjobs werden gigantische Sozialkosten nach sich ziehen, weil 
die Bundesregierung sich nicht traut den Firmen die bisher satte Gewinne 
eingefahren haben eine anständige Mindestentlohnung aufzulegen. Also 
mach es dir da nicht zu einfach. Davon abgesehen, was meinst du wie sich 
der Geringverdiener schwer tut auch nur 5000 Euro anzusparen. Es gibt 
außer deinen eben auch noch die Interessen vieler, die wesentlich 
schlechter dastehen und Niemand will dir dein Geld wegnehmen. Dieses 
Land erlaubt sich den Luxus auf eine Vermögenssteuer weitestgehend zu 
verzichten, die Staaten wie die USA und andere für selbstverständlich 
halten. Frage lieber mal, warum die schwarze Hälfte der Bundesregierung 
immer vor angeblich so wichtigen Bildung für den NAchwuchs schwafelt, 
aber die Unionsregierten Länder denn Bildungsauslese in Form von 
Studiengebühren betreiben? In Hessen haben sich die Studierendenzahlen 
sprunghaft nach oben bewegt, seitdem die Gebühr gefallen ist. Ohne die 
Linke in Hessen wäre das nicht möglich gewesen, das wird systematisch 
totgeschwiegen. Statt Fakten wird immer nur kübelweise Polemik über die 
Linke ausgeschüttet. Bringt man die Fakten, dann wird schnell das Thema 
gewechselt (immer wieder erlebt). Ähnlich ist das mit dem Thema 
Auslandseinsätze. Schon mal aufgefallen, das keiner der Verantwortlichen 
der Bundesregierung öffentlich über die Kosten dieser Einsätze redet? 
Kosten tauchen immer nur im Zusammenhang mit sozialen Themen auf. In die 
Landesbanken werden gerade mehr als 10 Millirden Euro an Steuergeldern 
gepumpt (nicht Bürgschaften, echtes Geld). Kein Mensch der 
Bundesregierung fragt hier nach Kosten.

Achso und es ich auch symthomatisch, dass um von Inhalten anzulenken in 
Foren immer H4-Bashing vom Zaun genrochen wird. Der Spitzenpolitiker 
wärmt die alte DDR auf um die Linke mundtot zu machen und in Foren wird 
Dreck über H4-Leute ausgekippt. Aber gerade dann weiß man zum Glück, 
dass man bei der nächsten Wahl genau richtig liegt. :)

Also wähle ruhig deine Apothekenvertreter aus der FDP. Wenn ich den 
Blödkopp von Wusterwelle sehe und krakelen höre, lach ich mich sowieso 
immer scheckig. :))

Autor: Linkswähler (Gast)
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@crazy horse

So macht das wirklich keinen Sinn mir dir. Ich rate dir mal bei 
Lafontaine genauer zuzuhören, dann wirst du (hoffentlich) merken, dass 
auch ein Lafontaine ein Herz für Unternehmer hat (vielleicht nicht ein 
zu großes für sog. "Familienunternehmen" die einen Besitz von 10 
Milliarden Euro angehäuft haben, aber für alle anderen bestimmt). Und 
Leistungsempfänger gäbe es mit einer anständigen Arbeitsmarktpolitik 
deutlich weniger. Leistungsempfänger sind nämlich auch solche, die schon 
bei Unternehmensgründung gesagt bekommen, holt euch den Rest vom Staat, 
wir können euch nur geringst entlohnen. Das wird immer (bewusst) 
vergessen.

Autor: Usus (Gast)
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>Also wähle ruhig deine Apothekenvertreter aus der FDP. Wenn ich den
>Blödkopp von Wusterwelle sehe und krakelen höre, lach ich mich sowieso
>immer scheckig. :))

Jetzt machst du doch genau dasselbe, was du anderen vorwirfst: 
Anti-Kapitalismus-Reflex ohne Argumente.

