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Forum: Platinen Löten von PQFP


Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Hallo wieder mal

Hat jemand eine Idee wie man am besten ein PQFP Gehäuse auf die Platune 
bekommt. Wobei der Preis auch nicht zu hoch sein sollte.

Würd mich über Tipps sehr freuen und schon mal danke.

MFG Patrick

Autor: Uwe ... (uwegw)
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Das ist mit nem normalen Lötkolben kein Problem. Man braucht Entlötlitze 
und zusätzliches Flussmittel, dann geht das prima.
http://www.mikrocontroller.net/articles/SMD_L%C3%B...

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Naja ich brauch da ne Lupe usw auch wenn ich mir die Pins so ansehe.

MFG Patrick

Autor: Hmm... (Gast)
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Mit etwas Übung kann man zumindest TQFP wunderbar löten. Zuerst an 2 
Seiten fixieren damit die Beinchen ordentlich auf den Pads sitzen und 
dann alle Beinchen in einem Rutsch verzinnen. Mit Entlötlitze und 
Flussmittel die Kurzschlüsse beseitigen und fertig.

Such mal bei Youtube, da gibt es einige Videos wo das gezeigt wird.

Tipp: Nicht gleich mit dem teuersten Bauteil üben ;)

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Autor: Gast (Gast)
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Heißluft und Lötpaste.

Autor: heinz (Gast)
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Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Welche Spitzenform ist eigentlich die beste zum SMD löten ?

MFG Patrick

Autor: Bensch (Gast)
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> Welche Spitzenform ist eigentlich die beste zum SMD löten ?

Hat dein Vorschreiber gestern schon beantwortet.....

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Naja da gibts 2 Probleme hab keine Ersa Lötstation. Für meine Duratool 
Lötstation gibts leider keine Hohlkehlen :-(

Hab dafür ein Heißluft gerät.

MFG Patrick

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Patrick Weinberger wrote:
> Welche Spitzenform ist eigentlich die beste zum SMD löten ?
>
> MFG Patrick

Die Hohlspitze ist sicher nicht schlecht aber das geht mit einer "ganz 
normalen" nadelfoermigen Spitze ebenfalls gut, solange sie nicht zu grob
ist. Spitze mit Spatenform halte ich jetzt nicht fuer so gut geeignet. 
Wichtig ist das Flux, das macht den Trick. Hab auf die Weise schon 
QFP144 geloetet mit nem wirklich feinen Pitch.

Autor: Graf Yoster (Gast)
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Schau Dir das mal am besten an:
http://www.youtube.com/watch?v=FGr3GRQdZZc

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Wie ist das Löten mit Lötpaste und Heifluft so ? Auf was sollte man da 
aufpassen ? sind auch BGA Gehäuse so möglich ?

MFG Patrick

Autor: Bensch (Gast)
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> Wichtig ist das Flux, das macht den Trick.

Das trifft's genau.
Mit der Hohlspitze ("microwave") geht's allerdings einen Tick schneller 
und einfacher.
Und noch eins: Entlötlitze ist der letzte Schrott, hab ich nie 
gebraucht- und werd ich auch nie brauchen.

Autor: Hugga Bugga (Gast)
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>Die Hohlspitze ist sicher nicht schlecht aber das geht mit einer "ganz
>normalen" nadelfoermigen Spitze ebenfalls gut

Kann ich bestätigen. Habe mit meiner "ZD-99 Billig-Löte" mit der 08/15 
Herstellerspitze letztens noch xmegas im TQFP100 ohne Probleme gelötet.
Wenn man es wie in den Videos macht, geht das wirklich ohne Probleme 
auch mit einfachen Mitteln.

>Wichtig ist das Flux

100% Ack

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Meines wissens nach gibts keine Hohlspitze für meine Lötstation :-(
Oder irre ich mich ?

MFG Patrick

Autor: Hugga Bugga (Gast)
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Wie gesagt, ich hab es ohne Hohlspitze, nur mit einer normalen Spitze 
gemacht.

