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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Aus 12 V +6V -6V erzeugen!


Autor: Joe (Gast)
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Benötige aus 12 V    +6V  und  -6V
Hab mir dass mit einem Op überlegt damit kein Leistungsabfall entsteht!

Funktioniert dies so?
Weshalb habe ich an U-out keine 6 V! Hätte 6V erwartet

Autor: 5volt (Gast)
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Du hast in deinem Schaltplan die Betriebsspannungsanschlüsse des OpAmps 
vertauscht: Pin 4 ist eigentlich + und Pin 11 Masse. Wenn du das in 
deinem Aufbau auch grmacht hast ist der Opamp vermutlich hinüber.

Autor: holger (Gast)
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Weil du V+ an GND und V- an 12V angeschlossen hast ;)

Autor: Dennis (Gast)
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Könnte damit zusammenhängen dass du die Versorgungsspannung am OpAmp 
verpolt angeschlossen hast.

Autor: was-willst-du (Gast)
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Was heißt kein Leistungsabfall?


Wieso nimmst Du Widerstämde zu 100 Ohm, Du verbrätst 60 mA, ca. 0,36 
Watt je Widerstand, ist das im Sinne des Erfinders?


Eine virtuelle Masse über den OP ist nicht so der Hit. Der ganze 
Laststrom läuft über den OP. Dessen Ausgangstransistoren haben auch 
einen Spannungsabfall, den Du wohl vermeiden wolltst.

Autor: Joe (Gast)
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Nun bekomme ich 6 Volt (siehe Anhang)
Ich wollte die Verlustleistung möglichst gering halten! Das erreich ich 
doch dadurch dass der Strom den ich ziehe ja nicht durch den 
Spannungsteiler fließt!
Sehe ich das falsch?
Wie sollte ich die Widerstände wählen  10 Ohm?

Autor: Joesef (Gast)
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Ist ein normaler Spannungsteiler sinnvoller?

Autor: Andi ... (xaos)
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was macht ein op wohl....
das ist alles andere als effizient, nimm nen dcdc wandler und gut...

Autor: was-willst-du (Gast)
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Wo wird welcher Strom gezogen? Belastest Du die beiden 
Ausgangsspannungen immer gleich, so hat der OP nichts zu tun, wäre sogar 
entbehrlich.

I = U/R   10 Ohm ist irgendwie ungünstiger.


Erklär doch mal die Aufgabenstellung nach der Erzeugung von +/- 6 Volt. 
Im Augenblick läßt sich nix über die Sinnhaftigkeit dieser Schaltung 
aussagen.

Ein Spannungsteiler mit 2 Widerständen (wie bei Dir am Eingang des OP) 
erzeugt auch +/- 6 Volt, wenn Du den Abgriff in der Mitte als Bezug 
definierst.

Autor: Joe (Gast)
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>> nimm nen dcdc wandler und gut...

Wie habe ich dann +6V und  - 6V

Autor: Teplotaxl X. (t3plot4x1)
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Inverting Converter kann helfen

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Joe,

wenn Du nur 20 - 30mA für die angeschlossene Schaltung brauchst, ist
die virtuelle Masse durchaus brauchbar.

>I = U/R   10 Ohm ist irgendwie ungünstiger.

Sogar ziemlicher Quatsch.
Nimm zwei 10k-Widerstände und häng an den Mittelpunkt 100nF gegen GND.

Autor: Joe (Gast)
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Hallo Joe,

>>wenn Du nur 20 - 30mA für die angeschlossene Schaltung brauchst, ist
>>die virtuelle Masse durchaus brauchbar.


Worin besteht der Vorteil zu einem normalen Spannungsteiler?

Autor: Werner (Gast)
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>Worin besteht der Vorteil zu einem normalen Spannungsteiler?

Na Du bist gut ;-)

Der Spannungsteiler regelt ja nichts, je nachdem wieviel Strom nach +
oder - fließt, geht der Mittelpunkt des Spannungsteilers lustig
rauf und runter, Du hast also keine stabile Masse.

Damit der Sp.T. überhaupt einigermaßen funktioniert, müßte der
Strom durch den Sp.T. 10x so hoch sein wie der Strom der entnommen wird.

Autor: Werner (Gast)
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>je nachdem wieviel Strom nach + oder- fließt

je nachdem wieviel Strom im + oder - Zweig fließt.

Autor: Joe (Gast)
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Ok klar!
so hatte ich mir das auch gedacht!



Folgender Kommentar hatte mich gerade iritiert:
>>Ein Spannungsteiler mit 2 Widerständen (wie bei Dir am Eingang des OP)
>>erzeugt auch +/- 6 Volt, wenn Du den Abgriff in der Mitte als Bezug
>>definierst.


Diease Ausage war FALSCH bzw trifft nur zu wenn ich beide Anschlüsse 
gleich belaste!
Stimmts?

Autor: Herr_Mann (Gast)
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hallo,
hier noch mein Senf:
ich empfehle einen kapazitiven Spannungsteiler, z.B. zwei 1000uF-Cs in 
Reihe von plus nach minus. Parallel dazu unbedingt zwei Widerstände 
schalten (ca. 1k-10k wg. Leckströmen der Elkos). Auf Polarität und 
Spannungsfestigkeit achten!
u.U. noch zwei MKTs oder andere Cs parallelschalten, Elkos sind mitunter 
ein bisschen lahm.
Bei kleinen Stömen reichen übrigens schon elkos von 10uF aus

Mit sowas hab ich früher Endverstärkern bis ein paar Watt eine virtuelle 
Masse verpasst.