Im Übrigen bin ich kein FDP-Wähler. Im nächsten Jahr werde ich wohl gar 
nicht wählen, weil es keine Partei gibt die meinen Auffassungen 
entspricht. Ich kann mir bei jeder Partei etwas rauspicken, was mir 
gefällt, aber es gibt genausoviel was mir nicht gefällt. Eine 
ideologiefreie, liberale Partei der Mitte gibt es nunmal nicht.

Zu deinen Argumenten: In Wahlprogrammen steht immer viel, was sich nett 
anhört. Aber im Endeffekt kommt man immer wieder an den Punkt, wo man 
danach fragen muss, wie es finanziert werden soll. Um die Ziele der 
Linken durchzusetzen, reicht es nunmal nicht nur die Superreichen zu 
belangen. Da kommt nicht genug Geld zusammen. Oder man muss sie so 
ausnehmen, dass noch mehr Kapital ins Ausland wandert. Solange es Länder 
wie Liechtenstein, die Schweiz oder Luxemburg gibt, hat man da keine 
Handhabe. Wirtschaftliche oder soziale Probleme lassen sich nicht mehr 
national lösen in dieser globalisierten Welt. Das würden auch die Linken 
sehr schnell merken.

Es ist bei uns Ingenieuren doch genauso: Würden wir auf einen Schlag 
erheblich weniger verdienen aus politischen Gründen, können wir uns die 
Freiheit nehmen dahin zu gehen, wo wir mehr bekommen. Bei reinen 
Kapitalverschiebungen muss das nicht mal mit einem Umzug verbunden 
werden. Der Mensch ist nunmal so veranlagt, seine Schäfchen ins Trockene 
bringen zu wollen und seinen Besitz zu maximieren. Das lässt sich in 
einer globalisierten Welt nicht verhindern, es sei denn man macht alle 
Grenzen dicht und errichtet eine Diktatur.

Autor: Ratzeputz (Gast)
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Ich denke auch, es fehlt irgendwie eine Partei.
Von links bis rechts gibt es zwar viel, aber das ist wirklich alles 
keine Alternative:

Linkspartei - geht evtl. als Proteststimme, aber Regierungsarbeit?
SPD - tja, was ist eigentlich mit denen? Im Moment gar nichts, glaube 
ich
CDU - mit denen läuft es ja jetzt schon super
FDP - weiß nicht, mit denen konnte ich schon nichts anfangen, als noch 
Lambsdorff, Genscher und Kinkel dabei waren, aber jetzt? Außerdem 
missfällt mir der "jeder macht seins"-Ansatz, weil man sich ab einem 
bestimmten Fäkalienstand kaum mehr selbst aus der Sch***** ziehen kann
rechts davon - fällt weg wg. Gehirn

Also ich bin dafür, dass eine OPD gegründet wird, Obere Partei 
Deutschlands.
Die anderen im Spektrum von links und rechts sind alle unten, die OPD 
steht einfach etwas drüber.

Autor: Vom System verarschter (Gast)
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"CDU - mit denen läuft es ja jetzt schon super"

( für das Kapital ? )

=> Zyniker

---

"Wenn ich den
Blödkopp von Wusterwelle sehe und krakelen höre, lach ich mich sowieso
immer scheckig. :))"

=> Blöd ist DER nicht, er spielt nur seine Rolle, zugeschnitten auf den 
besserverdienenden Otto-Normal-Musikantenstadel-
( oder doch DSDS- ? ) Konsumenten, die Rolle des prinzipiellen 
Markt-Liberalen ( ALLE sind zu teuer für unser System, nur unsere Wähler 
nicht )

W. zeigt uns, dass JEDE Form der Prostitution möglich ist, wenn sie nur 
entsprechend honoriert wird ...

Autor: Dr. Brinkmann (Gast)
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Ach es würde doch jeder von uns genauso machen, wenn wir Politiker 
werden. Viele jungen Leute fangen mit Idealen in irgendeiner Partei an, 
die dürfen sich dann in den unteren Gremien ideologisch/theoretisch 
austoben und nach oben kommen die, die am besten nach oben buckeln und 
nach unten treten können und sich dabei am besten verkaufen können. 
Einmal oben angekommen, will man nicht mehr runter, und macht das was 
von einem erwartet wird, von wem auch immer die "Befehle" kommen.

