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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf Studium nach techniker


Autor: Üligus (Gast)
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Soll ich nach dem Techniker bnoch studieren?
Unser Lehrer meinte das das fast das gleich ist Bachelor und Techniker
wie sehd ihr das
grs

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Autor: AC/DC (Gast)
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Techniker ist mehr praxisorientiert und Studium ist mehr
theoretisch allumfassend orientiert. Dein Lehrer spinnt.

Autor: gast (Gast)
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Wenn du nicht in Zukunft nicht nur Handlanger sein willst, dann kommst 
du nicht ums studieren rum.

Autor: GastX (Gast)
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Wenn du tiefer in die Materie einsteigen willst, dann versuchs, 
ansonsten hast du mit dem Techniker auch gute Chancen.

Autor: Paul (Gast)
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>Unser Lehrer meinte das das fast das gleich ist Bachelor und Techniker
>wie sehd ihr das

Wilhelm Busch würde zu Deinem Lehrer sagen:

"Wenn einer der mit Mühe kaum
geklettert ist auf einen Baum
und denkt, daß er ein Vög'lein wär,
dann irrt der sehr"

Dein Lehrer hat keine Ahnung. Waum wohl geht ein Bachelor mindestens 3 
Jahre bei Vorleistung Klasse 12? Das ganze ist außerdem Hochschulniveau 
und nicht Fachschule.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Das ganze ist außerdem Hochschulniveau
>und nicht Fachschule.

Hi, Techniker ist aber auch nicht Fachschule, sondern Berufsakademie.
Das muss man auch unterscheiden. Fachschule ist was anderes.
Gruß.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Techniker ist sehr wohl Fachschule, wie kommst du auf BA?

Autor: gast (Gast)
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Streitet euch nicht über die Schulart.
Wenn du dich schon fragst, ob du studieren sollst, dann geh studieren, 
du ärgerst dich sonst dein Leben lang. Ein Techniker wird nie das Niveau 
(Arbeit und Gehalt) eines Bachelors erreichen, egal was andere sagen. 
Ausnahmen sind erlaubt.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Techniker ist sehr wohl Fachschule, wie kommst du auf BA?

Ich frage mich wie du auf Fachschule kommst. Auf welcher Fachschule gibt 
es Staatlich geprüften Techniker?

Autor: Willi Gast (Gast)
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Nachtrag: DAA ist zum Beispiel eine Berufsakademie, wo man seinen 
Staatlich geprüften Techniker machen kann. Komisch dass da jemand an 
Fachschule glaubt.

Autor: PIC PIC PIC (Gast)
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Ich will zwar nicht sagen das Techniker zwangsläufig schlecht sind aber 
es gibt doch sehr viele Flachpfeifen, ich habe den Eindruck dass jeder 
Vollspacken einen Techniker machen kann!!!
(Gibt es bei dem Akademikern sicherlich auch zu einem gewissen Anteil)

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Meister: Einjährige Fachschule
Techniker: Zweijährige Fachschule

Ich bin Übrigens in Karlsruhe an der FACHSCHULE für Elektrotechnik und 
mache meinen Etechniker Teilzeit.

Das DAA ist auch PRIVAT. Ich bin an einer STAATLICHEN Technikerschule. 
Und das ist eine FACHschule. Ich werd ja wohl noch wissen welche 
Schulart ich besuche.

http://de.wikipedia.org/wiki/Techniker

http://www.bvt-online.de/techniker.html

http://www.v-dt.de/html/indexc1fb.html?id=209

Es wäre für uns SGT schön, wenn wir an einer BA Zusatzmodule nach dem 
Techniker belegen könnten. So könnten wir den Theorie-Background noch 
etwas vertiefen und uns nach einer Prüfung dort dann auch Ing nennen. 
Leider sträuben die sich dagegen.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Das DAA ist auch PRIVAT.

Daran stört mich nichts. Es ist eine Berufsakademie wo ich meinen 
Techniker gemacht habe. Es ist egal dass es privat ist.

Gruß.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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@ PIC PIC PIC:

Schwachmaten hast du überall. Bei den Ingenieuren wurde vl schon durch 
das Gymnasium mehr vorgesiebt. Ich kenne aber auch Ings die in Mathe und 
Physik super gut sind, deswegen relativ gut abgeschlossen haben, aber 
trotzdem kein "Gefühl" für Elektronik haben.

Ob jemand dem gerecht wird was er laut Papier ist, dann wird sich das in 
der Praxis schnell zeigen.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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@Willi: daran ist ja nichts schlimmes, aber Fakt ist dass der Techniker 
ein FACHSCHUL-Abschluss ist. Wenn dir eine BA eben einen 
Fachschullehrgang anbietet ist das ihre Sache.

Meine Technikerschule ist auch eine Berufsschule. Sollen jetzt alle 
Berufsschüler von dort behaupten dürfen Techniker oder Meister zu sein?

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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PS: Man kann beim DAA auch seinen "IT-Systemkaufmann" machen. Das ist 
eine normale Berufsausbildung. Soll das dann auch BA-Niveau sein?

Autor: Willi Gast (Gast)
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Es ist mir egal was die Berufsschuler behaupten wollen.
Ich habe meinen Techniker an der privaten BA gemacht was mit 
Berufsschulern nichts zu tun hat. Jeder hat freie Wahl an der 
Berufsschule oder BA zu studieren: das Eine hat nichts mit dem Anderen 
zu tun.

Gruß.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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http://www.daa-technikum.de/lehrgaenge/index.php3

Unter Lehrgänge-> staatl. geprüfter Techniker

Wieso schreibt dann das DAA dass für die Lehrgänge die Fachschulordnung 
gilt?

Hälst du dich eigentlich für was besseres weil du am DAA und nicht auf 
ner staatlichen warst?

Ingenieur sein fängt mit Bachelor(BA) oder Dipl. Ing. (BA) an.
DAS sind Berufsakademie-Abschlüsse. Wenn du einen Tehcniker dort machst 
ist das nach wie vor Fachschule. Du bist Techniker und kein Ingenieur.

Ich vertrete die Meinung, dass man als Techniker nicht mehr sehr weit 
weg vom Niveau einer BA ist und es daher "Aufstockungskurse" oder wie 
auch immer geben sollte, damit der Techniker eben auch noch Ing werden 
kann, ohne nochmal von 0 Anfangen zu müssen wie an der FH.

Leute wie DU, die in der ganzen Welt rumposaunen dass der Techniker doch 
eh gleich mit dem BA ist, machen die Bemühungen der Technikerverbände in 
dieser hinsicht kaputt. Wir werden einfach unglaubwürdig wenn wir 
undifferenziert rumposaunen dass wir doch eh auf dem gleichen Niveau wie 
Ings liegen. Im Berufsleben kann ein guter Techniker je nach Stelle 
(wenns Mathematisch nicht zu tief greift) einem BA'ler oder FH'ler 
ebenbürtig sein. Da hat der Techniker halt den Erfahrungs-und 
Handwerksvorteil, aber die BA und FH- Leute haben einfach mehr 
Theroetischen Background, und wohl auch eine etwas andere 
Herangehensweise.

Als Techniker einen weg suchen BA-Ingenieur zu werden ist gut,
als Techniker behaupten einen BA-Abschluss zu haben ist peinlich.

Autor: Willi Gast (Gast)
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Oh man ich wußte jetzt dass es Gezicke geben wird...

Was soll jetzt eigentlich das Problem sein? Wo habe ich was über 
BA-Anschluß behauptet, träumst du oder was?
Wenn du willst, geht zu einer BA um Techniker zu machen bzw. zu einem 
privaten Anbieter wie DAA. Unter Umständen wird es schwierig und teuer.
Wenn du nicht willst, kannst du zu einer Berufsschule gehen.

Jeder hat freie Wahl und das Gezicke im Forum zu posten braucht keiner.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Ach mann, es ging doch um was ganz anderes als wer jetzt wo war.

Wenn du nciht zuhören willst dann lassen wirs jetzt, ok?

