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Forum: Ausbildung, Studium & Beruf 200k€ Abfindung,.und nun?


Autor: gustav (Gast)
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Hi,

- ich, 40J, Dipl.Ing E-Technik, Entwicklung und Projektleitung
- kriege eine Abfindung von 200k€
- eine (!) Frau und ein Kind
- keine Schulden, Haus abbezahlt
- Frau arbeitet 15h die Woche

Was soll ich jetzt machen, 200k€ sind zum Leben zu wenig und zum 
Arbeiten zu viel :-)

Was würdet Ihr an meiner Stelle machen?

- wieder einen Job suchen
- freiberuflich arbeiten
- oder andere Ideen


Gustav

Autor: K. J. (theborg0815) Benutzerseite
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wie wers mit anlegen :P aber bloß nicht in fonds :P

Autor: gustav (Gast)
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logo anlegen, ...nur wie?
- konservativ, 4% (ca.) auf der Bank
- Windparkbeteiligung
- .....?

Autor: jubatus (Gast)
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>- oder andere Ideen

alles was du zu viel hast, habe ich zu wenig..., also nur her damit ;-)

Autor: Hannes Jaeger (pnuebergang)
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200 k€ bekommst du nicht. Da kommt erst der Staat und kassiert. Dann 
kommt der Staat nochmal irgendwann und sagt Harz-IV ist nicht, erst mal 
das eigene Vermögen auffuttern. Also ist auch nichts mit Anlegen. Wenn 
die Kohle dann weg ist, dann bist du lange genug aus dem Beruf raus, 
dass dich sowieso keiner mehr will - vielleicht geht was als 
selbstständiger Strukturvertriebler für Nahrungsergänzungsmittel, oder 
eine Abzock-Internetseite aufmachen.

Autor: ich (Gast)
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Mit 40J bist du bei der derzeitigen Ingenieurschwemme und 
Wirtschaftskrise weg vom Fenster. Mit diesem Alter traut dir keiner mehr 
Leistungsfähigkeit und Leistungswillen zu. Ich halte diese Einstellung 
für Unfug. Aber so ist es leider. Du kannst dich glücklich schätzen, 
dass du ein abbezahltes Haus und eine funktionierende Familie hast. Je 
nachdem, was du bisher gemacht hast, ist eine freiberufliche Tätigkeit 
wahrscheinlich nicht schlecht. Mit 200k€ kann man schon was machen.

Autor: Neo (Gast)
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Ganz so schlimm ist es schon nicht, aber mit 40 ist er bei den alten!

Ich denke aber auch, dass das gelogen ist, weil man maximal 1 Gehalt pro 
Jahr bekommt und er gfs 25 Jahre hat. Sind 2 Jahresgehälter.

Autor: Jochen .. (nevtag)
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Moin :-)

Bei deinen Voraussetzungen kannst Du dich sehr gut selbständig machen.
Du kannst dich im unteren Preissegment anbieten, bis Du dich etabliert 
hast.

Mit dem was dir nach Abzug der Steuern bleibt, kannst Du locker 2 Jahre 
überbrücken.
Einfach mal durchrechnen wieviel ihr im Monat braucht.

Gruß
Jochen

Autor: Damian (Gast)
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ich würd nen job suchen...
das geld an der börse anlegen sobald der dax die 3000 erreicht, mit 50 
solltest du dann genug für den (verdienten??) ruhestand haben...

Autor: Hubertus (Gast)
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200kEUR plus dein erhaltenes Jahres-Bruttogehalt minus 50%(Steuern, 
Abgaben) ist das, was dir zur Verfügung steht.

Ist also Netto nicht allzuviel. Willkommen im Club der Geschröpften!

Autor: ups... (Gast)
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Mit ner guten Idee selbständig machen.

Autor: !Klaus (Gast)
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@Neo:
>Ich denke aber auch, dass das gelogen ist, weil man maximal 1 Gehalt pro
>Jahr bekommt und er gfs 25 Jahre hat. Sind 2 Jahresgehälter.
Was bedeuten Deine Worte?

Autor: his (Gast)
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dafür bekommste einen sehr guten strick zum aufhängen

Autor: Finanzminister (Gast)
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> 200kEUR plus dein erhaltenes Jahres-Bruttogehalt minus 50%(Steuern,
> Abgaben) ist das, was dir zur Verfügung steht.

Richtig:
200kEUR plus dein erhaltenes Jahres-Bruttogehalt:

Sind bei 260kEUR ca. 95kEUR Einkommensteuer + Soli, ohne Kirchesteuer 
also 36% Durchschnittssteuersatz.

Zusätzlich ca. 11,5kEUR Sozialabgaben

Wobei die Sozialabgaben ab ca. 70kEUR Bruttoverdienst nicht mehr 
anwachsen(Deckelung).

Gesamt: ca 42%

Autor: Hubertus (Gast)
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> Gesamt: ca 42%

Hm, 200k Abfindung aber nur 60k Brutto? Das passt doch nicht?

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Gustav,
ich würde ein zweites Haus bauen oder kaufen und es vermieten oder ein 
paar Garagen bauen oder vermieten. Oder kaufe einige Chalets und 
vermiete sie an Campingleute. http://www.hazevreugd.nl/

Autor: Jochen .. (nevtag)
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Geschwätz kopfschüttel
http://www.abfindung-steuern.de/

Meine Empfehlung, geh mal zum Finanzamt, die erzählen dir genau wie die 
Abfindung versteuert wird. Es gibt da zwei Varianten, das Finanzamt 
wählt die, bei der Du dich besser stehst.

Und vergiss nicht deine betriebliche Altersversorgung und die dafür 
gebildeten Rücklagen, wenn es denn bei deinem Arbeitgeber soetwas gibt, 
die kannst Du mitnehmen und in eine private Altersvorsorge überführen 
oder von deinem neuen Arbeitgeber weiterführen lassen.  Siehe hierzu 
Alterseinkünftegesetz.