Das ist in der Politik nicht anders wie in Unternehmen. Menschen sind 
so.

Autor: Ratzeputz (Gast)
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Vom System Verarschter, du verwechselst Ironie und Zynismus, bitte 
nochmal nachschlagen.

@Dr. Brinkmann: "Das ist halt so" ist aber keine gute Ausrede, alles 
hinzunehmen. Mit ->praktischem Idealismus und frischen Ideen und 
Strukturen lässt sich sicher noch einiges aus unser guten alten Rasse 
machen.

Autor: Induktor (Gast)
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> Verbot von Nebeneinkünften der Politiker!

Warum nur der Politiker?

Auch der Elektriker, der Elektroniker, der Polizisten, der 
Jurastudenten, der Köche usw. usw. usw.

Autor: nextFDP (Gast)
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>> Verbot von Nebeneinkünften der Politiker!

>Warum nur der Politiker?

>Auch der Elektriker, der Elektroniker, der Polizisten, der
>Jurastudenten, der Köche usw. usw. usw.
Ist doch meist die Regel. In den meisten Arbeitsverträgen steht
explizit drin, das man keiner Nebentätigkeit nachgehen darf.

Autor: Dr. Brinkmann (Gast)
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>@Dr. Brinkmann: "Das ist halt so" ist aber keine gute Ausrede, alles
>hinzunehmen. Mit ->praktischem Idealismus und frischen Ideen und
>Strukturen lässt sich sicher noch einiges aus unser guten alten Rasse
>machen.

Dann mach mal und gib alles. Ich werde das, faul wie ich bin, aus der 
Entfernung beobachten.

Autor: Jörg S. (joerg-s)
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Leute wie Brinkmann verkennen das eine Partei nun mal nicht 100% der 
Vorschläge durchbringen kann. Das ist halt so in einer Demokratie. Es 
müssen Kompromisse gemacht werden. Das ist langwierig, schwierig und für 
die Bürger sind die Politiker immer die b.... Sch... die nix machen.

>Von links bis rechts gibt es zwar viel, aber das ist wirklich alles
>keine Alternative:
Darum gibt es Koaltitionen.

Autor: nextFDP (Gast)
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>Darum gibt es Koaltitionen.
Die Koalition ist die Partei, die keiner gewählt hat und keiner haben 
wollte!

Autor: Nexus (Gast)
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Zuerst sollten mal bitte die Steuern gesenkt werden. Es würde ja 
zuerstmal ausreichen die Steuern und Abgaben abzuschaffen, die uns die 
Große Koalition aufgehalst hat. Und was ist eigentlich mit der 
verfluchten Soli, die wir schon seit der Einheit zahlen. Der Osten IST 
aufgebaut, zum Teil sogar besser als einige Städte im Ruhrpott.

Und dann immer dieses Klein-Klein von unserer Kanzlerin. Diese Frau hat 
es mit diesen Machtspielchen schon genauso drauf wie ihr Mentor der 
"Ähhm" Kohl. Anstatt die Krise mal beherzt auszumerzen ein kleines 
Hintertürchen: Vielleicht im Jahr 2009. Überhaupt ist diese CDU zu einem 
Kanzlerwahlverein verkommen. Die haben diese Frau mit über 90 Prozent 
wiedergewählt - unfassbar. Irgendwie scheint sich in den Betonköpfen 
dieser Politiker festgesetzt zu haben, dass man nur über 
Steuererhöhungen die Staatskasse fühlen kann. So ein Schwachsin. Jeder 
BWL'er im ersten Semester weiß, dass Reformen, die zur gezielten 
Entlastung der Bürger (vor allem des Mittelstands) die konjuktur 
anspringt und Kohle in die Portokasse spült.