Autor: Route_66 (Gast)
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@Herr Mann das war hier nicht die Frage! Zur Erzeugung einer künstlichen 
Mitte für Stromversorgungszwecke ist Deine Lösung nicht mal Senf sondern 
Murks.
Die OPV-Idee ist schon nicht schlecht und wird in der Praxis häufig 
verwendet. Es gibt viele Audio- oder Kleinsignalschaltungen wo bei 
Mehrfach-OPV freie Verstärker dazu verwendet werden: drei als 
Impedanzwandler + Filter + Verstärker und der vierte macht den 
künstlichen Nullpunkt.
Wenn mehr Strom gebraucht wird, kann man Deinem OPV auch noch eine 
externe Leistungsstufe mit komp. Transistoren nachschalten. Oder Du 
verwendest gleich einen Leistungs-OPV. Billigvariante wären integrierte 
NF-Endstufen wie TDA... oder LM... Die haben oft Schutzbeschaltungen 
gegen Überstrom, Überhitzung usw. drin.
Wichtig: Dein Spannungsteiler mit 100 oder 10 Ohm ist Quatsch (zu 
niederohmig->sinnlose Leistungsverluste). Außerdem muss man noch ganz 
par Kondensatoren vorsehen, gegen Brummen, Schwingen, Einkopplungen...

Autor: Herr_Mann (Gast)
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Der kapazitive Spannungsteiler funktioniert logischerweise nur für 
Wechselstrom!
Kann man super für OpAmp-Schaltungen wie Filter und Vorverstärker 
verwenden und wie gesagt auch für Endstufen, wenn die Cs gross genug 
dimensioniert sind.


Ansonsten würde ich für künstliche Masse bei grösserer Leistung den 
TDA2030 verwenden, wenn rein ohmsche Lasten getrieben werden sollen.
Billig und hält was aus!

Autor: joe (Gast)
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Hab das ganze mal Simuliert!
Wie kann ich jedoch den max.Strom den ich ziehen kann berechnen?
In den Folgenden 2 Threads
die Schaltung, Simulation der Spannung an R2 und den Strom durch R2

Autor: joe (Gast)
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Spannungsverlauf

Autor: joe (Gast)
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Stromverlauf

Autor: Werner (Gast)
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>Hab das ganze mal Simuliert!
>Wie kann ich jedoch den max.Strom den ich ziehen kann berechnen?

Berechnen kannst Du den nicht. Imax hängt vom OPV ab, der muß ja den
Strom liefern bzw. aufnehmen.
Schau mal ins DB des LM324.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Ein LM324 kann nur ca. 20mA liefern und 8mA aufnehmen (Strom, der in den 
Ausgang hinein fließt, wenn ein Verbraucher vom Ausgang nach Plus 
liegt).
Das ist nicht besonders viel. Ich kenne leider keinen Opamp für mittlere 
Leistungen (einige 100mA). Es gäbe sonst noch den L165, der liefert max. 
3A. Kostet bei Reichelt 1,95€. Dieser Opamp hat aber den Nachteil, dass 
er einige 10mA Ruhestrom braucht.
Bedenke aber auch, dass die komplette Spannungsdifferenz am Opamp 
verheizt wird. Da entstehen schnell beträchtliche Verlustleistungen (bei 
200mA Strom schon 1,2W). Dann wäre ein Schaltregler sinnvoller.

Autor: Joe (Gast)
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>>Ein LM324 kann nur ca. 20mA liefern und 8mA aufnehmen

Wieso zeigt mir meine Stromkenlinie ca 40mA?

http://www.mikrocontroller.net/attachment/47332/St...

Ist das ein Fehler bzw ungenauigkeit in der Simulationsberechnung.
Oder habe ich dan Stromverlauf falsch abgelesen bzw falsch verstanden?


Könnte ich den Ausgangsstrom nicht erhöhen durch einen Transistor am 
OP-Ausgang (innerhalb der Gegenkopplungsschleife).

Gruß Joe

Autor: Werner (Gast)
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>>Ein LM324 kann nur ca. 20mA liefern und 8mA aufnehmen

>Wieso zeigt mir meine Stromkenlinie ca 40mA?

Die Angabe von Markus ist falsch: Der LM324 kann 40mA liefern und 20mA
aufnehmen.

>Könnte ich den Ausgangsstrom nicht erhöhen durch einen Transistor am
>OP-Ausgang (innerhalb der Gegenkopplungsschleife).

Nur durch eine Gegentaktendstufe am Ausgang (genau so wie
in der Ausgangsstufe des OPV).

Dann wird allerdings der Aufwand höher, als gleich eine symmetrische
Spannungsversorgung zu nehmen.

Autor: Markus F. (5volt) Benutzerseite
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Oh ja, sorry. Die 20mA sind als Mindestwert im Datenblatt angegeben. 
Typisch sollen die erwähnten 40mA sein. Ich hatte das nur falsch in 
Erinnerung.

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