Autor: Willi Gast (Gast)
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Jens, was ich dir zu deiner Meinung sagen wollte die du mal geschrieben 
hast: "Ingenieur fängt mit dem Bachelor an." Du wirst im Berufsleben 
genug Leute vortreffen, die auch einen Bachelor nicht für einen 
Ingenieur halten. Also, entspanne dich und mach deinen Techniker an der 
Berufsschule gg... Dann gibt es noch genug Situationen wo man leider nur 
Bachelor und kein Master ist uns so weiter. Nach ein Paar Jahren wirst 
du im Gehalt eh keinen Unterschied spüren und viel Ing. Büros setzen 
mittlerweile auf Techniker, ganz bestimmt nicht deshalb weil sie 
schlechte Erfahrungen mit ihnen gemacht haben.
Werd einfach locke.

Gruß.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
Datum:

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Willi, nicht dass wir uns falsch verstehen, ich versuche mich da nicht 
verbissen und unbedingt hochzureden/machen/tun :-P

Aber in meiner Situation (öffentlicher Dienst) ist es eben doch ein 
Unterschied zwischen Techniker und Ing. Das nimmt man gerne mit.
Da ich hier mit Akademikern aus dem Nicht-Naturwissenschaftlichen 
Bereich zu tun habe würde mir einfach ein Ing oder Bachelor sicherlich 
auch an "internem ansehen" nicht schaden.

In einem Umfeld in dem ich gefragt werde ob ich HiWi bin (weil relativ 
jung und programmiere µCs) sicherlich auch ein Vorteil.

Es geht mir auch nicht darum dich oder das DAA schlecht zu reden. Das 
ist ja alles eine Stufe und ein Niveau (staatl. und DAA). Da gibt es 
nichts zu rütteln.

Ein Problem hatte ich mit folgender Aussage:

'Hi, Techniker ist aber auch nicht Fachschule, sondern Berufsakademie.
'Das muss man auch unterscheiden. Fachschule ist was anderes.
'Gruß.

Es ist eben nicht was anderes. Es ist ein anderer Bildungsträger. Aber 
Techniker ist eben per Definition ein Fachschulabschluss. Egal wo du ihn 
machst.

Darum ging es.

Autor: Willi Gast (Gast)
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Wir haben es nun geklärt und dass man Techniker auch an einer 
Berufsakademie machen kann. In meiner Umgebung merke ich keinen 
Unterschied zwischen Techniker und Ingenieuren, weil auch Ingenieure 
Trainings für Labview, Mentor und andere Software brauchen. Ich muss 
mich genau so einlesen in die Datenblätter und in die Thematik 
einarbeiten wie auch Ingenieure. Letzte Zeit bin ich sogar besser weil 
ich schon Berunfserfahrung auf dem Gebiet habe und verdiene schon sogar 
mehr als manche Ingenieure. Das alles basierte auf einem früheren 
einzigartigen Team aus Ingenieuren und Technikern die hemmunslos ihr 
Wissen geteil haben (ja, so etwas gibt es tatsächlich) Die Arbeit hat 
nur noch Spaß gemacht.
Wo es wirklich einen Unterschied (beruflich) machen würde, wäre 
Grundlagenforschund, viele Mathematik-lastige Aufgaben. Aber selbst da 
greiffen Ingenieure zu den Formelsammlungen und anderer Literatur und 
haben kaum alle Semester der Mathe im Kopf.
Weil mir aber die schlechte Anerkennung des Technikers auf den Sack geht 
(Techniker muss zwei mal länger springen als Ingenieur um sich zu 
beweisen), mache ich jetzt meinen Bachelor nebenbei im Fernstudium. So 
etwas dauert 6 Jahre lang, aber ich sage mir, die Zeit wird vergehen ob 
mit oder ohne Fernstudium, und mit ist besser.
Damit du mich an der Stelle richtig verstehst: mir fehlt im Berunfsleben 
am Fachwissen überhaupt nicht und alles habe ich mir bis jetzt selbst 
beigebracht. Es ist die Anerkennung die zu schaffen macht.

Autor: Gast (Gast)
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Abgrenzung zu anderen Bezeichnungen

Folgende Bezeichnungen sind keine akademischen Grade:

Die Abschlüsse von staatlichen Berufsakademien sind staatliche 
Abschlussbezeichnungen, da es sich nicht um Hochschulen handelt und 
somit auch prinzipiell keine akademischen Grade vergeben werden dürfen.

Dies gilt sowohl für die Diplom-(BA)-als auch für die Bachelorabschlüsse 
der Berufsakademien.

Das Hochschulrahmengesetz sieht in § 18 den akademischen Diplomgrad und 
den akademischen Diplomgrad mit dem Zusatz (FH) vor.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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Na, da habe ich ja was angerichtet. Auch ich beobachte, daß sich immer 
mehr Fachschulen in irgendwelche Akademien umbenennen. Vielleicht, weil 
es etwas nach Akademiker klingt. Akademie ist in Dtl. kein geschützter 
Beruf wie Hochschule. Trotz neuer Bezeichnung als Akademie bleibt es vom 
Status eine Fachschule, der SGT ist demnach ein Fachschulabschluß lt. 
CASMIN. Das Unidiplom, das FH-Diplom, sowie die Bachelor und Master von 
diesen Einrichtungen sind dagegen Hochschulabschlüsse. Meines Erachtens 
unterscheidet sich eine Fachschule und eine Hochschule nicht nur in der 
Dauer, sondern auch im Niveau und Tiefgang von der Fachschule.

Dein Lehrer will das absichtlich nicht sehen, oder hat von einer 
Hochschule und ihrem Niveau keine Ahnung.

Autor: Paul (Gast)
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Beruf? - muß Begriff heißen

Autor: Lothar (Gast)
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>Aber selbst da greiffen Ingenieure zu den Formelsammlungen und anderer >Literatur 
und haben kaum alle Semester der Mathe im Kopf.

Ist ja auch fast unmöglich, z. B. die Residuensätze der Laplacetrafo 
auswendig zu kennen.

Autor: Freddy (Gast)
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Hallo!

Wenn Du die Möglichkeit hast nach der Techniker-Schule zu studieren 
solltest Du das auf jeden Fall tun. Ich habe das gemacht und es nicht 
bereut. Das fachliche Niveau ist auf der Techniker-Schule nicht 
annähernd so hoch. Der große Unterschied kommt nicht zustande weil meine 
Techniker-Schule besonders leicht oder meine FH besonders schwer war. 
Ähnliches haben auch andere berichtet die zuvor an anderen Schulen ihren 
Techniker gemacht haben.

Finanziell kann es sich lohnen, muss es aber nicht zwangsweise. Es gibt 
auch genug Ingenieure die schlecht bezahlt werden. Aber wenn Du scharf 
drauf bist Neues zu lernen und Dich für die Sache interessierst dann 
lohnt es sich auf jeden Fall. Man hat einfach eine deutlich bessere 
Grundlage und kann sich dadurch leichter neues Wissen aneignen.

Gruß, Freddy

Autor: Michael K. (kichi)
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@ Willi Gast (Gast)
Wo machst du den Bachelor und wie stressig und zeitaufwändig ist es? Ich 
denke darüber nach den Dipl. Ing. nebenbei im Fernstudium zu machen...

Autor: Anton (Gast)
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Hallo.

Ich habe es mir damals auch überlegt nach meinem Techniker noch Bachelor 
zu machen. Aus einem einzige Grund habe ich es nicht gemacht: ich wollte 
nicht dass mir nach dem Studium erzählt wird dass Bachelor kein Dipl. 
Ingenieur ist und kein Master ist.
Im Endeffekt habe ich auch keine Nachteile dadurch getragen.

Gruß.

Autor: Gast123 (Gast)
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Akademiker ist eine willkürliche Bezeichnung und ist eigentlich nur 
juristische Haarspalterei; in der Praxis ist es völlig egal, ob man eine 
"staatliche Abschlussbezeichnung" oder einen "akademischen Grad" trägt - 
Hauptsache ist, dass man als Ingenieur ausgebildet wurde. Und das wird 
man an den Berufsakademien - zumindest an dem Original aus BaWü - dass 
sich sowas wie das DAA neuerdings auch Berufsakademie nennt ist mir ganz 
neu.

Aber naja, auch das Problem wird wohl in den nächsten Jahren beseitigt, 
denn dann nennen sich die Berufsakademien in BaWü "duale Hochschule" und 
werden demnach auch endlich hochschulrechtlich mit den FHs 
gleichgestellt.

Autor: Michael K. (Gast)
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@ Anton (Gast)
> ich wollte nicht dass mir nach dem Studium erzählt wird dass Bachelor kein
> Dipl. Ingenieur ist und kein Master ist.
Deswegen würde ich, wenn ich überhaupt weitermache, den Ing. machen.

