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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik SLE 4442 mit einer anderen Karten simulieren


Autor: Chris (Gast)
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Hi,

beschäftige mich jetzt bissel länger mit den Thema. Möchte mich mal den
programmieren mit Karten versuchen. Bevor ich mir jetzt unnötig sachen
kaufe, hätte ich ein paar fragen.

Wäre es möglich mit einer BasicCard z.b. eine SLE 4442 karte zu
silumieren. Es geht nur darum den PIN einer Solariumkarte zu bekommen.
Man nimmt ne speicherkarte und wenn der automat den PIN auf die karte
schreibt, dann wird es gespeichter und man kann den PIN zu hause
auslesen.

Oder gibt es vielleicht SLE 4442 karten ohne pin ???  Hab auch mal was
von SLE 4442 EMU auf ner Funcard gehört.  Soll aber NON Public sein.

Wäre schön wenn ich ein paar Antworten bekomme.

Mfg

Autor: Hagen (Gast)
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Es gibt SLE Karten ohne Pin, allerdings wird die PIN niemals auf der
Karte gespeichert, sondern sozusagen in einen extra, nicht auslesbaren,
RAM Bereich geschrieben. Daraufhin kann dann die Karten geschrieben
werden. Lesen kann man die SLE Speicherkarten eh immer.

Simulieren mit'ner Basiccard wird sehr schwierig. Die Basiccard
erlaubt keinerlei Hardware Zugriffe. Dies wurde durch den benutzten
Basic Interpreter "vollständig" :) ausgeschlossen. Das hatte
Sicherheitsaspekte und die Firma Zeitcontrol hat auf "Anwender"
Einspruch darauf hin reagiert. Somit kann eine BasicCard immer nur das
T1/T2 Protokoll benutzen und benötigt immer eine gültige ADPU. Dies ist
alles bei einer SLE Speicherkarte überhaupt nicht der Fall, d.h. deren
Protokoll unterscheidet sich gewaltig.

Wenn, dann ginge es mit einem AVR und I2C, allerdings musste denn
mechanisch so hinbekommen das er in den leser reinpasst.

Ich frage mich aber welcher Idiot so ein Solarium System mit einer
Speicherkarte aufbaut. Das da nicht schon längst betrogen wird ist ja
ein Wunder. Mit Hilfe des AVR's sollte es also ziemlich einfach sein
den PIN auszuspionieren, WENN er denn auch tatsächlich vom
Sicherheits-System benutzt wird. Es ist durchaus denkbar das die
Speicherkarte nur eine Serialnummer speichert. Diese wird ausgelesen um
das jeweilige Benutzerkonto dem der Geldbetrag abgezogen werden soll,
zu ermitteln. Im schlechtesten Falle könntest du dich also als ein
anderen Benutzer ausgeben, und somit auf Kosten anderer Kunden
betrügen. Sollte auf der SLE auch der Kontostand draufstehen dann wird
das System auch die PIN senden.

Achso, mal davon abgesehen, die meisten SmartCards, wie auch die
neueren BasicCards, sind schon alleine auf Grund der Kontakte garnicht
mit Speicherkarten, zb. KVK, kompatibel. Die Lesegeräte aber schon.

Gruß Hagen

Autor: Chris (Gast)
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Hi,
danke für die schnelle Antwort. Also ist eine Basiccard der falsche
weg.

Ich hatte da noch eine Idee, ich weiss abe rnicht ob es zu
verwirklichen geht.

Also die Sle 4442 sperrt sich nach 3 Schreibzugriffen selbst wenn der
PIN falsch eingegeben wird. Aber wenn man noch einen Versuch hat, dann
geht man ins solarium und man hat danach wieder 3 Schreibversuche. Man
könnte als zu hause die karte mit den Befehl versorgen und die karte
per Brute force "hacken" und somit den PIN dann zu haben.

Ist doch ne Idee ??  ode rnicht.

mfg chris

Autor: Hagen (Gast)
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Ja. Die SLE hat zwei Pins. Einen 4 und 6 Zeichen langen. Mit dem
Masterpin lässt sich die Karte zurücksetzen. Allerdings das ist über
die ersten par Memorybytes bei einigen Karte konfigurierbar. Diese
Bytes können gelockt werden über Fuses. D.h. der einmalig darin
reingeschriebene Wert kann nie mehr geändert werden. Aber SLE ist nicht
hgleich SLE. Am besten du downlodest mal die Datenblätter. Bei mir ist
es nun schon wieder 5 Jahre her seitdem ich mit den SLE's und der
Basiccard zu tun hatte.

Eine Brute Force Attacke wäre also denkbar, da wenn ich mich richtig
errnnere die PIN eh nur aus Ziffern bestehen darf. Ob der Masterpin
ebenfalls einen Counter hat weis ich aber nicht mehr. Falls ja, wären
1000000 Versuche maximal notwendig, aber nach 50.000 solltest du den
PIN gefunden haben. Ich glaube sogar das dann diese Masterpin für alle
Solariumskarten identisch ist. Also im Grunde ein unsicheres
Gesamtsystem darstellt.

Falls du dich aber auch so für Kryptokarten interessierst kann ich dir
die basicCard denoch wärmstens empfehlen. Mein damaliges Projekt hat
samt Einarbeitung nur 2 Wochen gedauert. Echt easy die Dinger und zudem
noch preiswert. Schau dir mal die Schlumberger Karten an, was die
kosten.

Gruß Hagen

Autor: Chris (Gast)
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hallo,

hab bisschen im I-net gesucht und was , ich hoffe brauchbares
gefunden.

wenn man den Chip unter strom setzt beim Automaten wenn die karte
beschrieben wird dann könnte man den PIN zu hasue auslesen.

Ist da was dran ?

falls jemand irgend wleche tutorials zu den thema hat, bitte bei mir
melden.

mfg

Autor: Vittel (Gast)
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hallo, ich habe hier ein sehr ähnliches problem

es geht um ebendsoein system das werte auf einer sle4442-chipkarte
abspeichert (kein kontosystem oder ähnliches)

ich habe eine funcard 4 und ein lese/schreibgerät auf welches ich
zugreifen kann

ich habe ebendfalls gehört das es programme gibt bei denen man den pin
nach einmaligem einlegen in den apparat auslesen kann (also
sle-emulatoren für die funcard)

weiß  irgendjemand wie diese heißen, wo ich die herbekommen oder kann
mir sonstige grundlegende informationen geben? ich bin noch recht neu
was card-programming angeht

Autor: JÜrgen Grieshofer (Firma: 4CKnowLedge) (psicom) Benutzerseite
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Mal ein wenig den Thread auffrischen...

sind die SLE4442 heute noch immer im Einsatz? Also meine Karten haben 
alle ein anderes Muster (vergoldete Kontakte) als im Datenblatt 
beschrieben... Od. sind die Connectors doch genormt?


mfG jÜrgen

Autor: Stefan (Gast)
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Moin, ja sind noch im einsatz die 6 stellen PIN ist FFFFFF kann die aber 
nicht ändenr eine 4 stellige soll es auch geben

viel glück

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