Gruß
Jochen

Autor: Hubertus (Gast)
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> Geschwätz kopfschüttel

Wer schwatzt hier?

Eine fiktive Rechnung ist im Anhang.

Von 260k werden 111k ausgezahlt. Und nu?

Autor: Axel (Gast)
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"Von 260k werden 111k ausgezahlt."

Bei Steuerklasse 2.

Der dürfte aber eher Steuerklasse 3 haben.

Gruss
Axel

Autor: Hubertus (Gast)
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> Der dürfte aber eher Steuerklasse 3 haben.

Das macht den Braten leider auch nicht fett, ist nur einige kEUR 
Unterschied. Geschröpft ist Geschröpft.
Die Abgabenlast der Besserverdiener ist eigentlich eine Aufforderung nur 
soviele zu tun, wie gerade nötig ist.

Autor: ups... (Gast)
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>42%

Jetzt ist endlich klar was Deep Though ausgerechnet hat.

Autor: Frager (Gast)
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Es macht bei der Summe keinen Unterschied, ob man die Siumme verteilt. 
Die erhöht die Steuer in jedem Fall in einem Bereich, wob man schon 42% 
zahlt. Also sind 42% weg. Die anderen Summen sind ja im Grundbetrag 
schon abgezogen. Sinn macht nur eine Verlagerung ins nächste Jahr, wenn 
man dort keine Einnahmen hat. Bringt dann den steuerVorteil der Summe 
bis zum Grenzsatz: Bei klasse 1 sind es etwa 18.500 Euro Vorteil.

Autor: malsehen (Gast)
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geh zum Steuerberater, auch wenn es ein bischen Geld kostet.

Autor: Gast (Gast)
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Wenn Du die Abfindung noch nicht unterwschrieben hast, überlege Dir ob 
Du Deine Ehe längerfristig fortführen willst. Ansonsten, erst die 
Scheidung einreichen, dann unterschreiben. Nur so am Rande...

Autor: Schlaubischlumpf (Gast)
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Von der Abfindung (200k) werden 111k ausbezahlt steht im Screenshot.

Autor: ... (Gast)
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Mach nen MBA an einer guten Business School. Steuerlich absetzbar, d.h. 
über ein Drittel der Kosten zahlt der Staat. Eine Herausforderung, mit 
der du dich vor allem in deinem Alter noch beweisen kannst. Und nach der 
Krise kannst du auf hohem Level wieder einsteigen.

Autor: Gast (Gast)
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Was Du tun sollst?

Alles, nur nicht erwarten, dass Du hier im Forum Rat findest.

Ich wünsch Dir alles Gute!

Autor: Lasst mich Arzt ich bin durch (Gast)
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War das ein Rat das er keinen Rat bekommt?

Autor: gustav (Gast)
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also Steuerklasse habe ich 1, ich bin nicht verheiratet.
Ich war auch nicht bei Siemens oder ähnlichem großen Betrieb, die 
Abfindung berechnet sich nicht nach den geleisteten Jahren! Mein letztes 
Jahresgehalt war 96k€/Jahr. Gearbeitet habe ich jetzt 17Jahre.
Selbstständig ist schon schön und gut, nur mit was??? Ich bin nicht der 
Entwickler, sondern eher der Projektmanager, Projektleiter, oder wie 
auch immer Ihr das nennen wollt. Also ich habe Komplettentwicklungen 
geplant und organisiert, klassischesn Projektmanagement, 
Terminkontrolle, Kostenkontrolle und viel Organisation.
Fachlich kann ich zwar alles beurteilen, aber entwickeln will ich nicht, 
andere sind sicher schneller.
Gibt es überhaupt einen Mart für freiberufliche Projektleiter? 
Entwickler HW und SW ist klar, aber Projektleiter ?????
Kommt davon wenn man nichts richtig gelent hat :-)

Gustav

Autor: Matthias Nix (vbchaos)
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Diverse Hochschulen haetten kompetente Lehrende für besagtes Gebiet 
DRINGENST nötig. Vielleicht mal in diese Richtung gucken? Da gibts außer 
einer Professur ja auch diverse andere Möglichkeiten. Nur so ein 
Einfall, nicht überdacht oder sonstwas, aber ich hätte Projektmanagement 
gerne von jemandem gehört, der davon was versteht und nicht nur mit 800 
Folien Powerpoint glänzen kann.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Mal was ganz anderes... Wie waere es mit auswandern?

Wenn du das innerhalb eines Jahres machst sollte einiges von den 
200kEuro uebrig bleiben, denke ich ...

Viel Glueck...

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Mal was ganz anderes... Wie waere es mit auswandern?


@ Daniel Duesentrieb (daniel1976d)

Gibts ne Stelle bei euch?   ;-)

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Hallo lippy,

Fuer gute Leute gibt es doch immer eine Stelle, oder? ;-)

Aber mal ehrlich, zur Zeit arbeite ich sozusagen in der Logistikbranche 
und der geht es zur Zeit schlecht...

Wer ein wenig meine Kommentare gelesen hat weiss eventuell das ich in 
Melbourne bin ... Leider steht vor der ordentlichen Arbeitsaufnahme 
(keine Backpacker) immer der Erwerb eines Visums, was leider nicht so 
leicht ist... Es geistert gelegentlich noch das beruehmte "Arbeitgeber 
gesponserte Visum" herrum aber ich kenne nicht eine Person die das 
erhalten haeete... sorry

Aber es gibt doch auch andere schoene Laender mit weniger hohen 
Anforderungen ...

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>das ich in Melbourne bin

Deshalb frage ich ja ;-)

Autor: Penner (Gast)
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Am besten gehste schon mal unter die Brücke und richtest dich häuslich 
ein.