Da Lob ich mir doch diesen Obama. Der scheint mir ein wirklich kluger 
und weitsichtiger Mann zu sein. Er schart alle klugen Köpfe um sich, 
ungeachtet der Parteizugehörigeit und anderer parteiinternen Reibereien. 
Das er die Clinton ins Außenamt geholt hat setzt ja allem noch die Krone 
auf. Ich hätte die nach dem üblen Vorwahlkampf nicht mit der Kneifzange 
angepasst. Doch der setzt auf Sie als erfahrene Politikerin und kann 
innerpartlich Gräben zu ihren Anhängern überwinden.

Autor: nextFDP (Gast)
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@Nexus
ich weiss gar nicht was du hast?
Alle lieben das Merkel doch:
http://www.presseportal.de/pm/73792/1312833/harris...

Autor: Nexus (Gast)
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Hmm, dann stehe ich wohl mit meiner Meinung alleine da. Schnüüf.

Autor: crazy horse (Gast)
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ok, beliebter als der Pabst kann ich für mich guten Gewissens durchgehen 
lassen :-)
Ansonsten: bei mir steigt ne grosse Party, wenn ich die nicht mehr jeden 
Tag in der Zeitung/Fernsehen sehen und hören muss...

Autor: Linkswähler (Gast)
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> Jetzt machst du doch genau dasselbe, was du anderen vorwirfst:
> Anti-Kapitalismus-Reflex ohne Argumente.

Sorry, so kann man das nicht sagen. Meine zugegeben polemische Äußerung 
über die FDP war rein auf deren typische Wählerclientel abgezielt. Die 
FDP kümmert sich sehr um die einen kleinen Teil der Selbstständigen 
(Apotheker, Zahnärzte, mittelständische Betriebe AB einer gewissen 
Bedeutung), aber sie kümmert sich null und nichtig um kleine 
Gewerbetreibende, um Gering- und Geringstverdiener und generell Leute 
mit zu niedrigem Einkommen.

> Im Übrigen bin ich kein FDP-Wähler. Im nächsten Jahr werde ich wohl gar
> nicht wählen, weil es keine Partei gibt die meinen Auffassungen
> entspricht. Ich kann mir bei jeder Partei etwas rauspicken, was mir
> gefällt, aber es gibt genausoviel was mir nicht gefällt. Eine
> ideologiefreie, liberale Partei der Mitte gibt es nunmal nicht.

Das sollten eigentlich die sog. Volksparteien sein. Leider werden die 
viel zu viel von mächtigen Konzernen und deren Lobbyisten gesteuert. 
Hier versagt vor allem eine Partei und das ist die FDP. Sie könnte etwas 
bewegen, WENN sie sich nicht mit Kadavergehorsam an die Seite der Union 
geklammert hätte. Hessen war ein Glanzbeispiel für diese (sorry) 
beschissene Haltung der Westerwelle-Fraktion. Die FDP hätte zusammen mit 
den Grünen und der SPD Koch vom Sockel stoßen können. Die Linkspartei 
hätte man nicht gebraucht, sie wäre in der Opposition geblieben. Aber 
was hat die FDP gemacht? Sie haben noch nicht mal geredet mit der SPD. 
Nichts! Haben sich wie die Betonköpfe verhalten. Wahrscheinlich muss 
erst Westerwelle weg, damit sich daran ws ändert und da der noch 
vergleichsweise jung ist wird sich wohl nichts ändern.

> Zu deinen Argumenten: In Wahlprogrammen steht immer viel, was sich nett
> anhört. ..

Über Wahlprogramme hab ich gar nicht gesprochen, darauf gebe ich nicht 
viel. Ich habe von unterschiedlichen Ansichten gesprochen, wer in der 
Gesellschaft welche Lasten zu tragen hat und vor allem, welchen Weg man 
bei den Löhnen der abhängig Beschäftigten geht. Ich habe über 
Arbeitsmarktpolitik gesprochen. Es müssen endlich mal ehrliche Zahlen 
auf den Tisch und nicht immer geschönte Arbeitslosenstatistiken dem 
Urnenpöbel vor den Latz geknallt werden. Die Leute da draußen werden 
nicht richtig informiert.

