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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Projektvorschlag: Bordcomputer / Kfz


Autor: Werner (Gast)
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Hallo,

nachdem sich in mehreren Beiträgen der letzten Zeit ein starkes
Interesse an einem solchen Projekt herauslesen ließ, lasst uns doch
spaßeshalber dem mal einen eigenen Thread widmen.

Ich lege mal vor, was mir hierzu an Rahmenbedingungen einfällt:

1. Grundsätzliche Anforderungen

Es soll eine universelle, unabhängig von einem speziellen Kfz-Typ
einsetzbare Einheit werden. Um die unterschiedlichen Parameter des
jeweiligen Kfz-Herstellers und Typs wie Tachoimpulse, Drehzahlimpulse
so wie z.B. Tankinhalt und Kraftstoffverbrauch anzupassen bieten sich
zwei Möglichkeiten: Entweder muss jeweils die Software in einer IDE
angepasst werden, oder man fragt in einem Setup-Mode die entsprechenden
Variablen ab und speichert diese z.B. in einem EEPROM.

Ich persönlich halte die "Setup-Variante" für Userfreundlicher.

Der Controller sollte so mit möglichst einfacher ISP Funktionalität
ausgestattet sein, um auch unbedarften Nachbauern ein gelegentliches
"Firmware Update" zu ermöglichen. Controller welche spezielle
Programmiergeräte benötigen, scheiden somit aus.

Die Softwareentwicklung sollte auf einer möglichst verbreiteten, nach
Möglichkeit sogar kostenlos erhältlichen (z.B. AVR-gcc oder ein freier
Assembler..) stattfinden.


2. Was der Controller und die Software leisten sollte

- Ausgabe auf einem Grafikdisplay, das Display sollte wegen der
flexibleren Einbaumöglichkeiten von der Basisschaltung getrennt
montiert werden können. Idealerweise (um das Verbindungskabel dünn zu
halten) über I2C.

- Bedienung über Drehimpulsgeber ("Menü blättern" und "Enter") so
wie maximal zwei weiterer Taster ("Setup" und "ESC" o.ä.).

3. Funktionen

- Momentane Geschwindigkeit

- Durchschnittsgeschwindigkeit

- Drehzahl

- Momentanverbrauch, Durchschnittsverbrauch und Reichweite
(Anmerkung: Bei den meisten KFZ mit "Bosch" Einspritzanlage wird eine
dem Verbrauch proportionale Frequenz vom Steuergerät ausgegeben. Man
könnte auch, da die Einspritzmenge proportional zum Impuls der
Einspritzdüse ist, diesen auswerten. Beispiel: Einspritzmenge 0,01 l /
Impuls  4 Einspritzdüsen  Zeiteinheit / Wegstrecke = Verbrauch.
Variante 1 wäre hier also einfacher, da hier das Steuergerät die
Berechnungen ausführt)

Für die Reichweitenberechnung muss der Tankinhalt in die Rechnung mit
einbezogen werden, hierfür ist also mindestens 1 A/D Wandler von
Nöten.

- Klartextanzeige der Check-Control wie Licht, Wischwasser, Ölstand
etc. pp.
(Die werksmäßigen Sensoren sollten sich problemlos auswerten lassen,
zumeist simple Schalter gegen Masse..)

Nun lasst mal eure Meinungen los.. :-)

Welchen Controller würdet ihr favorisieren (ATMega?) ?
Welches Display?
Welche IDE?
Eigene Ideen?
.
.
.


Gruß,
Werner

Autor: focus (Gast)
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eigentlich ein recht interessantes thema.
was ich irgenwie nicht ganz verstehen ist:
willst du die aktualparameter aus der boardelektronik pollen oder
selbst sensoren anbringen und messen?
beim pollen sehe ich das problem, dass man extrem viel verstellen kann,
wie z.b. airbag auslösung usw kenne mich zwar in dem thema nicht so aus
aber ich denke das der tüv sowas nicht abnehmen wird oder liege ich da
falsch?

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

zunächst möchte ich natürlich aus der Bordelektronik alle "nicht
sicherheitsrelevanten" Signale verwenden, die durch diese
bereitgestellt werden. So steht z.B. in den meisten neueren Fahrzeugen
ein Geschwindigkeitssignal für die Autoradio-Lautstärkeregelung zur
Verfügung, auch werksmäßige Sensoren für eine Checkcontrol (Licht,
Wischwasserstand etc.) sind entweder bereits vorhanden oder lassen sich
aus einem gleichen Fahrzeugtyp mit höherer Ausstattungsvariante leicht
transplantieren ("Schrottplatz"..).

Dass sicherheitsrelevante Stromkreise "tabu" sind, versteht sich von
selbst. Übrigens zählen hierzu auch Bus-Systeme wie der D2B-Bus oder
CAN, da einige Hersteller hierüber auch Gurtstraffer und Airbag
steuern.

Wenn man sich an diese Regeln hält, gibts auch keinen Ärger beim Tüv.
Es darf halt nur keine Beeinträchtigung werksseitiger Ausrüstung wie
insbesondere Tacho, Beleuchtung etc. entstehen.

(Ansonsten wäre ja bereits jedes nachgerüstete Außenthermometer oder
jedes moderne Autoradio "eintragungspflichtig"..)

Um möglichst effektiven Schutz der restlichen Bordelektronik
(insbesondere des Steuergerätes der Einspritzanlage) zu gewährleisten
wäre es eh' angebracht sämtliche Eingänge mittels Optokoppler zu
isolieren.

Gruß,
Werner

Autor: focus (Gast)
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und dann zur visualisierung einen 17" tft mit aufgeklebter touch-folie,
dann könnte man sich die verschleiss und extrateile noch sparen, zudem
wäre die bedienung einfacher, gerade wenn man das ganze zur
visualisierung wärend der fahrt benötigt..
was hattest du dir denn als steuereinheit vorgestellt?
richtigen "rechner"? und unten drunter ein controller zur
verarbeitung der messwerte?
brächte den vorteil mit sich, dass man auch programme wie autoroute
gleich drauf laufen lassen könnte..
das ganze wäre beliebig erweiterbar..kühlen dann passiv oder mit einer
kleinen anzapfung der board belüftung, die man dann auf kühlrippen
blasen lässt
zudem wäre die visualisierung recht gut per hochsprache realisierbar.
kommunikation via rs232

wobei ich das anzapfen des can auch recht witzig fände ;P

gruss
michael

Autor: Werner (Gast)
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Hi focus,

problem ist nur: Wo willst du im Auto einen 17" TFT unterbringen? Aber
über einen 5,6" hab' ich auch bereits nachgedacht. Einen x86 Rechner
hatte ich ebenfalls bereits mal in meinen gedanklichen Szenarien mit
eingeplant. Ich habe noch sowohl ein Aaeon 4894 embedded board mit
586/133Mhz so wie ein PC-104 Modul mit 386'er Prozessor. Vorteil wäre
hier in der Tat eine leichte Implementierung sowohl MP-3 als auch von
(zumindest rudimentären..) Navigationsfunktionen.

Auch die I/O's lassen sich bei einem x86 System leicht mittels 8255
Chips am ISA leicht erweitern. Nachteil ist hierbei schlicht der Preis
für taugliche x86 Syteme.

Deshalb würde ich, um wirklich einen allgemeinen Nachbau zu
ermöglichen, lieber z.B. einen ATMega 128 favorisieren. Der ist zwar
auf den ersten Blick ziemlich überdimensioniert, bietet aber stets
ressourcen für Erweiterungen.

Als Display wäre z.B. eines aus der "Handy-Ersatzteil-Abteilung"
interessant, allerdings habe ich hierzu noch keine Erfahrungen was die
Ablesbarkeit unter Kfz-Bedingungen angeht. Vorteilhaft wäre allerdings
die geringe Dicke, so dass man damit sowohl Auf- als auch
Einbauvarianten realisieren könnte (nicht jeder zersägt ja gerne seine
Mittelkonsole oder den Instrumententräger..).

Gruß,
Werner

Autor: focus (Gast)
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wie wäre es mit einer projektion auf die scheibe?...nur so eine
spinnerei.. :)

kennst du zufällig ressourcen im netz die sich mit kfz-sensorik und
deren schnittstellen befassen? würde mir da ganz gerne mal einen
überblick über die protokolle usw verschaffen..

ein display aus dem handy denke ich ist zu klein, da die minimale
entfernung vom nutzer zum display locker 1m betragen kann, da kann die
lesbarkeit schon erhebliche probleme bereiten, von navigation ganz
abgesehen..
ich denke ein 6100 wie es in diverrsen threads bereits angesprochen
wurde und für das anscheinend seit neustem auch eine lib zur verfügung
steht fällt damit aus dem rennen, trotz guter ansteuerung usw...

von der grösse her müsste es dann wohl eher ein 15" oder ähnliches
sein...

denkst du bei der visualisierung eigentlich an grafik oder an rein
textbasierende ausgabe? als befestigung des displays kann man evtl auf
bestehende autoroute-visualisierungs-befestigungen zurückgreifen..

gruss
michael

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

im Web findet man hierzu relativ wenig. Insbesondere zum D2B Bus
(Mercedes) findet man eigentlich gar nichts brauchbares. Zum CAN findet
man zwar einiges, aber auch nur zum grundsätzlichen Protokoll und
nichts fahrzeugspezifisches (scheint ein sehr gut gehütetes Geheimnis
der Fahrzeughersteller zu sein..).

Auch bei den Daten zur Motorsteuerung sieht's relativ finster aus,
aber da lässt sich einiges selbst herausfinden (insbesondere wenn für
den jeweiligen Fahrzeugtyp ein werksmäßiger BC vorgesehen war, z.B.
alle Opel, alle Audi und alle Mercedes ab etwa Bj. '86).

Die anderen Signale sind ziemlich unproblematisch, Drehzahl und
Geschwindigkeitssignal sind Frequenzen mit min. 5V und max. 12V Pegel.
Einziges analoges Signal wäre Tankgeber (0-200 Ohm), Öl- und
Wassertemperatur (1; 2 oder 10K). Für Checkcontrol werden werksseitig
zumeist Schalter gegen Masse eingesetzt.
(Alle Daten allgemein, in diesem Rahmen bewegen sich so ziemlich alle
Hersteller)

Das ideale Display bereitet mir in der Tat noch einiges
"Kopfzerbrechen", allerdings würde ich hier schon ein grafisches
favorisieren, da hiermit auch Warnsymbole (Übertemperatur,
Tankinhalt/Reserve etc.) dargestellt werden können. Jene mit
t6963c-Controller sind ja hier meistverbreitet und in so fern sind auch
Routinen zu Ansteuerung für so ziemlich jede IDE (BASCOM, FASTAVR,
gcc..) leicht zu finden.

Gruß,
Werner

Autor: focus (Gast)
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also sind solche sensoren nicht miteinander vernetzt oder wie meinst du
das? ich dachte bisher die sind in busse eingebunden. wie willst du
eigentlich die passenden kabel zu den verschiedenen sensoren
finden/abgreifen? oder gibt es im auto eine master unit,die man dach
solchen daten "fragen" kann?

bin gerade mal am googeln nach in car computing

Autor: focus (Gast)
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einen kleinen einstieg habe ich hier gerade gefunden :)

http://mitglied.lycos.de/Autoelektrik/Elb.htm

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

Standardsensoren sind für sich allein nicht vernetzt. Dies würde ja
bedeuten dass an jedem Sensor wie z.B. bei der Kühlwassertemperatur am
analogen Sensor ("PTC") auch gleich eine Wandlerschaltung für den
jeweiligen Bus vorhanden sein müsste. Da sind die Hersteller zu geizig
zu.. .
Alle ("analogen") Signale laufen zunächst konventionell zu einer
zentralen Einheit, welche die Informationen dann auf dem Bus zur
Verfügung stellt. Die weitere Auswertung erfolgt dann periphär, d.h.
durch Geräte/Anzeigeeinheiten welche an den Bus angeschlossen werden
können.

Die Sensoren "an sich" sind also stets konventionell (Hallgeber, PTC,
Schalter etc.)

Aufschluss gibt fahrzeugspezifisch jeweils der dazugehörige
Stromlaufplan.

Gruß,
Werner

Autor: focus (Gast)
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darf man fragen wie du an die spezifikationen der
busse und pegel usw rankommen willst?

Autor: Dominik (Gast)
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Ich hätte als vorschlag noch n Temperaturabhängigen Roten
Drehzahlbereich. Solte auch recht einfach zu realisieren sein. Ich bin
grade beschäftigt mit nem selbstgebauten Digitalen Tacho und
Drehzalmesser. Hab aber im moment kaum zeit dafür. Wie ist das mit dem
Geschwindigkeitssignal? Was heist "Frequenzen mit min. 5V und max. 12V
Pegel" ist das wieder Fahrzeugspeziefisch was für Pegel die haben?
Kann ja eigentlich nicht sein weil das signal ja auch an universelle
Autoradios angeklemmt wird. Ich hab leider Kein Scope um das
nachzumessen. Und in welchem bereich liegen dann die Frequenzen?

MFG
Dominik

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

die Frequenzen für die geschwindigkeitsabhängige Lautstärkeregelung
schwanken in der Tat herstellerabhängig sehr stark. Bei Opel zwischen
6-9 Imp. pro Umdrehung (hier: Des Impulsgebers am Getriebe, wo
normalerweise auch die Tachowelle angeschlossen wird) und z.B. bei
Mercedes mit bis zu 200 Imp. pro Umdrehung.

Die meisten Radios von Fremdherstellern werten daher nicht die absolute
Frequenz aus, sondern deren relativen Anstieg (weshalb bei manchen auch
noch ein manueller Abgleich notwendig ist). Anders bei Werksradios wie
Becker-OEM's ("Audio 10 bis 30") bei Mercedes und die Philips bzw.
Delco ("CAR"-Reihe) bei Opel. Diese sind bereits fest (relativ, da
Philips bzw. Delco über einen "Setup-Modus" verfügen und die Mercedes
Radios über D2B und/oder CAN justiert werden können) abgeglichen.

Die fahrzeuginternen Bussysteme wie CAN oder B2B möchte ich nicht
abgreifen (auch aus Gründen der Sicherheit), sondern jene der
Standardsensoren ("Hallgeber" beim Tachosignal, analoge Geber bei
Wassertemperatur, Öldruck, Tankinhalt so wie einfache 0/1 Pegel bei der
Checkcontrol, so wie das Drehzahlsignal).

Erfahrungsgemäß (habe meine erste Ausbildung im Kfz-Bereich gemacht),
sind die Signale der Geber recht einfach "gestrickt". Die Hallgeber
für die Tachos liefern in der Regel Rechtecksignale mit 5V, bei
integrierter Treiberstufe (zu störsicherer Übertragung) auch schon mal
12V. Ebenso das Drehzahlsignal bei neueren Fahrzeugen (bei älteren
durch den Unterbrecherkontakt Massegepulst, bei neueren mittels
Hallgeber an Zahnscheibe/Kurbelwelle abgenommen).

Wenn man also Optokoppler mit breitem Spannungsbereich vorsieht, ist
man auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

Auch sind für jedes Fahrzeug Stromlaufpläne problemlos erhältlich (in
der örtlichen Leihbücherei, die haben oft auch Fotokopierer..), aus
denen sich die jeweilige Klemmenbezeichnung, die Kabelfarbe und auch
der zu erwartende Signalpegel entnehmen lässt.

Ich gehe die Signale noch mal mit den jeweiligen Pegeln/Werten noch mal
durch:

- Wischwasserstand / Checkcontrol   =  Schwimmschalter gegen Masse
- Ölstand                           =  "                         "
- Bremsverschleißanzeige            =  Schleifkontakte gegen Masse
- Glühlampenkontrolle               =  +12V bei Ausfall
- Wassertemperatur                  =  1;5 oder 10K PTC gegen Masse
- Öltemperatur                      =  "                          "
- Drehzahlsignal                    =  +5 oder +12V je nach Ausf.
- Tachosignal                       =  5 oder 12V,Freq. nach Herst.
- Tankinhalt                        =  Widerstand zw. 10 u. 170 Ohm
- Verbrauchssignal/Steuergerät      =  Proportionale Frequenz m. 5V

Diese Werte sind in etwa herstellerübergreifend zu erwarten.
Schlimmstenfalls sind einige Signale der Checkcontrol zu invertieren
(manche Hersteller legen z.B. zur Glühlampenkontrolle bei defekter
"Birne" ein Signal an, manche bei intakter, manche Pegelschalter sind
"Öffner", andere "Schließer"..).
Das kann man aber leicht mittels weniger externer Bauteile korrigieren,
einfachstenfalls mittels eines simplen Relais.