Autor: icke (Gast)
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Also mit 40 bist du in kleineren und mittleren Unternehmen definitiv 
noch nicht abgeschrieben!
Gerade wenn du gute Erfahrung mitbringst hast du da meiner Meinung nach 
Chancen als Projektleiter unterzukommen.
Es gibt aber auch ein aber. Und zwar kein kleines. Das heißt Gehalt. Ich 
denke so große Summen sind nicht zu bekommen, bei weitem nicht.
Haus haste aber abbezahlt (mit 40 !? da kann man schon neidisch werden)

Aber halt mal die Augen auf in deiner Umgebung. 40 ist wirklich noch 
nicht zu alt wer das erzählt, plappert nach.

Autor: Gold Sachwerte (Gast)
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Hi,

ich wuerde das Geld in Sachwerte investieren. Gold, Silber, .... (laesst 
sich gut vor dem Behoerden verstecken) und ist auch nach einer Krise 
meistens etwas wert. Am Finanzmarkt nur in Sachen investieren, bei denen 
man GENAU verstanden hat, wie dieses Produkt funktioniert. Sonst ist 
dein Geld zu 95% weg!!! Auf jeden Fall KEINE Lebensversicherung oder so 
etwas!!!

Die Krise wird noch viel schlimmer werden, das ist erst der Anfang. In 
Aktien kann man vielleicht bei DAX = 1000 oder so wieder einsteigen.

Vielleicht solltest du in weitere Immobilien (Fremdnutzung) investieren.

Gold

Autor: Gast (Gast)
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deine 200k solltest du in eine Photovoltaikanlage investieren, dadurch 
kaum Abzüge bei Auszahlung. Durch das EEG-Gesetz gesicherte Rendite von 
8% für die nächsten 20 Jahre. Frag mal dazu in diesem Forum nach: 
http://www.photovoltaikforum.com

Autor: Wolfgang Schmidt (wsm)
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Schreib mir mal ne Email !

Autor: Hubertus (Gast)
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> Schreib mir mal ne Email !

Die Parasiten und Provisionshengste stehen schon bereit...;-)

Autor: gustl (Gast)
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"Schreib mir mal ne Email !"

...gerne wenn du mir Deine EMAIL Adresse gibst!

Gustav

Autor: Headhunter (Gast)
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Finger weg vom Kapitalmarkt und Aktien (=Roulette, russisch).

-> Auswandern: Brasilien, Australien oder so

Autor: Gast (Gast)
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> gerne wenn du mir Deine EMAIL Adresse gibst!

wenn du dich anmelden würdest, könntest du ihm eine PN schicken...

Autor: Name (Gast)
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> Auswandern: Brasilien, Australien oder so

Zu Australien:
http://hartgeld.com/filesadmin/pdf/Anonymus_Ich-le...

Also das scheint heutzutage nicht mehr so attraktiv.

Autor: gustav (Gast)
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ich will nicht nach australien und auch nicht auswandern! Lebe gerne in 
Deutschland (bei München).

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Lippy bist du etwa auch gerade in Melbourne? Wie sieht es denn mit 
Robert Bosch oder SiemensVDO aus?....

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Lippy bist du etwa auch gerade in Melbourne? Wie sieht es denn mit
>Robert Bosch oder SiemensVDO aus?....

Nein. Leider bin ich in DE.

Ich war vor nem Jahr für vier Wochen beruflich in Sydney.
Bin malas nur übers WE nach Melbourne gekommen, um die Great-Ocean-Road 
runterzufahren..

Aber damals hab ich mir geschworen: "I'll be back" ;-)

Autor: Galenus ein Reisender (Gast)
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Hallo Gustav,
kannst ja auch noch in die Produktion von Lithium Phosphat Batterien 
Investieren. Ist im kommen.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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Hallo Lippy,

Australien ist schon ein cooles Land / Kontinent, keine Frage. Bevor wir 
hierhingezogen sind waren wir eine Woche in Sydney und eine Woche in 
Melbourne. Melbourne gefiel uns besser, aber wenn die Arbeit ruft wuerde 
ich auch jederzeit ohne grossen Traenenvergiessen nach Sydney gehen.

Solltest du noch mal nach AUS kommen send mir doch einfach eine kurze 
Nachricht.

Autor: Rol (Gast)
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Eine innovative Company gründen. Weitere Gelder gibt es von diversen 
Investoren. Der Start ist wichtig. Bei Interesse melden.

Autor: Ganz schön doof ... (Gast)
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Da Du nicht auswandern willst und in Deutschland weiter leben willst, 
würde ich mich vom Arbeitsamt und sonstigen dafür zuständigen Stellen 
beraten lassen.
Im übrigen tust Du mir leid! Mit 200k € wüßte ich was ich machen würde - 
Deine Fragestellung ist fast schon lachhaft.

Anderen (inclusive mir selbst) geht es weitaus schlechter - 
schlimmstenfalls rutscht Du irgendwann mal in Hartz4.
Wenn Du Deine sehr guten Möglichkeiten nicht selbst zu nutzen weißt, 
dann mußt Du Dich mit diesem Schicksal eben abfinden.

Komme mal zur Ruhe und fange selber mal an nachzudenken ....

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Solltest du noch mal nach AUS kommen send mir doch einfach eine kurze
>Nachricht.

Das wird wohl leider nicht so schnell.. Die Firma hier glaubt mir leider 
nicht, dass ich da nochmal hinmuss ;-(

Autor: haha (Gast)
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> Da Du nicht auswandern willst und in Deutschland weiter leben willst,
> würde ich mich vom Arbeitsamt und sonstigen dafür zuständigen Stellen
> beraten lassen.

Guter Witz. Welche Beratung erwartest du vom AA? In meinem Fall bestand 
die Beratung darin, mir zu sagen, ich solle im Internet nach Jobs 
suchen. Dazu gab man mir auch Adressen von Suchmaschinen und Jobbörsen, 
die ich alle schon kannte.

