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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Festspannungsregler gesucht


Autor: Bene (Gast)
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Hallo,

ich suche vergebens einen Festspannungsregler, welcher Eingangsseitig 
von 48 auf Ausgangsseitig 24V herunterregelt.
Kann mir jemand weiterhelfen?

Autor: Gast (Gast)
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Ich nehme an der Ausgangsstrom beträgt nur wenige mA, dann nimm einfach 
2 Widerstände als Spannungsteiler.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Diese Spannungsdifferenz bedeutet, dass einfach zuviel Leistung im 
U-Regler "vernichtet" werden muss, immerhin sind das 50%! Der IC müsste 
dann auch ziemlich aufwändig gekühlt werden. Ich nehme an, es ist ein 
Strom von bis zu 1A erforderlich!:-)
Ergo, es ist sinnvoller die Eingangsspg. auf ca. 30V zu bringen.
Welche Massnahmen dafür ergriffen werden müssen, ist z.Z. wegen Mangels 
an Informationen nicht möglich zu sagen.

Autor: Tobias John (tobiasjohn) Benutzerseite
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Bei Schuricht gibt es viele...

wenn es nicht auf den Preis ankommt findest du da sicherlich etwas 
passendes.

Das was du suchst ist doch ein "DC/DC-Wandler" oder?

Falls ja gibt es bei Schuricht einen mit einem Eingangsspannungsbereich 
von "18-75 VDC" und der Ausgang ist einstellbar auf 5/12 oder 24 VDC.

Artikelnummer: 361294
Typ: TCL 024-124 DC

Ansonsten musst du da mal die ganzen Kategorien "durchforsten", auf die 
Schnelle habe ich nichts anderes finden können...

Gruß,
 Tobias

Autor: Bene (Gast)
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Ich benötige jedoch 24V für die Versorgung von Sensoren etc.

Welche Informationen benötigst du noch?
Leistung wäre ca. 20-30W...

Es kommt schon ein wenig auf den Preis an...und ich dachte auch eher an 
einen kleinen IC, welcher auf eine Platine bestückt werden kann.

Autor: Funkenschlosser Kurzschluss (goalgetter)
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Wenn es eine konstante Last Spannungsteiler. Nach dem Spannungsteiler 
den Festspannunngsregler. Den Spannungsteiler so auslegen das die Uin 
des Reglers erreicht wird! Kühlkörper nicht vergessen.

Autor: Bene (Gast)
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Die Last kann jedoch variieren.
Zum beispiel können auch weniger Sensoren angeschlossen werden.

Aber mit einem Spannungsteiler wird halt die Verlustleistung nicht im 
Spannungsregler sondern halt im Widerstand verbraten...

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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LM317H auf Kühlkörper 2K/W. Der liefert Dir auch die 20-30W auf der 
Lastseite.


Persönlich meine ich das ein DC/DC-Wandler für Deine Anwendung ideal 
ist, und die Wärmeentwicklung deutlich erträglicher hält.

hth,
Andrew

Autor: sous (Gast)
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Bei 20 bis 30 W und einem Spannungsabfall von 50% würde ich doch eher zu 
einem Schaltregler greifen.
Mit allem anderen wäre Frau Merkel nicht einverstanden (und das mit 
Recht!).
;)

Autor: Rainer M. (excogitator)
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Hallo Bene,

> Welche Informationen benötigst du noch?
> Leistung wäre ca. 20-30W...

Also 20-30W ist schon ganz schön knackig für einen Festspannungsregler. 
Ich würde hier eher eine Schaltregler nehmen oder wenn du einen 
möglichst geringen Spannungsripple haben willst ein Schaltregler auf 
27-30V und den Rest dann mit einem Linearregler erledigen.

> Es kommt schon ein wenig auf den Preis an...und ich dachte auch eher an
> einen kleinen IC, welcher auf eine Platine bestückt werden kann.

Kleiner IC wird schwierig bei 20-30W. Vielleicht wäre der 
LM117HV/LM317HV von National was für dich. Dicken Kühlkörper aber nicht 
vergessen.

Gruß
Rainer

Autor: Rainer M. (excogitator)
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Mist, Andrew war schneller :)

Autor: Bene (Gast)
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Ich schau mir mal den LM317H an, wenn hier von so vielen vorgeschlagen 
wird =)
Mit Schaltregler meint ihr einen Buck-Wandler?