Gruß,
Werner

Autor: müller (Gast)
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na das ist doch bestens werner! du scheinst doch ahnung davon zu haben,
dann setzt dich einfach hin, entwickelst alles und stellst es hier zum
kostenlosen nachbauen bereit....

oder erwartest du etwa, daß andere sich den kopf zerbrechen und sowas
entwickeln, um es dann zu verschenken und zwielichtigen gestalten bei
ebay eine neue form des geldverdienens zu geben?

kann ich kaum glauben wenn ich das hier lese, aber das breite intresse
(immerhin hat sich ja zumindest EINER gefunden, der mit dir spricht)
spricht ja für sich....

schönen abend noch

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

das werde ich ohnehin tun. Allerdings hat nicht jeder nur den eigenen
Profit im Kopf. Wenn jeder nur seine eigenen Ideen zu Geld wollte wäre
nicht nur dieses Forum ziemlich leer, es gäbe noch nicht einmal Linux..
.

Der Gedanke dass dennoch hin und wieder mal eine Produktion stattfindet
die sich NICHT lohnt, d.h. keinen Profit abwirft, scheint dir offenbar
ziemlich absurd.

In so fern handelt es sich meiner Auffassung nach eher bei jenen um
"zwielichtige Gestalten" die jedem Ideen- und Gedankenaustausch
gleich kommerzielle Interessen unterstellen. Selbst Universitäten
stellen ihre Ergebnisse und Befunde der Allgemeinheit kostenlos zur
Verfügung, es ist im Web (immer noch) jede Menge Freeware verfügbar die
sich bei einer der deinigen konformen Auffassung der Autoren sehr wohl
hätte "zu Geld" machen lassen.. .

ABER:

Es gibt (zum Glück) immer noch weltfremde Idealisten welche bereit sind
ihre Erfahrung und ihr Wissen mit anderen zu teilen AUCH wenn es sich
finanziell !nicht! lohnt.

Dir auch einen schönen Tag noch
Werner

Autor: müller (Gast)
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[ ] Du hast schon was sinnvolles entwickelt und kostenlos verbreitet
[X] Du lebst auf einer rosa wolke fern der realität
[ ] Du hast dich schon mit Ebay-Geiern rumschlagen müssen
[X] Du glaubst es gibt noch mehr Traumtänzer wie dich
[X] Du bist fest davon überzeugt, daß trotz fast 400 views und NULL
hilfreichender Beiträge es dennoch jemanden gibt, der dir hilft
[X] Du wirst versuchen weiterzumachen, aber es dennoch nicht schaffen,
weil projekte dieser art  ohne vermarktung nicht unterstützt werden

Autor: Jan Richling (Gast)
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Hi,

ich stimme Werner hinsichtlich der "Verwertbarkeit" zu. Ich habe auch
schon das eine oder andere gebastelt (speziell fuer das Auto), aber
dabei stets den folgenden Grundsatz benutzt:

Alles, was ich unter Benutzung von Quellen wie Foren entwickelt habe,
stelle ich im Gegenzug auch der Oeffentlichkeit zur Verfuegung. Aktuell
ist das der Komfort-Blinker (ihr erinnert euch sicher an den Thread vor
etwas ueber einer Woche - ich baue das Ding heute rein und schreibe
dann in Kuerze eine ausfuehrliche Anleitung + Beschreibung, die ich
selbstverstaendlich auch im fraglichen Thread poste, damit vor allem
die, die Wissen und Ideen beigesteuert haben, auch etwas davon haben),
davor waren es zwei andere Spielerein, die man sich unter
www.uyna.de/auto angucken und nach Belieben nachbauen kann.

Damit kann man natuerlich nicht verhindern, dass jemand Geld draus
macht, aber das ganze ist eine Frage der Abwaegung. Wenn ich kostenlos
von fremden Ideen profitiere, dann ist es doch das mindeste, den
eigenen Anteil den anderen auch zu geben, sprich, die Sache
offenzulegen.


Aber mal zum generellen Thema dieses Threads (sorry, wenn es ein wenig
pessimistisch klingt):

Ich finde die Idee gut, aber ich hab so meine Zweifel, dass man das
wirklich gut und vor allem universell hinbekommt. In VAG-Autos z.B.
kann man ueber die Diagnose an vieles rankommen, fuer das man sonst
uebel basteln muesste, das wird anderswo auch so sein, wenn auch nicht
so gut dokumentiert bzw. zugaenglich. Mit Notebook und VAGCOM bekomme
ich meinem Seat alles entlockt, was ich wissen will, und das liesse
sich auch auf eine Einbauloesung umsetzen.

Wer da mehr Gedanken zu lesen will:

http://www.dieselschrauber.de/phpBB2/viewtopic.php?t=4094

..ist ein wahrer Megathread, der am Ende ziemlich in die MC-Richtung
geht.

Was das Verbrauchssignal angeht: Moderne Autos tauschen sowas ueber CAN
aus, da wird es kaum Leitungen geben, auf denen der Momentanverbrauch
als Frequenzsignal anliegt. Auch die Beobachtung der Einspritzzeiten
wird keine hohe Genauigkeit ermoeglichen, weil einfach zu viele
Faktoren mit einfliessen. Beispielsweise aendert sich der Durchsatz
einer solchen Duese mit dem Verschleiss und dem Alter...

Im TDI beispielsweise rechnet das Motorsteuergeraet die einzuspritzende
Menge aus, betaetigt dann das Mengenstellwerk der Einspritzpumpe (ein
elektromechanisches Meisterwerk), das dann genau diese Menge einspritzt
- an dieses Taktsignal kaeme man ueberhaupt nicht ran (ist also kein
einfaches elektrisches An/Aus der Zuleitungen zu den Duesen). Der
Verbrauch wird hier ueber Integration der Einzelmengen ausgerechnet...

Kleine Benziner mit niedrigen Einspritzdruecken koennte man vielleicht
auf die genannte Weise ueberwachen - da stoert dann "nur" noch der
Verbrauch. Alles, was Hochdruck benutzt (z.B. PD oder CR Diesel, oder
auch die schon erwaehnte aeltere Variante der TDI-Einspritzung)
arbeiten mit Druecken von 1300...ueber 2000 Bar, wo die Kraftstoffmenge
nicht nur von der Zeit abhaengt. Die Duesen haben zweistufige
Federsysteme, um Vor- und Haupteinspritzung zu realisieren... usw. Dazu
kommt noch eine eventuell vorhandene Abhaengigkeit des Drucks von der
Drehzahl.

Ergo: Die wirklich spannenden Sachen bekommt man so einfach wohl nicht
raus.

Auch die Billig-Idee mit einem Durchflussmesser geht nur beschraenkt,
denn jede moderne Einspritzpumpe hat auch eine Rueckleitung. Sie holt
sich mehr aus dem Tank, als sie einspritzt - der Rest wird
zurueckgepumpt. Koennte man natuerlich gegenrechnen, aber da spielt
dann wieder die Ausdehnung durch Erwaermung eine Rolle. Von der Hand zu
weisen ist auch das nicht - ein PD-TDI beispielsweise erhitzt den
Kraftstoff bei der Hochdruckerzeugung auf ueber 70 Grad, so dass manche
Modelle im Ruecklauf Kuehler haben, damit der Tank das ueberlebt...

Dies mal nur am Beispiel "Verbrauch" einige der Probleme...

Viele Gruesse,

Jan

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Jan,

du hast recht, der schwierigste Part ist in der Tat die Erfassung des
Verbrauchs. Dies insbesondere bei aktuellen Fahrzeugen mit integrierten
Bussystemen zum Motormanagement. Auch bei Dieselfahrzeugen (so ziemlich
jeden Alters) wäre eine Verbrauchsmessung überaus schwer zu
realisieren, da hier zum einen mit überaus hohen Einspritzdrücken
gearbeit wird und zum anderen bei älteren Fahrzeugen mechanische
Einspritzpumpen verbaut sind (z.B. mit einen alten Mercedes W115 Diesel
kannst du auch, wenn der Motor erst mal läuft, ganz ohne Akku nach haus
fahren..).

Konzentrieren möchte ich deshalb auf Fahrzeuge mit Ottomotoren der
Baujahre '82 bis '94, da hier optimale elektrische / elektronische
Bedingungen anzutreffen sind.

Ich erzähl' einfach mal was ich bereits weiß, und wie sich die Idee
bei mir entwickelt hat:

Zunächst habe ich damit begonnen, die Opel BC's (erst die erste
Generation seit Senator A, dann die TID's und dann die MID's) zu
"reengineeren". Die TID's und MID's verfügen bereits über ein dem
I2C sehr ähnliches Bussystem welches jedoch neben SDA und SCL über eine
weitere Leitung "MRQ" verfügt. Dessen Funktion konnte ich bisher noch
nicht völlig enträtseln, jedoch konnte ich immerhin mittels
Bitmanipulation (ich habe mittels eines am PC angeschlossenen
Logikanalyzers den Verkehr belauscht, in eine Datei aufgezeichnet und
dann damit ein wenig experimentiert..) über die SDA eigene Zeichen auf
den Displays darstellen. Aber die serielle Kommunikation dient hier
ohnehin nur der Kommunikation mit den Werksradios, alle anderen Signale
werden dem Bordcomputer konventionell zugeführt.

Danach kam mir der Gedanke, die Opel Bordcomputer auf Mercedes W124 und
W201 zu portieren, was auch relativ problemlos gelang. Die Signale für
Wegstrecke musste ich jedoch mittels eines flugs aus standard TTL's
zusammengebastelten programmierbaren Zähler/Teiler auf 9 Imp.
herunterteilen. Was hierbei nicht funktioniert ist die Verbrauch bzw.
Reichweitenfunktion da hier zwar beide Steuergeräte ein entsprechendes
Signal breitstellen, jedoch mit unterschiedlichen Parametern. Auch die
Geber des Tankinhalts haben unterschiedliche Werte (z.B. Opel 170 Ohm /
Mercedes 100 Ohm). Das könnte man zwar alles mittels entsprechender
Peripherie anpassen, geht aber mittels Controller wesentlich eleganter.
Insbesondere betrifft das die Anpassung unterschiedlicher Frequenzen
wie bei Tachosignal, Drehzahl und Verbrauchssignal des
Steuergerätes/Einspritzung.. .

Was hier bereits funktioniert:

-Wegstrecke
-Durchschnittsgeschwindigkeit
-Checkcontrol für Ölstand, Licht, Wischwasser etc.

Wie dem auch sei, ich plane deshalb die Realisierung einer eigenen
Lösung mittels eigener Hardware, wobei ich mich bei deren Auswahl
zugegebenermaßen etwas schwertue. Das hat nichts (oder zumindest
wenig..) mit eigener Dummheit zu tun, als vielmehr mit den besonderen
Anforderungen beim Einsatz im Kfz.

So soll bei einem solchem Projekt ja nicht nur die möglichst leichte
Nachbaubarkeit der "Schaltung an sich" im Vordergrund stehen, sondern
auch und besonders der möglichst leichte Einbau im Fahrzeug. Hierbei
spielt insbesondere die Auswahl des Displays eine entscheidende Rolle,
da dessen freie Positionierbarkeit, Ablesbarkeit, Temperaturverhalten
und auch dessen Ansteuerung (z.B. wäre eines mit t6963c zwar
verbreiteter, eines mit serieller Ansteuerung wie z.B. Epson SED1530
jedoch leichter einzubauen, da das Verbindungskabel hier schlicht
dünner ausfallen könnte..) eine wesentliche Rolle.

Auch hierzu kurz die Gedanken die ich mir hierzu bereits gemacht habe
(damit nicht der Eindruck enteht, wie von "müller" unterstellt, es
würden sich immer nur "die Anderen" den Kopf zerbrechen:

Wie bereits angedeutet sind mir ja insbesondere die el. Verhältnisse
sowohl bei Opel wie auch bei Mercedes recht gut bekannt, deshalb hier
ein exemplarischer Bezug auf diese beiden Marken.

Opel:

So ziemlich alle ab Bj. '86 verfügen über eine Vorrüstung für einen
Bordcomputer. Diese besteht aus einem zumeist 26pol (neuere mit Vorr.
für TID auch 32pol) Stecker (Kabel mit Buchsenleiste im 2,54mm Raster)
welcher sich zumeist hinter der Uhr befindet (eingewickelt am
Kabelbaum). Dessen Belegung ist allgemein bekannt und zugänglich.

Mercedes (W124 u. W201)

Die meisten benötigten Signale liegen hier an einem 14pol. Rundstecker
an, welcher hinten am Instrumententräger eingesteckt wird. Auch dessen
Belegung ist bekannt.

Um nun das Zerschneiden des originalen Kabelbaums zu vermeiden, könnte
man für den jeweiligen Hersteller z.B. kleine Adapterplatinen
entwerfen. Für den Mercedes-Rundstecker hab' ich das bereits gemacht
(auf der einen Seite 2mm Buchsen und auf der anderen Seite, leicht
versetzt, 2mm Stifte. Die "angezapften" Signale gehen dann auf eine
2x7 Stiftleiste).

Gruß,
Werner

Autor: Jan Richling (Gast)
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Hi,

ich hatte ein wenig mehr in die Richtung neuerer Fahrzeuge gedacht, wo
die Probleme deutlich groesser sind - aber bei den von dir genannten
Baujahren koennte es in der Tat klappen.

Vielleicht sollte man das ganze hochgradig modular aufbauen. Sprich,
ein Basissystem, das im Grunde die Anzeige ansteuert und alle
ueberwacht, fuer das keine externen Sensoren gebraucht werden
(beispielsweise Betriebsspannung und den maximalen Einbruch beim
Starten). Fuer alles andere definiert man moeglichst sinnige
Hardware-Schnittstellen (vielleicht ein primitives Stecksystem), mit
dem weitere I/O nachgeruestet werden kann.

Bei entsprechender Gestaltung der Software gibts dann fuer jede
Funktion eine kleine HW-Komponente (im Idealfall ein Spannungsteiler
o.ae.), einen "Treiber" und eine Art "Plugin" fuer die Anzeige (ich
schreibe es in ", weil man das ja eh alles zusammenkompiliert).

Wenn sich dann genug Leute finden, die mitmachen, dann entsteht eine
Sammlung solcher Teile, aus denen man sich bedienen kann.

Wenn man soweit ist, dann kann man natuerlich auch noch weitere Aktorik
mit reinbauen - z.B. PWM-Ansteuerung fuer eine Sitzheizung oder sowas
wie meinen Komfort-Blinker (der uebrigens funktioniert - Bericht in den
naechsten Tagen).

Viele Gruesse,

Jan

Autor: Werner (Gast)
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Hi Jan,

exakt so hatte ich mir das auch vorgestellt - streng modular. Wenn man
die eigentliche "Main Unit" entsprechend groß dimensioniert (es
spielt bei einer solchen Kleinserie, im Gegensatz zur industriellen
Fertigung, keine Rolle ob man einen Controller zu 4 EUR oder gleich
einen zu 17 EUR vorsieht) bleiben immer ausreichend Ressourcen um für
so ziemlich alle denkbaren Eventualitäten gerüstet zu sein.

Auch ich stelle mir ein Sammelsurium von fahrzeugspezifischen Adapter-
und Anpassplatinen als ideale Lösung vor.
Allzu viele werden's noch nicht einmal werden, da die Hersteller in
der Regel innerhalb eines Fertigungszeitraumes gleiche Vor bzw.
Ausrüstungen quer durch sämtliche Modellreihen verbauen (Beispiel: Bei
Opel kannst du die Stromlaufpläne eines Astra, Vectra, Omega des
Baujahres '92 übereinanderlegen und gegen's Licht halten, abgesehen
von Sonderausstattungen sind die Unterschiede marginal..).

Bei den meisten peripheren Schaltungen wird es sich um ziemlich
universelle Inverter, Pegelanpassungen und ähnliches handeln. Man
könnte das sogar ziemlich simpel in Form einer je nach Fahrzeugtyp
individuell zu bestückenden Eingangsplatine realisieren. Auf der könnte
man Optokoppler, Relais, Jumper und den ganzen individuellen Kram
unterbringen.

Ich werd' mir hierzu mal ein paar Gedanken machen. Morgen dazu dann
mehr an dieser Stelle.. .

Gruß,
Werner

Autor: Sebastian (Gast)
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Wie wäre es denn mit nem x86 Single Board Computer im Kofferraum. Die
sind mit entsprechender Leistung auch relativ günstig. Die haben alles
wichtige auf einer kleinen Platine. Damit kann man problemlos einbau
TFT für den Radioschacht betreiben. Über USB oder RS232 kann man dann
einen AVR anstecken und ihm die Daten schicken. Der widerrum verteilt
Sie auf die einzelenen Sensoren/Aktoren.
Nebenbei kann der SBC noch MP3, Video, Navi, ... und er braucht "nur"
eine 5V versorgung.

seb

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sebastian,

an so was hatte ich zwischenzeitig auch mal gedacht, den Gedanken
allerdings auch schnell wieder verworfen. Aus folgenden Gründen:

- Embedded x86 Systeme sind immer noch relativ teuer. Gleiches gilt
erst recht für TFT's zum Einbau im Radioschacht. Hinzu kommt, dass
diese TFT's in der Regel nur über Composite / S-Video oder bestenfalls
RGB Eingänge verfügen. VGA könnte man zwar mit einigen Tricks
darstellen, aber in ziemlich bescheidener Qualität. Auch könnte man das
Display direkt an z.B. einen C&T65550 Controller betreiben, müsste aber
jeweils dann ein neu gekauftes Radioschacht-TFT zerbasteln (und die
Garantie gleich mit..).