Autor: A. F. (artur-f) Benutzerseite
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>- kriege eine Abfindung von 200k€
Zur Trabrennbahn gehen, alles auf ein Pferd setzen.
Spaß bei Seite, meinst du nicht, dass du wohl am besten selbst 
entscheiden kannst, wie du weiter lebst?

Autor: Sonnenscheinchen (Gast)
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Gib das Geld möglichst schnell aus. Gönn dir mal eine Reise, etwas Spass 
(auch mit Frauen, wenn du nicht verheiratet bist). Schau dir die Welt 
an, entspann dich ein halbes Jahr. Dabei bekommt man oft wundersam gute 
Einfälle, und vielleicht hast du bald wieder ein paar große Patente in 
der Hand. Wenns nicht klappt, dann geh halt wieder schaffen!

Und sorry, in den meisten Ländern würde niemand so eine Frage stellen! 
Da geht man mit dem Geld lockerer um.

Autor: Markus Stehr (bastetfur)
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Vielleicht will er ja auch nur ein paar Inspirationen.

@OP:
Vergiss Vermietung, der Markt ist im A..
Du müsstest Mieten nehmen jenseits von Gut und Böse, die Stadt kassiert 
mit den Grundbesitzabgaben, der Staat bei den Steuern, mit Wasser und 
Gas musst du in Vorkasse treten, Versicherung will auch bezahlt werden 
und Rücklagen für Reparaturen musst du auch bilden, da bleibt nicht viel 
übrig um von zu leben.
Und dann hab mal Mietnomanden...
Um die loszuwerden darfst du auch wieder Geld hinterher schmeißen. 
(Gerichtskosten, etc...)
Da müsste man Mieten nehmen, die stehen in keiner Relation zum 
Mietspiegel.

Sogar bei der Kaution fangen die Leute an zu stöhnen. "Könnwer die in 6 
Mal bezahlen?", "Wieso eigentlich 3 Monatsmieten?", "Könnwer das nicht 
weglassen?" ARGH!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Selbst das Sch*** E-Werk brummt einem mittlerweile die Zählergebühren 
für leer stehende Wohnungen auf, wennse abklemmen und nachher wieder 
anklemmen kostet das auch gleich wieder ~80 Euro die NICHT von Mieter 
getragen werden.

Fazit: Bevor du zum Vermieter wirst kannste das Geld auch gleich 
verbrennen.

Autor: Ganz schön doof ... (Gast)
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> Guter Witz. Welche Beratung erwartest du vom AA? In meinem Fall bestand
> die Beratung darin, mir zu sagen, ich solle im Internet nach Jobs
>suchen. Dazu gab man mir auch Adressen von Suchmaschinen und Jobbörsen,
>die ich alle schon kannte.

Das war ja auch als Witz gemeint, weil die Frage so armseelig war ;-)
Im übrigen sollte auch die AA mal gefordert werden, sonst könnte man sie 
gleich abschaffen, was eigentlich das Beste wäre.

Autor: Kein Rentner (Gast)
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Hallo Gustav,

was steht denn in dem letzten Brief der Rentenversicherung?
Würde dir die Rente aus den bisherigen Einzahlungen reichen? Bevor du 
dich für "nicht mehr arbeiten" entscheidest, solltes du das 
berücksichtigen.

Autor: René D. (Firma: www.dossmatik.de) (dose)
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Wo hast du gearbeit?

Ich hatte nie annähernd so viel Geld verdient.

Wenn ich mal einen Ingenieur in München brauche dann komm ich auf dich 
zurück. Ich habe mich gerade selbstständig gemacht.

Autor: Hans (Gast)
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Ich habe bei einer Firma im Bereich Entwicklung Telekommunikation 
gearbeitet, aber keine Mobiltelefone :-)

Mit was hast du Dich selbstständig gemacht? Was bietet deine Firma an?

hans

Autor: Good Idea (Gast)
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Interim PMs werden öfter gesucht, können bei Zeitarbeitsunternehmen oder 
direkt bei Agenturen unterkommen.

Ansonsten, wie wäre es mit Übernahme eines bestehenden Betriebs? Die IHK 
bietet hierzu eine Nachfolger-Börse: www.nexxt-change.org

Oder aber bei der Abfindungsverhandlung (sofern noch nicht 
abgeschlossen)Outplacement-Service fordern, ist eine Art Consulting mit 
Stärken/Schwächen-Analyse und bietet (bei guten Anbietern) solide 
Kontakte im Markt zwecks Neu-/Wiedereinstieg.

Auch nicht schlecht: Ein Business Angel oder sonstiger Coach, der einem 
mal aufzeigt, was alles geht.

Es gibt auch viele ausländische Unternehmen, die in Deutschland 
Geschäfte machen wollen (ja, immer noch, ist gerade günstig) und 
Beratung brauchen. Man kann sich an ein Netzwerk dranhängen, sehr gut 
geeignet sind hier die deutsche und ausländische Handelskammern.

Viel Erfolg und viel Spass!

PS. Falls das alles nichts ist: Dubai sucht noch Investoren ;-)

Autor: memo (Gast)
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ich an deiner stelle würde auswandern nach türkei das haus sicher! 
vermieten
kohle kassieren. eine Luxus Wohnung in alanya kostet zur zeit ca. 50.000 
euro
rest als sicherheit anlegen. fast ganzes jahr sonne tanken was einen 
menschen sehr aufbaut. das leben inb deutschland macht doch einen 
richtig krank monopoles leben. in türkei brauchsst du nur ca 500-700 
euro wenn du schön leben willst. Aber Ottonormal braucht ca 300euro . 
viel spass noch mit dein geld.

Autor: smoerre (Gast)
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Ich würde auswandern - und zwar dahin, wo die Lebenshaltungskosten sehr 
niedrig sind und die Sonne scheint (das muß nicht Türkei sein, da gibt's 
u.U. noch viel bessere Alternativen).
Selbständig kannst Du Dich da auch noch machen, falls Du unter 
Langeweile leidest - aber Du brauchst nicht mehr zu arbeiten, also kein 
Stress mehr wie hierzulande ... ich denke mal, Du wirst diesen Schritt 
nicht machen, so wie ich Deine Situation einschätze.