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Bene wrote:
> Ich schau mir mal den LM317H an, wenn hier von so vielen vorgeschlagen
> wird =)

2 = viele ?   ,-))

> Mit Schaltregler meint ihr einen Buck-Wandler?

Nö. Ich mein damit das Du Dir in der Bucht ein fertiges Modul 
ersteigerst. Für 10Euro die so was als Einzelstück kostet: Da lohnt es 
nicht mal über einen Selbstbau auch nur ansatzweise nachzudenken.

Im Prinzip sowas wie Nr. 260358038990, jedoch für 24V out.

Und es hat den Nachteil, das es sofort funktioniert wenn man  ein Modul 
kauft ,-))


hth,
Andrew

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Sowas hier: 
Ebay-Artikel Nr. 360130580004

Aber Achtung, keine 48V Eingangsspg. möglich.
Nicht so einen grossen Klopper (260358038990)!

Autor: Rainer M. (excogitator)
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Ingolf O. wrote:
> Sowas hier:
> 
Ebay-Artikel Nr. 360130580004

Das ist aber ein Step-up-Wandler. Für 48V -> 24V wird aber ein 
Step-Down-Wandler benötigt.

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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...na, dann dreht er ihn halt um!

Nein, war natürlich ein Scherz!
Habe ich doch in der Tat beim Lesen einen Flüchtigkeitsfehler gemacht, 
bloss gut, dass es aufmerksame Leser gibt!

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Ingolf O. wrote:
> Sowas hier:
> 
Ebay-Artikel Nr. 360130580004
>
> Aber Achtung, keine 48V Eingangsspg. möglich.
> Nicht so einen grossen Klopper (260358038990)!


headshotzombie, Du blubberst mal wieder Deinen Dummlall hier ab. Lass 
es..

Autor: Achim (Gast)
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>>Im Prinzip sowas wie Nr. 260358038990, jedoch für 24V out.

> Nicht so einen grossen Klopper (260358038990)!

Das Teil von Meanwell ist tatsächlich am Thema vorbei.
Mit einem LM2576HV (Adjust-Version) bleibt man in der Größe des
bereits erwähnten Step-up-Wandlers.

Autor: Benni (Gast)
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Hallo erstmal zusammen,

ich bin ebenso auf der Suche nach geregelten 24V Ausgang.
Wollt ich nur mal sagen, damit der Thread nicht ausstirbt, weil Bene 
auch nicht mehr schreibt und ihr wisst, dass dennoch einer nach 
Hilfestellungen sucht.

Jedoch würde ich gerne die Schaltung selbst aufbauen und nicht per Ebay 
ersteigern. Dennoch erstmal einen Dank an Andrew und Ingolf

Im Moment geh ich grad den Hinweis über den LM317 nach.
Welcher hier schon von 'vielen' =) vorgeschlagen wurde:

>> Ich schau mir mal den LM317H an, wenn hier von so vielen vorgeschlagen
>> wird =)

>2 = viele ?   ,-))

gruß Benni

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Hallo Benni,
wenn Dir der LM317 vom max. möglichen Strom her reicht, dann wäre eine 
recht einfache Umsetzung der Schaltung bereits auf LR-Platine möglich.
Man kann auch bei der Gelegenheit überdenken, ob zusätzlich mit dem 
LM337 ein Dual-Netzteil aufgrund des symmetr. Aufbaus sinnvoll wäre.
Bei größeren Leistungen empfehle auch ich den 723er U-Regler, als 
absolut praxisbewährt!

Gruß
Ingolf

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Hallo headshotzombie,

neuerlicher Kopfschuß von Dir.

Der 723 läuft so nicht bei 48V ohne viel Peripherie.
Nett das Du die Sache komplexer machst durch Einbringen des lm337 
Negativreglers.

Aber wie immer von Dir: völlig sinnfrei.

Autor: Benni (Gast)
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So...hier bin ich wieder.
Ist auch vielleicht interessant für Bene, obwohl du bestimmt auch schon 
darüber gestolpert bist...
Es gibt den LM317HV. Der hat eine größere Spannungsdifferenz: 60V
ansonsten ändert sich nichts...