Mit Deinem Heisluftgerät in Kombination mit der Station solltest Du 
keine Probleme bekommen.

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Wie muss man mit dem Heißluftgerät arbeiten ?

Lötpaste auf Pads auftragen
Chip platzieren und fixieren
andere teile abdecken mit alufolie
mit Heißluft die Pins erhitzen

Stimmt das so ?

MFG Patrick

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Bensch wrote:
>> Wichtig ist das Flux, das macht den Trick.
>
> Das trifft's genau.
> Mit der Hohlspitze ("microwave") geht's allerdings einen Tick schneller
> und einfacher.
> Und noch eins: Entlötlitze ist der letzte Schrott, hab ich nie
> gebraucht- und werd ich auch nie brauchen.

Habe ich auch immer gesagt, als ich das Zeug von Pollin hatte. Habe 
letztens etwas Solderwick von Chemtronics gekauft, weil der Werbetext so 
gut war und der Preis trotzdem klar (irgendwas 1,50€ für nen paar Meter 
bei pkelektronik)

Resultat: Das Zeug von Pollin muss wohl schon jahrelang rumgelegen 
haben, denn da war schlicht und einfach kein Flussmittel mehr drin, da 
lief nix. Mit dem Solderwick geht's wunderschön. Dranhalten, kurz 
erhitzen, Lötbrücke weg.

PS: Frage zum Flussmittel: Hab mir letztens auch noch einen günstigen 
Flussmittelstift von Stannol gekauft aber noch nichts wirklich 
feinpitchiges damit gelötet. Trotzdem ist mein Eindruck bisher so naja. 
Hab bisher bis zu 0,25mm Pitch ohne Flussmittel gelötet, nur mit 
Lötzinn. Hat jemand eine Empfehlung für Flussmittel, was nicht zu teuer 
ist?

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Was ist empfehlenswert als Sehhilfe beim SMD-Löten ?
Bei meinen versuchen hatte ich Probleme mit dem sehen der Pins bei den 
QFP Gehäusen usw

MFG Patrick

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ist nicht so wichtig. Es ist natuerlich hilfreich, wenn man das Ergebnis 
nach dem Loeten optisch auf Kurzschluesse ueberpruefen kann. Optimal 
waere natuerlich ein Mikroskop, aber eine Lupenleuchte kann auch schon 
hilfreich sein.

Autor: Volker (Gast)
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Simon wrote;

>Hab bisher bis zu 0,25mm Pitch ohne Flussmittel gelötet, nur mit
>Lötzinn.

Was ist das für ein IC (Bauform) gewesen? Würde mir gerne mal eine 
Maßzeichnung des Package ansehen.

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Naja wie ich weiß wär für SMD ein Stereomikroskop das beste. Lupen 
helfen aber bei QFP 208er gehäuse ist die vergrößerung fast zu schwach 
meiner Meinung nach. Was sagt ihr dazu ?

MFG Patrick

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Was verwendet ihr als Sehhilfe zum SMD löten ?

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Volker wrote:
> Simon wrote;
>
>>Hab bisher bis zu 0,25mm Pitch ohne Flussmittel gelötet, nur mit
>>Lötzinn.
>
> Was ist das für ein IC (Bauform) gewesen? Würde mir gerne mal eine
> Maßzeichnung des Package ansehen.

TQFP64 oder TQFP100.
So sieht das dann aus:
http://klinkerstein.m-faq.de/Images/Image.php?url=...

Das Flussmittel im Lötzinn hat im Prinzip gereicht. Mal demnächst 
ausprobieren wie viel einfacher es mit zusätzlichem Flussmittel geht.
Achso, das ganze überflüssige Lötzinn muss man natürlich im Nachhinein 
absaugen.

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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Patrick Weinberger wrote:
> Was verwendet ihr als Sehhilfe zum SMD löten ?

Ließ erst mal die Antworten die du schon bekommen hast, bevor du die 
Frage wiederholst.