Autor: Gast1 (Gast)
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> Ich würde auswandern

Und was ist mit der Familie? Die Kinder wollen auch eine ordentliche 
Schulbildung (mit Zukunftsperspektive) und wollen wie die Frau sicher 
nicht in einem politisch instabilen unterentwickelten Land leben wo 
Hygiene und Bildung unbekannt ist und sie noch nicht mal die Sprache der 
Eingeborenen kennen.

> - und zwar dahin, wo die Lebenshaltungskosten sehr niedrig sind

Wo ist das?  Anatolien, Algerien, Uganda, Äthiopien, Afghanistan, 
Vietnam?

> und die Sonne scheint

Es ist in Deutschland schon zu warm. Die paar Wintermonate übersteht man 
schnell und sind eine willkommene Abwechslung. Ideal wäre für mich eine 
Temperatur zwischen 10 und maximal 25°C.

Autor: Otto J. (Gast)
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habt ihr mal auf das Datum des Threads geschaut.....

Autor: ich (Gast)
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> habt ihr mal auf das Datum des Threads geschaut.....

Ja und? Das Thema ist aktueller denn je.

Autor: Harald (Gast)
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Ich würde mich von der Frau trennen, aber erst nachdem Du die Kohle 
heimlich in die Schweiz gebracht hast. Und dann ab in die Karibik.

Autor: Daniel Duesentrieb (daniel1976d)
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@ Gast1 (Gast)... wie waere es mit Kanada?

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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Harald schrieb:
> Ich würde mich von der Frau trennen, aber erst nachdem Du die Kohle
> heimlich in die Schweiz gebracht hast.

Das ist eine tolle Idee, da wird der deutsche Fiskus garantiert nie an 
das Geld drankommen. ;-)

Autor: Donald Duck (Gast)
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Kanada ist kein Einwanderungsland mehr. Da kommt man so einfach nicht 
mehr rein. Mit viel Geld ist es freilich einfacher.

Autor: Gast XIV (Gast)
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Abgesehen davon das der Thread uralt ist und das eine Abfindung von 
200k€ heute mehr denn je unwahrscheinlich ist scheint es da ja Bedarf zu 
geben ;-).

Die Steuerpflicht entsteht in dem Jahr in dem die Zahlung an den 
Arbeitnehmer erfolgt und das am Wohnsitz den der Steuerpflichtige in 
diesem Jahr innehatte. Es gibt noch diverse Vorbehalte des Staates bei 
Auswanderung die eine spätere Auszahlung verhindern sollen, faktisch bis 
du erst nach 10 Jahren (Verjährung) im Ausland leben von der 
Steuerpflicht in Old Germany befreit.

Der Arbeitgeber ist außerdem persönlich haftbar für die Entrichtung von 
Steuern und Sozialversicherung. Das kann keine GmbH oder AG ihm 
abnehmen.  Er wird es also vermeiden selbigem das Geld in die Hand zu 
drücken damit der verschwinden kann.

Der Zahlungsempfänger sitzt also am kürzeren Hebel und ist gezwungen zu 
verhandeln.

Hier hat der deutsche Staat eine Art Ersatzbefriedigung geschaffen, den 
sog. Beratervertrag.

Es ist ein üblicher und auch von Finanzamt meist akzeptierter Weg die 
Peak Belastung in einem Jahr über mehrere Jahre zu stecken.

Näheres klärt bei diesen Summen ein Gespräch/Schriftwechsel des 
Steuerberaters mit dem zuständigen Finanzbeamten.

Was ich mit 200k€ die ich über hätte machen würde:

Hälfte zur Anzahlung einer guten Wohnung in für mich guter Lage (das 
muss nicht ein ödes Reichenviertel sein) verwenden und die Kredite über 
die Mieteinnahmen abzahlen.

Die andere hälfte in Aktien und Anleihen anlegen. Vorher sollten sich 
unerfahrene aber mit 10% Spielgeld die nötigen Kenntnisse erwerben.

Autor: Chris (Gast)
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Irgendwie find ich das witzig. Da hat jemand im März'09 geschrieben 
"Bloß nicht in Aktienfonds" anlegen. Mein Standard Deka Sparkassenfonds 
der langjährig eine ganz miese Rendite hat, hat jetzt genau seitdem 25% 
Rendite gemacht. So kann man sich täuschen :-) Aber wer traut sich schon 
in sowas einsteigen wenn man den Nachrichten Glauben schenkt und die 
suggerieren das die Wirtschaftswelt völlig untergeht und das Geld 
wertlos wird...

Autor: Gast XIV (Gast)
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Etwas off topic:

> Mein Standard Deka Sparkassenfonds

Bist du einer der für mich rätselhaften Anleger die den Mercedes der 
Fondsmanager mitbezahlen obwohl die Performance dieser Typen sich in 
nichts von den Indizes unterscheidet? Luxus HartzIV, schön das es Leute 
gibt die diese Almosen zahlen.

Die 25% "Rendite" in extrem guter Zeit (vorher das doppelte runter)in 
der zudem noch die Dividenden enthalten sind ist wohl auch brutto ohne 
die Managementgebühren. Netto kommt da meist wenig raus.

Meine Aktien sind in der Zeit als ich Sie aktiv gemanaged habe um 100% 
gestiegen, inzwischen ist die Performance auf ca. 3% pro Jahr 
abgefallen.

An Dividenden habe ich im Schnitt 6% bekommen, macht 9% ohne groß was zu 
tun.

