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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Handy aufladen unter +5 Grad Celsius


Autor: Karel Marsalek (marsalek)
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Hallo Kollegen,
habe ein Handy im Auto ständig am Ladegerät angeschlossen 
(selbstentwickelte GSM-Fernbedienung für die Standheizung mit ATMEGA8). 
Sobald es aber kälter wird, schaltet sich das Handy selbstständig aus, 
meistens über die Nacht :-( Bei den mir zur Verfügung stehenden zwei 
Handys ist die Betriebstemperatur zwar von -10 bis + XY Grad, ABER der 
Akku (Lion) lässt sich erst ab +5 Grad aufladen. Darunter wird das Laden 
unterbrochen. Das steht in der Bedienungsanleitung und ich selbst habe 
es  im Kühlschrank auch getestet.

Und jetzt zur Lösung:
Die Akkus in den beiden Handys, die ich dafür vorgesehen habe, haben 
keinen einfachen Thermistor, sondern kommunizieren ihre Temperatur 
digital an das Handy. Das kann ich dann schlecht beeinflussen.

Ich möchte das Handy weiterhin ständig am Ladekabel hängen lassen und 
zusätzlich dem Akku direkt an die Akkukontakte etwas strom zuführen für 
die kälteren Tage, wenn es nicht über das Ladekabel geladen wird 
(Aussentemp. < +5 Grad).

Wieviel Strom würdet ihr dem Akku direkt geben?

Oder habt ihr andere Vorschläge? Bin etwas in Zeitnot und habe keine 
Lust den Prozessor im großen Stil umzuprogrammieren :-) D.h. benötige 
keinen Schnickschnack, sonder werde mit einer einfachen funktionierenden 
Lösung zufrieden.

Danke für eure Tipps
Karel

Autor: crazy horse (Gast)
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heiz den Fühler :-)

Autor: Mensch_Z (Gast)
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du brauchst eine Thermokiste...Thermostat sorgt dafuer dass nie Temps < 
5°C erreicht werden....wozu hat dein Auto eine ''Heiz''_Batterie ?

Autor: Jankey (Gast)
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LI-ION & Li-PO akkus haben einen Analogen thermischen widerstand ( falls 
sich schon jemand mal gefragt hat warum die Nokia, SEMC, LG, Samsung, 
Motorola handys alle 3~4 Ansschlüsse haben.

Wenn du den Akku unter 5 Grad laden würdest würde der Laderegler deinen 
Akku so lange laden bis das sind Kaputt ist, ganz einfach, ein 
Akkumulator ist im Prinzip ein Chemischer Energiespeicher, problem dabei 
ist das die Batteriespannung als Indikator genommen wird wieviel Ladung 
der Akku hat.

4.2V = Voll
3.3  = Leer ( je nach hersteller, einige gehn noch weiter runter, zb 
SEMC )

bei Minus graden gilt das nur leider nicht mehr ( viele Handy Hersteller 
haben das problem ihre Handys bei negativen Temp. zu Qualifizieren 
aufgrund von zu geringer Bat Spannung. Und bevor mir irgend ein 
Klugscheisser kommt mit Minus grade braucht man nicht, stimmt nicht, es 
gibt genügend handys die zb in Russland nicht verkauft werden können 
weil sie den Thermischen Specs nicht standhalten bzw die RMA's einfach 
zuviel kosten ( wer das nicht versteht dem erklär ichs auch nicht ).

1) Ich würde dem Akku garkeinen strom geben, auser du charakterisierst 
den Akku bei Neg. Temp und baust denen Charger so um das er Temp 
abhängig Laden kann.

2) Ein Heizregler der zb auf 5 Grad eingestellt ist um deine Akku zu 
heizen, Conrad hat sicher so einen schnick schnack für 10 euro in irgend 
einem Bastel Set.

Horse.: Schonmal gesehen wie ein Li-Io Akku Explodiert wegen überladung?


lg Jan

Autor: Karel Marsalek (marsalek)
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Hallo Jungs
und danke für eure Beiträge und den Brainstorming! Jan, die Beheizung 
würde im Winter über mehrere Tage oder sogar Wochen (ohne zu Fahren) die 
Startbatterie sehr belasten, das möchte ich ihr nicht antun. Und den 
In-Handy-Charger kann ich nicht umbauen :-(

Da hilft nur:
1. ein GSM-Modem (ohne Akku) (kenne z.B. den Siemens MC oder TC35i, 
kostet aber €100+)
2. Das Handyakku öffnen, die Zellen rausnehmen und anstatt der Zellen 
eine Stromversorgung mit ca. 4 Volt anschliessen. ODER?

Karel

Autor: Christoph (Gast)
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So teuer sind die GSM-Modem dann auch nicht mehr... Bei ebay gibts 
gebrauchte Wavecom Modems für 30-40euro. Hab mir für den selben Zweck 
auch eins gekauft.


Gruß Christoph

Autor: Dominique Görsch (dgoersch)
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Habe auch mehrere Siemens M20. Jeweils für deutlich unter 100€ im 
Auktionshaus mit den vier bunten Buchstaben geschossen...