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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DEN Ing. dann den Uni-Ingenieur oder wie?

Ich denke es kommt auf das Umfeld an. In manchen bereichen reicht wohl 
das "Prestige" sich überhaupt mal Ing. (XY) nennen zu dürfen schon sehr 
weit um hochzukommen.

Autor: Bierbaron (Gast)
Datum:

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Wenn du die Möglichkeit hast und du es finanziell überleben kannst, würd 
ich auf jedenfall den Bachelor machen.
Ingenieur bist du auch mit Bachelor-Abschluß. Bei der Qualität des 
Bachelors kommts auf die FH an. Also gut überlegen wo du ihn machst.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>...und werden demnach auch endlich hochschulrechtlich mit den FHs
>gleichgestellt.

Und damit eigentlich überflüssig. Wir haben dann eine 2. FH. Außer, daß 
die FH auch den Master anbietet, die BA nicht.

>Akademiker ist eine willkürliche Bezeichnung und ist eigentlich nur
>juristische Haarspalterei;

Diese Aussageen "willkürlich" und "juristische Haarspalterei" schließen 
sich ja aus. Der Begriff Akademiker ist sehr wohl exakt festgelegt

1. Absolvent einer Hochschule (bindend). Der Begriff Hochschule ist im 
§1 HRG fest definiert.
2. Inhaber eines akademischen Grades (trifft nicht auf alle zu - z. B. 
Staatsexamen bei Medizin, Jura)
Beispiel: "Arzt" ist kein akademischer Grad, aber Akademiker, gleiches 
beim Anwalt

Der Begriff Ingenieur ist Berufsbezeichnung.

Der Bachelor (FH/Uni), Master, Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing., Dr.-Ing. Dr. 
sc. Ing. bzw. Dr.-Ing. habil. sind akademische Grade.

Die Begriffe Ing., Ing. (grad), Bachelor von der BA, Dipl.-Ing. (BA) und 
Dipl.-Ing (FH) im Rahmen einer Nachdiplomierung erworben sind staatl. 
Abschlußbezeichnungen und keine akademischen Grade. Demnach und weil die 
Ausbildungseinrichtungen keine Hochschule sind/waren, handelt es sich um 
keine Akademiker. Alle sind aber Ingenieure (Berufsbezeichnung)

Autor: Wasser (Gast)
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Alle Diskusionen die versuchen heute Vergleiche anzustellen scheitern. 
Jeder meint er wüßte wie nun der Vergleich zustande kommt und am Ende 
streiten sich alle.

Ist Dipl. iNg(FH)=Bachelor und ist der gleich den Ausländishcen 
Bachelors oder ist das Dipl. mit dem Master gleichzusetzen etc.......

Es weiß niemand und die wenigen die es wissen werden ignoriert :-)

Zu deinem Problem: Ich habe viele Stellenanzeigen gesehen in denen auch 
Techniker neben Meistern und Dipl. Ing(FH) gesucht werden. Und das nimmt 
zu.

Autor: ... (Gast)
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pfff: Titelfetischismus

Ich bin träger eines staatl. verliehenen Titels

...juckt mich aber nicht

ich kann jedem nur empfehlen, mit seiner persönlichen Ausbildung so weit 
zu gehen, wie es ihm möglich ist...

letztlich zählt für den erfolg, was an können vorhanden ist, und wie man 
sich seines könnens bewusst ist und sich entsprechend verkauft!

dieses "schlecht" und "besser" geschwafel ist für mich auf gleicher 
stufe wie ein Schwanzvergleich

da müsst ihr bei euch schauen, weswegen ihr so verbissen einen 
ausbildungszweig mit dem attribut "schlecht" markiert, und nen anderen 
als "gut" (letztlich kann dies nur der einstellende Betrieb bemessen, 
welche Ausbildungsschiene seinen Anforderungen entspricht, aber nicht 
der einzelne).
Wer fiel mit Personal zu tun hat merkt schnell: "gute" und "schlechte" 
kommen von überall...

...meine meinung.

Autor: Paul (Gast)
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>Ist Dipl. iNg(FH)=Bachelor und ist der gleich den Ausländishcen
>Bachelors oder ist das Dipl. mit dem Master gleichzusetzen etc.......

>Es weiß niemand und die wenigen die es wissen werden ignoriert :-)

Naja, daß der Bachelor mit 3 bzw. 3,5 Jahren nicht den gleichen Inhalt 
bringen kann, wie das 4jährige FH-Diplom, kann sich wohl jeder rational 
Denkende vorstellen, incl. der Personaler.

Außerdem gab es dazu die Stellungnahme der KMK: Die Alttitel nach §18 
HRG dürfen durch die EInführung der Neutitel nach §19 HRG nicht 
abgewertet werden. Weiter heißt es:

Das Unidiplom entspricht dem Master.
Das FH-Diplom entspricht dem v i e r jährigem Bac. (hons). Betonung 
liegt auf vier!

Autor: Gast123 (Gast)
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@Paul: Trotzdem sagt ein akademischer Grad genau genommen gar nichts 
aus, außer dass sich einige daran aufgeilen können. Er beruht nur auf 
irgendeiner Definition, die mal willkürlich festgelegt wurde.

Und die BAs werden nicht überflüßig, da sie ein andere Konzept verfolgen 
- das viele FHs übrigens inzwischen kopieren, da die offensichtlich auch 
die Vorteile erkannt haben.

Solange eine Hochschule oder allgemein Bildungseinrichtung noch 
Schüler/Studenten hat wird sie nicht überflüßig sein. Da könnte man ja 
auch sagen, dass sämtliche Unis überflüßig sind, weil den Bachelor und 
den Master kann man auch an der FH machen.

Und Masterstudiengänge werden in Zukunft auch von den Berufsakademien 
(bzw. sie heißen ja dann "Duale Hochschulen") angeboten.

Autor: Paul (Gast)
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Naja, mich regt bloß auf, wenn irgendwelche Halbwissenden ihren 
nichtakadmischen Abschluß per os aufpimpen wollen in Richtung Akademiker 
(Akademie für Fachschule klingt doch recht "akademisch"). Auf der 
anderen Seite wird von irgendwelchen "Überfliegern", wozu auch etliche 
Dres. und Uniprofs zählen, der Status Akademiker Leuten verwehrt, die es 
nach Gesetzeslage und Wissenstand auch sind (Mobbing gegen die FH).

Aber eigentlich beweisen beide Gruppen nur ihre Unwissenheit.

>Da könnte man ja auch sagen, dass sämtliche Unis überflüßig sind, weil den 
>Bachelor und den Master kann man auch an der FH machen.

Naja, wenn das alles mal umgesetzt wird, kann man das auch so sagen. 
Bestätigt meine These: Die Gesamthochschule war das richtige Modell, 
versehen mit ECTS. Und wir hätten weiterhin unseren Dipl.-Ing. (1 oder 
2) mit genormten Übergängen vom Diplom 1 (FH-Diplom) zum Diplom 2 
(Unidiplom).

Autor: Gast123 (Gast)
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Was sind denn die Vorteile am "Status Akademiker"?

Autor: Lothar (Gast)
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Frag mal die Damen, die einen suchen.

Autor: GastX (Gast)
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"aufpimpen wollen in Richtung Akademiker
(Akademie für Fachschule klingt doch recht "akademisch"). "
Also Akademie für Fachschule habe ich noch nie gelesen. Klingt auch 
nicht gut. Der Begriff Akademie wird für solche oder ähnliche 
Einrichtung aber schon länger verwendet und hat auch bisher noch zu 
keinen pimp up Versuchen geführt oder zur Täuschung anderer.

Autor: Willi Gast (Gast)
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Ich habe ja schon geschrieben dass es mir beruflich an nichts fehlt, nur 
die Anerkennung als Techniker ist nicht so toll, nicht dessen Leistung. 
Aus diesem Grund mache ich den Quetschlor im Fernstudium und muss dafür 
nicht meinen Arsch in der Schule platt sitzen. Die Jahre werden so oder 
so vergehen, und die Jahre mit mehr Bildung sind einfach besser. Ich 
kann es nicht bestätigen dass es viel schwieriger ist als Techniker: es 
ist einfach viel anders, viel mehr theorielastiger, aber auch 
detailierter was mir gefällt. Das alte Geraffel wurde aus dem Studium 
rausgeschmissen und überwiegend den neuen aktuellen Lehrstoff verwendet. 
Das war ein Grund mehr für mich Quetschlor zu machen.
Besser, schöner und toller werde ich mich bestimmt nach dem Studium 
nicht fühlen und den Technikern erklären dass sie ja so ungelernt sind.
Ich will nur diesen Wisch haben und basta.