Mit einfache Beschaltung meinst du wohl auch einen Spannungsteiler auf 
der Sekundärseite (240 und 4368Ohm) und auf der Primärseite 
(Sekundärseite) einfach n Kondensator?

Ich hab mir mal den LM337 angeschaut. Doch ich brauch nur 24V Ausgang. 
Und wenn ich dann 2x auf +/- 12V regle, ist die Verlustleistung noch 
größer, oder? Dennoch danke für den Tip.
Kann ich jedoch insgesamt auch mehr Strom dann da rausholen? Also 
addieren sich die maximalströme einfach, wenn ich die so "parallel" 
schalte?

Dieses Forum dient ja auch dazu, anderen Hilfestellungen und Tips zu 
geben und nicht nur dem Fragesteller, von daher bin ich auch offen für 
jede neue Anregung.

Ich glaub mit dem LM723 werd ich nicht glücklich, da ich eine 
Eingangsspannung von 48 habe und der aber nur 40 verträgt. Somit muss 
ich erst noch da etwas Spannung "abzwacken"...
Ebenso treibt er doch auch nur "wenige" Milliampere (150mA) oder 
nicht?...
Bei meinen Leistungen komm ich jedoch auf größere Ströme...

gruß Benni

Autor: Benni (Gast)
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Noch ein Zusatz zu LM317HV:
Gibts sowas auch in SMD? So wie ich es erkennen kann, gibts zwar den 
LM317 als bedrahtet aber ich finde kein SMD Bauteil für diesen 
Spannungsregler mit Spannungsdifferenz von 60V.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Benni wrote:
> So...hier bin ich wieder.
> Ist auch vielleicht interessant für Bene, obwohl du bestimmt auch schon
> darüber gestolpert bist...
> Es gibt den LM317HV. Der hat eine größere Spannungsdifferenz: 60V
> ansonsten ändert sich nichts...
>
> Mit einfache Beschaltung meinst du wohl auch einen Spannungsteiler auf
> der Sekundärseite (240 und 4368Ohm) und auf der Primärseite
> (Sekundärseite) einfach n Kondensator?

Primär mind. 25uF, sekundär so als Praxiswert 25uf Elko parallel mit 10n 
Kermaik.


>
> Ich hab mir mal den LM337 angeschaut. Doch ich brauch nur 24V Ausgang.
> Und wenn ich dann 2x auf +/- 12V regle, ist die Verlustleistung noch
> größer, oder?


Das Problem fängt bei Dir und Bene schon da an, das Ihr keine nagative 
Spannung habt die der 337 verarbeiten könnte. Wie ich bereits schrieb: 
Derartiger Dummlall eines hier ständig reinspratzenden Schwätzers 
verwirrt ernsthafte Frager nur.

> Dennoch danke für den Tip.
> Kann ich jedoch insgesamt auch mehr Strom dann da rausholen? Also
> addieren sich die maximalströme einfach, wenn ich die so "parallel"
> schalte?

Vergiss es.


>
> Dieses Forum dient ja auch dazu, anderen Hilfestellungen und Tips zu
> geben und nicht nur dem Fragesteller, von daher bin ich auch offen für
> jede neue Anregung.

Verbessere: jede neue sinnvolle Anregung

>
> Ich glaub mit dem LM723 werd ich nicht glücklich, da ich eine
> Eingangsspannung von 48 habe und der aber nur 40 verträgt.

Wie bereits beschrieben: offensichtlicher Dummlall.
Vergiss es.

> Somit muss
> ich erst noch da etwas Spannung "abzwacken"...
> Ebenso treibt er doch auch nur "wenige" Milliampere (150mA) oder
> nicht?...
> Bei meinen Leistungen komm ich jedoch auf größere Ströme...

Tja, was man leicht sieht wenn man Deine Beiträge auch liest.
Was aber headshotzombie hier im Forum mal wieder nicht schaffte. Mit 
dieser Leistung ist er aber beständig.


Du kannst den 723 zwar durch eine ähnliche Type ersetzen, die mehr als 
40V abkann. Jedoch bleibt der Strom zu klein. also darfst Du jede Menge 
Bauteile drumrumbauen.
Da ist -- wenn es schon Linearregler sein soll -- der LM317HV die 
bedeutend einfachere Wahl.