- Für die Bordcomputer-Funktionen ist ein x86 (Ausnahme: 80188 und
Derivate mit RTOS) eine denkbar schlechte Wahl. Einige Signale sind ja
schon Zeitkritisch (Drehzahl, Geschwindigkeit..), und wenn der x86
gerade z.B. auf einer 20GB MP3 Platte eine Playlist erstellt oder ein
großes Verzeichnis einliest lässt der andere Tasks erstmal "links
liegen".

Natürlich wäre ein x86 für Multimedia-Freaks eine interessante
Alternative, würde aber ansonsten den (nicht nur finanziellen) Rahmen
sprengen.

Gruß,
Werner

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi @all,

um mich mal kurz mit einzumischen ;)
Für Fahrzeuge aus der VAG Serie kommt bald ein interessantes System,
auf basis von x86 welches komplett mit CAN Arbeitet... einfach mal auf
www.navi-projekt.de schauen, da steht schon einiges.

Ansonsten kann man doch wunderbar bei Fahrzeugen ab Bj. 89 in etwa so
gut wie alle informationen über das OBD Protokoll abfragen...
ist eine sehr simple & einfache geschichte...

Selbst die CAN geschichte vom Auto bei neueren Bj. >2000 ist nicht das
größte Problem... Blaupunkt bietet Informationen dazu an.. MC-Net
Spezifikationen, die man frei zur entwicklung nutzen kann.

Gruß Dennis

Autor: Sebastian (Gast)
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Also ich habe immer noch nich rausgefunden wie das nun funktionieren
soll. Bei neueren Autos ist ja eh ein BC drin und mit dem Radio
gekoppelt. Die zeigen auch alles wichtige an. Also ist das Teil nur für
ältere sinnvoll. Wie soll die Drehzahl angezeigt werden? Auf nem LCD in
der Mittelkonsole? Das ist mal nicht sinnvoll und auch nicht grade
schön. Nen 2ten Tacho und Drehzahlmesser brauch ich auch nicht
wirklich.
Die anderen Sensoren auszuwerten wäre natürlich super. Aber auf einem
LCD in der Mittelkonsole ist das zwar machbar aber auch nicht mehr so
schön. Ich habe hier noch einen kleinen SBC mit nem P166 der hat alles
auf einer kleinen ISA steckkarte und brauch nur 5 Volt. Der Nachfolger
ist mit PCI und war vor ein paar Monaten bei ebay für 40€ zu haben war
aber leider zu spät. Wenn man an den noch ne Mach64 mit TV out ranhängt
kann man problemlos so ein Radioschacht TFT verwenden. Dort ne schicke
Oberfläche drauf und man kann alles einfach bedienen. Der SBC kann
natürlich nicht direkt auf die Bussysteme zugreifen, aber das kann ja
ein Atmel machen. Der schickt per Seriell/USB daten an den PC und der
wertet die aus. 115kbit sollten ausreichen um alle Informationen
darstellen zu können.

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi Sebastian,

was soll an einem Display nicht "schön" sein ? Entweder hat man den
drang was zu "basteln" oder halt nicht... und so ein Display mit
128x64px lässt sich wunderbar integrieren, wenn es "NUR" darum geht
ein paar sensoren anzeigen zu lassen...

Wenn es um mehr geht ist natürlich auch noch ein minirechner
interessant wie der im anhang... hat gleich ne TV-Out mit drin, und man
könnte nen TFT Display ansteuern.
MP3, DVD etc. währe dann kein Problem mehr...

man muss halt unterscheiden was man machen möchte, ob kleinen BC oder
ne CAR-Multimedia Maschine... selbst bei den heutigen BC sind noch
genug wünsche offen, die man sich anzeigen lassen könnte...

-> Aktuelle Öltemp., TurboLader Druck, etc... <-

Und gerade die Aktuellen Fahrzeuge mit FIS wie Audi lassen sich
wunderbar erweitern... man kann nämlich per CAN ohne Probleme sich was
auf der FIS anzeigen lassen.

Gruß Dennis

Autor: Sebastian (Gast)
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Also Dennis wenn das bei Audi geht, ist das ne feine Sache. Leider geht
das meiner Meinung nach in nem neuen 6er Mazda nicht, da das Display
sehr klein ist. Und in der Mittelkonsole ist das Radio was sehr viel
Platz wegnimmt. Also bleibt nur Radio Raus und mit Blenden auf ein
anderes umrüsten. DAnn hat man ne Menge Platz für ein glcd. Wenn man
das macht kann man auch gleich so einen kleines TFT einbauen. Bei
anderen Autos, die ich so kenne, ist meist auch nicht so der Platz das
das funktioniert. --> meine Meinung

Also braucht man quasi einen uC zum Anzeigen der Daten, für 1 bis 2
Sensoren einen (worst case) und einen den man als Steuerung nimmt.

Also ich bin ja nicht der cleverste aber lohnt sich das?

Wo gibt es nähere Infos zu dem kleinen Rechner?

seb

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi Sebastian,

infos zum Rechner kann ich Dir zukommen lassen (per Mail),
Was "lohnen" betrifft, ist es halt immer Die frage wie interessiert
man als "Bastler" an so etwas ist :)

Ich baue gerade ein komplettes BC System für nen Alten Peugeot 205
(noch vergasser) von einem Kumpel. Und komme bisher mit 1 x ATMega8 aus
um ein GLCD anzusteuern I2C EEprom und I2C ADC sieht schon alles recht
brauchbar aus.

Gruß Dennis

Autor: Sebastian (Gast)
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Ja das wäre Klasse.

Klar in den älteren Autos ist das mal weniger ein Problem. Man bekommt
auch vieles vom Schrottplatz recht günstig (Plastikteile,...).Die
Lösung mit dem Rechner im Kofferraum ist auch nicht reinstecken und
loslegen. Man hat halt nur ein paar Vorteile.

-Man kann die Daten einfach abspeichern und auf dem anderen PC
auswerten. (Datenübertragung per Netzerk, USB,.....)
- Die Daten kann er aufbereiten und der Atmel macht den LOW-Level
Zugriff.
- Per Lesegerät können Daten von Speicherkarten auf ne Platte kopiert
werden (Digicam).
- wechselnde Designs in der Anzeige
- ....

Klar kann man vieles auch mit AVR machen aber das ist imho "von hinten
durch die Brust ins Auge".

Da ja alles modular sein soll kann man ja das als ein mögliches Anzeige
und Steuermodul im Blick behalten.

seb

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

es soll wie bereits gesagt, ja primär um Fahrzeuge gehen (Bj. etwa von
'85 bis '96) welche ab Werk in der Grundausstattung über keinen oder
aber über einen vom Funktionsumfang her ungenügenden Bordcomputer
verfügen. Neuere Modelle sind in der Regel ja bereits ab Werk mit einem
BC ausgerüstet.

Wenn's aber um "Youngtimer" wie z.B. Mercedes W124, W126, W201 etc.
geht, so guckt man selbst bezüglich einer Nachrüstung mit
Originalteilen ziemlich "in die Röhre". Es gab hier zwar einen sog.
"Reiserechner", doch wurde dieser extrem selten geordert. Wer einen
solchen heute sucht, braucht sehr viel Glück. Bei Opel sieht's
grundsätzlich wesentlich besser aus, jedoch überzeugt insbesondere die
erste Generation der BC's keinesfalls. Allein das recht winzige
Display (eine gleichzeitige Darstellungsmöglichkeit mehrerer Werte wäre
hier extrem hilfreich) und die paradoxerweise recht umständliche
"Ein-Knopf-Bedienung" (hat man einmal zu oft gedrückt, muss man sich
noch mal durch alle Funktionen tasten..), rechtfertigen m.E. bereits
die Suche nach (Selbstbau-) Alternativen.

Gruß,
Werner

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi Sebastian,

gott sei dank ist so ein Forum ein "Diskussionsforum" ;)

Wieso ist der AVR "Von hinten durch die Brust ins Auge" ?
- Die Steuergeräte von "normalen" BC´s sind auch normale µC...

Für ein BC der nichts anderes macht wie "Messen, Steuern, Regeln" ist
es doch schon fast super... und dabei langweilt sich der AVR sogar
noch, wenn ich es vernünftig Programmiere...

Völlig unabhängig von irgendwelchen Embedded CAR hifi
multimediasystemen ;)

Gruß Dennis

Autor: Werner (Gast)
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Hallo,

ich hab' mir heute mal noch ein paar Gedanken zur praktischen
Umsetzung der Hardware gemacht.

Einsetzen als Kern des Projekts werde ich wohl das "Crumb128" Modul,
welches bei www.lins.de für knapp 40 EUR im Shop zu haben ist. Das ist
in so fern ideal als dass dieses Modul auch nach Einbau des BC
nachträglich diesem leicht entnommen werden kann und dank ISP Connector
dann auch ggfs. in der heimischen Stube mittels PC geflasht werden
kann, ohne den kompletten BC dazu ausbauen zu müssen. Das erspart das
Notebook, und auch "Nachbauern" ohne SMD-Löterfahrung ist dadurch
einige Erleichterung verschafft.. ;-)

Eine universelle Trägerplatine für das Crumb128 Modul, welche neben der
gesamten Peripherie (außer Display) wie Optokoppler und
Pegelanpassungen auch die Spannungsversorgung enthält, entwerfe ich
gerade. Hierzu habe ich mir auch mal "querbeet" Stromlaufpläne von
VW, Ford und BMW kopiert.  Schwierigster Part wird (wie erwartet) die
Verbrauchserfassung. Kann man bei Bosch Einspritzanlagen noch so etwas
wie einen "Quasi-Standard" feststellen, so wird's bei einigen Exoten
ziemlich knifflig werden ein verwertbares Verbrauchssignal ausfindig zu
machen.

Auch das "optimale" Display habe ich noch nicht ausfindig machen
können. Wird aber wahrscheinlich auf ein graphisches 128x64 mit t6963c
oder sowas in der Richtung hinauslaufen.

Gruß,
Werner

Autor: Sebastian (Gast)
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Hm,

also wie sich das anhört wird das nicht gerade modular. Was ist denn
die  preisliche Obergrenze?

seb

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

ich rechne mit ca. 120 EUR max. inklusive Display (nicht gerade wenig,
aber wenn man z.B. mal die Kosten für'n halbwegs ordentliches
Autoradio gegenrechnet, oder schwarze Rückleuchten etc. pp, dann ist
das für ein imho wirklich sinnvolles Zubehör nicht zu teuer). Wobei die
Trägerplatine je nach Ausbaustufe und fahrzeugspezifischen
Erfordernissen individuell bestückbar sein wird (in so fern doch
modular).

Auch kleine fahrzeugspezifische Adapterplatinen zum Abgriff der
benötigten Signale hab' ich mal eingeplant (insbesondere falls das
jew. Kfz über eine Werksvorrüstung für BC verfügt).

Gruß,
Werner

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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@Werner,

also wie Du auf 120 € kommst würde mich mal interessieren.
Wie gesagt, wir bauen zur zeit auch so ein BC System, mit folgenden
merkmalen:

- Aussentemp
- Innentemp
- Öltemp
- Wassertemp
- Drehzahl (da nicht vorhanden)
- KM/h
- Akt.Durchflussmenge Benzin
- Daraus dann Durchnitsverbrauch

Das ganze Menügeführt über Drehimpulsgeber mit Knopfdruck

Die Platine etc. bauen wir selber, da auch dein obengenanntes Modul für
39.- € einfach zu teuer ist, und nicht so praktisch anwendbar ist, ist
halt ein Stecksystem. sprich das Gehäuse wird einfach mal zu groß...

Geschätzte Kosten:
- Frontplatte in Eloxiertem Aluminium für Display ca. 14 €
- Display 128x64px 33,50 €
- Grafikplatine passgenau hinter Display (gleiche Größe -> Sandwitch)
  übernimmt folgende Funktionen der Anzeige, Bedienungssteuerung,
  Messung der Innentemp (da genau im Innenraum)ca. 25,00 € incl.
  ATMega8, EEPROM, DS18S20 Tempsensor
- Main Platine zur Messung aller Daten ca. 35 €

zzgl:
Tempsensor Aussen, ~4,00 €
Tempsensor Öltemp, ~4,00 €
etc...

Wenn man einfach alles mit einrechnet sollte man schon zw 150~200 Euro
rechnen.

Kann ja mal Fotos von unserem Grafik Sandwitch machen ;)

Gruß Dennis

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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huch die Funkuhr habe ich mit ca. 9.- € vergessen...

Autor: Marco (Gast)
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ja,bitte stell mal fotos rein... auch an den rückfluß des benzins
gedacht und damit an den erhöhten druck/widerstand in der
benzin-leitung?
wie hoch ist denn die abweichung des temp-sensors zwischen -25 und 180
grad bei ökl bzw wassser?

Autor: Sebastian (Gast)
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Hm,

das hört sich ja mal nicht ganz schlecht an. Aber sagen wir mal wir
haben ein Auto mit 6V oder ich will das Teil in einen LKW einbauen.
Wäre es da nicht schön einfach nur die Spannungsversorgungsplatine zu
tauschen? Ich find die 39€ auch ganz schön happig zumal man den ja nur
dort bekommt, andere Teil bestellt man woanders. Die Versandkosten sind
dann auch ganz schön hoch. Also auch ne eigene Platine für das Teil.
Wenn ich nun aber nur einen kleinen BC will brauch ich ja auch nicht
unbedingt so nen Riesen. Und was wenn ich nen 2*40 LCD anschließen
will?
Wäre es da nicht sinnvoller, man macht nen uC der Die Infos von den
Sensoren sammelt und in einen Stream stellt. Die Anzeige Einheit holt
sich den Stream und liest sich raus was sie brauch. So kann man ein
Multimediacenter, 1*16 oder GLCD oder was auch immer kommen möge.

seb

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

ich habe gegenüber allen neuen Ideen und Anregungen immer ein offenes
Ohr. Genau deshalb diskutieren wir ja hier im Forum (auch wenn
"müller" da anderer Auffassung sein mag..), um Ideen auszutauschen.

Ich hatte mich vor einigen Jahren mal mit einem skalierbaren seriellen
Bussystem (genauer: Ein Protokoll) auseinandergesetzt. Mal sehen ob ich
die Unterlagen noch finde. Nannte sich übrigens S.N.A.P. (Scaleable
Node Adress Protocol). Vielleicht wär' das was für die interne
Kommunikation zwischen den einzelnen Modulen (Display, Sensoren etc.).

Mal sehen.. .

Werde bis Samstag nur selten Online sein, deshalb nicht wundern wenn
ich auf Beiträge bis dahin nur zeitverzögert und sporadisch antworte.
Aber irgendwie muss das Geld für's Hobby ja schließlich verdient
werden. ;-)

Gruß,
Werner

Autor: mago (Gast)
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Hallo,
ich suchte schon seit längerem eine gruppierung mit diesem vorschlag
für ein bordcomputer im auto. ich selber habe zwar kaum erfahrung in
der microcontrollebene... jedoch als elektriker und kleiner bastler ist
auch solch ein projekt eine herausforderung. egal welche komerzielle
haltung und kritik von müller da kommt, finde ich eure einstellung
gesamt TOP. ich würde mich gern an eurem projekt beteiligen und bin
durchaus bereit für basteleien,hobby usw. 150 - 200€ auszugeben.

desweiteren, sind displays durchaus optisch an den amaturen
anbringbar... selbst wenn es über ein arm an der scheibe befestigt
wird.(türlich ausserhalb wichtiger sicht) ich selber besitze einen Opel
Astra 9/94 und habe darin ein TID Display... jedoch ohne große
anzeigebereiche. wir sollten vielleicht uns gedanken machen welche
sensorik überhaupt im durchschnitt wichtig sind... sofern wir als
anfang simple realisierungen durchsetzen sollten um universell zu
bleiben. damit läßt sich doch schrittweise das anpassen und module
dieser idee entwickeln. schritt für schritt...

