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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Laser-Spiel a la Paintball


Autor: hmann (Gast)
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Hi!

Ich überlege schon länger ob es möglich ist ein Spiel a la Paintball
mit  Laser zu realisieren. Also möglich ist es sicher, soweit ich weis
hat die Bundeswehr sowas (Als Ex-Zivi nur vom Hörensagen). Die Frage is
nur ob man das zu nem vernünftigen Preis realisieren kann. Die
Auswertung und Anzeige auf nem Display würde ich mit nem AVR machen
wollen. Mein Problem ist eher die Optik.
Hat vieleicht jemand Plan von Lasern, vieleicht weis ja jemand nen Link
zu dem Bundeswehrsystem. Ich denke mal eine Laserdiode ist zu sehr
fokusiert. Ich kann ja nicht den ganzen Körper mit Sensoren
vollstopfen...

Anregungen, Ideen, Vorschläge sind natürlich gern gesehen

Ciao
  hmann

Autor: Maestro (Gast)
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Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Ohne zusaetzliche Optik ist der Oeffnungswinkel einer Laserdiode
ziemlich gross (>> 5 Grad), eine Linse brauchst du also sowieso. Das
Problem: bei einem kegelfoermigen Strahl, der in 2 m Entfernung so
gross ist dass ein einzelner Sensor ausreicht um einen Treffer zu
erkennen, wird das Treffen in 10m Entfernung entweder zum Kinderspiel
oder ist wegen der geringen Lichtmenge die ankommt ueberhaupt nicht
moeglich.

Autor: hmann (Gast)
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Naja, das mit dem Öffnungswinkel ist ja genau das Problem. Ich habe
schon überlegt mehrere Dioden mit verschiedenen Winkeln zu nehmen. Eine
für nahe eine für fern, oder sogar 3 verschiedene. Aber ich kenn mich
eben zu wenig damit aus...

Autor: hmann (Gast)
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Unter dem Link von Maestro ist ein bischen was erklärt. Wäre das System
mit der Entfernungsmessung und danach angepasster Ausstrahlung
realisierbar? Dazu bräuchte man doch sowas wie eine regelbare Linse,
oder? gibts das?

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Theoretisch waere das natuerlich moeglich, aber es ist sicherlich alles
andere als trivial, vor allem wenn das Ergebnis handlich sein und
schnell reagieren soll. Die Laser-Entfernungsmessung alleine ist schon
eine groessere Sache.

Autor: Chaldäer (Gast)
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Hallo,

Es ist möglich ein solches Spiel zu realisieren.

Suche im Netz mal nach den Begriffen 'laserdome', 'laser tag game'
usw.
Dann noch nach Kombinationen mit 'deutschem Recht' oä. weil es damit
einige Probleme gab und sicherlich noch gibt.
In München gab es bis vor ca. 6-7 Jahren einen solchen Laden, welcher
aber geschlossen (wurde?).
Fertige Geräte gab es mal bei ebay.

Auf 10m Entfernung gab es einen ca. 30cm großen 'Klecks' an der Wand.
Jeder Mitspieler hatte vor dem Bauch sowie am Rücken einen ca. 20x30 cm
großen Kasten, der die Treffer aufgenommen hat.

Gruß,
Chaldäer

Autor: hmann (Gast)
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@Chaldäer: Danke für den Tip. Ich hab auch gleich was gefunden. Wenns
interresiert:

http://lightbrain.8m.com/mtdesign.htm

Autor: peaceman (Gast)
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Hallo

So ein Spielzeug gibt es, wir benutzen es schon seit jahren in der
schweizer Armee.

http://www.polytronic.ch

Autor: hmann (Gast)
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Autor: Dingens (Gast)
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hab das mal in prag gespielt mit saualten geräten. war einfach nurn
gebündelter ir-strahl und primitive fotodioden auf brust und rücken,
weiter nix. hat obwohls so simpel war massiv gaudi gemacht. das system
wurde vor dem spiel optisch synchronisiert und nach dem spiel optisch
die trefferdaten auf pc ausgelesen.

in dieser form ist das mit'nem einzelnen avr und wenig equipment
extrem einfach zu implementieren. bezüglich der trefferzonen hatte ich
mal geplant solarzellen zu nehmen weil grossflächig. mit'nem signal im
kilohertz-bereich und vernünftiger rauscharmer vorverstärkung lässt
sich auch mit diesen dingern hinreichend gut was übertragen. hab die
solarzellen damals noch erfolgreich am oszi ausgemessen,
bandbreitenmässig machen die das mit, und die auf alu-blech
epoxidierten von conrad sind auch sau robust. hatte da sogar mal 'ne
prototyp-weste selber genäht mit den solarzellen-sensoren dran. das
projekt aber dann eingestellt, da ich damals noch nix von avr's wuste
und in diskreter logik die platine zu gross wurde um praktikabel zu
sein.