Ach ja, mein Notendurschnitt ist bis jetzt 2,0.

Gruß.

Autor: Michael K. (kichi)
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@ Willi Gast (Gast)
Und wo machst du den Bachelor und wieviel Zeit investierst du pro Tag/ 
pro Woche?

Autor: Willi Gast (Gast)
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Hi.

Ich mache den Quetschlor auf Wilhelm Büchner Hochschule (jetzt bin ich 
gespannt auf Diskussionen ob das eine echte Hochschule sei)
Dauert nicht viel länger als Vollzeitstudium (3,5Jahre), das war für 
mich das Hauptargument, die kurze Dauer.
Ich investiere etwa 2 Stunden am Tag, wobei mit der dazugehöriger 
Disziplin daraus durchaus eine Stunde werden kann. Ich bin nicht sehr 
Disziplin-fähiger Mensch, aber dafür mit viel Ausdauer. Es kommt schon 
vor dass ich ne Woche lang gar nichts lerne und erst am Wochenende alles 
nachhole.

Grundsätzlich warne ich davor die Fernstudiumform anzugehen. So etwas 
ist nur für welche die sich für eine harte Nuß halten. Wer damit noch 
nie was zu tun hatte, wird scheitern. Diese Studiumform ist sehr 
belastend und alles andere als Vorlesungen. Vorlesungen brauchen 
Weicheier, lasst mich an dieser Stelle diese böse Bemerkund schreiben. 
Ich bin aber damit vertraut weil ich den Staatl. gepr. Techniker im 
Fernstudium gemacht habe und mich schon damals 4 Jahre lang durchbeissen 
musste.

Wie gesagt, ich wollte nicht 3 Jahre lang gammeln sondern gleichzeitig 
meinem Berufsleben nachgehen. Dabei habe ich noch Familie mit 
Kleinkindern. Einfach is es nicht, aber durchaus machbar.

Autor: Michael K. (Gast)
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@ Willi Gast (Gast)
> Grundsätzlich warne ich davor die Fernstudiumform anzugehen. So etwas
> ist nur für welche die sich für eine harte Nuß halten. Wer damit noch
> nie was zu tun hatte, wird scheitern. Diese Studiumform ist sehr
> belastend und alles andere als Vorlesungen. Vorlesungen brauchen
> Weicheier, lasst mich an dieser Stelle diese böse Bemerkund schreiben.
> Ich bin aber damit vertraut weil ich den Staatl. gepr. Techniker im
> Fernstudium gemacht habe und mich schon damals 4 Jahre lang durchbeissen
> musste.
Was hast du vor dem Techniker für ein Fernstudium gemacht? Irgendwann 
gab es wohl auch bei dir mal ein erstes Fernstudium.
Soll heißen: irgendwann gibt es bei jedem ein erstes Mal...

Autor: gast (Gast)
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@willi gast

knapp 13000,-- ist ne menge geld, meinst das du das wieder einspielst?
ok, ich weiß geld ist nicht alles

Autor: Willi Gast (Gast)
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@Michael K. Gast
>Was hast du vor dem Techniker für ein Fernstudium gemacht? Irgendwann
>gab es wohl auch bei dir mal ein erstes Fernstudium.
>Soll heißen: irgendwann gibt es bei jedem ein erstes Mal...
Lese richtig. Es heißt Techniker im Fernstudium gemacht.

@gast
>@willi gast
>knapp 13000,-- ist ne menge geld, meinst das du das wieder einspielst?
>ok, ich weiß geld ist nicht alles
Du bekommst ja jedes Jahr einiges zurück durch Steuerausgleich. So wird 
es erheblich weniger. Natürlich wirst du den Rest einspielen.

Gruß.

Autor: Michael K. (Gast)
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@ Willi Gast
>@Michael K. Gast
>>Was hast du vor dem Techniker für ein Fernstudium gemacht? Irgendwann
>>gab es wohl auch bei dir mal ein erstes Fernstudium.
>>Soll heißen: irgendwann gibt es bei jedem ein erstes Mal...
>Lese richtig. Es heißt Techniker im Fernstudium gemacht.

Das habe ich schon richtig gelesen und verstanden. Da du aber
>Ich kann es nicht bestätigen dass es viel schwieriger ist als Techniker
und
>Grundsätzlich warne ich davor die Fernstudiumform anzugehen. So etwas
>ist nur für welche die sich für eine harte Nuß halten. Wer damit noch
>nie was zu tun hatte, wird scheitern.
schreibst, stellt sich mir die Frage welches Fernstudium du vor dem 
Techniker gemacht hast. Anscheinend bist du ja auch nicht gescheitert, 
obwohl du vor dem Techniker (wahrscheinlich) noch keines gemacht hast...

@ gast
>@willi gast
>knapp 13000,-- ist ne menge geld, meinst das du das wieder einspielst?
>ok, ich weiß geld ist nicht alles
Du kannst es dir ja in etwa ausrechnen:
lt. Tarif verdient ein Dipl. Ing. (in Bayern) etwa 400 Euro brutto 
(mtl.) mehr als ein Techniker. Angenommen von diesen 400 Euro brutto 
bleiben 150 Euro netto, dann dauert es gute 7 Jahre bis die Kosten 
wieder "drinnen" sind.
Steuerausgleich und evtl. AFBG sind dabei noch nicht berücksichtigt. Und 
die beruflichen Chancen dürften auch etwas besser sein.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Das habe ich schon richtig gelesen und verstanden.
Das bezweifle ich. Wo habe ich was vom Fernstudium vor dem Techniker 
geschrieben?

>Steuerausgleich und evtl. AFBG sind dabei noch nicht berücksichtigt. Und
>die beruflichen Chancen dürften auch etwas besser sein.
Dann macht ja auch jeder Vergleich keinen Sinn, denn es sind nämlich 
ALLES Werbungskosten. Es dauert auf gar keinem Fall sieben Jahre.

Autor: GastX (Gast)
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Man darf aber auch nicht vergessen, dass man sich als Techniker im 
Normalfall auch weiterentwickelt.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Man darf aber auch nicht vergessen, dass man sich als Techniker im
>Normalfall auch weiterentwickelt.
Das vergisst ja auch keiner, doch versuche es einem Personaler-Idioten 
es klar zu machen der dein Gehalt drücken will. Es sind ja diese 
lächerlichen Persönlichkeiten die das Personal erst aussuchen und wenne 
es keinen Quetschlor-Wisch gibt, landen die Bewerbungsunterlagen oft im 
Papierkort. Desweiteren ist das noch die Sache der Anerkennung.

Gruß.

Autor: Bierbaron (Gast)
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Wie ich hier schon erwähnte: Wer die Möglichkeit hat, sollte weiter 
machen.

Hab am Wochenende mit einem Maschinenbautechniker geredet, der hat mir 
ganz lustige Sachen erzählt. Er war in Augsburg auf der Technikerschule, 
war besonders schlecht und hat trotzdem seinen Techniker gekriegt. Er 
meinte, auf dieser Technikerschule hat man eine fast 100%ige Garantie, 
den Abschluß zu schaffen. Der hat tatsächlich in drei Abschlußprüfungen 
ne fünf geschrieben, und ist dann durch die Güte der Prüfer jeweils noch 
auf ne vier gekommen. Insgesamt hat er jetzt nen Schnitt von 3,8. Als 
Technikerarbeit hat er angeblich was mit Excel für Warenbestellungen 
programmiert. Seltsam fand ich aber, er hat nie was von Visual Basic 
gehört.
Als ich das hörte und an diese Diskussion hier dachte, konnte ich mir 
ein Schmunzeln nicht verkneifen. Und da erzählen irgendwelche 
Technikerlehrer, dass der Techniker dem Bachelor entspricht.

Autor: Paul (Gast)
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>Er meinte, auf dieser Technikerschule hat man eine fast 100%ige Garantie,
>den Abschluß zu schaffen.

Alle Schulen, für die man was zahlen muß, haben so ein Geschmäckle. Ob 
es nun die Handelshochschule Leipzig ist, die Technikerschule oder sonst 
was.