Sensorik:
Lichtsensor,Feuchtesensor,Temperaturen,Schallpegel,drehzahl,
schaltkontakte (Alarmanlage),Ultraschallsensor mit Displaydarstellung,
verschleißbereiche (bremsen,wasser,lampen,usw), Tank, Km,
(verbrauch),elektr. fenster (dachfenster)-kontrolle,spiegel, ... und
und und ... hehe


gruss...

mago

Autor: Dennis Brücke (Gast)
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Hi Sebastian, Hi Werner,

ohne euch dabei auf den Schlips zu treten ?! Aber wozu zum Teufel,
1xAnzeige "Modul"
1xSensorik "Module"
1xvieleicht Haupt "Modul"

findet Ihr das nicht ein wenig übertrieben, schon alleine wegen den
Kosten... noch womal 1-2 Platinen völlig reichen...

1. Das ganze sollte doch bezahlbar sein...
2. wer will die Scalierte geschichte bitteschön Programmieren?!
   Display auswahl ? Per Jumper ? Immerhin muss ja der ATMega auch
   noch wissen welches Display er jetzt antsteuern soll...

gruß Dennis

Autor: Werner (Gast)
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Hi mago,

ich bin zur Zeit ja dabei eine universelle Platine zu entwerfen welche
die unterschiedlichen Fahrzeuspezifischen Signale anpassen soll.
Vorgesehen habe ich da für's erste:

Checkcontrol:

- Bremslichtglühlampenkontrolle
- Bremslichtsicherungsüberwacheung
- Glühlampenkontrolle Abblendlicht
- Ölstand
- Bremsflüssigkeitsstand
- Bremsbelagverschleißanzeige
- Wischwasserstand
So wie zwei weitere universelle Eingänge zur Checkcontrol

BC

("E" = Eingang auf Platine; "S" = Softwaremäßige Berechnung)
- Wassertemperatur E
- Öltemperatur     E
- Außentemperatur  E
- Drehzahl         E
- Wegstrecke       E
- Geschwindigkeit  (ebenfalls über Geber Wegstreche, s.o.)
- Geschwindigkeit Durchschnitt S
- Warnanzeige Drehzahl bei "kaltem" Motoröl S
- Tankinhalt       E
- Verbrauch        E
- Verbrauch Durchschnitt S

So wie vier weitere universelle Eingänge

Ferner habe ich noch 8 Ausgänge mittels Halbleiterrelais vorgesehen um
z.B. Radiostummschaltung, Fernbedienung der Zentralverriegelun, Wischer
über Regensensor etc. realisieren zu können.

Zur Displayansteuerung (ist ja noch offen welches jeweils konkret zum
Einsatz kommen soll) werde ich erst mal von einem mit t6963c Controller
ausgehen.

Ich hoffe dass ich die Platine übers Wochenende fertig bekomme. Werd'
diese dann hier mal als "Eagle" und/oder .gif zur Diskussion
stellen..

Gruß,
Werner

Autor: Werner (Gast)
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@Dennis:

Hi,

natürlich soll's bezahlbar bleiben. Aber es ist schon allein auf die
Unzahl der benötigten Eingänge zurückzuführen dass hier unbedingt die
"Zentraleinheit" von der "Bedien/Displayeinheit" zu trennen ist.
Sonst hat man mit einem solch dicken Kabelbündel sehr schnell auch ein
"mechanisches" Problem (muss ja auch verlegt werden).

Was die Platinen angeht, so wird's soo dramatisch nicht werden. Es
wird wohl einmal eine universelle Trägerplatine mit den Ein- und
Ausgangsstufen welche auch das Controllermodul aufnimmt im 100x160
Format so wie eine Display/Bedienplatine werden. Die kleinen
Adapterplatinen um Fahrzeugspezifische BC Vorrüstungen "abzugreifen"
sind optional und nicht zwingend erforderlich. Diese dienen lediglich
der Erleichterung des Einbaus.

Gruß,
Werner

Autor: Sebastian (Gast)
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Hm,
also ich dachte mir als ich das Wort modular gelesen habe eigentlich
was anderes. Nach deinem Vorschlag muss man ja dennoch für jedes Auto
die Software selber schreiben. Da kann man dann auch gleich noch etwas
mehr Aufwand investieren und die Platinen selber entwickeln.

Ich dachte da eher an folgendes.

Gehäuse mit Backplane
-Netzteilplatine enthält Spannungsversorgung für die Komponenten
(Je nach Bedarf nur 5V oder auch -5V, 12V,....)
-Verbindungsplatine (bei dir Mega128) enthält nen uC der mit den
Sensoren und Aktoren "redet", eigentlich würde da auch ein kleinerer
reichen
-Anzeigeplatine enthält uC der die Anzeige und Bedienelemente enthält
-Je nachdem was es für ein Fahrzeug ist werden dann die Platinen
nachgerüstet

Bsp.:
Platine für die Komunikation mit Fahrzeugelektrik hat z.B. Addresse
1234.
Es interressiert nicht ob ich einen Ford BMW oder Ähnliches habe, unter
der Adresse 1234 und Funktion 123 ist z.B. Fehlerspeicher auslesen.
Als "Ausgabe-Einheit" kann so auch ein Innenlichtcomputer dienen. Der
hört einfach auf dem Bus mit und schaltet dann einfach das Licht.
Das dieses System etwas teurer sein wird ist mir klar aber es ist im
LKW, Wohnmobil, Motorrad ohne große Änderungen einsetzbar. Einfach
Platine hinzu oder weg.

seb

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sebastian,

deine Idee finde ich sehr gut. Werd' mich dann mal an einige konkrete
Entwürfe machen.. .

Gruß,
Werner

Autor: mago (Gast)
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kann es sein das so recht hier doch keiner sich festlegen kann?
nun modular wirds eh, schon dadurch das die einzelnen sensoren ja nicht
auf der platine auftauchen sondern eh nur aufgesteckt werden.
desweiteren sollten wir vielleicht sensoren hier auch aufgreifen und
mal zusammenstellen, welche überhaupt ideal sind. von temperatur,
bishin zu durchflussmesser... also so ne art sensorliste mit preis und
shop... nun aber zum hauptthema... sicherlich lassen sich alle wünsche
und vorstellungen eh nicht auf einer anfangsplatte verwirklichen,
sofern erst der einsatz ein fertiges produkt nach dem testen und
weiterentwickeln festlegen lässt. also fangen wir einfach simpel an und
greifen aber gleich groß rein beim controller. (sicher ist sicher) nun
ich selber denke das eh ne platine nur die funktionen der
spannungsstabilisierung,spannung an die sensor geben tut, oder irre ich
mich da?? man kann ja das modular dann erweitern wie schaltbereich um
gewisse schaltfunktionen zu nutzen. derzeit denke ich aber erstmal nur
an eine anzeige für die jeweiligen funktionen.

können wir nun endlich mal anfangen, denn das thema ist bereits schon 2
jahre und länger alt. und ich bin verdammt ungeduldig...*g*

ich würde mich auch über schaltpläne und vorschläge für gewisse
sensorik freuen.

so nun zu den profis selber ich will nun mehr oder weniger wissen was
für nen controller wir dafür einsetzen wollen?? ich muss ja irgendwann
damit anfangen, aber will kein fehlkauf machen.

gruss...

mago

Autor: Werner (Gast)
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Hi mago,

spätestens am Sonntag Abend gibt's einen ersten Schaltplan. Dieser
wird in erster Linie die universellen Ein- und Ausgangsstufen mit
Optokoppler betreffen.
Sensoren werden, so weit bereits im Fahrzeug vorhanden, auf jeden Fall
unterstützt. Dies betrifft zum einen Temperatursensoren mit 1, 2, 5 und
10 K, wie sie auch von VDO für den Kfz-Einsatz produziert werden
(Wasser und Öltemperatur) und zum anderen alle Signale der
Checkcontrol.
Auch eine universelle Glühlampenkontrolle für den Fall einer kompletten
Nachrüstung habe ich auf dem Papier bereits entworfen und deren
Funktion auch bereits im Nachbau getestet. Schwimmerschalter für
Wischwasser, Bremsflüssigkeit etc. gibts in allen Varianten zu kaufen
(selbst Conrad hat welche im Programm..).

Was noch fehlt sind in Bezug auf die Sensorik Tipps bezüglich
Verbrauchsmessung und Wegstreckengeber. Wegstrecke ist hierbei aber
bereits relativ standartisiert (Hallgeber oder optischer Impulsgeber
wie er auch bei werksseitiger Vorrüstung verwendet wird).

Zur Verbrauchsmessung: Würde eine Differenzmengenmessung hier Sinn
machen (Differenz "Fördermenge Pumpe" - "Rückflussmenge in den
Tank" = Verbrauch)? Das würde allerdings zwei Durchflussmesser
benötigen.. .

Gruß,
Werner

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Wenns ein Benzineinspritzer ist:

Entweder 2x Durchfluss messen oder du greifst das Signal an einer
Einspritzdüse ab und rechnest aus der Öffnungszeit und Drehzahl den
Verbrauch aus. Wenn du keine Daten der Düse über den Durchfluss hast,
dann müsstest das halt einmal kalibrieren.

Autor: mago (Gast)
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uff... schnelle antwort.

nun werner du scheinst dich ja richtig dahinter zu klemmen das du sowas
schon fast am start hast. nun mein problem ist mehr oder weniger
erstmal zu wissen wo ich anfangen soll, somal ich denke das ich erstmal
wissen muss welchen controller ich nun nehmen sollte. man sollte doch
schon ungefähr mit der masse schwimmen um einzelne fehlerbereiche
gemeinsam zu behandeln, der einzelne könnte da schnell nach den ersten
misserfolgen aufgeben. zu den sensoren, ich weiß das conrad und andere
anbieter genügend sensoren anbieten. aber vielleicht haben einige
postive erfahrungen mit einzelnen produkten, immerhin soll dies ja ein
gemeinsames (zwar distanziertes) projekt sein wo alle ein teil dazu
beitragen. wenns auch nur erfahrungsberichte und ratschläge sind, diese
wiederum sind oft oder gar immer gold wert. desweiteren erstmal ein
großes lob an dich werner, für mich währe es oft toll wenn um mich mehr
leute währen die solch ein ehrgeiz aufbringen und losbasteln ohne die
mühe zu scheuen.
doch nun zum thema weiter, ich selber beginne zwar erst mit dieser
materie, (bin zum glück elektriker und muss nicht auch noch diese
materie nochmal durchkauen) und da bin ich für jeden rat dankbar. doch
will ich (bodenstampfend) auch endlich anfangen etwas mehr mich
dahinter zu schmeissen.

achja zum verbrauch, ähm ich hab nen astra f 1,4er denke mal das ist
nen einspritzer...*g* also 2 durchflussmesser... bestimmt metall
oder??? durchflussmesser mesing  das stück 123,40€ die masse macht dann
schon ab 3 das stück 98,72€. ist aber doch nen stolzer preis...*g*
gibbets da alternativen???


gruss...

da mago

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

zunächst mal @Fritz:

Das auch mein erster Gedanke, da viele Werks-BC's genau so arbeiten.
Aufwändig isses halt dann, wenn keine Informationen zu Einspritzmenge
per Impuls aufzutreiben ist. Dann müsste man tatsächlich eine bestimmte
Kraftstoffmenge (z.B. 10 ml) mit dem Anlasser "auslitern" und dabei
die Impulse zählen. Allerdings ist ja nicht jeder Elektronikbastler
auch Kfz-Mechaniker (und umgekehrt..), so dass man hier m.E. nach einer
einfacheren Lösung suchen sollte. Schade dass die Hersteller sich
selbst bei älteren  Baujahren bezüglich Informationen derart
"zugeknöpft" geben. Ich frage mich hierzu auch, wie eigentlich die
etlichen "Chiptuner" an ihre Informationen kommen.


@mago:

Bei Opel brauchst du dir erfahrungsgemäß nicht allzu viele Sorgen zu
machen. Da lässt sich wirklich jeder (außer Diesel vielleicht) mit
einem BC nachrüsten. Hier gibt's bei jedem Modell ab etwa Bj. '86 am
Stergerät ein Verbrauchssignal. Das Messverfahren variiert zwar je nach
Alter des Autos (teils erfolgt die Messung ähnlich wie von Fritz im
vorhergehenden Thread beschrieben, d.h. die BC's haben einen eingang
für's Drehzahlsignal, teils haben die Steuergeräte einen Eingang
für's Drehzahlsignal und geben bereits einen dem Verbrauch
proportionales Signal aus). Es gibt aber gerade zu Opelfahrzeugen eine
Unmenge an Informationen im Web, und auch beinahe zu jedem Fahrzeugtyp
gleich mehrere Clubs. Bei VW, Ford, BMW und Mercedes dürfte es ähnlich
aussehen.

Was deine Frage nach dem Controller angeht, so würde ich schon einen
ATmega128 favorisieren. Dieser dürfte für alle "Eventualitäten"
ausreichend Ressourcen bieten und es bleiben dank integriertem EEProm
auch Werte wie Wegstrecke, Verbrauch etc. bei abgeklemmtem oder
entladenen Bordakku ggfs. erhalten. Auch der interne ADC spart einiges
an externer Beschaltung. Ich persönlich halte immer noch das Crumb128
Modul von www.lins.de für eine sehr gute Lösung, da man zum Proggen dem
Selbstbau-BC nur das Modul entnehmen muss und dieses an den heimischen
PC anschließen kann. Man müsste sich also nicht mit z.B. einem Laptop
in's Auto setzen oder den kompletten BC auszubauen. Auch halte ich
nicht, wie in einem der vorhergehenden Threads angemerkt wurde, das
Modul mit 39 EUR zu teuer. Auf dem Modul steckt bereits alles was der
ATmega "zum Leben" braucht, und wenn man die Preise der
Einzelkomponenten zusammenrechnet isses imho preislich durchaus ok.

Gruß,
Werner

Autor: Sebastian (Gast)
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Sers,

also da anscheinden keiner so richtig verstanden hat was ich meinte
habe ich das mal gezeichnet. Also der BC sollte in ein Gehäuse. Auf dem
Boden ist eine "Backplane" mit ERNI Verbindern. Diese gibt es bei
Reichelt schon ab 1,30€. Die einzelnen Komponenten werden einfach
reingeschoben. Die BC Platine ist so rausnehmbar und kostet ca. 20€.
Die Spannungsplatine kann je nach Bedarf angepasst werden. Wer wenig
Leistung benötigt kann ja mit Festspannungsreglern arbeiten, bei mehr
Leistung oder höheren Voltzahlen, kann man ja ein Schaltnetzteil
reinstecken. Die 12V und -5V Versorgung braucht man ja auch nur auf die
Platine draufmachen wenn man diese benötigt. Der BC sucht nach dem
einschalten nach SNAP Nodes. Dies geschieht auf 2 Realtime und 2
Gerätebussen. An den Realtimebussystem hängen die Geräte die schnell
aktualisiert werden müssen. (Drehzahl, Momentanverbrauch,
Bordspannung,...) Die restlichen Geräte hängen an den anderen. Über den
UART gibt der BC dann die Daten an die Anzeige weiter. Die Daten von
den Lichtsensoren brauchen nur bei defekten Lampen weitergegeben werde.
So kann man folgendes schicken:
Geräteadresse:Funktion:Wert --> 4221:2:23:1244:4:234:6122:1:1:...
und dies immer wiederholen. Der uC auf der Anzeige wandelt das dann in
Text um. Wenn man jetzt auf der Anzeige den Wischwasserstand haben
möchte sendet man zB.: 2331:2:4 und dann wird die Antwort in den Stream
eingebaut. Auf diese Art kann man auch die Helligkeit des Innenlichts
ändern. Einfach 1220:4:45 an den BC senden und der kümmert sich dann
drum das der Befehl richtig weitergeleitet wird. Bei einfachen kleinen
BC ist es sicher einfacher alles in einen uC zu integrieren. Leider ist
das dann aber nicht mehr universell einsetzbar. Durch die Verwendung
des UARTs kann man auch nen nen Motorola, Infinion, MSP oder auch nen
normalen PC als "Anzeige" verwenden. Da muss man auch nix Jumpern.

mfg.
Seb

Im Anhang ist eine Gehäuseskizze und BC Platine zu sehen.

Autor: Sebastian (Gast)
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Hier ist eine Beispiel Steckerbelegung der Backplane.

Autor: Sebastian (Gast)
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Hier ein Beispiel Auto.

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Wegen Verbrauch nochmal:

Als ich noch klein war (so vor 20 Jahren) hab ich mal an einem Projekt
für eine Mofa-Benzineinspritzung mitgearbeitet.
Wir haben da eine Einspritzdüse genommen (man kann ja eine als
Ersatzteil besorgen, wenn es nicht zu teuer ist, und erspart sich das
Ausbauen) und bei verschiedenen Öffnungszeiten ausgelitert. Wichtig
ist, dass man vor allem auch kurze Öffnungszeiten misst, da hier der
Durchfluss nicht proportional ist sondern geringer als es der
Öffnungszeit entspricht. Diese Kennlinie dann interpolieren und im
EEPROM ablegen. Man braucht nur da mehr Stützstellen, wo die Kennlinie
halt gekrümmt ist.