>
> gruß Benni

Yepp. Dann bau mal auf und berichte, wie es ausging.

Deine Frage nach SMD-LM317HV ist zwar nett, aber überleg mal wie Du 
20-30W da wegbringen willst bei den räumlichen Dimensionen ,-)

hth,
Andrew

Autor: Benni (Gast)
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Okay...ich würd dann mal deine Vorschläge für die Kondensatoren 
übernehmen.

Ich hab das Datenblatt leider nicht richtig angeschaut und daher 
übersehen, dass ich eine negative Spannung brauch.

Die 20-30W werden ausgangsseitig abgeleitet. Die muss doch der LM317HV 
nicht auch aushalten oder? Oder muss er die Leistung auch können, weil 
der Strom ja auch schließlich durch ihn durchfließt...?

Naja...also somit hat sich die Frage nach SMD erledigt?!?

Autor: Bene (Gast)
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Vielen Dank Benni für den Hinweis! Werd mich da mal genauer 
erkundigen/informieren...

Eine Anregung von mir (und gleichzeitige Frage ans Forum):
Du kannst doch auch den "normalen" LM317 nehmen. Du musst halt nur 
gewährleisten, dass der Ausgang immer mindestens dann (deine 
Eingangsspannung 48V - Spannungsdifferenz 40V =>) 8V anliegen hat und 
nicht kurzgeschlossen wird. Und somit kannst du den LM317 auch als 
SMD-Variante nehmen.

Gruß Bene

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Benni wrote:
> Okay...ich würd dann mal deine Vorschläge für die Kondensatoren
> übernehmen.
>

Probier es mal als Startwert. Es sollte damit in 98% der Fälle erledigt 
sein.

>
> Die 20-30W werden ausgangsseitig abgeleitet. Die muss doch der LM317HV
> nicht auch aushalten oder? Oder muss er die Leistung auch können, weil
> der Strom ja auch schließlich durch ihn durchfließt...?


Also rechnen wir mal a bisserl: 24V out, 30 Watt Last. Macht 1.25Ampere.

Da Linearregler: 48V rein, 1.25A (plus die ca. 5-10mA für den Regler und 
Spannungsteiler).

Macht 60watt Leistungsaufnahme.


Na, alles klar nun?

>
> Naja...also somit hat sich die Frage nach SMD erledigt?!?

Yepp.


@ Bene:
> Eine Anregung von mir (und gleichzeitige Frage ans Forum):
> Du kannst doch auch den "normalen" LM317 nehmen. Du musst halt nur
> gewährleisten, dass der Ausgang immer mindestens dann (deine
> Eingangsspannung 48V - Spannungsdifferenz 40V =>) 8V anliegen hat und
> nicht kurzgeschlossen wird.

Also  ich formulier es mal richtig:
Du kannst einen lm317 nehmen und mußt "nur" dafür sorgen das über diesem 
nie mehr als 40V abfallen. Insbesondere er nicht gegen Masse 
kurzgeschlossen wird und dann nicht mehr als 40 V abfallen.


Ist Dir der Unterschied klar oder muß das weiter erläutert werden?

Insbesondere das "nur" ist im Anlauffall und Kurzschlußßfall der 
schwierige Teil.

> Und somit kannst du den LM317 auch als
> SMD-Variante nehmen.

Als SMD wenn Du durch externe Maßnahmen (z.b. Vorregler von 48V auf 27V) 
die Verlustleistung am smd klein hälst.
Ist klar das Du damit jede Menge weitere Bauleemente verdrahten darfst?


Also nochmal vereinfacht zusammengefaßt: Wenn es denn Linearregler sein 
soll, dann ist lm317hv die Variante mit dem kleinsten Bauteilaufwand.


Ich schlage vor, Ihr beide baut das nun endlich mal auf und berichtet 
dann wie es gelöst ist.

Bevor wir uns hier weitere Stunden dies an sich einfache Thema 
unterhalten.


hth,
Andrew

Autor: Rainer M. (excogitator)
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Ich hab mir das mit der Leistungsaufnahme nochmal näher angesehen. Und 
es dürfte ziemlich eng werden mit der Kühlung.