Autor: hmann (Gast)
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Wie sieht es denn bei IR-Dioden mit der Reichweite und der Beeinflussung
durch Tageslicht aus. Das ganze sollte ja z.B. auch bei Tag in nem
Waldstück spielbar sein.
Wie findet ihr denn die Idee 2 Dioden zu nehmen und eine auf ca. 5-6m
die andere auf 15-20m zu fokusieren (d.h. eine Kreisfläche mit ca. 20cm
Durchmesser)?
Da müsste man doch auch bei Zwischendistanzen ein brauchbares Ergebnis
bekommen.

Autor: jmoney (Gast)
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Ich hab das mal in Amerika gespielt in einem abgedunkelten Raum mit
Sensoren an Schultern, Brust und Rücken und IR-"Waffen". Dort ist das
ganze direkt an einen großen Rechner weitergegeben worden, der
Statistiken ausgegeben hat und zufällig Superfähigkeiten an Spieler
verliehen hat.
Falls jemand viel Geld und nix zu tun hat: Vom Betreiber der Anlage
weiß ich, dass sich so ne Anlage als Teil einer Spielhölle (mit
Videospielen, evtl. Minigolf, Flugsimulator, Kartbahn,..) zumindest in
Amerika im Schnitt schon bei Städten ab 60.000 Einwohnern lohnt.

Autor: hmann (Gast)
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@jmoney: Den gabs mal in München das ist richtig. Wurde geschlossen
(siehe Beitrag von Chaldäer) Soweit ich weis aber nicht aus rechtlichen
Gründen sondern wegen Elternprotesten. So eine Halle ist glaube ich
auch ziemlich teuer zu mieten. Als Bastelprojekt ist erstmal
ausreichend. Wenn das 5-10 Freunde mitbauen reichts ja auch zum
spielen. Ich komme aus der nähe von Nürnberg. Hier würde sich das zwar
sicher auch lohnen, aber die Proteste gegen Kriegsspiele (blablablabla)
wären vorprogrammiert...

Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

ich hatte mal in einen Waffenkatalog diese Dinger gesehen. Ein Set (2
Pistolen + 2 Westen) waren nicht sehr teuer <200 Euro. Ich schau
nochmal ob ich den katalog wieder finde.


mfg

Dirk

Autor: jmoney (Gast)
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Also in Bitburg ist die Stadt sehr froh über das Engagement des
örtlichen Paintball-Vereins. Leider werden sie demnächst von der US Air
Base runtergeschmissen weil die Amis den Platz anderweitig nutzen
wollen. Die Stadt ist dort aber soweit ich weiß sogar auf der Suche
nach einem neuen Feld für den Verein..

Autor: Sebastian.W (Gast)
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Hallo

Im privaten Bereich kann man machen wes man will.

Gibt es eigentlich Grenzwerte für Infrarot die man nicht überschreiten
sollte, wegen Netzthatverbrennungen? Oder gibt es das im
Infrarorbereich überhaupt?

Woher bekomme ich Linsen, z.B. aus billigen Lupen,...? Habe bisher
nichts gefunden, Kuststoff reicht ja völlig. So 30-50mm Durchmesser,
kann man ja mit einer Videkamera mit Nightshot, CCD Kamera,
Nachtsichtgerät fokusieren, denke ein Alurohr wäre optimal. Vielleicht
kann man auch eine Sniper bauen,... geringer Streuwinkel, max.
Reichweite,...

Gibt es eigentlich einen Standart? Man könnte ja einen
Übertragungsstandart entwickeln um das ganze kompatibel zu machen.

Wie seht es mit der Sensorproblematik?

Mal sehen, ist so ein Projekt für den Sommer. Habe das mal in England
in einer Halle gespielt, genial!

mfg

Sebastian

Autor: hmann (Gast)
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Ich hab mal ein bischen gegoogelt und verschiedene IR-Dioden gefunden.
Kann mir jemand sagen wie weit man mit ner 500mW IR-Diode kommt wenn
man die anständig fokusiert?
Wie stark sind denn die Dioden in TV-Fernbedienungen?


