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Forum: Offtopic Zuverlässige Körperanalysewaage?


Autor: Ratzeputzer (Gast)
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Gibt es sowas?
Oder sind es prinzipbedingt immer nur Schätzwerte und die Ergebnisse 
zweifelhalfter Gleichungen, die da angezeigt werden?
Ich würde auch irgendwelche Elektroden in die Hand nehmen, wenn es 
Waagen mit sowas gibt...

Autor: Max (Gast)
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Er meint eine Körperfett - Analysewaage. Kenne mich aber damit auch 
nicht aus.

Autor: Max (Gast)
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Weil es keine "Körperanalysewaagen" gibt.
Es gibt aber Körperfett-Analysewaagen.
Zufrieden?

Autor: Mike J. (Gast)
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Es gibt diese Körperfettanalysewagen zu kaufen, aber ich bezweifle dass 
soetwas funktioniert.
Auf gut Deutsch: "Das ist einfach nur Verarschung der unwissenden."

@ Ratzeputzer
Wenn du mit dir unzufrieden bist dann mach etwas dafür dass du z.B. 
schlanker wirst.

Geh zum Spiegel und schau ob dir das gefällt.
Wenn dem nicht so ist hilft dir das ganze Wissen was du von den 
Kalorienzählenden, Gewebe-Fettgehalt anzeigenden elektronischen 
Spielzeugen bekommst kein bisschen.

.. achso, das mit den "Elektroden in der Hand" hat Scientology 
eingeführt.
Um den unwissenden Anhängern ihre Hightech von den Ausserirdischen 
vorzuführen.
Diese High-Tech nennt sich Spannung und diese Spannung wird aus einem 
9-Volt-Block genommen und ein kleines bisschen hoch transformiert.
(würde mich nicht wundern wenn die dafür einen MC34063A nehmen :) )

Als zusätzliches Schmankerl gibt es ein analoges Anzeigeinstrument 
welches (oh wie Wunder) nach links und rechts pendelt.
Ich glaub dass der Strom/Widerstand durch den Körper gemessen wird.

Auf alle Fälle bezahlen die Anhänger(Goldesel) ein kleines Vermögen um 
es zu bekommen. (Hergestellt in Taiwan, Materialwert ~10 Euro, 
Elektronik ~3 Euro)

Soll ich dir sowas bauen?
Zeigt bestimmt die dollsten Dinge an ;)

Preis: ach lass ma ... obwohl, ich bräuchte eine kleine 
Bestückungsanlage.

Autor: Rufus Τ. Firefly (rufus) (Moderator) Benutzerseite
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Das Konzept der Körperfettanalysewaagen ist an und für sich ein mit 
fundierten wissenschaftlichen Grundlagen untermauert - nämlich der 
Körperimpedanzanalyse (body impedance analysis).

Grundprinzip ist die Messung des komplexen Widerstandes des menschlichen 
Körpers mit einer Frequenz im Bereich um ein paar kHz.

Sinnvolle Messgeräte können reproduzierbare und auswertbare Resultate 
liefern, allerdings müssen diese damit auf geeignete Art und Weise an 
den Prüfling angeschlossen werden. Das wird i.d.R. mit Elektroden 
angestellt, die auf die Haut geklebt werden.

Körperfettanalysewaagen verwenden als Elektroden Kontakte, auf denen man 
mit den Füßen herumsteht. Die Füße aber sind für diese Art der Messung 
so ziemlich der ungeeignetste Ort, denn an ihnen können sich einerseits 
trockene Schwielen oder Hornhaut befinden, andererseits können sie durch 
Fußschweiß befeuchtet sein.

Das degradiert das Messverfahren zu einem Schätzverfahren, sehr viel 
mehr als eine Belegterkennung der Waage ist das nicht.

Hier ein paar Grundlagen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bioelektrische_Impedanzanalyse

Autor: Thilo M. (Gast)
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Wir haben so ein Teil zuhause 'rumstehen, ich muss sagen, die 
'Messwerte', die das Teil ausspuckt, sind durchaus reproduzierbar. Ob 
ich viel gefeiert habe und wenig Sport gemacht, oder viel körperlich 
gearbeitet habe und wenig gegessen, drückt sich deutlich in den Werten 
aus. Wie das Teil das misst weiß ich nicht, jedenfalls stört es nicht, 
ob ich Socken anhabe, trockene Füße oder feuchte, der Messwert bleibt 
gleich.

