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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik AVR für Batteriebetrieb ab 0,7V: ATtiny43U


Autor: Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
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Eine Pressemeldung von Atmel von heute:
http://www.atmel.com/products/avr/attiny43u.asp

The ATtiny43U has an on-chip boost regulator that works from battery 
voltages between 0.7 and 1.8 V. The regulator converts the low battery 
voltage up to 3 V
http://www.eetimes.eu/showArticle.jhtml?articleID=...

Autor: Sigint 112 (sigint)
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Und was ist jetzt die Frage?!?

Autor: Hannes Lux (Gast)
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> Und was ist jetzt die Frage?!?

Wo und zu welchem Preis kann man den kaufen?

;-)

...

Autor: Sigint 112 (sigint)
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Gute Frage;  mich würden aber andere Bauteile von Atmel mehr 
interessieren:
AT90USB, FPSLIC

Gruß,
  SIGINT

Autor: Werner (Gast)
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Steht doch da: 10K = $1. Also etwa 0.0001 Cent pro Stück. Da es diese 
kleine Geld-Einheit nicht gibt werden "Samples" verschenkt.

Eine interessante Eigenschaft ist diese:

> The boost regulator can deliver enough current to the I/O pins to directly > 
drive LEDs and electric motors

Kann ich dann direkt den Waschmaschinenmotor aus einer Batterie über die 
I/O-Pins mit Strom versorgen ???

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Werner wrote:
>> The boost regulator can deliver enough current to the I/O pins to directly >
> drive LEDs and electric motors
>
> Kann ich dann direkt den Waschmaschinenmotor aus einer Batterie über die
> I/O-Pins mit Strom versorgen ???

Ja klar, steht doch da!

Mich würde mal interessieren, wie die Effizienz von dem Boost Converter 
so ist. Davon ist ja im wesentlichen auch die Akkulaufzeit abhängig.

Autor: Werner (Gast)
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Autor: Hagen Re (hagen)
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Die Leistungsdaten des Boostconverter und seine äußere Beschaltung 
stehen in keinem Verhältnis zum Argument der eingesparten Layoutgröße 
wenn man den Stepup mit Konkurrenzprodukten vergleicht. Ich persönlich 
halte diesen AVR für überflüssig.

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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> seine äußere Beschaltung stehen in keinem Verhältnis zu ... Layoutgröße
Eine Spule, Kondensator und eine Diode, weniger geht doch wirklich 
nicht.

Autor: Nico (Gast)
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Es ist halt immer eine Frage der Anwendung. Ich vermute einfach mal das 
Ding zielt einfach auf irgendwelche Beleuchtungen etc. ab. Wobei es 
sicher auch noch ein paar andere Anwendungen gibt. Autonome Funksensoren 
(zB. mit RFM12?) etc.

Aber besonders bei grösseren Stückzahlen macht Boardgrösse einfach schon 
einiges aus. Kleinere Leiterplatten heisst,
1.) Weniger Kosten für die Leiterplatte selbst
2.) Bestückung wird günstiger, da man mehr LPs im Nutzen hat
3.) Geringeres Gewicht (bei entsprechender Menge auch ein Kostenfaktor)

Für 2 und 3 sprechen auch die Einsparung von Bauteilen.

Atmel würde die Dinger nicht rausbringen wenn sie keinen Markt dafür 
sehen würden. Ob das am Ende ein Erfolg wird hängt natürlich von vielen 
anderen Faktoren mit ab.

Die Effizienz der Dinger scheint nach den Daten ja nicht sooo schlecht 
zu sein. Sicher gibt es besseres, die Frage ist nur immer, braucht man 
das maximum und will/kann man es bezahlen?

Autor: Hagen Re (hagen)
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Boardgörße liese sich um einiges reduzieren wenn man

1.) einen AVR in MLF nimmt
2.) einen externen Stepup der nicht mit lappigen 50Khz sondern im MHz 
Bereich die Spule taktet. Dies reduziert relativ zum AVR und Stepup Chip 
viel mehr die Boardgröße, eben auf Grund der viel kleineren 
Induktivitäten.

Und schaut man sich die empfohlene Beschaltung an so wird man erkennen 
das für einen Stepup recht viele zusätzliche Bauteile nötig sind, im 
Vergleich zu Stepups der Konkurrenten. Auch die Leistungsdaten wie 
Effizienz und Ripple überzeugen im Grunde nicht.

Zudem sollte man sich auch die Fähigkeiten der MCU anschauen, ich meine 
das andere AVRs in gleicher Klasse mehr an Feature haben. Versuche mal 
einen externen Quarz anzuschließen.

Meine Meinung: nichts Halbes und nichts Ganzes, ATMEL verkauft ein für 
einen Spezialkunden gefertigten AVR mal wieder als neues Produkt.

Gruß Hagen

Autor: Winfried (Gast)
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Ich denke auch, der Chip wird für einen Kunden mit spezieller Anwendung 
entwickelt worden sein. Aber warum den dann nicht auch anderen 
potenziellen Kunden zur Verfügung stellen. Ich sehe zahlreiche 
Anwendungen, wo so ein Chip gut zu gebrauchen ist. Sicherlich ein recht 
spezieller Chip, aber trotzdem eine Bereicherung. Neben Platzreduktion 
sehe ich auch eine Kostenreduktion, Maxim lässt sich seine Chips z.B. 
gut bezahlen...

Autor: Alexander Schmidt (esko) Benutzerseite
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Ab welcher Stückzahl kann man sich denn von Atmel nen eigenen Chip 
designen und fertigen lassen?  1 Mio?
Und die Preisfrage: Für wen ist der Chip ursprünglich gemacht?
Bei so einer hohen Stückzahl müsste sich das doch rauskriegen lassen.

Autor: Bernd (Gast)
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Im Power down Mode liegt der Strom des Chips bei 1-5uA.
Ist das viel für eine Batterie? Oder liegt das unter der 
Selbstentladung?

Autor: Winfried (Gast)
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Meinst du eine Autobatterie oder eine Armbanduhren-Knopfzelle?

Ansonsten gilt die Faustregel 1uA etwa 10mah pro Jahr. Oder du rechnest 
es genau aus.

Autor: Fabian (Gast)
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>> Steht doch da: 10K = $1. Also etwa 0.0001 Cent pro Stück. Da es diese
kleine Geld-Einheit nicht gibt werden "Samples" verschenkt.

Weis denn jemand, wo das stand/noch steht?

Bisher hab ich nur Preise von über 1$ das Stück gesehen...
Aber gerade wenn man viel mehr braucht, wäre so ein Paket von 10.000 
Stück natürlich interessant (vorallem bei dem Preis g)

MfG Fabian

Autor: avion23 (Gast)
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Das war doch Ironie, oder? Ich dachte 1$/Stück ist der Preis ab 10k 
Stück.

Autor: One (Gast)
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Hier hat jemand einen Arduino (Atmega168) mit hilfe eines stepups mit 
einer 1,5V Batterie am laufen.

http://www.flickr.com/photos/50152505@N00/22249147...

http://www.holtek.com.tw/english/news/products/062107-1.htm

Der Baustein heißt "ht77xxa".
Weiß jemand ob der besser ist als extra einen ATtiny43U zu besorgen und
wo, zu welchen preis man den bekommen kann ?

Autor: Be Bo (bebo)
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