@Sebastian: Das mit den Linsen hab ich auch schon gesucht. Hab nur eine
bei Conrad gefunden. Und da ist die Doku recht knapp. Steht nur dabei
das sie den Strahl bündelt und die Reichweite erhöht.

Autor: Sebastian.W (Gast)
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Hallo

Ja, die Linse habe ich auch gesehen, aber ich suche normale, optische,
denn mit einem Rohr und einer Linse kann man einen schönen Strahler
bauen, einen gewissen "Leuchtfleck" braucht man ja.

Sebastian W.

Autor: hmann (Gast)
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Ja, ich denke das mit dem Rohr ist ne gute Idee. Und die Optik sollte ja
nicht allzu schwer zu bekommen sein (1 oder 2 Linsen denke ich). Werde
mal danach suchen. Sag bitte auch bescheid wenn du was findest.

Autor: JSchmitt (Gast)
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Autor: Sebastian W. (Gast)
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Hallo

300E sind für einen Bausatz sind schon heftig, auch wenn der fertig
aufgebaut ist. Das wäre es mir nicht wert um ab und zu zu spielen.
Denke 100E für ein Basisgerät mit allen Komponenten wäre ok. Man kann
ja das ganze modular erweitern. Ein beschriebenr Pic mit Basissoftware
sollte unter 10E liegen, was eine hohe Verbreitung gewährleistet.

Es gibt aber genug Menschen mit handweklichen Fähigkeiten für die es
kein Problem ist eine einseitige Platine zu bestücken und sich das
Gerät selbst zu bauen.

Ich denke was es bräuchte wäre eine vernünftige open source Plaffform,
sowohl für Pic als auch für Atmel, die ein einheitliches Signal
festlegt, das auch zu älteren Versionen abwärts kompatibel sein sollte.
Das Trägersignal(40,56) und auch der Aufbau der Signale untescheiden
sich ja anscheinend. Welches wird meist verwendet? und wo finde ich
eine genaue Beschreibung dazu?

Linsen sind auch nicht das Problem, Taschenlupen habe ich für 2E
gesehen, solche Klapplupen. Denke da kann jeder mal im Supermarkt
schauen, und mal mit normalen Leds experimentieren und dann mit einer
CCD Kamera oder Videokamera probieren was man für einen Abstand
braucht. Auch einen Hersteller für Linsen habe ich aufgetan.

http://www.wahl-optoparts.de/

Sebastian

Autor: Jörn (Gast)
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Hi,

wäre es nicht das einfachste einfach das ganz normale RC5 Signal zu
verwenden? Oder gibt es da irgendwelche probleme?

Wie kann ich am besten das trägersignal in c erzeugen,
einfach ne schleife wo der portpin immer an und ausgemacht wird und
dazwischen ein paar nops?

MFG Jörn

Autor: veit (Gast)
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oha, ist ja nett dass unsere seite hier erwähnt wird, war nur grad
zufällig hier im forum unterwegs...
im lasergame-center in münchen hab ich mal gearbeitet, allerdings war
das schon vor 10 jahren!

wer interesse am lasergame hat und evtl. auch noch einigermaßen aus der
nähe von münchen kommt soll sich doch bei mir melden. wir suchen noch
interessierte programmierer und bastler um unser projekt noch zu
erweitern.

übrigens erinnern mich eure überlegungen stark an die die wir damals
gemacht haben...
leider wars dann doch nicht so einfach, an dem s***** protokoll haben
wir ewig arbeiten müssen bis es so funzt wie es das jetzt tut. deshalb
machen wir vorerst kein open-source. aber wer bei uns einsteigt wird
natürlich auch gefördert.

mailt mir einfach mal!

Autor: twice_rock (Gast)
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hi veit!

dann weisst du ja doch über das protokoll bescheid ;-) bei dir im forum
hast ja was anderes behauptet...

mfg, twice.