Allerdings brauche ich keine solche Waage, um das festzustellen, das 
sehe ich auch im Spiegel. ;)

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Max wrote:
> Er meint eine Körperfett - Analysewaage.

Einfach naggisch machen und vor nen Spiegel stellen (aber nicht 
unbedingt im Kaufhaus).

Um zu sehen, ob zuviel Fett aufn Rippen ist braucht man doch keine Waage 
:-)

Und wenn's schon ohne naggisch offensichtlich ist, dann schon 
garnicht...

Autor: Gast (Gast)
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> Einfach naggisch machen und vor nen Spiegel stellen

Der optische Eindruck ist noch subjektiver als der Schätzwert der 
Anzeige einer solchen Waage. Besonders wenn man sein optisches 
Erscheinungsbild selbst bewertet.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Also die 1,5 kg, die mein Gewicht schwankt, sehe ich nicht.

Autor: ha (Gast)
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> Also die 1,5 kg, die mein Gewicht schwankt, sehe ich nicht.

Wenn du zwischendurch auf Toilette warst oder ein paar Flaschen Bier 
getrunken hast, sind solche Schwankungen normal. Natürlich sieht man das 
nicht im eigenen Spiegelbild.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Ne, das ist morgens unter immer ähnlichen Bedingungen gewogen. Bier will 
ich keins wiegen und Essen auch nicht.

Wenn ich mal wieder 70 km mit dem Radl runtergerissen habe, dann fehlt 
halt was...

Autor: Johann L. (gjlayde) Benutzerseite
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Uhu Uhuhu wrote:
> Also die 1,5 kg, die mein Gewicht schwankt, sehe ich nicht.

Wieviel wiegt denn ein Uhu? 1.5kg ist schon ein Batzen für ein klenes 
Federvieh. Und naggisch machen geht eh schlecht. Eher naß machen :-)

Autor: Atmega8 Atmega8 (atmega8) Benutzerseite
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@ Uhu Uhuhu
Nach 70km fehlt dir ganz sicher Wasser, selbst wenn du die ganze Zeit 
Wasser dabei hast und während der Fahrt ordentlich trinkst.

Ich habe das auch mal gemacht, immer am Wochenende.
35km innerhalb von 1.5 Stunden ! Das hört sich nicht viel an, aber zum 
Anfang waren es 2.5 und dann 2 Stunden, außerdem sind das viele Sandwege 
und Brücken /```\ bei uns.

Das Wasser diffundiert in Laufe der nächsten 2 Tage wieder in die 
Zellen. Zu mindestens hab ich mir das so erklärt ;)

Diese Tour war zwar aber eine erhebliche Belastung, aber ich weiß dass 
der Körper ohne seine Belastungen viel eher kaputt geht.

... zum Uhu: 50m wenn ich in von mir aus in südliche Richtung schaue, da 
ist manchmal einer im Sommer.

Autor: Uhu Uhuhu (uhu)
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Das deckt sich mit meinen Beobachtungen.

Uhu: Der ist wirklich kein kleiner Piepmatz und mit Hilfe seiner sehr 
ansehnlichen Krallen das einzige Tier in unserer Gegend, das regelmäßig 
Igel auf dem Speisezettel hat.

Wikipedia:

Männchen aus Norwegen erreichen im Durchschnitt eine Körperlänge von 61 
cm und wiegen zwischen 1800 und 2800 g, im Mittel 2450 g. Norwegische 
Weibchen haben im Durchschnitt eine Körperlänge von 67 cm und wiegen 
2300 bis 4200 g, im Mittel 2990 g. Vögel aus Thüringen wiegen im Mittel 
1890 g (Männchen), bzw. 2550 g (Weibchen). Die schwersten 
mitteleuropäischen Uhuweibchen wogen 3200 g. Der Größenunterschied 
zwischen Männchen und Weibchen zeigt sich auch bei der Flügelspannweite. 
Die Spannweite der Männchen beträgt durchschnittlich 157 cm, die der 
Weibchen 168 cm.

Ende des Zitates

Zudem muß man bei den Gewichtsangaben bedenken, daß Vögel extrem leicht 
gebaut sind: Im ganzen Körper, inclusive der großen Knochen sind 
Luftsäcke, zur Gewichtsersparnis. Der nackte Vogel ist also schon 
deutlich größer, als ein gleich schweres Säugetier. Dazu kommt das 
Federkleid, das das Volumen nochmals kräftig vergrößert.

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