> Es ist bei uns Ingenieuren doch genauso: Würden wir auf einen Schlag
> erheblich weniger verdienen aus politischen Gründen, können wir uns die
> Freiheit nehmen dahin zu gehen, wo wir mehr bekommen. ..

Also so gut ist doch die Einkommenssituation vieler Ingenieure gar nicht 
mehr. Es geht doch bereits in Richtung "billig" bei den Absolventen. Die 
Industrie möchte den Arbeitsmarkt für billige und willige Ausländische 
Fachkräfte geöffnet sehen (höre mal deren Reden auf ihren 
Veranstaltungen). Gerade diesen Billigarbeitsmarkt kritisiert die Linke, 
weil damit immer mehr Leute wirtschaftlich hinten runter fallen und 
nicht mehr teilhaben können, am allgemeinen Wirtschaftserfolg dieses 
Landes. Die Linke will nicht die Einkommenssituation der Ingenieure 
verschlechtern, sondern die Firmen, die satte Gewinne in ihren Bilanzen 
ausweisen auch die Steuern abnehmen die diese früher auch zu zahlen 
bereit waren. Heutzutage gehen diese Gewinne (angeblich immer in neue 
Investitionen) real zu einem gut Teil an die Aktionäre dieser 
Unternehmen. Damit wird der "normalen" Volkswirtschaft immer mehr Geld 
entzogen, was sich dann immer mehr als Kapitalgewinn bei einigen wenigen 
anhäuft.

Die Linke muss gar nicht unbedingt mitregieren, aber man braucht sie im 
Parlament damit dieses Land hier genau die Probleme vorgehalten bekommt, 
unter denen so viele leiden. Es braucht einen Lafontaine der daran 
erinnert, wie viele großen Konzerne inzwischen in D-Land real Dank 
vieler Abschreibungs- und VErschleierungsmöglichkeiten gar keine Steuern 
mehr zahlen. Darüber wird viel zu wenig offen geredet. Wenigstens hat 
die Finanzkrise aufgezeigt, das der ach so göttliche, unantastbare Markt 
ganze Volkswirtschaften in den Abgrund reißen kann. Da hat sich 
wenigstens bei sehr vielen Marktgläubigen inzwischen eine gewisse 
Vernunft und Nachdenklichkeit eingestellt (hoffentlich).

Dieses Land braucht erst dann keine Linkspartei mehr, wenn die große 
Kluft zwischen den Vermögen und dem sog, Normalverdiener in diesem Land 
wieder auf ein normales Maß geschrumpft ist. Es kann nicht sein, dass 
Menschen die einen Konzern managen das 1000-fache und mehr Einkommen 
ihrer Ingenieure erhalten. Das ist einfach pervers. Wir brauchen keine 
Verbote, aber wie brauchen Gebote die geachtet werden, z.B. 
Einkommenskorridore, Rentenkorridore, Lohnkorridore innerhalb derer sich 
Bezüge zu bewegen haben, weil wir sie dort erwarten.

Autor: IGBT (Gast)
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Das Merkel ist wirklich toll.
Meine Kollegen sind ihre Fans.

Erstaunlich, von "gar nicht soo schlecht", über "besser als erwartet" zu 
"alles richtig gemacht".

Nur die Bundesregierung ist angeblich Schei*e.
Aber, damit hat das Merkel ja nix zu tun...

Autor: LOL (Gast)
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@NEXUS

> Zuerst sollten mal bitte die Steuern gesenkt werden. Es würde ja
> zuerstmal ausreichen die Steuern und Abgaben abzuschaffen, die uns die
> Große Koalition aufgehalst hat.
Tja, da die Häfte der Deutschen keine Steuern zahlt, wird das nicht viel 
bringen, wie jetzt grade wieder zu hören ist. Und die, die davon mehr 
Geld haben werden es sparen und nicht ausgeben.