Autor: johannes jansen (Gast)
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Mahlzeit,
ich beschäftige mich schon ziemlich lange mit dem Gedanken ein Lasertag
System selbst zu bauen, aber mit Datenübertragung und Kompatibilität zu
'World of Wonder' und anderen. Lasertag.de ist schon mal ein guter
Einstieg, was auch interessant ist ist
http://www.lasertag.org.uk/links.html
http://filebox.vt.edu/users/mmoulton/
http://www.laserchallenge.de/
Ich habe schon gelesen, daß Leute mit einer Linse und einer kräftigen
Sendediode 150-200m gemacht haben. Die Waffen kamen deshalb schon mit
einem Zielfernrohr daher. Einen 'richtigen' Laser würde ich zum einen
aus Sicherheitsgründen (Laserschutzbrillen sind eklig teuer) nicht
verwenden und zum anderen ist es extrem schwierig mit einem kleinen
Laserpunkt exakt auf einen Empfänger zu zielen. Gebündeltes IR ist da
schon wesentlich 'spielfreudiger'. Als Empfänger gibt es nette Sachen
wie den SFH506 und Artverwandte, schöne kleine Decoderbausteine mit
Vorverstärker und Rest.
Ich habe mir vor kurzem eine Testhardware für eine Waffe zusammengebaut
(Lochraster) um erst einmal das Senden und den AVR Asembler auf die
Reihe zu kriegen.
:-) Johannes
mail: johannespunktjansenbeigmxpunktde

Autor: veit (Gast)
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nee ich hab keine ahnung von dem protokoll. ich fang gerade an in der
uni c zu lernen und will mal selber µc programmieren, deshalb treib ich
mich hier auch rum...

wir schaffen übrigens nachts 350 meter, tagsüber 140 meter reichweite.

world of wonder hat den vorteil dass man gegen alle möglichen
lasergame-systeme spielen kann, z.b. die dinger von pearl (bäh!) oder
ähnliche. auch die jungs aus österreich (www.lazercombat.com) sind
wow-kompatibel, die haben die guns aus australien
(www.battlefieldsports.com).

Autor: Matthias Friedrich (Gast)
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Ich habe vor ein paar Jahren auch mal Lasertag gespielt; danach einmal
Paintball. Ich muss sagen, Paintball ist um Längen spannender, das
Lasertag ist dagegen schon eher langweilig. Vorsicht: Hoher
Suchtfaktor.
Deswegen würde ich jedem, der mit dem Gedanken spielt, in Lasertag zu
investieren, beides mal auszuprobieren. Möglichkeiten zum Paintball
spielen gibt überall in DE, siehe www.pbatlas.de.

Autor: veit (Gast)
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ja klar bitte alle die irgendwie bock auf schmerzen oder militärische
spiele haben, bitte spielt paintball.

jeder der eine knarre mit rückstoß haben will, bitte spielt paintball!
alle die nicht genügend adrenalinstöße bekommen weil sie keine angst
haben brauchen beim lasergame, weil die "kugel" keine blauen flecken
hinterlässt, BITTE SPIELT PAINTBALL!

alle anderen die einfach nur mal spaß haben wollen an einem teilweise
superwitzigen und teilweise unglaublich spannenden spiel können gerne
jederzeit bei uns mitspielen!

sorry dass ich das jetzt hier ablasse, aber ich kann diese spassten
nicht mehr hören. (OT: könnte man da keinen elektroschocker einbauen
damit man die treffer spürt???)

in diesem sinne
 veit

Autor: Matthias Friedrich (Gast)
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Es geht nicht darum Schmerzen zu haben oder einen Rückstoss, sondern um
Action und Spass, ich habe bewusst nur meine persönliche Meinung zum
Ausdruck gebracht und darauf hingewiesen, beides zu probieren. Der eine
legt sich lieber in den Wald, der andere rennt lieber über ein Feld.

Wenn ich mir die Bilder der obigen Links anschaue, dann frage ich mich
wirklich, welches der Spiele militärischer ist. Man vergleiche bitte
folgende beiden Seiten:
http://www.laserchallenge.de/bilderarchiv.html
http://www.pbportal.de/forum/showthread.php?thread...
Bitte objektiv bleiebn, es geht hier nicht um die bessere Sportart.

Autor: veit (Gast)
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hmmmm... also erstmal sorry dass ich gleich so losfege, aber ich hab zur
zeit soviel mit dem thema zu tun und wir versuchen auch unser lasergame
möglichst von dem militärischen wegzubringen was uns allerdings nicht
immer gelingt.
paintball kann ich nunmal nicht so ganz akzeptieren weil ich meinen
besten kumpels blaue flecken verpasse. da hab ich einfach ein problem
mit. und die kommentare der paintballer laufen oft darauf hinaus dass
sie eben vor einem treffer keine angst haben brauchen. ich finde aber
dass das gewinnen des spiels motivation genug ist um sich nicht
abballern zu lassen.
paintball ist einfach echt gefährlich. lasergame haben wir zur
mittagszeit in der münchner innenstadt mal gespielt...
man sollte das open-air lasergame mit reichweiten bis 350 meter
vielleicht auch nicht mit einem indoor-lasergame vergleichen, ich
spiele seit fast einem jahr wöchentlich und es wird nicht langweilig.