>> Die 20-30W werden ausgangsseitig abgeleitet. Die muss doch der LM317HV
>> nicht auch aushalten oder? Oder muss er die Leistung auch können, weil
>> der Strom ja auch schließlich durch ihn durchfließt...?
>
>
> Also rechnen wir mal a bisserl: 24V out, 30 Watt Last. Macht 1.25Ampere.
>
> Da Linearregler: 48V rein, 1.25A (plus die ca. 5-10mA für den Regler und
> Spannungsteiler).
>
> Macht 60watt Leistungsaufnahme.

Wie Andrew schon angeführt hat wird bei einem Linearregler bei 
Ausgangsspannung = Dropoutspannung über dem Regler die gleiche Leistung 
verheizt, wie am Ausgang entnommen werden.

Für die folgende Betrachtung habe ich den LM317 im TO-3 Gehäuse 
genommen.
Die maximale Junctiontemperatur ist hier 125°C und der 
Wärmeübergangswiderstand zum Gehäuse ist 2°C/W. Das ist ein guter Wert 
für ein Gehäuse, allerdings entsteht bei 30W da schon ein 
Temperaturunterschied von 60°C. Zieht man die von der zulässigen 
Junctiontemperatur ab kommt man auf 65°C Gehäusetemperatur.
Nimmt man jetzt eine Umgebungstemperstur von 30°C an kommt man auf einen 
Wert von ca. 1,2 °C/W für den notwendigen Kühlkörper. Das ist schon ein 
richtig dicker Klopper.

Beachten sollte man aber das 30°C Umgebungstemperatur recht knapp ist 
(ich nehme normalerweise 50°C für innen und min. 70°C für Anwendungen, 
welche der Sonne ausgesetzt werden an). Auch muss der 
Wärmeübergangswiderstand von Kühlkörper zu Baustein sehr klein gehalten 
werden. Beim TO-3 gilt es auch zu beachten, dass die Ausgangsspannung 
des Reglers am Gehäuse anliegt, wenn das stört muss der Baustein über 
Folie oder eine Glimmerscheibe zum Kühlkörper elektrisch isoliert 
werden, das erhöht aber den Wärmeübergangswiderstand deutlich.

Klartext:
Ohne aktive Kühlung wird es der LM317 bei 30W Verlustleistung nicht 
sonderliche lange machen.

Gruß
Rainer

Autor: Benni (Gast)
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Als kleine Zwischeninfo...
ich bin per Zufall auf die TOPSwitch-Familie von Power Integration 
gestoßen...
Da werd ich mal die Schaltung / Datenblatt etc anschauen. Vielleicht 
kommt das als vorregler in Frage. Vielleicht kann ich auch damit den 
LM317HV ersetzen, wenn die Toleranz nicht zu groß ist.
Problem ist, dass die Schaltung in ein komplett abgedichtetes Gehäuse 
kommt und somit eine aktive Kühlung durch Lüfter ausfällt...
Von daher wäre es noch zu früh die Schaltung aufzubauen, da ja jetzt 
schon bekannt ist, dass die Verlustleistung zu groß ist.

Autor: Gast (Gast)
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Wieso eigentlich linear? sind die Anforderungen an die Spannung so krass 
als das sie nicht mit einem DCDC erreichbar wären?
Und bei einem gedichteten Gehäuse wirds immer schwieriger - 30W aus 
einem TO220 wird meiner Meinung nach nur mit großem Kühlkörper und 
Zwangskonvektion etwas.
Warum nicht sowas:
RP30-S_DFW von RECOM und dahinter ein LC Filter?

Autor: Benni (Gast)
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Weil der Platzbedarf bei einem Linearregler wesentlich kleiner ist als 
bei einem Buck-wandler mit Ansteuerungsic.

Der RP30-S_DFW kann leider keine 24V am Ausgang. Bei Recom ist bei 15V 
schluss.

Autor: A. K. (prx)
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Benni wrote:

> Weil der Platzbedarf bei einem Linearregler wesentlich kleiner ist als
> bei einem Buck-wandler mit Ansteuerungsic.

Die Elektronik schon, aber nicht unbedingt wenn man den Platz für den 
Kühlkörper mit einbezieht.

