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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Netzteil Problem


Autor: R. Freitag (rfr)
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Guten morgen.

Nachdem mein Labornetzteil den Geist ausgeraucht hat, suche ich nun 
einen Ersatz. Vorhanden ist ein Trafo sec. 29 V 5 A. Nach Gleichrichtung 
liegen hier also ca 45 V an.

Die mir bekannten Reglerscheltungen (zB National LM317 Datenblatt S. 18) 
haben nur Schaltungen drin, deren Eingangsspannung auf 305 V beschränkt 
ist.

Gibt es Möglichkeiten, den Eingangsspannungebereich zu vergrössern?

Gibt es erprobte Schaltungen zum Nachbau eines Doppelnetzteiles?

Gruss

Robert

Autor: Ich (Gast)
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Du kannst selbst eine Reglerschaltung diskret aufbauen, die mit der 
Spannung zurecht kommt. Du musst jedoch auch beachten, dass mit 
zunehmender Last die Spannung wieder absinken wird. Was ist mit dem 
alten Labornetzteil? Kann es absolut nicht mehr repariert werden?

Autor: Michael (Gast)
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Öhm, kleine Frage für mein Verständnis: Wieso 45 V? Verrechnet? Bei 
Sinus mit 29 V effektiv Spannung käme ein Spitzenwert von ca. 41 V raus. 
Nur mal so am Rande.

Autor: Johannes Slotta (johanness)
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Die 29V gelten für die 5A, bei kleinerer Belastung wird sie höher 
ausfallen.

Autor: Ich (Gast)
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Wer agiert hier unter meinem Namen? ^^

Die 45 V sicher bei der maximal zulässigen Netzüberspannung, sollte man 
bei der Dimensionierung nie außer Acht lassen.

Ich würde auch diskret bevorzugen, mit einstellbarer Strombegrenzung.

Autor: Michael (Gast)
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Achso, da ist was dran. Danke ihr zwei.

Autor: Karl Zeilhofer (griffin27)
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LM317 bezieht sich nicht auf das Massepotential, kann daher auch für 
höhere Spannungen verwendet werden.
--> 2 Stk in "Serie" und du kannst bis auf 1.25V runterregeln...

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Karl Zeilhofer wrote:
> LM317 ...
> --> 2 Stk in "Serie" und du kannst bis auf 1.25V runterregeln...

Da steht aber auch was von
>> 5 A
Und das kann er nicht.

Autor: Der Unbekannte #2 (Gast)
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Wenn Labornetzteil, dann kann man LM317/LM723/L200 eigentlich von 
vornherein aussen vor lassen, da entweder die Spannung nicht auf null zu 
regeln ist, oder die Strombegrenzung Müll ist, oder die Schaltung ein 
einziger Workaround ist, um diese ICs doch verwenden zu können. Dabei 
ist ein "diskreter" - mit OpAmps - Aufbau auch nicht viel aufwändiger.

Ich selber benutze die Schaltung aus Elektor Dezember '82, welche 
seitdem in Doppelaufbau als 30V/3A ihren Dienst tut, naja, die Potis 
waren irgendwann hinüber. Allerdings habe ich den Schalplan nicht mehr 
zur Hand. Ist hier vielleicht ein Elektor-Archivar? Es ist jene 
denkwürdige Ausgabe, die auch die Crescendo-Endstufe enthielt.

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