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Naja damit wollt ich eigentlich erfahren was eure Erfahrung mit den 
einzelnen Hilfsmittel sind

MFG Patrick

Autor: mmm (Gast)
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@Simon: Als "Pitch" wird NICHT die größe der Lücke zwischen den Pins 
sondern der Abstand MITTE-MITTE der Pins genommen.
Kleiner als 0.4 hab ich das noch nie gesehen, üblich sind 0.5 oder 
0.65mm.

Autor: Sven (Gast)
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Kann man so eine Hohlkehle selber machen, wenn es für den 
Lieblingslötkolben keine passende gibt? Hat das schonmal jemand gemacht?

Als Guckmittel: Wenn es wirklich mal klein wird, hab ich ein Stemi mit 
20-facher Vergrößerung, Bresser, 180 Eur oder so. Keine Zeiss-Qualität, 
aber ausreichend. Mit etwas Übung kann man auch unter dem Stemi löten.

Autor: Volker (Gast)
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mm wrote:
>@Simon: Als "Pitch" wird NICHT die größe der Lücke zwischen den Pins
>sondern der Abstand MITTE-MITTE der Pins genommen.
>Kleiner als 0.4 hab ich das noch nie gesehen, üblich sind 0.5 oder
>0.65mm.

So kenne ich das auch, etwas kleiners als 0,4mm ist mir auch noch nicht 
begegnet. Deshalb fragte ich ja nach einem Datenblatt, aber das dürfte 
nun geklärt sein.

Ansonsten, wie fast alle Vorposter schon schrieben, finde ich die 
Kombination von Hohlkehle und viel Flußmittel ideal.
Und wenn man noch günstig an ein Stereomiskroskop kommt, ists schon fast 
perfekt.

Autor: Volker (Gast)
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@Simon

Tolle Lötarbeit auf den Bildern, vor allem weil kein Lötstoplack 
vorhanden ist, sieht klasse aus!

Autor: Patrick Weinberger (seennoob)
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Was ist eigentlich der unterschied zwishen billig und Qualitäts Linsen ?
An was wirkt sich das den aus ?

MFG Patrick

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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mmm wrote:
> @Simon: Als "Pitch" wird NICHT die größe der Lücke zwischen den Pins
> sondern der Abstand MITTE-MITTE der Pins genommen.
> Kleiner als 0.4 hab ich das noch nie gesehen, üblich sind 0.5 oder
> 0.65mm.

Ja, du hast Recht und es ist mir auch gestern Abend noch in den Sinn 
gekommen. Da hab ich mich ein wenig verhaspelt. 0,25mm Pitch wäre wohl 
wirklich ziemlich wenig ;)
0,5mm Pitch ist das gezeigte Gehäuse.

Autor: Michael Buchholz (loetmichel)
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Hmmm...

Ich sehe da jetzt NICHT so das Problem.

ein PQFP mit 0,5er pich ist doch easy gelötet.

Ob nu mit oder ohne Lötstopp.

Eigententwicklung POE-Einspeisung:

http://www.cyrom.org/palbum/main.php?g2_itemId=3132

http://www.cyrom.org/palbum/main.php?g2_itemId=3135

In der Firma eben mal zu Demozwecken nen PIC 16f877 runter und
wieder draufgelötet:

http://www.cyrom.org/MC/entloet2.wmv

also: mit ein bisschen Übung geht das noch gut ohne Spezialwerkzeug.

Michael.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Michael Buchholz wrote:
> http://www.cyrom.org/MC/entloet2.wmv
>
> also: mit ein bisschen Übung geht das noch gut ohne Spezialwerkzeug.

Ja, das stimmt. Kleine Frage: Ist das ein Multiplex Steckverbinder an 
der Platine?

Autor: Michael K. (mmike)
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Das ist einer ... was macht denn die Platine genau ?

Grüße,
Michael

Autor: Michael Buchholz (loetmichel)
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Michael K. wrote:
> Das ist einer ... was macht denn die Platine genau ?


Das war eine von denen:

http://www.flugmodellbau.de/product_info.php/info/...

Michael.

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