> Und was ist eigentlich mit der
> verfluchten Soli, die wir schon seit der Einheit zahlen. Der Osten IST
> aufgebaut, zum Teil sogar besser als einige Städte im Ruhrpott.
Wir zahlen alle Soli und schau dir mal die Löhne in den östlichen 
Ländern an. Ich finde es übrigens als persönliche Beleidigung das 
Drecksloch "RUHRPOTT" mit etwas Schönem zu vergleichen bzw. in einem 
Satz zu nennen. Wenn ihr dort alles betonieren und verkommen lasst, ist 
es eure ganz eigene Sache !

> Da Lob ich mir doch diesen Obama. Der scheint mir ein wirklich kluger
> und weitsichtiger Mann zu sein. Er schart alle klugen Köpfe um sich,
> ungeachtet der Parteizugehörigeit und anderer parteiinternen Reibereien.
> Das er die Clinton ins Außenamt geholt hat setzt ja allem noch die Krone
> auf. Ich hätte die nach dem üblen Vorwahlkampf nicht mit der Kneifzange
> angepasst. Doch der setzt auf Sie als erfahrene Politikerin und kann
> innerpartlich Gräben zu ihren Anhängern überwinden.
Dann geh dort rüber, beschwer dich aber nicht wieder über die 
Betonwüsten.

Autor: faraday (Gast)
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>Die
>Industrie möchte den Arbeitsmarkt für billige und willige Ausländische
>Fachkräfte geöffnet sehen

ja genau, deshalb auch dieses Gesülze über Fachkräftemangel und so...
Die sollen erst mal die hochqualifizierten Leute über 45 wieder 
einstellen.

Autor: Vorletzter wählender (Gast)
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"Tja, da die Hälfte der Deutschen keine Steuern zahlt, wird das nicht 
viel bringen, wie jetzt grade wieder zu hören ist. Und die, die davon 
mehr Geld haben werden es sparen und nicht ausgeben."

Umsatzsteuer = "Mehrwertsteuer", ca. 170 Milliarden € ( von insgesamt 
540 Milliarden Steueraufkommen ) zahlen doch die meisten ?

Autor: Tyler (Gast)
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Steuern senken? Das bedeutet noch weniger Geld für öffentliche 
Sicherheit, Theater, Kindergärten, Unis, Schulen, Jugendarbeit, etc. Ich 
wüsste nicht warum ich stattdessen jeden Monat 50 Euro mehr gegen 
Einsparungen bei all diesen wichtigen Dingen eintauschen sollte. 
Steuersenkungen sind doch populistischer Bullshit, Deutschland hat eine 
durchschnittliche Steuerlast.

Autor: Siggi (Gast)
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... Bitte nenne Lafontaine nicht einen Extremisten! ...

... Er ist einer der fähigsten Politiker den dieses Land hat. ...

Er ist ein Extremist! Z. B. befürwortet er die Folter (siehe Vorgänge um 
die Ermordung von Jakob von Metzler).

Fazit: Lafontaine ist ein gefährlicher Politiker und eiskalter Demagoge.

Autor: Dr. Brinkmann (Gast)
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Lafo wird unser neuer Führer wenn man ihn lässt. Die Statur von Napoleon 
hat er ja schon.

Autor: Andreas (Gast)
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Wenn ihr wollt, das sich endlich mal was ändert, wird Euch nichts 
anderes als Lafo bleiben.

Ansonsten wählt Euer Waschweib oder einen der traurigen anderen 
Gestalten. Aber dqann beschwert Euch nicht.

Dank Typen wie Euch steckt DL so lang in der Scheisse.

Nur weiter so, immer schön konsumieren, arbeiten bis zum Anschlag, 
schimpfen (aber nur heisse Luft) und weiterhin den Kopf in den Sand 
stecken.

Autor: Dr. Brinkmann (Gast)
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Klaro, mit Lafo wird das hier das Land of Milk and Honey. Man braucht 
nur einen Mindestlohn, schon blüht D-Land auf.