"Wessen Brot ich eß', dessen Lied ich sing'" oder so ähnlich.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Als ich das hörte und an diese Diskussion hier dachte, konnte ich mir
>ein Schmunzeln nicht verkneifen. Und da erzählen irgendwelche
>Technikerlehrer, dass der Techniker dem Bachelor entspricht.

Das kann ich absolut nicht glauben: frage doch die die Techniker gemacht 
haben. Ich habe meinen Techniker bei DAA gemacht. Da gab es keine 
Garantien dass irgendjemand was schafft. Wir hatten 28 Schüler am Anfang 
und dann nur 8 vor der Staatlichen Prüfung. 2 sind noch durchgefallen, 6 
haben es geschafft, und es sind Leute die selbst zu Hause nur mit 
Eigeninitiative gelernt haben und keinen ollen Prof haben der ihnen 
alles erklärt.
Die Projektarbeit am Schluß war eine Maschinensteuerung mit 
LAN-Interface übers Netzwerk, geschrieben in C, SPS und Assembler. Zur 
einer Projektarbeit gehört vollständige Dokumentation und auch 
Präsentation vor einem Publikum. Außerdem lernt Techniker noch 
zusätzlich Fächer wie Mitarbieterführung und Arbeitspädagogik.

Das sind alles Mythen dass der Techniker viel leichter als Bachelor ist, 
das glaube ich nicht da ich grade Bachelor mache. Quetschlor ist einfach 
anders und viel Theorie-lastiger. Techniker lernt Theorie die er gleich 
am Arbeitsplatz anwendet und es geht zwar oberflächlich aber sehr 
turbulent nach oben.

Autor: Paul (Gast)
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Kann mal meine Erfahrung beim Tag der offenen Tür an der GBS Fachschule 
Leipzig (nennt sich jetzt GBS-Akademie) 2002 beisteuern.

Auf die Frage eines besorgten Vaters an den Dozenten: Mein Sohn hatte 
immer Schwierigkeiten in Mathe. Hat er da überhaupt eine Chance?" 
Antwort: "Bei uns schaffen das ca. 99%"

Weitere Frage des Vaters: "Bekommt er dann nach 3 Jahren Berufstätigkeit 
eine Nachdiplomierung zum Dipl.-Ing. (FH)? Habe ich damals auch 
bekommen." (Er war wohl Fachschuling.) Antwort: "Nein das war für uns 
eine einmalige Gelegenheit"

LOL

>Die Projektarbeit am Schluß war eine Maschinensteuerung mit
>LAN-Interface übers Netzwerk, geschrieben in C, SPS und Assembler."

Die Frage stellt sich: Wieviele Schüler haben an dieser Arbeit 
mitgewirkt, was wurde aus Modulen erstellt, was wirklich selber gemacht?

>Außerdem lernt Techniker noch zusätzlich Fächer wie Mitarbieterführung >und...

Davon habe ich bei den Technikern, die ich kennenlernen durfte, nicht 
viel gemerkt. Arroganz bis zum Umfallen, altklug. "Wir haben ja so viel 
Erfahrung gegenüber dem FH/Uni-Absolventen" Erfahrung? Als Facharbeiter 
ja, aber keine als Techniker. Also so wenig wie eine Ingenieurabsolvent 
für die Tätigkeit als Ing.

PS.: An der Fachschule gibt es Dozenten und keine Profs. An den 
Anmtstitel Professor sind nämlich Bedingungen geknüpft, die i. d. R. der 
Dozent dort nicht hat (Diss. A, teilw. B, fac. docenti).

Autor: Paul (Gast)
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Noch ein Nachtrag:

"Quetschlor" ist so eine Arroganz der Techniker. DIe wenigsten haben die 
FHR gemacht oder geschafft, aber den Bachelor nach unten treten. Wo ist 
da das Wissen aus "Mitarbeiterführung"?
Liebe Techniker ,v. a. in Sachsen: Wenn ihr nicht noch die Fächer und 
Prüfungen für die FHR hintendranhängt, dürft ihr nicht mal dort 
anfangen, wo man den "Quetschlor" macht.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Die Frage stellt sich: Wieviele Schüler haben an dieser Arbeit
>mitgewirkt, was wurde aus Modulen erstellt, was wirklich selber gemacht?
Weißt du was überhaupt was eine Projekt arbeit ist? Vermutlich nicht. Du 
fähngst nämlich beim Projektauftrag an, das ist alles was du hast. Alle 
Module, z.B. für Anzeite, Steuerung usw. musst du selbst schreben. Auch 
Zusammenarbeit muss funken, sonst gibt es am Ende miese Note. Selbst 
Methodenkompetenz wird bewertet in dem Dozenten den Leuten genau auf die 
Finger schauen wie sie vorgehen. Das war wirklich stressig und ging über 
mehrere Tage.
>Davon habe ich bei den Technikern, die ich kennenlernen durfte, nicht
>viel gemerkt. Arroganz bis zum Umfallen, altklug. "Wir haben ja so viel
>Erfahrung gegenüber dem FH/Uni-Absolventen" Erfahrung? Als Facharbeiter
>ja, aber keine als Techniker. Also so wenig wie eine Ingenieurabsolvent
>für die Tätigkeit als Ing.
Wenn du Arroganz der Ingenieure kennenlernen willst, lies dieses Forum. 
Mir ist noch kein Ingenieur wohlwollend begegnet, nur weil ich Techniker 
bin. Dann meint jeder Ingenieur er hat mit jemandem zu tun der nichts 
kann. Die Situation verschärft sich wenn Ingenieur dann erfährt dass es 
sogar weniger kann. Dann fängt dieses missgünstiges Gezicke was jeder 
Techniker so gut von Ingenieuren kann.

Selbst neben dem Studium ist eine Erfahrung als Facharbeiter von großer 
Bedeutung und wird nicht selten in Stellenanzeiten aufgeführt. Das ist 
auch klar dass jemand gesucht wird der nicht nur mit dem Taschenrechner 
umgehen kann. Diese lustigen Abschüsse-Vergleiche gleichen dem Vergleich 
der Schwanzlänge und sind genau so intelligent. Ich habe auch schon 
Ingenieure kennen gelernt die absolute pfeifen waren. Die saßen halt in 
der Hochschule und haben regelmäßig ihre Klausuren geschrieben, na und? 
Bringt das zwangsläufig Vorteile für späteren Arbeitsplatz? Eher kaum. 
Nur in der Grundlagenforschung vielleicht, aber selbst auch da muss 
Ingenieur seine Bücher auspacken da er kaum sein ganzes Studium im Kopf 
hat.

Um nun dem ganzen Sülze Wind aus den Segeln zu nehmen machen ich gerade 
den Quetschlor der sooooooo schwer sein soll und bin seit einem Jahr mit 
2.0 Durchschnitt dabei.

Gruß

Autor: GastX (Gast)
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"Liebe Techniker ,v. a. in Sachsen: Wenn ihr nicht noch die Fächer und
Prüfungen für die FHR hintendranhängt, dürft ihr nicht mal dort
anfangen, wo man den "Quetschlor" macht."

Kommt drauf an wo man anfängt.

"Als Facharbeiter
ja, aber keine als Techniker. Also so wenig wie eine Ingenieurabsolvent
für die Tätigkeit als Ing."
Das stimmt alledings. Wobei der praktische Hintergrund für die 
Herangehensweise in bestimmten Aufgaben von Vorteil sein kann.
Da haben sie dann nicht ganz unrecht.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>"Liebe Techniker ,v. a. in Sachsen: Wenn ihr nicht noch die Fächer und
>Prüfungen für die FHR hintendranhängt, dürft ihr nicht mal dort
>anfangen, wo man den "Quetschlor" macht."

Was redest du da für Unsinn? Früher war Fachabitur eine Vorraussetzung 
für Techniker, so dass  heute viele Techniker Fachabi haben. Heute hat 
man es zwar gelockert, aber in privaten Schulen ist es immer noch 
Voraussetzung.
Desweiteren habe ich den Quetschlor nicht nur "anfangen dürfen" sondern 
auch ein Semester gespart, was mir auf Anhieb gewährt wurde. Meinem 
Techniker-Kollegen, dessen Notendurchschnitt in der Staatlichen Prüfung 
1.2 war, haben sie 2 Semester gewährt.

Gruß.

Autor: Paul (Gast)
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>Was redest du da für Unsinn?