die bilder sind jetzt nicht soo aussagekräftig weil das eine ein
offizieller paintball-event ist und das andere ein lasergame im wald.
unsere bilder sind auch ähnlich, bei uns ist allerdings kein tarndruck
dabei. wenn man ein paintball im wald fotografieren würde wärs auch
nicht so partymäßig...

hmm ich hab gehört paintball hat nur 50 meter reichweite? stimmt das?
ok in der praxis ballern wir eher selten über 200 meter aber 50 klingt
mir schon etwas sehr wenig. unsere tiefgarage ist 95 meter lang und 100
meter breit...

Autor: Matthias Friedrich (Gast)
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Das mit den 50 Metern stimmt ungefähr. Der Ball fliegt zwar weiter,
verliert aber recht schnell an Geschwindigkeit. Die meisten Felder sind
deswegen max. 50 Meter lang.
Auf den Feldern stehen dann so um die 20 unterschiedliche Deckungen und
ein Spiel dauert schätzungweise so 3-4 Minuten im Schnitt. In dieser
Zeit verballert jedes Team schon mal 10.000 Bälle. Gerade diese
Turniervariante wie auf den Fotos ist ein sehr schnelles Spiel, in dem
es hauptsächlich auf Taktik ankommt.

Das mit der Verletzungsgefahr stimmt definitiv nicht. Man ist an allen
empfindlichen Körperteilen geschützt, besonders Kopf (Maske), Hals und
Genitalien. Einen Ball aus größerer Entfernung spürt man oft garnicht.
Natürlich bleiben blaue Flecken nicht immer aus, aber jeder weiß,
woraus er sich einlässt, deshalb ist es auch für keinen Spieler ein
Problem, mal einen blauen Fleck einzustecken oder auszuteilen.
Natürlich gibt es die normalen Sportverletzungen wie Dehnungen,
allerdings sehr wenig, weil nur auf ebenem Gelände gespielt wird (in
der Regel Fußballplätze).

Tarnklamotten sind übrigens generell verboten, da man sich ganz klar
von einer Kampfsimulation distanzieren möchte. Wie Du schon sagtest ist
es wichtig, sich von Militärsimulation zu distanzieren. Diese
Entwicklung hat Paintball in den letzten Jahren hinter sich gebracht,
jedoch ist das Bild in der Öffentlichkeit noch nicht immer positiv. Ich
denke, das wird bei LaserTag nicht anders aussehen. Solche Freaks, die
mit Tarnklamotten und Sturmhaube durch den Wald rennen, sind immer ganz
schlecht fürs Image des Sports.

Autor: Ralf (Gast)
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mich würde eher mal die treffgenauigkeit interessieren ....
ich mein sensoren am kopf schön und gut, aber es ist ja ziemlich
dämlich, wenn ich auf wen "schieße" aber vorbeischieße und er trozdem
als getroffen gilt ..... wisst ihr wie ich´s mein??

Autor: Recdoc (Gast)
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Opensource projekte gibts mindestens jetzt en masse. Einfach mal nach
"laser tag" homemade circuit oder so googeln, da findet man so
einiges ....


Die Sache mit der Genauigkeit ist ein echtes Problem. Auf kurze
Distanzen ist die Streuung noch nicht so stark, aber auf mittlere bis
weite Entfernungen kanns gut sein, dass man einen Spähtrupp von 3 Mann
mit einem Schuss erledigt.

Autor: veit (Gast)
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ne stimmt nicht, auf 100 meter haben wir einen strahldurchmesser von ca.
1 meter bis 1,5 meter. da der sensor klein ist entspricht die
trefferfläche ungefähr der realistischen trefferfläche eines körpers

Autor: anfänger (Gast)
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@matthias:

10.000 kugeln in 4 minuten??? wenn wir mal davon ausgehen, dass in
einer mannschaft 4 spieler sind, dann muss jeder spieler ununterbrochen
über 10 kugeln pro sekunde abschießen. das ist wohl ein bißchen
unrealistisch, oder? also ich weiß ja nicht wieviele spieler in einer
mannschaft sind, aber vielmehr als 4 werdens auf so nem kleinen feld
wohl nicht sein, oder?

