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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik CarPC ohne Car. Welche Akkus und wie laden


Autor: Rava (Gast)
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Hallo zusammen,

ich würde gerne einen CarPC in ein kleines mobiles Gehäuse verbauen 
(inkl. Display, Sound). So dass man ihn auch aus dem Car herausnehmen 
kann ;)
Bevor die Laptop-Vorschläge kommen: Ein einfacher Laptop hat mir zu 
wenig Akkulaufzeit. 6 Stunden wären mal ein Richtwert - darf gerne auch 
mehr sein.


Das Hauptproblem stellt nun also die Stromversorgung dar. Ein Akku muss 
gewählt werden. Um die Kosten gering zu halten, sollte sich die Spannung 
um einen Wert bewegen, der für den Geräten eine optimale Effizienz 
ermöglicht

Meine analoge Schaltungen (Verstärker etc.) funktionieren bis 15V (ca. 
10-15W).
Für ein Display habe ich mich noch nicht entschieden. Ich hoffe mal, das 
kommt auch mit einem entsprechenden Spannungsspektrum klar. (ca. 8-12W)
Die einzige Möglichkeit, ATX-Spannungen für den PC (idealerweise ein 
Intel Atom Board, oder?) zu erzeugen, scheint das Pico-PSU zu sein, 
richtig?
http://www.epiacenter.com/modules.php?name=Content...
Hier liegt die Eingangsspannung zwischen 6 und 26V bei der WI-Version.

Rechnet man mit einem Verbrauch des Rechners von 15W (Wert 
realistisch?), macht das 6h * 40W = 240VAh. Ne ganze Menge Holz 
eigentlich!

In meinen Augen sind zwei Akkutypen sinnvoll. Entweder LiPo oder 
Bleigel.
wiki: Bleiakkumulatoren gelten für eine Lebensdauer von einigen Jahren als zuverlässig und preisgünstig. 
Im Vergleich mit anderen Akkumulatortechnologien weisen sie eine geringe Energiedichte von nur 30 Wh/kg auf.
Damit wären wir schonmal bei 8 kg. Nur bedingt mobil. Kompakt leider 
auch nicht. Trotzem braucht man dafür doch keinerlei Ladelektronik, 
oder? Man legt 12V an. Beschädigung durch Über- und Entladung sind nicht 
möglich?
die einzig sinnvolle Spannung sind hier 12V.
Als Nachteil sehe ich auch, dass das Zeug recht giftig ist und 
dementsprechend problematisch zu entsorgen. Aber: ist Lithium gesünder?

LiPo Akkus wären da schonmal leichter. Ich rechne mit Wiki-Werten rund 
1,6 kg aus. Dafür geht das nochmal richtig ins Geld.
Mögliche Spannungen sind nur 11,1V und 14,8V. Was wäre klüger? Hier 
kenne ich mich beim Laden und Entladen zu wenig aus und würde einfach 
entsprechende Über- und Entladeschutzschaltungen für jede Zelle bei ELV 
oder ähnlichem zukaufen. Gibt es hier etwas zu beachten? Um die Ohren 
fliegen soll mir nichts. Kann ich dann wie bei Blei ohne Weiteres im 
laufenden Betrieb das Netzteil anstecken? Und ist hier die Lebensdauer 
auch in brauchbarem Rahmen?

Egal welchen Akku ich wähle: man muss sicher auch Hersteller 
unterscheiden. Gibt es hier bekannte Marken- und Ramsch-produzenten?

Außerdem fürchte ich, dass ich mehrere Akkus parallel schalten muss, da 
in der Größe kein einzelner verfügbar sein wird. Macht das Probleme?




Man sieht auf jeden Fall: Mein Aufbau benötigt relativ viel Saft. Hier 
müssten doch eigentlich noch Optimierungen möglich sein. Ein Laptop 
braucht doch auch weniger Leistung, oder? Auf einen vollwertigen PC 
möchte ich nicht verzichten, aber gibt es da noch Sparsameres? 10W muss 
ich für den TouchScreen schon auch einplanen, oder?

Autor: Sim (Gast)
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Hi,

also die Rechnung ist zu grob  - also 240VAh wäre 10A bei 24V    - also 
ein kleiner 10Ah  -  sagen wir mal 15Ah Blei-Akku....  oder LI-Zellen, 
dann ist echt ein kleiner Akku

Autor: Sim (Gast)
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P.S.

einfacher ist Laptop und zwei Reserve-Akkus ...

Autor: Kille H. (kille)
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Ich würd auch sagen laptop. 6 stunden ist auch kein thema! Schau dir mal 
den ee1000H an. Laufzeit 7std! Kostet "fast" nix. Die leistung ist jetzt 
mit dem Atom nicht berauschend. Aber wenn du was selber machen willst, 
kannst du es meiner meinung nach fast vergessen deine angepeilten 40Watt 
mit display zu erreichen und zudem noch eine hohere leistung zu 
erreichen...

Autor: Max (Gast)
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eePC und Akkupack an Netzteilbuchse

Autor: Michelle Konzack (Firma: electronica@tdnet) (michellekonzack) Benutzerseite
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Also sowas bin ich in der Entwicklung (zur zeit mit einem Freescale 
i.MX27) und ich habe keine 9 Watt Leistungsaufnahme...

Was dabei ist?  --  2"5 Platte mit 120 GByte, 10"4 TFT, Slim-Line DVD, 
MMC, 256 MByte SDRAM, 1 GByte NAND Flash.

Das ganze funktioniert mit einem Li-Polymer Akku 7.4V/4,8Ah (= 8 mal 
Nokia 3410 Akku)

Kürzeste Laufzeit war bis jetzt 7 Stunden, maximale gut 32 Stunden

Autor: Armin (Gast)
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Ja also ich hab nachgedacht (nachgegoogelt). Die 400 MHz werden mir wohl 
nicht reichen. Hier mal meine Einsatzgebiete:

----------------
in erster Linie wird das Gerät verwendet, um mobil mp3s von der 
Festplatte oder evtl übers WLAN hören zu können. Es kann auch mal sein, 
dass auf dem Display ein film geschaut wird - ist aber eher 
unwarscheinlicher.

Der zweite einsatzbereich ist schon etwas exotischer: über ein 
USB-Keyboard sollen software-synthesizer live gespielt werden. Dafür ist 
hohe Rechenleistung und viel Arbeitsspeicher notwendig. 
(http://www.synthogy.com), 
(http://www.native-instruments.com/index.php?id=b4ii&L=2). Dazu gehört 
natürlich eine schnelle soundkarte (trotzdem onboard!). Ich hoffe mal, 
dass die Latenz mit diesem Treiber brauchbar ist: 
http://www.asio4all.com
Deswegen werde ich vermutlich auch auf winXP festgelegt sein. Müsste ich 
mich schlau machen, wie man das optimiert. Das kommt aber später...
----------------


Problem wird damit tatsächlich, eine entsprechend niedrige 
Leistungsaufnahme hinzukriegen. Die Atom-Boards ziehen einfach noch zu 
viel Saft!

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