Mein Motto ist aber der alte Warren Buffet Spruch:

"Ich investiere nur in Firmen die Notfalls auch ein Vollidiot leiten 
kann, weil genau das wird eines Tages passieren"

Autor: Chris (Gast)
Datum:

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Irgendwie kann man sich halt nicht mit jeder Thematik so intensiv 
auseinandersetzen dass man in der Lage ist selbst das richtige 
auszusuchen. Irgendwie will einem doch eh nur jeder sein eigenes Produkt 
verkaufen. Und selbst die Fonds die mir angeblich unabhängige 
Vermögensberater vor 3 Jahren empfohlen haben (und ich zum Glück nicht 
gekauft hab) sind schon lang vor der Krise voll den Bach runter 
gegangen. Bei der Sparkasse hab ich wenigstens meinen Wert erhalten :-) 
Aber die Rendite ist schon echt lausig und die Gebühren viel zu hoch, 
das stimmt. Ich bin da halt schon eingestiegen wo ich noch sehr jung 
war, ich würde ja auch mal wechseln, aber ich hab keine Ahnung wohin 
dass ich nicht nur verlier, das brauch ich nicht nochmal...

Autor: Gast XIV (Gast)
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Chris, das sollte kein Angriff sein, auch ist eine Diskussion um solche 
Themen wenn man sein gegenüber nicht kennt recht schwierig.

Ganz generell sehe ich aber kein Problem darin ein privates Händlerkonto 
aufzumachen (es muss ja nicht gleich International Brokers oder ein 
Bloomberg Terminal sein) um mit aller Schnarchnasigkeit und 
Unerfahrenheit die man sich selbst zugestehen muss mit einem kleinen 
Betrag Erfahrungen zu sammeln.




Man kann auch einfach den DAX abbilden, dann wird dir die Entwicklung 
deiner Aktien jeden Tag via Medien unter die Nase geschmiert, ohne jede 
Management Fee und die irrwizigen Kosten die so ein Fonds noch so hat.

Aber auch in diesem Fall solltest man VW nicht bei 1000 kaufen ;-).

Seit der Pauschlbesteuerung ist das ganze auch seitens Finanzamt super 
einfach geworden.

Mach es aber nicht bei deiner Sparkasse (in der Regel zu teuer), sondern 
suche dir eine Bank die darauf spezialisiert ist. Es gibt genug Foren wo 
man sich schlaumachen kann (über die Verfahren, nicht über die 
Einzelwerte)


Was ich in jedem Fall empfehlen kann ist sich weiterzubilden. Mir haben 
die Bücher von Kostolany sehr geholfen. Ich habe aber die sehr 
humorvollen "Tests" in ihnen immer mit voller Punktzahl "bestanden".

Autor: Gast XIV (Gast)
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>Irgendwie kann man sich halt nicht mit jeder Thematik so intensiv
>auseinandersetzen dass man in der Lage ist selbst das richtige
>auszusuchen.

Das kann der Fondsmanager aber auch nicht, sonst würde er dort nicht 
sitzen wo er sitzt.

Autor: Gastl (Gast)
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sag deiner Firma danke.

Lege das Geld an.

Bewerbe dich mit Bedacht bei Unternehmen deiner Wahl.

Haste ja finanziell 0 Probleme.

Mit 40 haste absolut gute Chancen einen Guten Job zu bekommen.
Solltest du wider Erwartens Schwierigkeiten haben, lass dir mehr Zeit 
und kannste ja preislich etwas runtergehen.


Es soll Menschen geben, die wünschten sich deine Probleme.

Stell dir vor, du machst nun 6 Monate Pause, findest in oder nach dieser 
Zeit einen Job der dich ausfüllt und auch gut oder weniger gut bezahlt 
ist.

Autor: No Name (nohelp)
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Zum Thema Alter möchte ich hier nochmal anmerken, dass dieses dümmliche 
Abgewatsche von Leuten jenseits der 30 einfach nur hohl ist. Niemand, 
der etwas auf dem Kasten hat und nicht psychisch krank ist, wird mit 40 
in die endgültige und dauerhafte Arbeitslosigkeit driften. Warum wird es 
hier dennoch gerne propagiert? Weil viele hier im Forum meist 
unerfahrene junge Hüpfer sind, für die ältere Menschen alle Abfall zu 
sein scheinen. Ist möglicherweise auch ein noch nicht ausgestandener 
Abnabelungsprozess von den eigenen Eltern.

Autor: gasat1 (Gast)
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> Niemand,
> der etwas auf dem Kasten hat und nicht psychisch krank ist, wird mit 40
> in die endgültige und dauerhafte Arbeitslosigkeit driften. Warum wird es
> hier dennoch gerne propagiert?

Ich glaube nicht, dass jemand mit 40 nicht mehr produktiv arbeiten kann 
und nicht mehr belastbar ist. Aber meine und deine Meinung zählen nicht. 
Fakt ist, dass die meisten Arbeitgeber Leuten mit 40 nichts mehr 
zutrauen. Als Handwerker mag man in diesem Alter in einigen Fällen noch 
einen Job finden, aber als Ingenieur ist das fast aussichtslos. Wer als 
Ingenieur mit 40 noch keinen Job in leitender Position hat, hat leider 
verloren.

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
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gasat1 schrieb:
> Wer als Ingenieur mit 40 noch keinen Job in leitender Position hat, hat
> leider verloren.

