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Forum: HF, Funk und Felder Antenne für Pollin RMF* Module


Autor: Martin Matysiak (kaktus621) Benutzerseite Flattr this
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Hallo!

Ich habe eine kleine Frage zu den Pollin Funkmodulen. Ich habe hier 
einen Sende- und Empfangsprototyp und es funktioniert schon recht gut 
(im Freien über 100m, bei Sender u. Empfänge jew. ~17cm 
Kupferlackdraht).

Jetzt soll das ganze aber auf eine Richtige Platine (kein Lochraster ;)) 
und in ein schönes Gehäuse.

Nun möchte ich, anstatt des etwas "fragilen" Kupferlackdrahtes eine 
richtige Antenne einsetzen. Ich habe hier zum Beispiel eine Antenne, die 
ehemals in einem WLAN Router eingesetzt wurde, ca 18cm lang. Würde so 
eine Antenne auch bei 433 MHz Funkmodulen funktionieren?
Wenn ja, dann suche ich noch den Passenden Stecker für die Platine. Bei 
Reichelt gibt es Reverse-SMA Stecker in Printfassung. Gibt es solche SMA 
Stecker auch in SMD-Ausführung?

Andererseits, kann man eventuell anstatt der Antenne einfach auf der 
Platine eine entsprechend lange Leiterbahn ziehen?

Autor: Frank (Gast)
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Hallo Martin,

eine Platinen-Antenne hat einen schlechten Wirkungsgrad. Wenn du große 
Reichweite erzielen willst, dann solltest du eine externe, 
freistrahlende Antenne verwenden. Außerdem kommen durch das FR-4 
Substrat (€r~4,2 bei 500 MHz) zusätzliche Verluste hinzu. Das Umfeld 
geht stark in die Frequenzabstimmung ein und man sollte die Antenne dann 
auf ihre Impedanz hin untersuchen und mittels LC-Netzwerk anpassen, 
sonst stahlt sich schlecht ab.

Eine gute Antenne ist z.B. eine Sleeve-Antenne, die du sehr einfach mit 
einem Stück Koax-Kabel herstellen kannst. Dazu mantelst du ca. 17cm 
(Lambda/4 x Verkürzungsfaktor [~0.95])ab und stülpst das 
Abschirmgeflecht zurück über das Kabel. Jetzt noch ein Stück 
Schrumpfschlauch drüber - fertig.

Ohne Meßmittel ist es schwierig die Antenne vernünftig abzugleichen, 
jedoch ist dies bei 70cm noch nicht so kritisch (Bei 2,4 GHz wäre es 
Blindflug).

Falls dir die Antenne zu schwabbelig ist, kannst du auch ein paar 
Messingrohre verwenden, jedoch bei dickeren Rohren ändert sich der 
Verkürzungfaktor, d.h. die Antenne wirk kleiner, dafür aber die 
Bandbreite größer (weniger Genauigkeit bei den Abmessungen 
erforderlich).

Schöne Feiertage

Frank (frank@koeditz.org)

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