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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Fragen zur Schutzbeschaltung - Thermoelementverstärker


Autor: Marcus Ma (netscannre)
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Hallo Leute,

erstmal Frohe Weihnachten!

So nun zu meiner Frage:
Ich benutze den AD594 als Thermolement Verstärker und möchte den Eingang 
des Verstärkers vor Überspannungen schützen. Dazu hab ich mir die im 
Anhang gezeigte Schutzbeschaltung ausgedacht.

Meine Frage ist nun folgende:
Der Seebeck - Effekt hat ja nur geringe bis gar keine Ströme zur Folge. 
Ist der Kondensator und der Widerstand dort überhaupt realisierbar, ohne 
das Messergebnis eklatant zu verfälschen?
An die Anschlußklemme AK wird direkt das Thermoelement (Typ J) 
angeschlossen. Es handelt sich übrigens dabei direkt eine Typ - J 
Anschlußbuchse, der Übergang wurde also auch berücksichtigt.

Wäre schön, wenn reichlich Kritik kommen würde!

Danke

Marcus

Autor: Ooohhh (Gast)
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Ich wuerd das nicht so machen. Zum einen ist die Impedanz eines 
Thermoelementes beliebig klein, zum anderen muss man nur HF Einstrahlung 
abwehren. Daher wuerde ich nur je 100nF gegen GND einbauen. Den einen 
Pin des Thermoelementes wuerde ich an Vcc/2 haengen, sodass der 
Verstaerker unipolar gespiesen werden kann und so den ADC Bereich 
ausnuetzen kann. Fall das Themoelement nur in einer Richtung gebraucht 
wird, so waere auch ein anderes Bezugspotential denkbar, zB. Vcc/10

Autor: Marcus Ma (netscannre)
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@Oooohhh
der AD594 braucht laut Datenblatt
http://www.analog.com/static/imported-files/data_s...
eine bipolare Spannungsversorgung.
Zudem benötigt er an den Eingängen IN+ und IN- die Spannug des 
Thermoelementes - ohne weitere Beeinflussung.
Er ist intern kompensiert, so dass er unabhängig von der Spannungsquelle 
immer ein Output von 10mv/°C hat.
Der Ereich des ADC wird voll ausgenutzt, da ich bis zu 800°C => 8V bzw. 
-100°C => -1V messen muß. Das ist durch die Betriebsparameter der Anlage 
vorgegeben.

Gruß

Autor: Ooohhh (Gast)
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Aha. Dann waeren die beiden 100nF gegen Masse genug. Damit wuerde man RF 
gegen Masse kurzschliessen. Es koennen auch 1nF, oder 10nF sein

Autor: Marcus Ma (netscannre)
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Ooohhh wrote:
> Aha. Dann waeren die beiden 100nF gegen Masse genug. Damit wuerde man RF
> gegen Masse kurzschliessen. Es koennen auch 1nF, oder 10nF sein

Sowas in der Richtung habe ich mir ja auch gedacht, nur was ist mit 
eventueller Überspannung, dadurch das der Benutzer sich statisch 
aufgeladen hat? Daher die Idee mit der Überspannungsschutzdiode 
(bipolar)

Gruß Marcus

Autor: 6789 (Gast)
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Ja. kann man machen. Die Eingangsimpedanz des Verstaerkers ist in den 
MegaOhm. Eine statische Entladung wird teilweise von den Kapazitaeten 
absorbiert. Fuer Ueberspannungen kann man auch Schottkydioden an die 
Speisung legen, je 2 stueck, eine gegen Masse, eine gegen Vcc.

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