Das ist so extrem ausgedrückt natürlich auch Unsinn, denn es gibt 
etliche Ingenieure, die älter als 40 und keine Führungskraft sind. 
Manche/viele von ihnen, man höre und staune!, wollen auch überhaupt 
keine leitende Position, sondern sind als Entwickler/"Sachbearbeiter" 
sehr wohl zufrieden mit ihrem Job. Man muss nicht immer alles wie Heiko 
Mell sehen ;-)

Autor: Gast5 (Gast)
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>Manche/viele von ihnen, man höre und staune!, wollen auch überhaupt
>keine leitende Position, sondern sind als Entwickler/"Sachbearbeiter"
>sehr wohl zufrieden mit ihrem Job. Man muss nicht immer alles wie Heiko
>Mell sehen ;-)

Ab 40 ist man allerdings auf der Abschussliste. Verlierst Du Deinen Job, 
hast Du schon ab 35 Jahren keinerlei Chance mehr, eine neue Anstellung 
zu finden. Klar, wenn man in seinem Betrieb bleiben kann, wird man 
natürlich nicht einfach den Job verlieren. Aber wehe, der Arbeitsplatz 
geht verloren. Dann ist das ab 35 ein fast sicherer Weg in die 
dauerhafte Armut! Und durch die bevorstehende Absolventenschwemme wird 
sich die Lage noch drastisch verschärfen. Ich erwarte, dass eine 
Ingenieur in Zukunft ein Zeitfenster von maximal 5-7 Jahren hat, um 
seine entgültige Anstellung zu finden. Danach ist er auf Gedeih und 
Verderb auf den Erhalt des Arbeitsplatzes angewiesen. Ab ca. 35 ist man 
als Ingenieur einfach nicht mehr für Firmen interessant.

Autor: david (Gast)
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Mit 30 das Studium abgeschlossen, dann mangels Berufserfahrung keinen 
Job bekommen, mit 35 aus Altersgründen abgelehnt worden, dann einen 
Hilfsarbeiterjob angenommen. So sieht es doch schon seit mindestens 10 
Jahren in Deutschland aus. Und diejenigen, die Glück hatten, behaupten 
jetzt, die Verlierer wären an ihrer Situation selber schuld.

Autor: Otto J. (Gast)
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Meine Güte, euer Gejammer hier wird von Tag zu Tag erbärmlicher! Manche 
schauen wohl zu oft Weltuntergangsfilme an, hä?
Jeder ist seines eigen Glückes Schmied!
Wo hättet Ihr denn nur vor dem Internetzeitalter rumgejammer? Ne, 
stimmt, da gab es ja auch schon die Möglichkeit zum Suizid.

Autor: No Name (nohelp)
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Komisch, wie konnte es mir (Studium mit 36 beendet) letztes Jahr bloß 
passieren mit 39 in einem Großbetrieb mit IG-Metall Tarif 'ne 
Festanstellung in Berlin zu ergattern. Die Schreiber von oben haben 
einfach kaum Ahnung.

Autor: Zacc (Gast)
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>..200k€ Abfindung,.und nun?

Ins Puff, prassen gehen ... und das Gefuehl geniessen 200k durch die 
Finger gleiten zu lassen. Nein, natuerlich nicht. Wieder eine Job suchen 
und das Geld anlegen. Zu minimalem zinsa ber dafuer auf der sicheren 
Seite.

Autor: Dirk (Gast)
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> Komisch, wie konnte es mir (Studium mit 36 beendet) letztes Jahr bloß
> passieren mit 39 in einem Großbetrieb mit IG-Metall Tarif 'ne
> Festanstellung in Berlin zu ergattern. Die Schreiber von oben haben
> einfach kaum Ahnung.

Ich würde eher sagen, entweder hast du kaum Ahnung oder du hast die 
obigen Aussagen nicht verstanden.
Wie kannst du nur deinen persönlichen (Glücks)Fall auf alle übertragen?
Die Realität sieht leider anders aus als in deinem Einzelfall!

Autor: Dirk (Gast)
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> Komisch, wie konnte es mir (Studium mit 36 beendet) letztes Jahr bloß
> passieren mit 39 in einem Großbetrieb mit IG-Metall Tarif 'ne
> Festanstellung in Berlin zu ergattern. Die Schreiber von oben haben
> einfach kaum Ahnung.

Ich würde eher sagen, entweder hast du kaum Ahnung oder du hast die 
obigen Aussagen nicht verstanden.
Wie kannst du nur deinen persönlichen (Glücks)Fall auf alle übertragen?
Die Realität sieht leider anders aus als in deinem Einzelfall!

Es ist mit deinem Beitrag genau das eingetreten, was wenige Beiträge 
weiter oben vorausgesagt wurde.

Ich zitiere:
"Und diejenigen, die Glück hatten, behaupten
jetzt, die Verlierer wären an ihrer Situation selber schuld."

Autor: Hannes (Gast)
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>Ich erwarte, dass eine Ingenieur in Zukunft ein Zeitfenster von maximal 5->7 
Jahren hat, um seine entgültige Anstellung zu finden.

Dann erwarte mal schön. Ist aber Schmarrn. Ausserdem gibt es heute keine 
"entgültige Anstellung" mehr.

>Ab ca. 35 ist man als Ingenieur einfach nicht mehr für Firmen interessant.

Wo habt Ihr nur immer solche Weisheiten her? Seid Ihr echt solche 
Flaschen ohne jegliches Selbstwertgefühl? So jemanden würde ich 
allerdings auch nicht einstellen.

Ich bin 44 und habe die letzen paaar Jahre mehrere Festanstellungen 
angeboten bekommen.

Dieses Losergeplänkel ist ja unerträglich.

Zum ursprünglichen Thema:

200 kEuro und ein abbezahltes Haus ist schon mal eine Basis, um 
entspannt neue Optionen auszuloten. Lass Dich von diesen Schwätzern hier 
nicht kopfscheu machen.

Autor: No Name (nohelp)
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@Dirk:
Ich möchte die Gruppe der sich selbst als Verlierer bezeichnenden an 
meinem vielleicht untypischen Beispiel Hoffnung und Mut machen statt sie 
in der doofen Ecke stehen zu lassen. Jung sein ist kein alleiniges 
Qualifikationsmerkmal.

Da Gustav sich schon lange nicht mehr hier zu seiner Situation geäußert 
hat, wird's ihm vermutlich Gold gehen in irgendeinem neuen Job, der 
keiner Trauerstimmung bedarf.

Autor: TV (Gast)
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wie wäre mit Selbständigkeit ? Eigene Firma gründen ?

Autor: Gast3 (Gast)
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"wie wäre mit Selbständigkeit ? Eigene Firma gründen ?"