Autor: Matthias Friedrich (Gast)
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naja, es sind in der Regel 5 oder 7 Spieler, und eine Kadenz von 10
Bällen pro Sekunde ist eigentlich eher wenig.

Autor: Fure (Gast)
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Hallo zusammen

Ich habe mir das Ganze jetzt mal so durchgelesen und bin auf der Suche
nach einem fertigen Lasergame-System, möglichst nicht allzu teuer, das
man direkt kaufen kann. Kennt jemand ein entsprechendes Geschäft,
Onlineshop o.ä??

Danke,
Fure

Autor: klugscheißer *g* (Gast)
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nein das nicht aber die "selbstkonstruktion" eines solchen ist auch
nicht übermäßig schwer.....

Autor: Laser-Game-Center München (Gast)
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Wer möchte das original Laser-Game-Center von München kaufen? Wir sind
die ehemaligen Betreiber!
Oder wer kennt jemanden, der eines eröffnen möchte? In Österreich oder
anderswo, in Deutschland wurde es ja verboten, deshalb haben wir zu
machen müssen! Gegen die Würde des Menschen usw.....

Autor: veit (Gast)
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nein nicht wahr oder!!???

mein bruder hat fast ein jahr lang bei euch gearbeitet!
hatte ja damals schon angefangen selber was zu basteln ... siehe
www.lasergame.de

prima zufall...

Autor: meee (Gast)
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Ich hab sowas in Frankreich (Rouen) gespielt. mit Rücken, Bauch, 
Schulter und Pistolensensor

Autor: Sören H. (dersoe)
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Moin Ihr!

wie siehts denn aktuell aus: Hat irgendjemand prinzipiell Lust auf so 
ein Entwicklungsprojekt?

Viele Grüße
Sören

Autor: bronko (Gast)
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Schaut mal hier:
http://www.lasertagparts.com/mtdesign.htm
müsste genau das sein, was hier gesucht wird. Auf der page gibts noch 
weitere interessante Links - einfach mal schaun...

(ist dieser Threat noch aktuell?)

Autor: RedBull (Gast)
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Interesse auf jeden Fall.

Wie sieht denn dein Stand aus??

Autor: Lestat (Gast)
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Hallo - ich weiß, ein alter Beitrag - aber wer weiß...
Was mich interessieren würde: Was kostet ein selbstgebautes System mit 
allem Schnickschnack, wenn man "keine" finanziellen Grenzen beachten 
müsste.
Denn Professionelle Systeme kosten vorgebaut ja ca. 300 € - dazu ein 
Gehäuse - aber man hat nicht "allen" Schnickschnack.
Dieser Schnickschnack wäre zum Beispiel ein Soundchip, der sich selbst 
bespielen lässt - oder eine Funkverbindung untereinander - irgendwie 
sowas...

Spinnt euch mal aus - würde mich interessieren.

Autor: Lasergame-berlin (Gast)
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Also die Fertigen Sets zum selber bauen kann man über uns beziehen, wenn 
man mag - http://www.lasergame-berlin.de wir machen eine 
Sammelbestellung und kümmern uns um den Import.

Gruß

Autor: Grobi (Gast)
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Hallo,
ich kenne die lowcost laser tag Variante ir tag, halt laser durch ir 
ersetzt.
Habe auch selbst schon so eine Kanone und Empfänger gebastelt, mit 
gepulstem ir und so einem TSOP1740 als Empfänger, hatte ich bei 
Tageslicht auf eine Entfernung von 20m noch genug brauchbare verwertbare 
ir signale empfangen. Im ir datenstrom war eine SpielerID versteckt so 
das der "Schütze" eindeutig identifizierbar ist (zu Auswertungszwecken). 
Dadurch das immer nur ein byte (Star - Stop Bit Sequenz + SpielerID) mit 
40KHz beim "abfeuern" übertragen wird gab es auch nie Probleme mit der 
Identifikation wenn mehrere Spieler "gleichzeitig" auf einen Empfänger 
geschossen haben. Denn so gleichzeitig ist das "gleichzeitige" abfeuern 
dann doch nicht. Zur Sicherheit für einen Empfang der ir signale hatte 
ich aus einmal "abfeuern" eine Sequenz von 3 oder mehrmals abfeuern 
gemacht. Die Empfängerschaltung muss dann halt nur so sein das der erste 
erfolgreich aufgenommemen Treffer zählt und alle nachfolgenden ignoriert 
werden. Das ganze war mit tiny avrs realisiert, die reichen dafür völlig 
aus.

Gruß

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