LG, "Basiswiderstandvergesser" Fritz

Autor: Werner (Gast)
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Hallo,

also, ich finde Sebastians Idee hat schon was.. . Ein universelles
Nachrüst-Bussystem für alle Fahrzeuge. Das wären der
Erweiterungsmöglichkeiten ja wirklich keine Grenzen gesetzt, vom MP3
Player bis zum DSP für's vorhandene Soundsystem. Alles steuerbar von
einer zentralen Einheit und über ein einziges Display zu überwachen
bzw. zu bedienen.

Jetzt stellt sich nur die Frage, wie leicht (oder schwierig?) solch ein
Konzept in die Praxis umzusetzen wäre.

Wie bereits gesagt zeichne ich gerade die Schaltungen für universelle,
galvanisch getrennte Eingänge (4-60 V) so wie Ausgänge und
Spannungsversorgung (vorsichtshalber lieber was "aktives" mit
stepdown Schaltregler und dem Kfz-Einsatz entsprechender Siebung. Auch
eine universelle Glühlampenkontrolle ist bereits dabei. Allerdings noch
nicht ganz "abgleichfrei", aber vielleicht hat ja jemand
Verbesserungsvorschläge wenn die Schaltpläne morgen Abend hier
"online" sind.

Das ist ja das, was auf jeden Fall benötigt wird. Wenn wir Sebastians
Vorschlag aufgreifen wollen sollten wir uns schon einmal Gedanken zu
den einzelnen Modulen machen.

Sind denn alle so weit damit einverstanden dass wir für die
"Zentraleinheit" einen ATmega128 verwenden wollen, oder gibt's hier
Bedenken oder andere Vorschläge?

Mit welcher "Intelligenz" sollten wir dann die Sensor/Bus-
Displayplatinen ausstatten? Hier sollte im allgemeinen ein AT90S1200
mehr als ausreind sein. Lediglich für die Display/Bedienplatine wäre
dieser unter Umständen (je nach Display) möglicherweise etwas
"unterdimensioniert". Hier zur Vorsicht vielleicht einen 90S8515
vorsehen, da neben der Displayansteuerung ja auch noch die
Bedienelemente (Taster, Inkrementalgeber..) ausgewertet werden?

Bei Fahrzeugen mit werksseitiger Vorrüstung würde im Grunde eine
universelle Anschlussplatine ausreichen, da hier ja alle benötigten
Signale bereits zur Verfügung stehen.

Gruß,
Werner

Autor: mago (Gast)
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ist das so ein ding???

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&categ...

gruss...

kann mir also schon mal so nen atmel controller zulegen... gibbets ja
günstig... aber was ist mit dem 16mhz... reicht aus oder??

Autor: Werner (Gast)
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Hi mago,

naja.. nicht ganz. Das Modul bei Ebay macht zwar auch keinen schlechten
Eindruck, aber der angebliche Neupreis von 77,72 EUR ist doch ziemlich
unrealistisch. Ein vergleichbares Modul kostet im Shop bei www.lins.de
39,- EUR was meiner Meinung nach zwar nicht billig, aber zumindest
angemessen ist.

Ich versuch' mal einen direkten Link, damit sich nicht jeder von der
Startseite zum Shop hangeln muss, da dieser auch ein wenig versteckt
liegt:

http://www.lins.de/index.pl?page=Shop&lang=de&ust=...

49 EUR für ein Modul bei Ebay ist trotz RTC onboard doch relativ viel
"Holz". Und da man sich, insbesondere bei einem Projekt wie dem von
uns geplanten BC, schon auf eine gemeinsame Hardware einigen sollte
würde ich eher zum Crumb128 von Lins greifen. Aber ich bin natürlich
immer noch anderen Vorschlägen gegenüber offen. Deshalb beginne ich
auch die Schaltung zunächst mit der grundsätzlichen Peripherie. Das
Platinenlayout kann man nachher ja jederzeit dem Controller(modul)
anpassen.

Gruß,
Werner

Autor: Marian (Gast)
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Hey Leute,

toller thread...
@werner:

wegen der sache mit dem spritverbrauch: bei meinem scirocco wird das
mit einem drucksensor gemacht, der mittels langem schlauch vom
ansaugrohr unterdruck bekommt, dabei wird mit drehzahl und dem
unterdruck (viel gas=wenig unterdruck, wenig gas=viel unterdruck) der
verbrauch ausgerechnet...
das funktioniert erstaunlich gut und auch relativ genau, soweit ich das
einschätzen kann...

das wäre doch eine alternative zum durchflussmesser...allerdings sind
solche sensoren warscheinlich auch nicht unbedingt günstig

Marian

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Marian,

ich bin für jeden Tipp dankbar. Eine solche Unterdruckleitung habe ich
auch in meinem Mercedes W124. Diese betätigt Werksmäßig eine ziemlich
unsinnige "Economy"-Anzeige im Kombiinstrument.

Es wäre sicherlich eine Überlegung wert, wie man diese
Unterdruckleitungen (im BMW gab's die glaub' ich auch mal) in
Verbindung mit dem Drehzahlsignal zur Verbrauchsmessung heranziehen
könnte. Drucksensoren sind zwar ebenfalls alles andere als preiswert
(ab etwa 25 EUR), aber immer noch preiswerter als (bei Einspritzanlagen
zwei..) Durchflussgeber.

Dazu müsste man mal messen in welchem Bereich sich der Unterdruck
grundsätzlich im Saugrohr bewegt. Werd' nächste Woche mal beim
Boschdienst nachfragen. Die waren bisher mir gegenüber eigentlich immer
recht kooperativ.

Gruß,
Werner

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Der Unterdruck misst eigentlich nur was bei einem Vergasermotor durch
den Vergaser rinnen sollte.
Heute hat doch kein Mensch mehr einen Vergasermotor, oder?

Beim Einspritzbenzinmotor geht diese Methode zwar auch, wobei es aber
Fehlerquellen gibt:

Schubabschaltung: Wenn man vom Gaspedal geht wird kein Kraftstoff mehr
eingespritzt, wenn man etwas draufsteigt sehr wohl, obwohl der
Unterdruck sich da nicht viel ändert.
Beim starken Beschleunigen wird glaub ich gern etwas fetter
eingespritzt, wobei ich nicht weiss wieviel, da ja wegen Katalysator
ein Lamda von 1 eingehalten werden sollte.
Auch beim Kaltstart wird fetter eingespritzt.

"Fetter" heisst das proportional mehr Kraftstoff eingespritzt wird
als der Unterdruck d.h. die Luftmenge es erfordern.

Achja, eigentlich ist ja die Luftmenge die wesentliche Grössse, die man
früher halt indirekt mit dem Unterdruck gemessen hat. Aber moderne
Motoren haben dafür direkt einen Luftmengenmesser dessen Signal man
abgreifen könnte.

Ich denke dass 2 Durchflussmesser am unproblematischten sind, wobei die
aber ziemlich genau auflösen müssen, da es hier ja nur um die Differenz
geht, und die ist bei Teillastbetrieb halt recht gering.

Autor: mago (Gast)
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@werner

japp hast rescht, wollt ja nur de profis fragen. nun aber wenn dann
sollten wir das doch mit diesem CRUMB128-FG von lins durchziehen. wobei
dann ja nur noch Crumb128 Connector Kit benötigen, und schon ist es
steckfertig. nun wenn man sich da alle einigen ist der vorteil das man
die aufsteckplatine schon etwas festlegen kann. bin schon gespannt auf
deinen plan @werner.

aber auch sebastians idee klingt wirklich gut, müßte man mir nur
nochmal etwas erklärten. damit auch ein anfänger das prinzip genau
versteht. klingt wie nen universalmodul wo sich jeder beliebig einfach
seine konfigurattionen einstecken kann, und erkannt wird.

finde das sogar sehr passend, sofern wenn wirklich mal das auto
verkauft wird das gerät neu angepasst werden kann ohne alles
aufzuwühlen und neu starten.

nun sebastian:
läßt sich das gut realisieren ??


gruss...

mago

Autor: Marian (Gast)
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@Fritz:

mein rocco hat bereits eine einspritzung... und außerdem hat man ja
diverse möglichkeiten, die fehlerquellen auszuschließen:
z.b. gibt es bei mir noch 2 mikroschalter an der drosselklappe, einmal
für kein gas=leerlauf und einmal für vollgas.... den kaltstartbetrieb
kann man über den zusatzluft-john (ventil/schieber :-)) abfragen,
nämlich wenn der eingeschaltet ist, heißt das kaltstart/warmlaufen...
bzw. fragt man ja sowieso schon die wasser/öl temperatur ab und kann
somit sagen, bei T<35°C= mehr spritverbrauch...

und bei vollgas wird bei älteren fahrzeugen die lambda-regelung
übergangen (bei meinem ist das jedenfalls so )

marian

Autor: Werner (Gast)
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Hallo,

hier erste Entwürfe die Spannungsversorgung, universeller Eingang und
Glühlampenkontrolle betreffend.

Zu den Dateien im Archiv:

1. Spannungsversorgung.tif

Ein klassisches Schaltregler-Netzteil mit einem
Eingangsspannungsbereich von 10 bis 45V und einer Belastbarkeit von 3A
bei sehr moderater Temperaturentwicklung (im Gegensatz zu standard
Festspannungsreglern wie z.B. 78xx Typen).

2. Signaleingang Checkcontrol.tif

Eine unverselle Eingangsschaltung mit einem Eingangsspannungsbereich
von 4 bis 60V und galvanischer Trennung mittels Optokoppler.

3. Gluehlampenkontrolle.tif

Mittels TL081 wird die Spannung der für die zu überwachenden Glühlampen
an der jeweiligen Sicherung ausgewertet, und auch hier wird das
Ergebnis dann via Optokoppler dem Controller zugeführt.

Man jat ja leider grundsätzlich immer viel weniger Zeit als eigentlich
erhofft, so folgt die ausführliche Schaltungsbeschreibung dann wenn ich
auch die Platinen so weit vorbereitet habe. Aber was ich bisher fertig
habe ist auch noch so simpel dass sich die Funktion noch weitestgehend
selbst erklären sollte.. ;-)

Es handelt sich ja auch noch um erste Entwürfe, welche sicherlich noch
im Detail die eine oder andere Änderung erfahren werden.

Gruß,
Werner

Autor: Sebastian (Gast)
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Sers.

Also das Netzteil ist ja ne nette Sache. Bei der Glühlampenkontrolle
wird ja anscheinend geprüft ob Spannung an der Sicherung abfällt. Bei
uns geht eine komplette Seite der Rückbeleuchtung über 1 Sicherung.
Mann kann so also nicht genau sehen welche Lampe eingeschalten ist.
Wenn man nun aber zB. einen AT90S1200 nimmt und je einen Eingang
gesichert an die Lampe bringt müsste man erkennen können ob die Lampe
noch ganz ist und ob sie ein ist. Das S.N.A.P. was schonmal oben
erwähnt wurde, kann man auf einem AT90S1200 anscheinend problemlos
integrieren. Das S.N.A.P. läuft ja über das UART und brauch so nur 2
Ports. Wenn der BC nur Vermittler ist, sollte ein ATMega32 oder sogar
ein ATMEGA8535 funktionieren. Kosten unter 8€ und sind im Dip gehäuse
zu bekommen.

seb

Autor: Werner (Gast)
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Hallo Sebastian,

mit der Glühlampenkontrolle bin selbst auch soo glücklich nicht. Allein
schon deswegen weil sie in der vorliegenden Form doch einiges an
Abgleich bzw. Rechenarbeit erfordert. Hier werde ich sicher noch nach
weiteren Alternativen ausschau halten. Dies auch aus dem von dir
angesprochenen Problem heraus, dass bei manchen Herstellern die
verschiedenen Verbraucher ziemlich willkürlich abgesichert zu sein
scheinen. Ich habe hier irgendwo noch eine Glühlampenkontrolle aus
einem Opel Omega 'rumliegen, die werd' ich mal zerlegen und nachsehen
wie dort kaputte von intakten "Birnen" unterschieden werden.. ;-)

Beim Drehzahlmesser kam mir gestern übrigens noch eine andere Idee: Um
hierbei den eigentlichen Controller von rechenintensiven Aufgaben nach
Möglichkeit frei zu halten habe ich mir überlegt diesen in klassischer
Ausführung in CMOS/TTL Technik nebst 555 Timer und universellem Eingang
aufzubauen und statt z.B. eines 74C925 Zählers/Siebensegmenttreibers
einfach einen binären Zähler zu verwenden. Dieser stellt dann dem
Controller das Drehzahlsignal parallel zur Verfügung, welcher das
Signal dann jederzeit problemlos weiterverarbeiten kann. Denkbar wäre
auch hier dass z.B. ein 90S1200 das Drehzahlsignal dann seriell auf den
Bus ausgibt.
Hierbei kommt's aber noch darauf an ob wir die Drehzahl permanent als
exakten Wert benötigen ("..jeder einzelne Impuls muss vom zentralen
Controller registriert werden.." z.B. für die Verbrauchsberechnung)
oder nur zu reinen informationszwecken.

Ich habe mal mit einem Schaltplan für einen solchen Drehzahlmesser
begonnen. Dieser wäre dann auch für jeder Art von Zündanlage geeignet
(mit Unterbrecherkontakt, kontaktlos) und per Jumper "hardwaremäßig"
auf 4-, 6-, und 8-Zylindermotoren einzustellen, so dass auch das
jonglieren mit unterschiedlichen Teilungsverhältnissen in der Software
entfiele.

Gruß,
Werner

Autor: Fichte (Gast)
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Hay Werner

Das mit Eureren Glühlampen ist eigentlich ganz einfach aber auch wieder
blöde Arbeit aber ich Arbeite seid 6 Monaten an solch einen Projekt und
habe es endlich geschaft zwar etwas Umständlich für die die es einbauen
aber es Funktioniert.

Mal bezug auf die Sicherung deines Fahrzeugs nein die Prüfen das nicht
an der Sicherung Die netten Auto Hersteller haben Wiederstände zwischen
den LEitungen zur Lampe die den Strom begrenzen und mit einen OPV
Auslesen ich weiss nun nicht wenn ihr dieses Projekt jetzt Startet und
in jedes Auto bzw. in jede leitung auch noch Wiederstände bauen wollt
ob das so gut ist. Naja Ich bin ja mal Gespannt wie ihr das Löst. werde
dieses Thema mal weiter Beobachten.


MFG: Fichte

Autor: mago (Gast)
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nun und ich dachte mir das man nischt an werten groß messen muss.
einfach die zwei kontakte am schalter nehmen und messen ob spannung
anliegt. naja... is ne schlechte version, oder man mißt direkt an den
lampenkontakten. wenn die lampe an ist liegen da ja eh 12V der lampen
an,wenn aus geschaltet nischt, jedoch wenn die lampe defekt ist liegt
doch dann volle 18V der batterie an. die man ja dann als wert für
defekt nutzen kann. das problem ist leider nur wenn man die lampen aus
hat, das dann kein messwert ermittelt werden kann hinzu kommen verluste
der messschaltungen(mehrfach).

aber gibbets nicht bessere alternative??

wie wirds denn original gemacht??

Autor: Fichte (Gast)
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hihihihi 18V wo haste das den her.?????? Deine Lichtmaschine Bringt 13,8
Volt dann kann ja deine Batterie nicht 18V Haben so ein Quark.!!!! Ich
schrieb eben das die Hersteller Wiederstände in die Leitungen bauen und
die damit messen. Ich habe das Thema LAmpentest schon mehrfach hoch und
Runter Gespielt und bin nicht auf ein Nenner Gekommen.


MFG: Fichte

Autor: mago (Gast)
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ups die 18V sollen mehr oder weniger mein maximalwert sein.*g*
stimmt natürlich das es ungefähr 14V sind wenn der Moto an is.
naja... man könnte wie schon beschrieben die lampen testen wenn der
lichtschalter off ist. sobald ein signal vom lichtschalter kommt wird
die messschaltung unterbrochen. wollen ja nicht das die 12 - 14V nichts
zerstört an der microC.

ist zwar ne spontane schaltungsidee... aba naja... vielleicht kann mans
auch machen indem man einfach den strom mißt.

gruss...

mago

Autor: Sebastian (Gast)
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Hallo,

also bei den Lampen ist es doch so, das meist Masse an einer Seite
liegt und Plus geschalten wird. Wenn die Lampe defekt ist liegt dennoch
an beiden Seiten Masse und Plus. Wenn man da ne Spannung messen will
brauch man da nicht ne Bereichsumschaltung zwischen wenig und voller
Spannung? Ich dachte man legt einen Pin vom Atmel auf die GND Leitung.
Wenn die Lampen aus sind kann man dann den Pin auf High legen. Auf der
anderen seite kommt ein weiterer Pin an die Lampe. Wenn der nun High
Potential hat ist die Lampe io, wenn nicht nicht. Im Betrieb brauch man
doch eigentlich nur schauen ob der Pin High Potential hat der auf der
Masseseite angebracht ist. Natürlich passend beschaltet worüber ich mir
jetz noch keine Gedanken gemacht habe.

