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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Netzspannung an ATTiny13


Autor: Basti M. (counterfeiter)
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Hallo möchte gern messen wie schnell der FI die Netzspannung 
abschaltet... dazu muss ich einen AVR Pin mit "Netzspannung" 
betreiben... hab mir das ganze mit nem Spannungsteiler vorgestellt... 
das Problem dabei ist, dass ich keine großen Glättungskondensatoren 
einbauen kann, da ich ja etwas unter 40ms messen möchte... Die Schaltung 
die ich mir vorgestellt habe verliert ca 1 ms... das mag ja noch 
schleichen...

Wollte mal fragen ob das ganze auch noch ohne ICs etwas leichter zu 
realisieren ist... vielleicht nur mit Spannungsteiler? Aber dann mach 
ich mir sorgen um den AVR. Ne galvanische Trennung wäre schon nicht 
schlecht, bin aber nicht wirklich begeistet von diesen 
Kleinsignaltrafos.
Wie gesagt... einfach nur Netz da? Netz weg?

Jemand ne schöne Idee?

P.S. An die die jetzt schon Luftholen wegen der gefährlichen 
Netzspannung. Ja ich bin Elektrofachkraft und ja der FI Tester ist nur 
für mich gedacht.

Thx

Sebastian

Autor: Basti M. (counterfeiter)
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Achso... meine Lösung war bisher diese...

Autor: thomas (Gast)
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hallo
jetzt fällt mir was ganz simples ein.....LED--->fototransistotr?

gruß

Autor: holger (Gast)
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>jetzt fällt mir was ganz simples ein.....LED--->fototransistotr?

Das nennt man auch Optokoppler ;)

Autor: thomas (Gast)
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hi holger.....da gebe ich dir recht, aber als ich mit basteln angefangen 
habe, da mußte man sich noch so behelfen.....steckt halt immer noch 
drinn ;-)

gruß

Autor: Basti M. (counterfeiter)
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Okay is nen Anfang... also Optokoppler bekomm ich auch noch 
organisiert...

soll ich davor ne B2U setzen? Sonst hab ich ja keine negativen 
Halbwellen und wirkt sich nicht der Nulldurchgang sehr bescheiden auf 
den Optokoppler aus?

Autor: Andreas K. (derandi)
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Trafo->Konstantstromquelle für den Optokoppler. Optokoppler mit einem 
großen Vorwiderstand Netzspannungstauglich machen wird nicht klappen, 
sonst kriegt man große Pausen um den Nulldurchgang, wenn der Strom zu 
klein wird.

Etwas aufwändiger wäre eine kleine Schaltung.
Trafo->B2U->Komparator. Ohne Kondensatoren.
Der spuckt dann ein Rechtecksignal aus, mit kurzen Aussetzern um den 
Nulldurchgang.
Invertieren und schon hat man noch ne Schaltung um Nulldurchgänge zu 
detektieren.
Wenn der Trafo zwei Sekundärwicklungen hat kann man die Schaltung auch 
gleich mit Strom versorgen, Pufferkondensatoren nicht vergessen.

Autor: Basti M. (counterfeiter)
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Hm das dachte ich mir schon... darum hab ich auch noch nicht zum 
Optokoppler gegriffen...

Was wäre wenn ich jetzt den Trafo weglasse und einen Spannungsteiler 
benutze? (wie oben in meiner Schaltung)... okay keine Galvanische 
Trennung... Könnte das denn Probleme machen?
Der OPV kann ja an den Eingängen bis über 30Volt vertragen. Bei dem 
Aktuell (oben) eingstellten Spannungsteiler wäre der Peak gerade mal bei 
10 Volt

P.S. Die Spannungsversorgung für den Microcontroller soll aus einer 
Batterie kommen, da im Idealfall der FI auslöst und ich kein Netz mehr 
habe.

Liebe Grüße

Sebastian

Autor: Andreas K. (derandi)
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Möglich, mit einer Z-Diode, da fällt die Spannung erst dann unter 4,7V 
wenn sie auch unter 4,7V ist. Oben raus noch ein zweiter Widerstand, der 
muss so groß sein das die Z-Diode bei 310 Volt nicht überlastet wird, 
fertig.
Macht eben die Pause beim Nulldurchgang etwas länger, sollte aber rein 
aus dem Gefühl raus deutlich kleiner als 1 ms sein.

Kleiner wird die Pause wenn man Dioden mit weniger Durchlassspannung 
benutzt und das mit einem Komparator wieder auf 5V "Schaltspannung" 
hochzieht...

Muss man eben im Code berücksichtigen das die Spannung nach einer 
bestimmten Zeit wieder da sein sollte, wenn nicht hat der FI grade im 
Nulldurchgang ausgeschaltet.

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