In Sachsen ist die Zugangsvoraussetzung zum SGT (Technikerschule):
Ein fachadäquater Facharbeiterabschluß und mindestens ein Jahr BE
oder ein fachfremder Facharbeiterabschluß und 5 Jahre BE

Fachabitur braucht man nicht für die Fachschule (SGT)!

>so dass  heute viele Techniker Fachabi haben.

Das ist Unsinn, in einigen Ländern erwirbt man erst mit Abschluß des SGT 
automatisch die FHR, in Sachsen nur wenn man noch Aufbaukurse in Mathe 
und Physik belegt und auch dort eine Prüfung schreibt.

> sondern auch ein Semester gespart,

War bestimmt das prakt. Studiensemester, das ist keine Kunst

>dessen Notendurchschnitt in der Staatlichen Prüfung 1.2 war, haben sie 2 
>Semester gewährt.

Welche Hochschule war das noch mal?

>Kommt drauf an wo man anfängt.

An einer FH oder gar Uni in Sachsen jedenfalls nicht. Dort braucht man 
ein Abi, Fachabi oder die FHR. Externenprüfung gibt's auch noch, aber 
das schaffen die Wenigsten.

Autor: Paul (Gast)
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>Früher war Fachabitur eine Vorraussetzung für Techniker,...

Wunschdenken.

Der SGT ist ein Abschluß des Sekundären Bildungslevels.
Das Fachabi ein Abschluß des sekundären Bildungslevels.

Die Hochschulen und Berufsakademien sind tertiärer Bildungslevel und 
benötigen demnach den Abschluß einer sekundären Bildungseinrichtung 
(Abi, Fachavi, FHR)

Nicht jedoch die Fachschulen (gleicher Bildungslevel wie Gym, BOS, FOS)!

Autor: Paul (Gast)
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>Weißt du was überhaupt was eine Projekt arbeit ist?

Für die Projektarbeit hat ein angehender SGT nur eine bestimmte Zeit. 
Ich als Entwicklungsingenieur mit 9,5 Jahren BE kann sicher sagen, daß 
ein einzelner Techniker in spe nie in dieser kurzen Zeit das oben 
beschriebene Projekt in der Kürze allumfassend mit 
Schaltungsentwicklung, Layout, Programmierung, Debuggen, Dokumentation 
und Vortrag schaffen kann. Meine Vermutung: Es ist eine Gruppenarbeit 
und es werden Module (Hardware, z. B. SPS-, LAN-Module ) verwendet. DIe 
Arbeit ersttreckt sich also auf Recherche, Software und Zusammenfrickeln 
der einzelnen Module. Jedenfalls würde kein ernstzunehmender Professor 
an einer Hochschule solch ein umfassendes Thema allein anbieten (Für die 
Diplomarbeit ist allerdings 1/4 bzw,. 1/2 Jahr vorgesehen). Als Vorgabe 
der Technikerschulen war ein Seitenumfang von ca. 30 angegeben, eine 
Diplomarbeit an einer Hochschule 100-150 Seiten.
Schon die korrekte Schaltungsentwicklung, Stackprogrammierung eines 
Ethernetservers wäre ein Diplomthema. Eine SPS hat Siemens bestimmt 
nicht als Projektarbeit mal nebenher entwickeln lassen. Da gibt es schon 
Diplomarbeiten in Bezug auf Siemens C167 für die SPS in 
Harsh-Umgebungen, die 100 Seiten füllen. Das sind reine 
EMV-Untersuchungen ohne daß auch nur eine SPS dabei rausgekommen ist.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Das ist Unsinn, in einigen Ländern erwirbt man erst mit Abschluß des SGT
>automatisch die FHR, in Sachsen nur wenn man noch Aufbaukurse in Mathe
>und Physik belegt und auch dort eine Prüfung schreibt.
Das ist kein Unsinn.
Zu der Zeit als ich noch Techniker gemacht habe war Fachabi eine 
voraussetzung für Staatliche Prüfung. Ob es nur bei DAA so war oder 
nicht ist mir wurscht.
Ich finde es amüsant dass jemand auf die Idee kommt Techniker-Prüfung zu 
beurteilen ohne sie jemals gemacht oder gar gesehen haben. Diese 
Projektarbeit ist Teamarbeit weil sie umfangreich ist. Alleine würde es 
niemand innerhalb weniger Tage schaffen. Auch eine Diplomarbeit kann man 
schneller schaffen in dem man Aufgaben verteilt und sie parallel 
ausführt. Was soll daran das Problem sein? Viel mehr wird hier 
Teamfähigkeit geprüft. Es gibt kein Verbinden einzelner Module, das ist 
völliger Blödsinn, für so etwas brauchst du mehrere Tage nicht. Alle 
Funktionen wie Anzeige mit Steuerung und andere müssen GESCHRIEBEN 
werden, auch wenn du es nicht glaubst. Niemand will es mit Diplomarbeit 
vergleichen für die du in der Regel viel mehr Zeit und richtige Betreuer 
hast (habe schon einige Diplomanten betreut da ich nur in der 
Entwicklung arbeite) Das Witzige daran ist für mich dass Ingenieure 
anscheinend nur deshalb schwer daran glauben weil sie sich für das Beste 
halten und Kreativität, Leistung und Erfolg sonst niemandem wünschen.
Ich muss sagen dass es wirklich arme und kleinliche Einstellung ist.

Autor: Willi Gast (Gast)
Datum:

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Zu den eingesparten Quetschlor-Semestern: ich hatte absolut keinen Bock 
auf Grundlagen wie duales Zahlensystem usw., schon der Techniker muss 
alle mathematische Operationen mit signierten binären Brüchen 
durchführen können, und von meinem theoretischen Wissenstand her war es 
wirklich doppelt gemoppelt, besonders am Anfang; ich könnte auch locker 
2 Semester einsparen. Alles in einem tut mal vieles mit Taschenrechner 
und z.B. Mathe oder Regelungstechnik hat es in sich. Aber vieles kenne 
ich schon aus dem Techniker-Studium, bloß hier lernt man mehr über den 
Hintergrund.

Gruß.

Autor: Paul (Gast)
Datum:

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>Zu der Zeit als ich noch Techniker gemacht habe war Fachabi eine
>voraussetzung für Staatliche Prüfung.

http://www.gbsfachschule.de/index.php?id=12

>Auch eine Diplomarbeit kann man
>schneller schaffen in dem man Aufgaben verteilt und sie parallel
>ausführt. Was soll daran das Problem sein?

Eine Diplomarbeit ist in aller Regel eine alleinige Arbeit. Man soll 
damit nachweisen, daß man in der Lage ist, ein Problem auf 
wissenschaftlicher Basis zu lösen.

>Ich finde es amüsant dass jemand auf die Idee kommt Techniker-Prüfung zu
>beurteilen ohne sie jemals gemacht oder gar gesehen haben.

Ich habe mehrere Techniker bei ihrer Abschlußarbeit betreut, weiß schon 
wovon ich rede, gesehen habe ich die auch (pT-Diagramm wurde aus dem 
Internet kopiert, da stimmte kein T mit der Schaltung überein - aber ist 
eine andere Sache)

>Es gibt kein Verbinden einzelner Module, das ist
>völliger Blödsinn, für so etwas brauchst du mehrere Tage nicht. Alle
>Funktionen wie Anzeige mit Steuerung und andere müssen GESCHRIEBEN
>werden, auch wenn du es nicht glaubst

Hallo, Paul an Erde: Ich rede von Hardwaremodulen! (SPS, LAN usw.) Daß 
eine Software geschrieben werden muß ist mir auch klar. Die Nutzung von 
Hardwaremodulen nimmt aber schon den größten Teil an Anspruch und Zeit 
aus der Arbeit.

Autor: Willi Gast (Gast)
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>Ich habe mehrere Techniker bei ihrer Abschlußarbeit betreut, weiß schon
>wovon ich rede, gesehen habe ich die auch (pT-Diagramm wurde aus dem
>Internet kopiert, da stimmte kein T mit der Schaltung überein - aber ist
>eine andere Sache)

Jetzt hör mal, ist dir eigentlich bewußt dass Techniker extern keine 
Abschlußarbeiten machen? Ich glaube so langsam wird es peinlich für 
dich. Du redest davon was du nicht weißt.