Friedrich Merz, das ist mal ein knackiger Bursche.

Autor: Nexus (Gast)
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Nur der Friedrich hatte bei der Merkerl keine Chance. Leute die in der 
CDU was konnten (Achtung Vergangenheit) lässt die erst gar nicht 
hochkommen. Das hat die von Ihrem Mentor gelernt.

Autor: Siggi (Gast)
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... Wenn ihr wollt, das sich endlich mal was ändert, wird Euch nichts
anderes als Lafo bleiben. ...

Das ist grober Unfug. Die Lafontainepartei regiert z. B. in Berlin mit. 
Und was ändert sich da? Richtig: NICHTS.

Einfach weiterdenken: Es gibt es auch die Möglichkeit sich politisch zu 
engagieren. Mit wählen allein ist es nicht getan.

P. S. Friedrich Merz ist einfach nur ein weiterer Knecht der Industrie.

Autor: Sinusgeek (Gast)
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> Einfach weiterdenken: Es gibt es auch die Möglichkeit sich politisch zu
> engagieren. Mit wählen allein ist es nicht getan.

Das wird in diesem Lande nix, wer gegen den Strom schwimmt geht unter, 
siehe Pauli & Y.

Autor: crazy horse (Gast)
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tja, ich seh das so:
-allgemeine politische Unzufriedenheit in allen Ecken, allerdings noch 
halbwegs persönliche Zufriedenheit insgesamt -> ständig steigende 
Wahlverweigerung, Stammtischgesabber, weiter nichts
Wird jetzt noch die noch grösstenteils halbwegs gesicherte 
wirtschaftliche Lage (keiner (er)friert, keiner (ver)hungert weiter 
angeknabbert, kann die Laune mit erstaunlicher Dynamik umkippen - da 
braucht es nur einen überzeugend sprücheklopfenden "starken Mann"....

Autor: IGBT (Gast)
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@crazy horse
Sehr diplomatisch ausgedrückt.

Mit anderen Worten:
noch ein bisschen schlimmer, und die Kacke ist am dampfen ;-)

Autor: Linkswähler (Gast)
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> Klaro, mit Lafo wird das hier das Land of Milk and Honey. Man braucht
> nur einen Mindestlohn, schon blüht D-Land auf.

> Friedrich Merz, das ist mal ein knackiger Bursche.

Bei dem Politikverständnis wundert mich nicht, dass man Friedrich Merz 
für einen "knackigen Burschen" hält. Das einzige was an Merz knackig 
ist, sind seine vielen Nebenjobs, mit denen er sein Einkommen aufstockt 
und einen gehörigen Schuss (Frechheit) besitzt er obendrein. Stellt 
mitten in der weltweiten Finanzkrise ein Buch vor, mit dem Titel "mehr 
Kapitalismus wagen". Soviel Merk(el)befreitheit hätte ich nicht mal 
Friedrich Merz zugetraut. Seine immer gelobte Eloquenz kennt aber auch 
Grenzen. Die hat der gute Mann erfahren dürfen, als er sein Buch bei 
Sandra Maischberger vorstellen durfte. Da ist Merz nämlich auf Heiner 
Geisler getroffen, der Merz mit seinem Glauben an den ungezügelten 
Kapitalismus klar in die Schranken gewiesen hat. Selten so einen 
bedröppelten Merz gesehen, wie in dieser Veranstaltung. War ein schöner 
Abend.

Aber auch der Merz im Schafspelz hat inzwischen Kreide gefressen und 
kritisiert (wenn es ihm gerade passt) ein wenig die fehlenden Regeln in 
die Finanzwelt. Warum hat eigentlich noch kein Sender mal die ganzen 
Privatisierungsrufe dieser Alt-Lobbyisten ihren heutigen Reden 
gegenübergestellt? Empfehle dafür das Split-Screen Verfahren. Links 
aktuelle Merz und rechts der Merz wie man ihn die letzten Jahre erlebt 
hat. Da erfährt man endlich mal "Glaubwürdigkeit" in der Politik. :)

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