Gruß
Dominique Görsch

Autor: oszi40 (Gast)
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Wie wäre ein Versuch mit einem passiven Thermostat aus Styropor?
Notfalls früh mit Kleinglühlampe stundenweise vorheizen?

Autor: Karel Marsalek (marsalek)
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Ja nee, ist klar, eine dicke Isolierungsschicht um das Handy herum wäre 
auf jeden Fall nötig. Ich möchte aber die Autobatterie nicht extra 
belasten und daher kommt die Beheizung eher nicht in Frage.

Karel

Autor: avion23 (Gast)
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Hallo Karel,

ich denke die Lösung mit einer Styroporkiste ist am einfachsten. Das 
wird nicht viel mehr Energie verbrauchen als das Nachladen selbst, weil 
die Wärme in der Kiste gefangen bleibt. Einmal anheizen könnte für einen 
tag oder so reichen.

Wenn du Angst hast deine Autobatterie zu entladen dann verwende einen 
kleinen 6V Bleiakku den du mit in die Kiste einschließt. Jetzt ist auch 
der geeignete Zeitpunkt um einen Test zu machen ;)

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Wäre es dann nicht eleganter, gleich die ganze Schaltung aus dem 
Bleiakku (oder einem anderen Akkutyp) zu speisen und auf den zickenden 
Lithium-Handyakku zu verzichten? Karel hat das ja auch schon 
angesprochen. Bei langer Standzeit des Wagens vorzugsweise ein Akku mit 
geringer Selbstentladung. Im Wikipedia-Artikel Akkumulator sind da Typen 
genannt.

Autor: Jens (Gast)
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Such dir lieber ein handy dass am Ladeadapter auch ohne akku angeht...

Ich kann dir sagen... ein Nokia 6610 tuts leider nicht, des bleibt ohne 
akku aus

Autor: Karel Marsalek (marsalek)
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Hallo Jungs,
habe eben den Handy-Akkupack geöffnet und den Akku von der 
Ladeelektronik abgeklemmt (2 Kontakte durchgetrennt). Anstatt den Akku 
habe ich eine Spannung von 4,6 V angeschlossen. Das Handy läuft damit 
problemlos, aber im Display wird ein Ausrufezeichen mit "Batterie 0%" 
angezeigt. Das verstehe ich jetzt nicht...

Danke an euch allen,
Karel

Autor: kalte füsse (Gast)
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Hallo exakt das Problem hat mich auch hierher gegoogelt,

Ich Habe mir die SH Fernbedienung mit einen sagem Handy my x6,
 über den Vibrator Kontakt ( 5v Relais + Kemo Zeitmodul )  gebastelt und 
jetzt wo es kälter wird  bekomme Ich kalte Füsse.

http://www.abload.de/gallery.php?key=flgkOK4S

Li Ion haben soweit ich mich entsinne von einer googellei meine Akku- 
Schrauber ,...
 Li Ion haben keine Erhaltungsladung ,
sondern sind bei Spannung xy voll dann schaltet der Lader ab ,
 und bei Spannung xzz leer und werden Nachgeladen.
------------
mir fällt noch dazu ein,  man sollte sich nicht an den Lion Akku zu 
schaffen machen , und die Integrierte Ladeüberwachung verändern oder 
überbrücken, nicht das man noch abfackelt !!!
-------------
 Und wie ich hier Grade lese das der Lion ab 5 Grad gar nicht mehr lädt.

Das war wohl heute mein Problem ..... weil ich mal mehr als 3 tage nicht 
am Empfänger Handy  rumgefummelt habe.

 Jetz ist die Überlegung das die Anspringende Heizung das Handy  mit 
anbläst das es über 5 Grad  kommt und dann muss noch Über einen Kontakt 
die Quasi...

"Zigarettenzünder Nachlade Versorgung " kurz unterbrochen werden damit 
der Ladevorgang auch ohne Akkuleerspannung wieder Startet.

Das könnte dann evtl. reichen.

Oder einfach wenn man losfährt oder den Wagen abstellt  den "Stecker" 
kurz ziehen .

Ich lese auch was von Speziellen Liion Akku Typ  bis -57 Grad  bei Wiki 
.

Oder halt    Nicd -Ni-Nimh? Akku mit auf Erhaltungsladung  rein basteln 
,
für 1 mal klingel taugt der noch für 100jahre Betrieb,
 und wird auch leicht warm.
Erhaltungsladungsstrom müsse minimal sein.

Ob es dem Handy dann schmeckt wird man ja sehen...
wenn nicht ab in die Tonne !
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Handys fallen mir halt die Typen ein,  die auch normale Batterien 
nehmen  Motorola oder altes Alcatel kosten auf den Flohmarkt 1 Euro.
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das mit der Isolierten Kiste  ist natürlich auch eine Lösung solange man 
das alles täglich am laufen hat , mit guter Starter  Batterie mit o,5-1 
Watt ( kleine Glühlampe) müsste man den Lion eigentlich warmhalten.

 Oder eine Thermostat gesteuerte Stärkere Lampe z.B. 10 Watt in die Box 
mit rein, noch ein  bi Metall wechsler , der den Akkulader abklemmt 
damit der Startet,
 am besten wenn  Handy Heizung ausgeht das dann der Lader startet.

gruss Ulli
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