Autor: GastX (Gast)
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">dessen Notendurchschnitt in der Staatlichen Prüfung 1.2 war, haben sie 
2
>Semester gewährt.

Welche Hochschule war das noch mal?"

Hab ich aber auch gehört, dass es teilweise möglich ist.

Autor: Michael K. (Gast)
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> Jetzt hör mal, ist dir eigentlich bewußt dass Techniker extern keine
> Abschlußarbeiten machen?
Was meinst du mit extern? Ausserhalb der Schule?

Autor: Willi Gast (Gast)
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Jetzt bin ich gespannt auf die Ausrede. Wahrscheinlich wird es heissen: 
"Ah...ja...ich bin eigentlich der Dozent in einer niveaulosen 
Technikerschule"...das wird langsam wirklich lustig :)

Autor: Michael K. (Gast)
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@ Willi Gast
> Jetzt hör mal, ist dir eigentlich bewußt dass Techniker extern keine
> Abschlußarbeiten machen?
Was meinst du mit extern? Ausserhalb der Schule?

Autor: GastX (Gast)
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Autor: Willi Gast (Gast)
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Was ich wirklich peinlich finde, dass unser Ingenieur-Paul hier unter 
dem falschen Nicknamen postet. Peinlich, peinlich wenn man bei einer 
banalen Lüge (er hat Techniker bei Abschlußarbeiten betreut) so erwischt 
wird..
Tja, wer alles Ingenieur wird...LOL

Autor: Michael K. (kichi)
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Wie kommst du darauf, dass das eine Lüge ist? Vielleicht ist es ja so. 
Was spricht dagegen? Nicht nur Diplomanden wollen im Betrieb (bei der 
Diplomarbeit) betreut werden...

Autor: Michael K. (kichi)
Datum:

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Ich verstehe leider noch immer nicht was du mit
> Jetzt hör mal, ist dir eigentlich bewußt dass Techniker extern keine
> Abschlußarbeiten machen?
meintest... Aber vielleicht lässt du dich ja noch herab und erklärst es 
mir... Oder Paul hilft mir von der Leitung!?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Warnung an Willi: hör auf unter falschem Namen zu posten.

Autor: Michael K. (kichi)
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Ich bin nicht Paul und habe nie als Paul geschrieben. Aber egal.

> Jetzt hör mal, ist dir eigentlich bewußt dass Techniker extern keine
> Abschlußarbeiten machen?
Da du mir nicht erklären willst wie das gemeint war interpretiere ich 
das einfach mal:
Du willst damit sagen, dass ein Techniker seine Technikerarbeit nicht 
außerhalb der Schule durchführt, richtig?
Falls du das damit sagen wolltest muss ich dir widersprechen - das ist 
sehr wohl der Fall. Ich habe meine auch in einer Firma gemacht...

@ Andreas
Danke! Habe mich schon gewundert.

@ Willi Gast
> Tja, wer alles Ingenieur wird...LOL
Naja - noch bist du ja keiner... Wenn das mal kein Eigentor war...
LOOOL

Autor: Michael W. (mw31)
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@ Michael K.

Hallo,
mich würde es interessieren wo du deine Techniker-Abschlußarbeit gemacht 
hast und in welcher Form, denn ich habe auch eine Techniker-Ausbildung 
hinter mir und über so etwas habe ich noch nie gehört.

Das würde mich wirklich interessieren.

Autor: Michael K. (kichi)
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@ Andreas Vogt
Gerne doch. Ich habe den Techniker in Tettnang (am Bodensee, BaWü) 
gemacht. Dort ist es durchaus üblich, dass die Abschlussarbeit bei einer 
Firma durchgeführt wird. Man fragt einfach bei einer Firma an (oder auch 
bei mehreren und entscheidet sich dann) ob sie ein Thema/Problem haben 
welches eine Technikerarbeit hergibt...

Das hat für den angehenden Techniker u.a. den Vorteil, dass i.d.R. die 
Firmen die anfallenden Kosten übernehmen. Und man kann gleich Kontakte 
knüpfen...

Beispiele wie sowas dann aussehen kann finden sich hier
http://www.elektronikschule.de/fachschule/ta/
unter den Links oben (oder unten).

Autor: Michael W. (mw31)
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Interessant.
Der Techniker wird ja immer mehr zum Bachelor....he, he...

Autor: Michael W. (mw31)
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Also ich kann jedem empfehlen zu studieren.
Techniker im Fernstudiumform (selbständig zu Hause) zu machen war schon 
schwer genug, aber wenn ich gewußt hätte wie wenig Anerkennung man 
danach bekommt hätte ich es nie gemacht. Wenn man danach so wie so 
studieren will, dann ist Techniker reine Zeitverschwendung.
Bitte strengt euch an und versteht mich richtig: Techniker ist gut genug 
ausgebildet um seine Arbeiten auszuführen, bloß die Stelle als 
Entwickler zu kriegen wird es schwer, das weiß ich schon aus meiner 
eigenen Erfahrung. Und als Löter zu arbeiten, der Mitarbeiterführung, 
Microcomputertechnik und Regelungstechnik usw. gelernt hat, habe ich 
keinen Bock. Genau das ist mir auch schon passiert. Früher hat das 
Fernstudieren zwei mal länger gedauert als Vollzeit. Heute muß es nicht 
sein, es dauert praktisch genau so lange: das war für mich das 
Strtsignal zum Studium denn ich wollte auf gar keinen Fall 6 Jahre 
studieren. Ich mache jetzt Fernstudium zum Quetschlor und bin nach 
weniger als zwei Jahre fertig. Es ist zwar nicht billig, dafür geht es 
schnell und man bekommt den vorbereiteten den Stoff den man zu Hause 
selbst erlernen kann. Und außerdem bekommt man das Meiste eh durch die 
Steuer zurück.

Also, haut rein Leute.

Autor: Paul (Gast)
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Zu Frage 1: Was meinst Du mit falschem Nickname. Ich habe in diesem 
Forum schon immer unter Paul gepostet. Daß das nicht mein richtiger Name 
im RL ist, ist wohl klar - Sicherheit.

Zu Frage 2:
Technikerarbeiten außerhalb der Fachschule ist nicht ungewöhnlich. An 
der HTWK Leipzig (Hochschule) gab es z.B eine Auftragsthematik für die 
Konstruktion und Entwicklung eines universellen Datenloggers. Dafür war 
eine Diplomarbeit vorgesehen (Hardware und Software des Datenloggers)für 
Harsh-Umgebung und dazu ein USV-ähnliches geregeltes Netzteil, was an 
einen angehenden Techniker der GBS-Fachschule als Projektarbeit gegangen 
ist.

Dieser Techniker in spe hatte also mit der Auftragsfirma, der 
Fachschule, dem Diplomanden und seinem Professor zu tun.

Autor: Paul (Gast)
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Zu Deinem Link der KMK. Gut, wird also Technikerschule dem tertiären 
Bereich zugeteilt. Trotzdem fehlt immer noch der Beweis, daß für die 
Aufnahme einer Fachschulausbildung zum SGT ein Fachabi erfoderlich ist!

Was soll der Fachbiturient auch dort. Er kann zwar Berufsrelevantes 
lernen, aber der ganze Mathe-, Physik- usw. Spaß ist für einen 
Fachabiturienten abgespeckte Wiederholung. Dinge wie Trigonometrie, 
komplexe Zahlenebene, Integral-/Differentialrechnen, Verktorrechnung, 
Matrizen/Determinanten, Partialsummen und deren Beweis, Kombinatorik 
usw. ist alles Stoff, was jeder (Fach)Abiturient schon kann. Der würde 
sich in diesen Fächern an der Fachschule langweilen und zurecht fragen, 
warum er nicht gleich an eine FH oder Uni gegangen ist. Denn dort erst 
wird auf dem Wissen des (Fach)abiturienten aufgebaut. Da geht es eben im 
1. Semester mit R^N, Vektoranalysis und Feldtheorie, DGL (linear, 
partiell, FEM), Reihen (Laurent, Taylor, Fourier), Residuen (Laplace, 
Z-Trafo), DFT, FFT (Cooley/Tuckey), Wavelets usw. los, was das Wissen 
aus dem (Fach)Abi voraussetzt.

Autor: Dr. Techniker (Gast)
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Wer solche Gleichsetzung mit einem Technikr von vornerein vermeiden 
möchte, soll Chemie oder Bio studieren. Die meisten Chemiker oder 
Biologen haben einen Doktortitel und werden niemals mit einem Techniker 
oder Fachschüler gleichgesetzt, wenn es um berufliche Qualifikation 
geht.