Seb

Autor: Fichte (Gast)
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Überlegt doch mal die Lampen sollen doch getestet werden bevor ihr die
Lapen an macht oder?? Oder wollt ihr erst alle Lampen an machen bevor
ihr in euer Fhrzeug Los Fahrt.????

Ich habe alle Varianten mit OPV´s etc. getestet.


MFG: Fichte


PS: Würde euch gerne meine schaltung Veraten aber ich möchte das nicht
den ich Arbeite schon seid 6 monaten an so einen Projekt.

Autor: mago (Gast)
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na warum denn, meine oben erwähnte schaltung kann doch ständig
kontrollieren ob sie in ordnung sind. über diese schaltung wird immer
die lampe überprüft. und wenn mal kein signal ansteht weil die lampe
hochohmig wird. dann kann das doch sogar an einer grafik im lcd display
dargestellt werden und das auch wenn ich das licht noch garnicht
benötige. so wird doch das schlimmste verhindert, und sobald dann licht
eingeschalten wird, wird das messen abgeschaltet. zur not kann man ja
wenn dann noch licht ausfällt, ne lichtabhängige schaltung entwerfen
die sich dann hinten einschaltet.

oder liege ich da mit meiner variante falsch???

gruss

Autor: Werner (Gast)
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Hi,

wenn's nur darum ginge die Lampen "vor Fahrtantritt" zu testen
wär's ja leicht. Dann bräuchte man nur bei abgeschaltetem Licht zu
prüfen ob die Leitung von Lichtschalter zu Lampe über R(Lampe)
Verbindung zu Masse hat. Dies ist ja zwangsläufig nur bei intakter
Glühbirne der Fall.

Aber es geht ja auch während der Fahrt eine Glühbirne kaputt, und dann
taugt obiges Verfahren nichts.

Eine andere Idee hätt' ich auch schon ansatzweise (mit Zenerdiode und
Optokoppler), die muss ich aber erst mal praktisch testen.

Gruß,
Werner

Autor: eSBeO (Gast)
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Hallo,
 o.g. CheckControl von Opel enthält neben einigen Shunts und einer
handvoll Dioden, Widerständen und Kondensatoren noch drei Schaltkreise
von Toshiba. Typbezeichnung: TA8020AS; Datenblatt: siehe Anhang.
 Wenn ich mal viel Zeit habe, werde ich mal versuchen, die Schaltung zu
analysieren, es würde mich aber nicht wundern, wenn sie dem Datenblatt
entspräche.

eSBeO

Autor: Fritz Ganter (Gast)
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Seid mir bitte nicht böse, aber:

Wie wollt ihr so ein umfangreiches Projekt bewerkstelligen, wenn ihr
absolut keine Ahnung habt?

Schaut doch mal genau auf plan1.jpg und denkt mal drüber nach was an
den 2 Op-Eingängen anliegt.

Bevor ihr weiterhin die Boardspannung oder Kurzschlüsse messt:

Wenn eine Lampe nicht leuchtet ist sie entweder kaputt (R=unendlich)
oder hat einen Kontaktfehler.
Wenn ihr also testen wollt ob eine Lampe funktioniert dann legt über
einen Vorwiderstand eine Spannung an die Lampe, wobei das Licht aus
sein muss. Messt den Lampenwiderstand mit dem Ohmmeter. Daraus ergibt
sich dann eine Spannung an der Lampe entspricht den 2
Widerstandswerten. Ist sie kaputt, misst man die volle Spannung.

Wenn es nicht verständlich ist dann mal ich euch eine Schaltung auf.

Autor: mago (Gast)
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ahso... nun ihr habt ja recht währe wirklich zu einfach. naja ich dachte
in erster linie auch daran das es ohne groß leitungen zu kappen sein
sollte. jedoch der gedanke mit den OPVs scheint ja grundlegend schon
festgelegt zu sein.

danke nochmal an eSBeO für das datenblatt. also sollte man sich wohl
daran halten. werd mal mein altes exp.board vom bruder heraus holen,
der hat im übrigen auch wie ich den gedanken sowas zu basteln fürs auto
nun der ist elektriker aber derzeit auswärts.

gruss


denke mal das der TA8020S ideal dafür ist oder? gibbets den so einfach
zu kaufen?

Autor: eSBeO (Gast)
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@mago: Bei Reichelt und Segor habe ich ihn leider nicht gefunden.

eSBeO

Autor: mago (Gast)
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bei conrad habe ich ihn auch noch nicht gefunden. denke mal das der auch
so leicht nicht erhältlich ist. suche aber derzeit nach alternativen.
grummel

Autor: Fichte (Gast)
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Achja wenn ihr fertig seid sagt mir bescheid. Ich werde dann mal lesen
was ihr so macht. Ich sage nur soviel ich messe meine lampen ständig
gegen masse bzw. +12V und weiss aha ie lampe ist ganz wird nun strom
auf die Lampe gegeben dann heisst das ohn nicht Prüfen sondern an. Aber
wer mehr Erklärung haben möchte sagt bescheid.


MFG: Fichte

Autor: mago (Gast)
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"bescheid"

probiere gerade mit nem LM324N OPV

gruss

Autor: Marian (Gast)
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tip:

jeder stromdurchflossene leiter erzeugt ein magnetfeld :-)

ich hab schon schaltungen gesehen, zur glühlampenkontrolle, bei denen
einfach nach dem stromzangenprinzip gemessen wird. um nen opv wird man
nicht herumkommen, aber z.b. lm339 und konsorten sind ja quad's und
kosten nur ein paar cent...

eigentlich sollte es ja kein problem sein, den spannungsabfall von ein
paar cm leitung zu messen, bzw. könnte man ja z.b. 0,1 Ohm
drahtwiderstände in der messschaltung verwenden, damit muss man nur die
leitung zur lampe an der schaltung anstecken... also brauch nichts
durchzuschneiden :-)

Marian

Autor: Marian (Gast)
Datum:

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achso @ fichte:
>PS: Würde euch gerne meine schaltung Veraten aber ich möchte das
>nicht
>den ich Arbeite schon seid 6 monaten an so einen Projekt.

kindergarten???

Autor: Fichte (Gast)
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@Marian


Wenn du meinst Bitte. Deine Meinung also Albert mal weiter an den
Projekt Bordcomputer / Kfz weiter. viel Spass noch Ich Erfreue mich an
meinen der auch Funz.!!!


MFG: Fichte

Autor: Marian (Gast)
Datum:

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lol

und was willst du 'uns' damit sagen? ich glaube auf solche kommentare
freut sich hier jeder.
mal davon abgesehen das es meiers hund interessiert, das du nen
funktionierenden bc hast

Marian

Autor: Werner (Gast)
Datum:

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Hi,

ein einfachster "Stromsensor" stellt ein mit CuL umwickelter
Reedkontakt dar. Am anfang wird der CuL mit einem Anschluss des
Reedkontakts verlötet, dann fleißig gewickelt (~80-100 Windungen). Das
offene Ende der so entstandenen Spule führt dann weiter zum
Verbraucher, der freie Reedkontakt öffnet sobald kein Strom vom
Verbraucher aufgenommen wird ("Birne kaputt").

Ich versuch' mich einfach mal in "ASCII-Malerei":

         Mit CuL umwickelter
            Reedkontakt
Vcc  ----==</\/\/\/\/\/\>--------Warnkontakt / Signal
                        \
                         \-------Verbraucher

Das funktioniert in der Praxis wunderbar, ist allerdings wenig elegant
und eigentlich auch unter der Würde eines Mikrocontroller-Bastlers..
;-)

Aber da fällt uns sicherlich noch was eleganteres ein. Mein
Schaltungsvorschlag mit dem TL081 funktioniert bei mir auch bestens,
allerdings erfordert der Spannungsabfall von lediglich 6mV bei einer
Last von 10W eine recht knifflige Offseteinstellung. Ich such' schon
verzwifelt nach dem TA8020S vergleichbaren Typen..

Gruß,
Werner

Autor: Volker (Gast)
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Hallo,

ich als Neueinsteiger will natürlich auch einen Versuch wagen.

Wenn es um Glühlampen geht, dann wäre es evtl. ein Weg, den Widerstand
der Lampen, die an einem Strang sind zu messen. Wenn eine ausfällt,
kann man ja anhand der Widerstandsveränderung merken, welcher Lampentyp
es war. Ich habe aber die Widerstände von Glühlampen noch nicht
gemessen. (z.B. Messen, wenn die Lampen nicht an sind. Da merke ich
schon vor dem Einschalten ob was defekt ist. )

Sollte es totaler Quatsch sein, dann Entschuldigung. War ein spontaner
Einfall ohne intensiv darüber nachzudenken.

Viele Grüße

Volker

Autor: Werner (Gast)
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Noch kurz zur Klarstellung:

Es in diesem Thread nicht darum "was einer hat", sondern vielmehr
darum "was einer gebrauchen könnte".

Wenn's anders wäre, würde jeder auf ein in diesem Forum angesprochenes
konkretes Problem mit: "Ätsch, meiner geht aber!" oder "Ich hab'
dieses Problem nicht!" antworten.

Zum einen konnte man bereits ab mitte der 80'er Jahre für so ziemlich
jedes Auto gegen (teils recht heftigen) Aufpreis die Ausstattung mit
einem mehr oder weniger funktionierenden BC ordern, zum andern ist es
aber eine echte Herausforderung ein Herstellerübergreifendes BC-Konzept
auszuknobeln.

Zumal wir ja auch einiges an "Komfortfunktionen" integrieren können,
auf welche viele "kommerziellen" Hersteller aus Kostengründen
verzichtet haben (Stichp.: Display, Bedienung etc. pp).

Wer also unbedingt sofort einen fertigen, funktionierenden BC braucht
möge diesen bei Mercedesopelbmwfordvwoderwasauchimmer kaufen (am besten
samt Auto, denn nachrüsten ist oft selbst bei Werksteilen nicht immer
ohne weiteres möglich). Ich (und manch anderer hier sicherlich auch..)
habe mir dagegen vorgenommen ein universelles, besseres, komfotableres
BC-System selbst zu bauen.

Das hierbei mitunter einige Hindernisse, Fallstricke und falsche
Ansätze lauern ist mir durchaus bewusst. Aber: Das macht einen halt
keineswegs dümmer..

Gruß,
Werner

Autor: mago (Gast)
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werner, dat is mein reden. wobei es sicherlich auch jeden hier ums
basteln selbst geht. man will doch seinen späteren BC auch einen namen
geben. vielleicht lernt der später auch papa zu sagen. g

nun aber zu fichte, ich finde deinen zug wahrlich nicht gut. mag sein
das du da schon eher dran gewerkelt hast und mit erfolg. ich danke dir
auch für deine tips. aber die tour meins geht und verrate es euch
nicht, ist auch kein feiner zug. klar dein aufwand ist auch deine. aber
du musst es keinem unter die nase reiben und damit prahlen. respekt das
du das problem mit der lampencheck geknackt hast. aber aus jedem fehler
kann man immer gewisse erfahrungen mitnehmen, auch wenn einige chips
ihr leben dafür lassen müssen. umso besser habens dann die darauf...
streichel

so aber nun schluß mit streitereien...

an die arbeit leute...hehe...

ich versuche derzeit nen LM324N zu verwenden, jedoch weiß ich nicht ob
die noch in ordnung sind. kennt sich einer aus. habe 9V
betriebsspannung angelegt und zwei wiederstände dran gehängt.
(verstärkung)10k und 10k... jedoch der ausgang ist immer 7,61V
grummel

oder gibbets da bessere OPVs???

gruss

mago2

Autor: mago (Gast)
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nochwas... was mir einfällt. wenn wir nun das mit nem OPV hinbekommen
haben, dann aber nur bei betrieb der lampen. jedoch wenn die lampen
ausgeschalten sind werden sie nicht mehr überprüft. kann man dann meine
schaltung zuschalten wenn die lampen nicht im betrieb sind???
so sieht man während des betriebs der lampen und ausserhalb der nutzung
ob die lampe ausfällt. aber sicherlich sei ihr darauf schon selber
gekommen. ihr tüftler... hihihi...


@Marian
nun klar könnte man den strom in der leitung ermitteln über die
feldmessung.aber ist der wert dann auch groß genug ? sicherlich ist das
auch arg viel aufwand oder??

gruss

Autor: Fichte (Gast)
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@ mago


Das mit dem LM324N Funz bzw. bei mir nicht kannste aber gerne mal
testen den denkt dran das die Boardspannung im Fahrzeug Schwankt
Zwischen 9 und 13,8 Volt.


MFG: Fichte

Autor: mago (Gast)
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mh.. mein problem ist das einige schaltungen die ich hier finde ständig
-12V und +12V verwenden. sowas habe ich nun nicht im auto also wirds
wohl so kaum gehn. naja... ich werd weiter probieren.

nochmals danke...

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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Mein Vorschlag zum Thema Lampen prüfen im Anhang.
Leider auch nicht ohne einen Messwiderstand in der Leitung.
Prüft die Lampe aber auch im ausgeschalteten Zustand.
Prinzip:
-Bei Lampe an muss Strom fliessen
-Bei Lampe aus muss sie niederohmig sein.
Um alle Lampen zu prüfen werden das jedoch recht viele Bauteile.
Achtung: Das ist ein Schreibtischentwurf mal kurz ausprobiert,
aber nicht am realen (rollenden) Objekt getestet.

Autor: Fichte (Gast)
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Ich weiss das die Hersteller einen Shunt Wiederstand nehmen aber das
ganze wird dann woll Teuer.!



MFG: Fichte

Autor: Werner (Gast)
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Hi Uwe,

dein Entwurf entspricht so ziemlich der "standard Innenbeschaltung"
von industriellen Stromsensor-IC's (z.B. dem INA138 von Texas
Instruments). Da bin ich gerade auf der Suche nach einem gut
erhältlichen Typ, aber bis jetzt leider mit eher mäßigem Erfolg.

Ansonsten muss man das halt wie in deiner Schaltung mit externen
Bauteilen realisieren. Von den Kosten her bleibt's dennoch
überschaubar. Da ist der "Kleinmengenimport" von speziellen IC's aus
Fernost oder den USA oft teurer als die eingesparten Standartbauteile
bei diskreter Schaltungstechnik.

Gruß,
Werner

Autor: Volker (Gast)
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Hallo,

in der Kfz Technik werden auch oft Hallsensoren eingesetzt.

Die Veränderung des eldes um den Leiter wird dabei erfasst und in einem
Spannungswert, der am Sensor im mV-Bereich liegt ausgegeben. Bei allen
Elektronikshops gibt es Hallsensoren.
Auf jeden Fall kann es damit erstmal grundlegend funktionieren.
Einen programmierbaren Hallsensor habe ich hier gefunden. Wäre aber für
die einfache Lampenkontrolle zu aufwendig.

http://www.melexis.com/relinfo_detail.asp?id=144

http://www.deree.com.tw/german/shunt_CT/hall.htm

Bei einer Lampe am Moped hatte ich es damals mit einer Schaltung
realisiert, die es ausnutzte, dass der Strom immer den Weg des
geringsten Widerstands nimmt. Bei Ausfall der Glühlampe ging dann eine
LED an.

Volker

Autor: mago (Gast)
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und was ist wenn man den minus kontakt des OPVs an GND hängt und den
positiven kontakt vom OPV an den postiven kontakt der Glühlampe. sobald
nun die lampe hochohmig wird schaltet diese differenz durch den
direkten kontakt den OPV durch. hab da mal schnell was gezeichnet. ist
aber nur probehalber mal durch gespielt. aufm exp.board funzt das
sogar. aber glaube kaum das die schaltung so korrekt ist.

Autor: mago (Gast)
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hier mal ne probeschaltung hab mal was probiert.

Autor: Werner (Gast)
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@Fichte

Hi,

warum sollte es teuer werden? Da reicht ein zum "U" gebogenes Stück
Konstantandraht mit 2mm Durchmesser. Wir wollen ja hier nicht auf 0,1 %
genau messen sondern lediglich zwei Zustände (Lampe i.O. / Lampe
defekt) detektieren. Selbst ein Präzisions-Shunt mit 0,01 R (20A
Bereich) kostet bei "Europas größter elektronik Apotheke" (wer mag da
wohl gemeint sein..) schlappe 2,50,- EUR.

Gruß,
Werner

Autor: mago (Gast)
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sorry der obere plan war falsch!

Autor: Werner (Gast)
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Macht ja nix.. ist ja offenbar genug Platz auffm Server :-)

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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@Werner
klar ist die eine Hälfte der Schaltung eine Strommesssung, die andere
Hälfte prüft die Lampe im ausgeschalteten Zustand.