Es gibt auch höherfrequente Schaltregler mit entsprechend kleineren C/L 
Komponenten. Ist halt bei EMV und Layout anspruchsvoller.

Autor: Benni (Gast)
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Mhm...muss mal schauen...weiß nicht...
Ich vermute mal, dass ich doch recht gut hinkomm mit dem TOPSwitch als 
Vorregler oder nicht?!?

Autor: tom (Gast)
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bei dem spannungshub+leistung solltest du auf jeden fall einen 
schaltregler nehmen.
guckst du z.B. bei linear oder national im www zwecks auswahl.

dann wählst du L und vor allem C's gemäss den recommendations und 
übernimmst das layout vom eval-board bzw. aus den layout 
recommendations.

i.d.R. sind die ic's smd mit gnd-pad unterm housing, aber ich habe das 
mittels heissluft auch ohne smd-paste etc. problemlos gelötet bekommen.

gruss, tom.

Autor: Bene (Gast)
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Mhm...irgendwie finde ich aus dem Datenblatt von dem TOP221-227 nicht 
heraus, ob er auch wirklich dann Ströme bis zu 1,5A abkann. Kannst mir 
da vielleicht weiterhelfen, Benni?

An tom und A. K.: der TOP221-227 ist doch ein Schaltregler, oder täusch 
ich mich da?

gruß Bene

Autor: Gast (Gast)
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Der Recom RP30-S_DFW macht dir liebend gern 24V am Ausgang wenn Du deine 
Schaltungsmesse einfach auf den -12V Ausgang legst - die 12V sind dann 
Quasi deine 24V...

Kleiner wird ein Linearregler + KK kaum, ausser Du kannst das Gehäuse 
zur Wärmeableitung nutzen - dann hast Du evtl ne Chance.

Viel Erfolg!

Autor: Benni (Gast)
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Sry, dass ich jetzt erst antworte...

Das ist eine gute Frage. Hab ich noch nicht nachgeschaut. Aber 
normalerweise müsste er des können. Schließlich sind die ja für 
Leistungen von 30W gemacht (=> TOP224G als SMD-Variante oder TOP224P als 
bedrahtet)

Doch ich hab mal ne Frage ans Forum (oder auch an dich^^)...
gibt es eine Zenerdiode, welche genau 18,1V einstellt? Die bräuchten wir 
beide dann...

Autor: A. K. (prx)
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Benni wrote:

> gibt es eine Zenerdiode, welche genau 18,1V einstellt?

TL431 + 2 Widerstände.

Autor: Benni (Gast)
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Hey Gast,

der ist ned schlecht!...hab ihn wohl iwie übesehen...ich hab halt durch 
das lange suchen jetzt auch schnell überflogen und daher das +- 12V 
nicht gelesen.
Das wäre sogar genau das, was ich bräucht...aber wie sieht es da mit 
Verlustleistung aus? Das ist doch eigentlich auch ein Linearregler, 
oder?
Der müsste doch dann genauso warm/heiß werden wie auch der LM317HV?!?

Autor: A. K. (prx)
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Nö, der Recom ist getaktet.

Autor: Bene (Gast)
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Ich bin einer von den dümmeren hier im Forum...
daher frag ich mal ganz doof:
Wie meinst du das mit TL431 und 2 Widerständen?

Ich hab auch gesehen, dass ich am Controlpin vom TOP221-227 von meinen 
Ausgangsspannungslevel (24V) auf 5,7V kommen muss...doch was macht das 
der TL431? Der kann doch nur 2,5V (laut Datenblatt).

Ich hab nur mal kurz nach dem Recom Schaltregler gegoogelt...
http://www.recom-international.de/pdf/Powerline-DC...
Ganz unten ist doch dann die Verschaltung, wenn man des überhaupt noch 
so nennen kann^^...
meinst du son Bild, A. K.?

Autor: Gast (Gast)
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Der Recom ist ein Schaltregler(Steht gleich auf der ersten Seite in der 
Description) und hat laut Datenblatt etwa 88% bei 1,25A Last.
Du müsstest bei Vollast knapp 8W abführen.
Von Traco gibts noch den TEN 30 mit ähnlichen Leistungwerten...
Grüße

Autor: A. K. (prx)
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Bene wrote:

> Wie meinst du das mit TL431 und 2 Widerständen?