Der Personaler macht keinen Unterschied zwischen einen Ingenieur und 
einen Techniker, aber sehr wohl einen Unterschied zwischen einen Dr. 
rer. nat und einen Techniker.

Autor: Paul (Gast)
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>Der Personaler macht keinen Unterschied zwischen einen Ingenieur und
>einen Techniker

LOL

Dann sind all die, die sich durch ein Hochschulstudium zum Ingenieur 
kämpfen, nur unaufgeklärt, denn der Fachschulabschluß als Techniker 
hätte auch gereicht? Sehr logisch.

Und auch bei den Chemikern und Biologen gibt es die Fachschulebene, der 
Assistenten und Laboranten.

Im Übrigen vergleichst Du akademische Grade mit Berufsbezeichnung (Äpfel 
mit Birnen). Richtig müßte es dann heißen;
"Der Personaler macht keinen Unterschied zwischen einen Diplom-Ingenieur 
(Uni oder FH) und einen Techniker, aber sehr wohl einen Unterschied 
zwischen einen Dr.rer. nat und einen Techniker."

Cave: Anwendung des Dativs!

Autor: GastX (Gast)
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Das man für die Fachschule das Fachabi braucht stimmt ja auch nicht, 
wollte ich damit auch nicht beweisen.
Wie sehr sich der Fachabiturient langweilt hängt ganz vom Typ ab. Den 
einen langweilt es, den anderen langweilt es nicht und er muss 
trotzdessen aufpassen und ist geforert.

Autor: Frank (Gast)
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Hallo zusammen,

nachdem ich Eure Diskussion zum Teil verfolgt habe, möchte ich dem 
Fragesteller (der sich Übrigends seit dem nicht mehr zu Wort gemeldet 
haben scheint) meine Erfahrungen mitteilen.

Ich habe nach meiner Berufsausbildung und ein paar Jahren BE zunächst 
meinen staatl. gepr. Techniker in Abendschule absolviert. Die Wahl fiel 
auf eine staatliche Schule, weil das nichts gekostet hat. (Abschluss als 
E-Techniker für Energie- und Automatisierungstechnik, Sachsen) schon 
damals gab es auch bei uns, die Diskusionen, das das ja quasi ein Ing. 
sei. Dazu vieleicht der O-Ton unseres Lehrers:"Schicken Sie's auf die 
Bahamas und Sie werden Doktor!"
Anschließend habe ich im Berufsleben allerdings keine Ziele mehr 
gesehen, weil der Techniker für Nichtabiturienten (In meiner T-Klasse 
ist leider kein Abi-Kurs zustande gekommen.) quasi das Ende der 
beruflichen Entwicklung darstellt.

Aus diesem Grund habe ich nochmals eine Aufnahmeprüfung an unserer FH in 
Zwickau gemacht und studierte anschließend Informationstechnik auf 
Dipl.-Ing.. Ich habe inzwischen alle Prüfungen bestanden und befinde 
mich nun in der Diplomphase.

Die Frage, ob sich ein Studium nochmal lohnt möchte ich deshalb so 
beantworten. Solltest Du vorhaben den gleichen Studiengang zu wählen, 
dann ist es meine Erfahrung, dass sich der Aufwand für den 
Wissensmehrgewinn nicht lohnt. Denn vor allen Dingen wirst Du im Studium 
die mathematisch, physikalischen und wissenschaftlichen Grundlagen zu 
den einzelnen Themengebieten erfahren, die Dir aber in der Praxis nicht 
so viel nutzen werden. Außer das natürlich sich Deine wissenschaftliche 
Vorgehensweise schärft und Du es noch besser lernst Dich schnell in 
Themengebiete einzuarbeiten.
Solltest Du Dich jedoch für einen anderen, artverwandten Studiengang 
entscheiden, dann wirst du feststellen, dass sich Dein Bildungsniveau 
nochmal um einen Quantensprung verbessern wird. Nach meiner Einschätzung 
entspricht der Techniker vom Niveau her ungefähr dem Vordiplom. (Kommt 
auch von der Zeit hin) Während der Bachelor nach Aussage meines Profs 
auf einen spezialisierten Dipl.-Ing. gezogen wird. (Damit spart man das 
eine Jahr ein).
Zum anderen hat ein Studium auch den Vorteil, dass Du jederzeit nochmal 
studieren kannst bzw. wenn Dir danach ist, Du sogar noch Deinen Dr. 
erreichen könntest.

Ich hoffe ich konnte Dir weiter helfen, mfG Frank.

Autor: Michael W. (mw31)
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@Frank (Gast)

Vielen Dank. Endlich eine sachliche und umfassende Antwort ohne 
Arroganz, dämlichen Sticheleien und Neid.

Hab eine schöne Woche.

Gruß.

Autor: Lothar (Gast)
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>das das ja quasi ein Ing. sei. Dazu vieleicht der O-Ton unseres 
>Lehrers:"Schicken Sie's auf die Bahamas und Sie werden Doktor!"

Bei so einer Aussage muß man vorsichtig sein. Gerade im Osten (Zwickau) 
sitzen als Lehrer an den Fachschulen oft die ehem. Fachschulings., die 
sich jetzt im Zuge der FH sonnen. Sie haben quasi an der Fachschule eine 
Ausbildung erhalten und wähnen sich als Dipl.-Ing. (FH), obwohl sie nie 
eine FH zu Gesicht bekommen haben. Ein Abi/FHR haben sie auch nie 
gemacht. Sie haben also einen Gewissenskonflikt.
Daß dann die Aussage kommt, eine Fachschulausbildung zum SGT sei schon 
ein Ing. ist somit gespalten zu sehen, weil diese Leute praktisch die FH 
beurteilen, die sie selber nie kennengelernt haben. Einen Prof. haben 
sie auch nie kennengelernt, der die Situation auch anders sehen würde. 
Andererseits ist die Aussage der SGT sei schon ein Ing. nicht falsch, 
wenn sie ihren Fachschuling.(Ing.) meinen, den sie gerne mit dem 
Dipl.-Ing. (FH) verwechseln. Der Ing. hatte damals verdammt viel 
Ähnlichkeit mit dem SGT (Zugangsvoraussetzungen, Niveau usw.)

Autor: Jens Plappert (Firma: FTSK) (gravewarrior)
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Hmm, viele reden auch eifnach nur aus der Sichtweise der Praxis heraus, 
ein techniker ist in der Regel die unterste Stufe um überhaupt in 
richtung Entwicklung zu kommen, daher "Ingenieurstätigkeiten". Denke, 
dass daher auch viele solcher Aussagen kommen.

Wa sman davon hat ist ne andere Frage.

Autor: bautechniker (Gast)
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Hallo Kollege,
schau dir mal den TÖVD an. Da sind die Entgeldgruppen für die Bezahlung 
im öffentlichen Dienst geregelt. Einstiegsgruppe Ingenieur E 10, 
Einstiegsgruppe Techniker E 6 und Endgruppe Techniker E 10. Soweit dazu, 
dass es keinen Unterschied gibt.
Viele Gruß

Autor: Terminator (Gast)
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"Aber selbst da greiffen Ingenieure zu den Formelsammlungen"

Oooooooooooooooooohhhhhhhhh, Skandal! Ingenieure verwenden 
Formelsammlungen? Die sollen sich was schämen!

SCNR!

Autor: Terminator (Gast)
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Sorry für die Antwort auf eine total toten Thread!

Autor: IGBT (Gast)
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Welch ein Dünkelkampf.

Ist es nicht mehr so das der Eine das kann und der Andere das und wir 
uns gegenseitig brauchen?

Ich kenne einen Technker der schon lange erfolgreich als Bauleiter 
arbeitet und dem solche Diskussionen sehr spitzfindig erscheinen - deine 
Firma eintscheidet, was aus dir wird - so ist das.

: Wiederhergestellt durch Moderator
Autor: Mike Hammer (-scotty-)
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Wenn man sich Hocharbeiten kann, dürfte der Bildungsgrad kaum noch
einen Rolle spielen weil die Leistungsnachweise niemand mehr einsieht
wenn man lange im Betrieb ist. Einzig zur Einstellung sind solche
Unterlagen interessant um die Jobvergabe gewissenhaft vornehmen
zu können.

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