@Fichte
Stromshunt könnte auch ein Stück Leiterbahn oder Anschlussleitung sein.
Kostet quasi nix.

Irgendwie denke ich geade darüber nach, ob man nicht den
unvermeidlichen Kontaktwiderstand des Schalters missbrauchen könnte...

@mago
Was tut die Schaltung eigentlich ???

Autor: mago (Gast)
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nee... der zweite funzt bei mir aufm board. lampe gezogen schon leuchtet
die LED. hehe... (der davor war falsch, hatte das aber zu spät
bemerkt.)

Autor: mago (Gast)
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na der opv verstärkt nichts, aber sobald postive flanke durch ausfall
der Lampe an + des OPVs kommt. schaltet der durch, weil die differenz
zwischen dem - und dem + nahezu 12V sind. ich weiß es war mehr probiert
als geplant. bin nicht der elektriker in der familie, fuchse mich erst
hinein. mein bruder dem der nick gehört ist leider für ne weile nicht
da.

gruss

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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@mago
nun schalte mal die Lampe aus und zieh sie auch noch raus!
Was macht die LED dann ?
Kann man nicht genau sagen, da ein Eingang des OPV in der Luft hängt.

Autor: mago (Gast)
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welcher hängt in der luft??? der + liegt doch auf 12V dann, der andere
erhält über den vorwiederstand der LED nen positiven pegel. oder irre
ich mich da ??

Autor: Marian (Gast)
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es geht ja nicht um genauigkeit, deswegen wirds auch nen normaler 2watt
drahtwiderstand tun...

habs mal ne schaltung hintendranngehangen, ist zwar etwas
modifizierungsbedürftig... naja schauts selber :-)

Autor: mago (Gast)
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ups fehler, sobald ich das licht abschalte hängt der eine wirklich in
der luft. ich bin fürs löschen aller letzten 10beiträge meinerseits.
ups... naja... ich werd mal die unterlagen vom bruder dazu mal
besorgen. lächel

Autor: Uwe Nagel (Gast)
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Ich meine, wenn Du die Lampe ausschaltest.
Wo liegt denn dein Schalter, ich dachte in der Plus-Leitung.
Liegt er in der Groud-Leitung meldet die LED Lampe kaputt, wenn sie
ausgeschaltet wird.

Autor: Werner (Gast)
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Hi Uwe,

in so fern hätte mago's LM324 dann was von "Schrödingers Katze" :-)

Den Lichtschalter als Shunt zu missbrauchen würde in der Praxis
allerdings den Einbau der Schaltung womöglich ziemlich verkomplizieren,
da man diesen hierzu erstmal "freilegen" müsste. Der Kabelstrang am
Sicherungskasten ist dagegen meist recht gut zugänglich. Ansonsten
könnt's so gehen.

Gruß,
Werner

Autor: mago (Gast)
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schrödingers katze... war das nicht was mit teilchen die hier und
gleichzeitig doch wo anders sind. und beim messen nur an einem ort sein
können (trotz Überlagerungszustand). irgendwas mit quanten net wahr...
egal... aba ich werd mich erst mal aufs ohr legen. bis später, werd
mich auch mal etwas mit opvs kundig machen. damit ich nächstesmal nicht
wieder auf schrödingers katze komme. grinsend

gruss christoph

Autor: Kai (Gast)
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stimmt es, daß der lm324 nur bis max 0 grad arbeitet, aber auch schon
kurz vorher nach dem mond geht? macht sich bissel ungünstig, wenn die
ganze schaltung von spätherbst bis frühling nicht geht, oder? *ggg
hat wer da alternativen?

Autor: christoph (Gast)
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Hallo,

habe mal etwas mit dem Anhang rum probiert. ist ungefähr so ne
schaltung wie im auto.*g* glaube ich zumindest. jedoch tauchen für mich
ein paar fragen auf. kann mir einer mal die einzelnen zeichen erklären.
danke...

PS: im übrigen, habe die mit nem LM324 nachgebaut und nem CMOS
Inverter, aber geht ja auch mit nem OPV inverter. zumindest funzt das
anscheind... hab die mal mit dem multisim V7 getestet... kennt das
einer ??? wollte gleich mal fragen obs das auch in deutsch gibbet.

gruss...

chris

Autor: christoph (Gast)
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die schaltung ist aber besser... hatte auch damit ein paar proben durch
gespielt. werner und schon fündig geworden mit dem TA8020???
habe mal toshiba angeschrieben, aber noch keine reaktion... es scheint
als würde der so garnicht auf dem markt zu kaufen geben. hast du ne
alternative gefunden??

Autor: Andi (Gast)
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Hallo,

ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit "alten" dem
Bordcomputer von Opel, den ich nach einem Motorumbau in meinen
Joungtimer mit übernehmen wollte. In den BC ist ein sog.
Programmspeicher (EEprom)gesteckt der die Fahrzeugspezifischen Daten
enthält. Nach auslesen des EEproms und einiger Suche habe ich die für
meinen Umbau relevanten Daten (Wegdrehzahl, Tankvolumen und
Tankkennlinie) gefunden. Des weiteren sind noch die Motorkennlinie für
den Spritverbrauch und eine Getriebekennlinie? vorhanden. Jetzt bin ich
am rätzeln wofür denn nun eine Getriebekennlinie von nöten ist? Die
Wegdrehzahl Imp. pro Km ändert sich ja nicht. Auch ist dem BC ja nicht
bekannt im welchen Gang sich das Getr. grad befindet.
Über die Bedienung des Opel BC bin ich auch nicht so glücklich und
erweitern lässt er sich ja auch nicht.
Deshalb habe ich mir auch schon Gedanken gemacht wie man einen BC
selber bauen könnte und mein erster Gedanke war dann Microkontroller
zum Daten erfassen mit RS232 Verbindung zu einem Einplatinen PC (z.B.
Pump2) mit Linux. Die ganze Sache mit dem Check-Control würde ich in
meinem Fall lieber weg lassen.
Ich bin mal gespannt was bei diesem Projekt heraus kommt.

Gruß

Andi

Autor: Werner (Gast)
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Hi Andi,

die Getriebekennlinie macht nur Sinn, wenn sich die Übersetzung des
Ausgleichsgetriebes ändert. In der Tat kann man nachträglich eine
Vielzahl Teller / Kegelradkombinationen für das Ausgleichsgetriebe
ordern. Das macht zwar eigentlich nur im Motorsport Sinn, aber
vielleicht wollte man dem dennoch durch eine "Korrekturmöglichkeit"
im EEProm Rechnung tragen.

Auch im Omega/Senator LCD-Cockpit findet sich übrigens ein solches
EEProm, diesmal in Verbindung mit einem maskenprogrammierten
Controller. Neben der Kilometerleistung des Fahrzeugs sind hier auch
noch andere fahrzeugspezifische Parameter abgelegt wie u.a. das
Teilungsverhältnis "Wegstrecke" und eine Abgleichvariable für den
Tankgeber (da hier die Anzeige in "Liter" numerisch erfolgt wollte
man offenbar dadurch die Genauigkeit erhöhen..).

Ich finde es sehr interessant, dass es dir gelungen ist das EEProm des
Opel-BC zu entschlüsseln. Mir ist das übrigens mit den Philips/Delco
"CAR xxx" Radios auch mal gelungen (wenn auch mit der "try and
error" Methode).

@Alle:

Erik Lins ( www.lins.de ) hat mir per Mail mitgeteilt dass er den Preis
für das Crumb128 Modul ab etwa mitte Juni von 39 EUR auf 33 EUR (inkl.
MwSt.) senken wird. Ich finde den Preis durchaus angemessen und fair.

Im Moment bin ich immer noch dabei eine Lösung für die Lampenkontrolle
zu finden und habe bei MAXIM einige Muster geordert. Ferner bin ich
immer noch mit der Schaltplan u. Layoutentwicklung beschäftigt. Bis zum
nächsten WE sollte ich aber zumindest "im Groben" die
Drehzahlmesserschaltung fertig haben, und auch die Trägerplatine für
das Crumb128 sollte bis auf die leidige Verbrauchsmessung und
Lichtkontrolle konkretere Gestalt angenommen haben.

Gruß,
Werner

Autor: Andi (Gast)
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Hallo Werner,

ich habe 6 Jahre einen Senato mit LCD und BC gefahren und war immer
wieder überrascht wie genau die numerische Tankanzeige im LCD war.
Im Bereich von 10 bis 75 Litern zeigte sie in 2 Literschritten an,
darunter in Literschritten (stimmte immer ziemlich genau). Im BC ist es
auf jeden Fall so, dass die Tankkennlinie in 8 Stützpunkte unterteilt
ist. Wie die Motrokennlinie abrbeitet weis ich nicht, da ich die
passende für meinen Motor ja habe. Hat sich jemand schon mal Gedanken
gemacht wie die Berechnung des Tankinhalts bei deinem Projekt aussehen
soll?
Beim Opel BC müssten 6 Stützpunkte der Kennlinie ermittlet werden, die
Anderen 2 stehen für ganz leer und ganz voll. Damit es genau werden
soll müsste man den Tank ganz ablassen und dann wieder schrittweise
auffüllen und bei einer gewissen Menge (jeweils an den Stützpunkten der
Kennlinie) die Spannung am Tankgeber messen.

Gruß

Andi

Autor: Werner (Gast)
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Hi Andi,

ich denke dass da an geeignete Informationen heranzukommen sein sollte.
Wenn man die Form und die Abmessungen des Tanks kennt, sollte dieses
Problem mit hinreichender Genauigkeit mathematisch zu lösen sein. Der
Tankgeber an sich arbeitet ja in aller Regel konstruktionsbedingt
linear, Probleme könnten hier einzig die doch häufig recht
eigenwilligen Formen der Tanks verursachen (übertrieben: Z.B.
Kegelförmig, d.h. der Kraftstoffpegel sinkt nicht linear).

Da müsste man dann in der Tat im Einzelfall nachschauen in wie fern
diese Problematik im jeweils konkret zum Tragen kommt, und ggfs. dann
zur Korrektur entsprechende Kennlinien berechnen.

Gruß,
Werner

Autor: Andi (Gast)
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Hi Werner,

man könnte ja bei der Programmerstellung einfach eine Kennlinie mit ein
paar Stützpunkten hinterlegen und diese rechnerisch linear auslegen.
Bei jemandem mit unlinearem Kraftstoffpegel kann er sich diese ja
individuell auf seinen Tank einstellen.

Gruß

Andi

Autor: Werner (Gast)
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Hi Andi,

das halte ich für eine gute Idee. Da ich ja ohnehin bezüglich der
Wegstrecke bereits einen "Setup-Modus" vorgesehen hab' (bei der
Vielzahl an unterschiedlichen Impulsgebern isses einfacher, diese nach
Einbau des BC durch abfahren einer definierten Strecke von z.B. 100m zu
erfassen und dann als Konstante ins EEProm abzulegen) wäre ähnliches
auch bezüglich der Tank-Kennlien möglich. Zumal auf Grund der
herstellerabhängigen Widerstandswerte der Tankgeber ohnehin ein
Abgleich des BC nötig sein wird (obwohl hier eine Tabelle auch reichen
würde, denn zumeist verwenden die Hersteller ihre Tankgeber
Modellübergreifend). Dennoch werde ich auf jeden Fall zur Vorsicht eine
"hardwaremäßige" Abgleichmöglichkeit vorsehen.

@Alle:
Bezüglich der Glühlampenkontrolle hat Christoph möglicherweise eine
Bezugsquelle für den TA8020S aufgetan. Mal sehen was er hierbei
erreicht. Ich würde den TA schon allein deshalb gern verwenden weil er
tausendfach in der Praxis eingesetzt wurde (Opel), zuverlässig
funktioniert, so wie auch weitestgehend abgleichfrei verbaut werden
kann.

Gruß,
Werner

Autor: netmike83 (Gast)
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Hallo!

Hab mich zufällig reingeklickt ...

Hab als Maturaprojekt ein Head-upDisplay für ein Kfz entwickelt...

1.) Ansteuerung über CAN-Bus
2.) Ausgabe über ein LCD Display (16 Farben) mit starker
Hintergrundbeleuchtung --> projiziert Fahrzeugdaten auf
halbdurchlässige Folie auf der Windschutzscheibe
3.) Display  hat RS232 Anschluss - wurde mit uC167 angesteuert
4.) Der uC167 hat auch ein CAN Interface --> optimal!

Das war mal ein kurzer Überblick

genaueres: http://www.navig8.to/icar-hud

Wegen der Lampenkontrolle:

Empfehle einen sog. intelligenten Leistungsschalter:

Dieser misst den Strom, welcher durch die Lampe fließt --> Bei
Stromabfall LAmpe kaputt (is logisch oder?)
... kann man auch selber bauen

das wars vorerst, bei weiteren fragen einfach weiterposten ...

mfg netmike83

Autor: Werner (Gast)
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Hallo netmike,

gratulation zu deinem HUD Projekt! Ich denke auch dass sich diese
Technik über kurz oder lang durchsetzen wird. Als Nachbauprojekt ist
ein HUD, da wirst du mir sicherlich zustimmen, jedoch zur Zeit noch
eine ziemlich harte Nuss.
So ist für das Projektionssystem ja zum einen eine recht starke
Lichtquelle (muss im Kfz ja unter Realbedingungen auch unter direkter
Sonneneinstrahlung ein brauchbares Bild liefern) und eine fokussierbare
Optik (Abstand und Neigung der Scheibe variieren nach Fahrzeugtyp sehr
stark; "VW-Bus" <--> "Porsche"). Deshalb werden im miltärischen
Bereich, wo diese Technologie ja seit längerem  in
Zielerfassungssystemen eingesetzt wird, auch grüne HeNe Laser mit
entsprechend aufwendiger Ansteuerung eingesetzt. Der Bildaufbau
funktioniert etwa wie beim Röhrenmonitor, nur dass die Ablenkung
horizontal und Vertikal durch ein komplexes Spiegelsystem erfolgt. Nur
so lässt sich eine auch bei voller Sonneneinstrahlung gute Ablesbarkeit
realisieren.

Bei klassischen transflektiven Displays mangelt's an ausreichend
starken Kaltlichtquellen, und klassische Halogenlampen entwickeln
hingegen eine enorme Hitze.

Für den Kfz-Bereich gab's mal ein System zur universellen Nachrüstung,
dies war aber mangels entsprechend leistungsstarker Lichtquelle
allenfals bei Nachtfahrten ablesbar und war auch relativ schnell wieder
aus den Katalogen der Zubehörlieferanten verschwunden.

Eine Alternative wären imho "OLED" Displays auf transparenter
Trägerfolie, welche man auf die Frontscheibe aufkleben könnte und bei
Nacht dann einfach passiv beleuchtet. Aber hier wird's leider noch
einige Zeit dauern bis diese in Serie produziert werden.

Gruß,
Werner

Autor: Sebastian (Gast)
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Also egal wie man das nun mit der Lampe macht, wie wollen wir den die
einzelnen Sensoren vernetzen? Wie lang kann denn die leitung am uart
werden?

seb

Autor: boris (Gast)
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Und nun ist das Projekt gestorben?!

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Hi,

ich hatte auch mal so etwas vor, aber mein Auto war zu alt (Kein speed
bzw weg-impuls). Jetzt habe ich ein neueres und werde wohl in die
richtung nochmal weiterbasteln. Vermutlich aber erst ab nach
Weihnachten. Wenn jemand mein altes Autochen kaufen will:
Nr.:7939576321 bei ebay.

Zum Bord-Computer: Gerade bin ich dabei, ein Nokia-Display ans laufen
zu kriegen. Klappt aber noch nicht.

Bis dann,

Markus_8051

Autor: Martin (Gast)
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Hi Werner ..

und wie weit bist Du ?
Kannst es mir auch per mail mal schicken.
Ich arbeite auch in dieser Richtung.
Viilleicht können wir uns ja helfen ..

mfg Martin

Autor: Florian (Gast)
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Der Thread scheint ja vor einiger Zeit gestorben zu sein, aber
vielleicht liest ihn ja doch noch mal jemand. Ich habe nämlich, wenn
auch in etwas anderer Form, als hier diskutiert, das ganze realisiert:
http://www.blafusel.de/misc/obd2lcd.html

Autor: Martin Priene (Gast)
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Das sieht recht gut aus?

Für was für ein Fahrzeug hast du es realisiert.
Es gibt ja je nach Fz unterschiedliche Protokolle.