Als Antwort auf die Suche nach einer 18,1V Z-Diode. Siehe Datasheet.

Autor: Benni (Gast)
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Zu Bene:

Statt die Zenerdiode schaltest du einfach n Spannungsteiler dazwischen. 
Parallel zum Spannungsteiler liegt dann die TL431. Der Mittelabgriff zur 
TL431 führt in die Mitte des Spannungsteilers...
Mittels den beiden Widerständen kann du es nun so wählen, dass insgesamt 
die gewünschten 18,1V abfallen...

Autor: Benni (Gast)
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Ach ja...
jetz komm ich wieder mit meiner Frage: gibts den auch als SMD?...
Grad weil ich ein abgedichtetes Gehäuse habe und die Platine auch nur 
einseitig bestücken kann...

Autor: Ingolf O. (headshotzombie)
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Autor: Benni (Gast)
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Entschuldigung...
hab mich wieder mal nicht richtig ausgedrückt...
dennoch danke ;-)
Ich meinte, ob es den RP30-S_DFW oder besser gesagt den RP30-4812DFW in 
SMD-Bauform gibt...
Ich hab mich grad gewundert, warum das mir so bekannt vorkam^^...
war auch schon dort^^...

Autor: Benni (Gast)
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Also von Recom gibts zwar SMD-Wandler, jedoch liegen diese einmal im 20W 
Bereich (mit nur +12, bzw. +15V Ausgangsspannung) oder im 12 W Bereich 
mit nur 500mA.
Daher meine Frage, ob vielleicht jemand noch eine Firma kennt, welche 
auch Wandler für 30W Bereich mit Ausgangsspannung 24V herstellt?!?

Autor: Rainer M. (excogitator)
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Vielleicht bringt dir ja das TEN 30-4822WIN von Traco Power was?
http://dsb.tracopower.com/upload/DSBUserFile/CPN_T...

Autor: Benni (Gast)
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Der hätte genau die entsprechenden Daten, aber leider ist auch dieser 
bedrahtet. -.-
Dennoch danke!

Autor: Schrotty (Gast)
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Viele Hersteller von Schaltreglern bieten auf der HP Tools zur 
Dimensionierung an. Also Ecktaten eingeben und fertiger Schaltplan kommt 
raus. zb. auf national.com
Du bekommst dann nen Relger vorgeschlagen und die komplette beschaltung 
fix fertig dimensioniert. Und wenn du eh ne Leiterplatte machst, dann 
sollte das ja kein Problem sein, den Schaltungsteil da noch drauf zu 
setzen. Musst halt ein bisserl beim Layout aufpassen.

Autor: Benni (Gast)
Datum:
Angehängte Dateien:

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Hab mal ne Frage...
gibt es in dieser Schaltung noch irgendwelche groben Fehler?
Noch mal zum erinnern...Ausgang sind max. 1,5A...

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Benni wrote:
> Hab mal ne Frage...
> gibt es in dieser Schaltung noch irgendwelche groben Fehler?


Ich vermisse einen Kondensator am Ausgang - sollte Dein tool eigentlich 
auch angeben

> Noch mal zum erinnern...Ausgang sind max. 1,5A...

Schaltfrequenz?



hth,
Andrew

Autor: Benni (Gast)
Datum:

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Also, ich hab zwar des ganze eingegeben (bei national), aber die zeigen 
dann den schaltplan iwie nicht an... -.-
woran kann des liegen? (werte sind: Ueinmin: 32, Ueinmax: 48, Uaus: 24, 
Iout: 1.4A)...

Stimmt...den Kondensator hab ich vergessen noch reinzumachen...des wäre 
dann n 220µ?!?

Schaltfrequenzist doch glaub ich fest bei 150kHz...

Autor: Rainer M. (excogitator)
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Beim Ausgangskondensator darauf achten, das es ein Low-ESR-Typ ist.
Spannungsfestigkeiten der Kondesatoren beachtet?

Aber prinzipiell sollte es so funktionieren.

Wichtig ist noch, das die Layouthinweise auf Seite 8 im Datenblatt 
beachtet werden.

Gruß
Rainer

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