Autor: Markus_8051 (Gast)
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Hallo Florian,

Deine Schaltung finde ich super-interessant. Ich überlege auch gerade,
mir so etwas zu bauen, allerdings mit einem 8051-µC. Hats Du Unterlagen
zum OBD-Protokoll? Ich habe einen Polo, bei dessen Diagnosestecker nur
Plus und Minus sowie der K-Pin belegt sind. Was mir da jetzt fehlt sind
die Informationen über den "physical layer": Also, wie ist die
Datenleitung beschaltet (open collector, tri-state, etc), ist es
wirklich nur ein Ausgang, oder kann ich darüber auch Daten einspeisen
(müßte ja eigentlich, aus dem Schaltplan zum VAG-COM-Adapter geht
hervor, daß der K-Pin bidirektional arbeitet). Wenn ja, wie geht das?
Wie sieht die anzuschließende Hardware aus?
Ich würde nur ungern einen ELM323 verwenden, sondern möchte die
OBD-Schnittstelle lieber direkt vom µC aus ansprechen.

Gruß,
Markus_8051

Autor: Mario (Gast)
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Hallo,

ich suche schon so lange (immer wieder mit google, Stundenlang) nach
solch einem Projekt für mein Motorrad.
Als ich nun diesen Thread fand, dachte ich endlich gefunden zu haben,
wonach ich schon so lange suche.
Aber leider scheint es nun doch nicht weiter zu gehen :-((

Ich habe auch schon konkrete Vorstellungen und auch jemanden gehabt,
der das alles hätte programmieren können, er meldet sich aber leider
nicht mehr und allein kann ich, als Anfänger mit solchen Controllern,
nichts bewirken. Ich habe auf meiner HP auch mal ein Forum
eingerichtet, welches als Entwicklerplattform zu dem ganzen Projekt
"BC" dienen sollte.
Mein Part wäre dabei quasi fast alles, bis auf die Programmierung
gewesen (Gehäuse mit allem drum und dran konstruieren und
fertigen/fräsen).
Wen es interessiert, kann ja mal rein schauen. Unter Motorrad befindet
sich eine Ansicht vom Cockpit mit dem Entwurf vom "BC", welcher schon
alle Anzeigen beinhaltet (Bild runterladen und vergrößern). Das ein oder
andere Symbol könnte man evtl. noch einbringen, statt der Beschriftung
mit Buchstaben.
http://www.mariokrüger.de

Ich hoffe, das es hier doch noch einmal weiter gehen wird.
Grüße
Mario

P.S. Der Werner hat ja auch noch eine Emailadresse ... ;-)

Autor: Bernd (Gast)
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@mario
geht dein Link nicht?

Autor: Mario (Gast)
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@Bernd
Doch, eigentlich schon, aber Du hast wohl noch kein Patch für den
Explorer, um Seiten mit Umlauten aufrufen zu können.
Versuchs mal hiermit, ist sozusagen die Decodierung der URL :-)
http://www.xn--mariokrger-geb.de

Hier gibt es z.B. so einen kostenlosen Download für den Explorer
http://www.idnnow.com/

@all
ich konnte ja nun nach meinem Beitrag vom 17.03.05 ein regen Besuch
meiner Homepage feststellen, leider hat sich aber immer noch keiner
gemeldet, der mir bei diesem Projekt evtl. weiterhelfen möchte, schade
eigentlich :-(
Der Werner (Starter dieses Threads) hat sich leider auch noch nicht auf
meine beiden Emails gemeldet.

Ich verstehe einfach nicht das solch ein Projekt so wenig Zuspruch
findet ???

Grüße
Mario

Autor: Bernd (Gast)
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@mario
Ich habe zwar nur Bascom Erfahrung, aber sag doch mal:
was ist von dem Projekt verwirklicht, wie sind die Schnittstellen und
wenn etwas da ist, in welcher Sprache.

Autor: Martin (Gast)
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Hallo,

ich hätte natürlich Interesse.
Programmiertechnisch könnte ich evt. auch weiterhelfen, aber ..

ich fahre einen Ford und dafür wäre eine umsetzung mit dem PVM
Protokoll notwendig und nicht mit dem ISO Protokoll.
Hieße auch ich brauche ein anderes Interface.

cheers Martin

Autor: Mario (Gast)
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@Bernd
Es ist noch nichts fertig, da ich auf diesem Gebiet Anfänger bin. Ich
weis, jetzt kommen gleich wieder die Anmerkungen: fang erst mal an LEDs
zum leuchten zu bringen :-) Ich weis, ich weis ...
Eigentlich wäre das ganze ja auch schon fertig, aber leider meldet sich
der Programmierer nicht mehr :-( Ich weis auch nicht warum. Für ihn
schien das alles kein großes Problem gewesen zu sein und er hatte im
Oktober auch schon einige knifflige Details fertig, z.B. Anzeige auf
Handy-Display, Verbrauchsanzeige, Tankinhalt usw.
Leider hatte er mir bislang auch keinen Code geschickt, da er ihn erst
nach Fertigstellung zur Verfügung stellen wollte.

Nun möchte mir zum Glück der Vertreiber und Programmierer des
Kettenölers (McCoi) für Motorräder http://www.mccoi.de , welches ich
ebenfalls an meiner Maschine im Einsatz habe, helfen das Projekt zu
realisieren.
Als er meine Funktionenliste/Wunschliste gesehen hatte, war er sofort
angetan von diesem Projekt.
Unser aller Problem ist aber immer noch die liebe Zeit, die einfach
fehlt.

@Martin
Also mein Projekt sollte auf rein "Analoger" Basis aufgebaut sein.
D.h. alle Daten/Werte werden von NTC´s, Drucksensor, die Drehzahl von
der Zündanlage, die Geschwindigkeit von einem Reedkontakt (o.ähnl.)
abgenommen. Nicht von irgendwelchen Kfz-Bussystemen bzw.
Diagnosesteckern oder so etwas, die gibt es beim Motorrad nicht.
Da könnte man dann aber sicher auch eine Implementierung schaffen, so
wie das der Werner ja auch vor hatte. Er wollte alle vom Fahrzeug zur
Verfügung stehenden Signale auswerten bzw. übernehmen und den Rest über
Sensoren mit einbinden.
Zu der Sache mit den Interfaces habe ich aber schon mal was gefunden,
aber nicht weiter verfolgt, da es für mich ohne Interesse ist.

Autor: Mario (Gast)
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Noch etwas.
Die Anzeige soll mal über ein bzw. zwei Handydisplays erfolgen.
Es gibt auch hier im Forum einen schönen Thread dazu (Ansteuerung eines
Nokia 3310er Display mit BASCOM). Das ist doch schon mal ein guter
Anfang. Habe mir erst mal welche geordert, die kosten ja so gut wie
nichts bei ebay, was natürlich ein weiterer Vorteil dieser Displays
ist.

Autor: Jörg (Gast)
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Hallo !!

zuerst einmal möchte ich mich etwas in das Thema einklinken;) bin
selbst dabei ein derart ähnliches model zu bauen
bei mir funktioniert die ganze angelegenheit etwas anders..
kernstück ist ein laptop PII450MHz, im handschuhfach versteckt. wurde
etwas modifiziert, so das er z.b. bei öffnen der türen automatisch
startet etc. bleibt sonst im standby betrieb

dazu kommt ein 32x FACH digital eingangsboard (marke eigenbau)
angeschlossen an den LPT port.
verfügbaren wären auch noch einige analog eingänge, 0-5V, lassen sich
noch nachträglich einbauen..
die eingänge fragen diverse sachen ab. Türen, Blinker, Licht,
Motorkontrolle, ABS, Airbag etc..

momentan ist dies der stand.
ich habe vor meinen digitaltacho (aus Kadett) auszubauen und durch ein
7" TFT TV Bildschirm zu ersetzen. VGA to TV Adapter gibts bei EBAY für
ca 20€. (habe ich auch schon einen..)
der soll den Tacho auf einen graphischen oberfläche mit einigem
schnick-schnack anzeigen

bisher kann ich den impuls vom Wegstreckengeber nicht richtig auslesen.
W=1083 (Umdrehungen Tachowolle pro km)
der Wegstreckengeber gibt pro Tachoumdrehung 6 Impulse ab. (entspricht
1083*6 impulse pro km)

da ich diese geschwindigkeit der impulse mit meinem LPT port nicht
auslesen kann, sind zwischen impulsegeber und PC mehrere FLIPFLOPs in
Reihe geschaltet.. FLIPFLOPS funktionieren einwandfrei..

nur das ich halt die geschwindigkeit immernoch nicht richtig ermitteln
kann..

vielleicht könnt ihr mir abhelfen? IDEAL wäre eine hardwaremäßige
umwandlung..

achja. mit dem DZM siehts ähnlich aus.. habe dort auch FLIPFLOPS
vorgeschaltet..

SOFTWAREtechnisch ist dies für mich kein problem, programmiere in
Pascal..

Vielen Dank..

Gruß Jörg

Autor: Fichte (Gast)
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So ich habe mich mal durchgerungen und alles Online Gestellt.
Die Schaltung ist zum Prüfen der Lampen da.


Ihr könnt es euch unter

http://www.efichte.de/lampencheck.php

Anschauen.


MFG: Fichte

Autor: Einer der Bernds (Gast)
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Hi,

also eine Temperaturabhängige Rot-Bereichs-Anzeige würde mir auch
gefallen.

Allerdings weis ich jetzt nicht wie man einen Fahrzeughersteller dazu
bringen könnte, entsprechende (sinnvolle) Werte zu liefern.

Und noch ein Hinweis an Werner:

> Anders bei Werksradios wie Becker-OEM's ("Audio 10 bis 30") bei
Mercedes

Das Audio 20 ist auf jeden Fall kein Becker-OEM! Das Gerät ist von
einem anderen Hersteller.

Gruß Bernd

Autor: Fichte (Gast)
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Naja was für ein Auto Fährst du den? Den bei manchen Autos hast du es so
das der ECU die Daten schon kennt.!!! Ansonsten häng doch ein Analogen
Sensor rein und wandele dies in Digital um und bau sowas selber.!!!


MFG: Fichte

Autor: Killroy (Gast)
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Was baut ihr denn hier? Wollt ihr die armen Ingenieure bei VDO arbeitsos
machen? Die Siemens hat doch eh schon Probleme :-)

Autor: Florian (Gast)
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Für alle, die sich noch für das Thema interessieren und bei meinem
letzten Posting sich daran störten, daß man für die Fehlerdiagnose bzw.
die Meßwertanzeige einen OBD Interpreterchip wie den ELM benötigte, ist
vielleicht mein neues Projekt interessant, bei dem direkt über das
Protokoll der Fahrzeugdiagnose ohne Spezialchip gearbeitet wird. Ein
ISO Leitungstreiber ist aber immer noch notwendig, der MC33290 ist aber
wesentlich billiger, als der ELM.

http://www.blafusel.de/misc/obd2lcd_3.html

Autor: Ulrich P. (uprinz)
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Das Projekt ist nett anzusehen aber unbrauchbar, da kein Quellcode. 
Schade wäre eine nette Basis für einen eigenen Bordcomputer auf Basis 
eines grafischen LCDs gewesen.

Gruß, Ulrich

Autor: Herry (Gast)
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unbrauchbar da kein quellcode? na so ein humbug. genau so unsinnig auf 
diesen 2jahre alten thread zu antworten...

du willst quellcode zu einem richtig guten kfz-boardcomputer-projekt? 
dann schau mal bei www.boardcomputer.de oder www.eima-electronics.de 
vorbei

Autor: Ulrich P. (uprinz)
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Hi!

Ups, hatte das Datum nicht gesehen. Bin über diverse Umwege auf diesen 
Thread gestoßen. Natürlich gibt es open-source boardcomputer, was ich 
auch garnicht abgestritten habe.
Deine Links verstehe ich nicht. Ich sehe auch da keine Quellcodes. Aber 
ich kann ja mal heute Abend bei den Kollegen von Siemens vorbei fahren 
und fragen, ob sie einen Quellcode für mich haben...

Muss man einen irrtümlichen Post immer mit das wirklich Sinnfreien 
beantworten?

Was ist an der Frage ob es einen wirklich offenen Code für OBD gibt 
falsch? Und ja, es gibt freie OBD Codes und Projekte, aber leider keine 
die die älteren OBD Systeme vor BJ2000 unterstützen. Da gibt es nur 
closed source Fertigmodule.

Gruß, Ulrich

Autor: Herry (Gast)
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>Natürlich gibt es open-source boardcomputer, was ich
>auch garnicht abgestritten habe.

ah so, und wo? bis jetzt kam von dir ausser rummaulen noch gar 
nichts..nur mal so als ansatz..

>Muss man einen irrtümlichen Post immer mit das wirklich Sinnfreien
>beantworten?
weiß ich nicht. aber was hat das mit dem zu tun, was du hier machst?

>Was ist an der Frage ob es einen wirklich offenen Code für OBD gibt
>falsch?
ich sehe keine solche frage von dir - oder täuscht es mich? ich sehe 
hier nur sinnloses schlechtmachen zu einer guten seite/inhalt von dir...

>Und ja, es gibt freie OBD Codes und Projekte, aber leider keine
>die die älteren OBD Systeme vor BJ2000 unterstützen. Da gibt es nur
>closed source Fertigmodule.
na dann rann! da hast du doch eine prima lücke entdeckt, nun kannst du 
sie füllen und ein opensource-projekt aufmachen. bitte nicht vergessen, 
hier den link zu posten..

Autor: ford fahrer (Gast)
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habe problem mit meinen tacho hat von euch jemand einen stromlaufplan 
für ford focus 1.8 zetec baujahr 1999

Autor: Ami8 (Gast)
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Hallo,
das Thema scheint komplett entschlafen zu sein. Schade.
Bin auch am Aufbauen so eines (einfacheren) DIY-Bordcomputers, kenne 
mich bei den Sensoren und deren Signalaufbereitung ganz gut aus, nur mit 
den µCn und deren Programmierung hab ich's nicht so.

Werner, der anfangs eifrige Thread-Starter hat anscheinend nach 3 Wochen 
Konzeptions- und 'Verteidigungs'-Phase die Freude am projekt verloren...

Wenn jemand Infos zu Selbstabau-Bordcomputern hat(kennt/findet, bitte 
posten oder mir gleich an ami8'ÄT'gmx.net mailen (bekomme hier keine 
verständigung wenn jemand was dazupostet. Vielen Dank.

lg
»Horst

Autor: Kai Lüssel (Gast)
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Oh, die Mega-Ente hat auch hier her gefunden? Herzlich willkommen *g

Autor: JojoS (Gast)
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http://www.car-pc.info/
ist ne gute Adresse für Bordcomputer mit PCs. Das geht natürlich über 
einen kleinen Bordcomputer mit ein bischen Sensorik weit hinaus, aber es 
gibt da schon recht weitentwickelte CarPC Software für die eierlegende 
Wollmilchsau.

Autor: Ami8 (Gast)
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Hallo Kai,
danke für die freundliche Begrüßung! Ich habe hier schon öfter was 
gesucht und sogar mind 1x was gepostet. :)
Sollte ich dich kennen?


Hallo  JojoS,
danke dir für den Link. Das Thema (alten) PC im Auto betreiben hat mich 
schon länger interessiert/fasziniert. Mangels für mich leistbaren 
Bildschirm habe ich da aber nicht weiter drüber nachgedacht.

Habe die Seiten und besonders das Forum schon recht gut durchstöbert, 
klassische Auto-BC-Funktionen habe ich noch keine gefunden. Die 
USB/RS232-Kartenlösungen sind z.T. sehr interessant, aber brauchen halt 
leider einen PC/Laptop dran.

Ich hoffte mit einem Budget von 20€ die Berechnung (µC) und Ausgabe zu 
schaffen (2-4 7Segm-LEDs oder einfaches Display (Handy...).


Eine andere open source Software hab ich vorgestern gefunden, 
Momentanverbrauch über Einlesen in die Sounkarte. Je ein Kanal für 
Geschwindigkeitssensor und Einspritzdüsen-PWM.
http://www.gassavers.org/showthread.php?p=64732#post6473232
Kompakter: http://teamswift.net/viewtopic.php?p=255816#255816
Muß erst schauen ob aktuelles Java auf meinem 
133MHz/16MB/Win98SE-Toshiba-Tecra läuft.

lg
»Horst

Autor: Alan (Gast)
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Hallo bin durch Zufall auf eure Seite gestossen,
suchte eigentlich was anderes, suche nach einer Problemlösung für die
Bordcomputerfunktion beim Radiowechsel (opel).
Ist euer Projekt noch aktuell oder habt ihr schon aufgegeben?
Hätte eventuell auch ein paar Ideen.


Gruß

Alan

Autor: Christian R. (supachris)
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Alan wrote:
> Hallo bin durch Zufall auf eure Seite gestossen,
> suchte eigentlich was anderes, suche nach einer Problemlösung für die
> Bordcomputerfunktion beim Radiowechsel (opel).
> Ist euer Projekt noch aktuell oder habt ihr schon aufgegeben?
> Hätte eventuell auch ein paar Ideen.

Suchst du sowas: http://www.sebakrau.de/bc.html ?

Autor: Roger (Gast)
Datum:

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