Wenn er irre ist, vielleicht. Ich hoffe, dass er aber noch ein wenig 
Verstand beitzt. Die "kleinen" Selbstsändigen sind doch genau die, 
welche bislang am meisten unter der Krise leiden, da sich die größeren 
Firmen alle ihrer Subunternehmer entledigt haben. Der Markt für die 
Einzelunternehmer ist seit Beginn der Krise in weiten Teilen der 
Wirtschaft komplett weggebrochen. Viele der Selbstständigen werden 
mittelfristig die Sache aufgeben (müssen) und dann entweder in die 
Arbeitslosigkeit (sofern noch Ansprüche bestehen) oder gleich in Hartz 
IV wechseln. Es ist interessant, wenn in weiten Teilen der Wirtschaft 
und Politik noch nicht realisiert wird, dass bestimmte Bevölkerungsteile 
durch die Krise quasi dauerhaft ihre Überlebensgrundlage verloren haben. 
Aber ich denke, man muss einfach noch ein wenig warten, bis die Zahl der 
Arbeitslosen wieder die Fünf-Millionen-Marke erreicht. Dann wird 
vielleicht auch die Politk das Thema wieder aufgreifen.

Autor: Hannes (Gast)
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@Gast3: Was für ein unqualifizierter Schmarren:

>"wie wäre mit Selbständigkeit ? Eigene Firma gründen ?"
>Wenn er irre ist, vielleicht.

Was hat das mit irre sein zu tun? Ein Ing.-Büro gründen ist eine 
realistische Option.

Manche wie Gast 3 haben eben keinen Mumm dazu. Die kommen mir vor wie 
Karnickel, die nach 5 Jahren Gefangenschaft endlich aus dem engen Stall 
dürfen und dann ums Verrecken nicht raus wollen aus ihrem Gefängnis.

>Der Markt für die Einzelunternehmer ist seit Beginn der Krise in weiten >Teilen 
der Wirtschaft komplett weggebrochen.

Für viele Dienstleister-Hiasl schon, die nichts auf der Pfanne haben, 
schon. Leute, die nichts können, ausser eine Krawatte binden und 
gescheit daherrreden, hatten die letzten Jahre gut verdient mit 
Verblasen von heisser Luft. Das ist heute nicht mehr so und das ist auch 
gut so.

Das Problem ist, dass in DL kaum einer noch was bodenständiges kann.

Ich bin seit 15 Jahren selbständiger Hardware-Entwickler und habe mehr 
Arbeit als je zuvor.

>Aber ich denke, man muss einfach noch ein wenig warten, bis die Zahl der
>Arbeitslosen wieder die Fünf-Millionen-Marke erreicht.

Es sind längst mehr als 5 Mio. Die sind nur gut versteckt, wie jedermann 
ausser Gast3 weiss.

>Dann wird
>vielleicht auch die Politk das Thema wieder aufgreifen.

Ganz bestimmt. Westerwelle wird's richten. Träum weiter, Du Spezialist.

Autor: haha (Gast)
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> Ein Ing.-Büro gründen ist eine
> realistische Option.

Guter Witz. Das millionste Ing-Büro. Wie soll man da an Aufträge kommen?

Autor: Hannes (Gast)
Datum:

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Dazu braucht's Können, etwas Mumm und Ausdauer. Und Intelligenz 
natürlich.

Nichts für laffe Affen und Loser.

Autor: Hannes (Gast)
Datum:

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Ausserdem gibt's keine Mio. Ing.-Büros. Und für Hardware-Entwicklung 
erst recht nicht.

Autor: S. B. (Gast)
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> Ich bin seit 15 Jahren selbständiger Hardware-Entwickler und habe mehr
> Arbeit als je zuvor.
dann hast Du 15 Jahre Berufserfahrung in einer gesuchten Sparte.
Dann versuche mal in Deinem Alter einen Job als Software-Entwickler zu 
finden - wird Dir nicht gelingen, da man Dir das nicht abkauft und es 
genügend andere Leute gibt, die Dir haushoch überlegen sind.
Was soll denn einer machen, der nach dem Studium arbeitslos bleibt und 
keine Berufserfahrung sammeln kann?
Ohne betriebswirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse in die 
Selbstständigkeit? Tolles Abenteuer.
Wenn überhaupt selbstständig, dann im Ausland, wo die 
Standortbedingungen besser sind - das ist ja wohl klar.

Autor: Hannes (Gast)
Datum:

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aber der Burschi ist 40 Jahre alt...der wird doch was können, oder?

In dem Alter kann man auch Referenzen und Projekte vorweisen, oder 
nicht?

>Was soll denn einer machen, der nach dem Studium arbeitslos bleibt und
>keine Berufserfahrung sammeln kann?

Der muss trotzdem am Ball bleiben. Sonst kann er Taxi fahren.

Autor: dagger (Gast)
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TV schrieb:
> wie wäre mit Selbständigkeit ? Eigene Firma gründen ?

Hannes schrieb:
> aber der Burschi ist 40 Jahre alt...der wird doch was können, oder?

@TV, Hannes und Co.
gustav hat Selbstständigkeit schon ausgeschlossen. Die Gründe sind:
gustav schrieb:
> Ich bin nicht der
> Entwickler, sondern eher der Projektmanager, Projektleiter, oder wie
> auch immer Ihr das nennen wollt. Also ich habe Komplettentwicklungen
> geplant und organisiert, klassischesn Projektmanagement,
> Terminkontrolle, Kostenkontrolle und viel Organisation.

Und die Gründe sind von meiner Seite her schlüssig.

Autor: S. B. (Gast)
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> aber der Burschi ist 40 Jahre alt...der wird doch was können, oder?
wenn er punktgenau die Anforderungen trifft hat er eine Chance, 
ansonsten nicht.

In dem Alter kann man auch Referenzen und Projekte vorweisen, oder
nicht?
Du bewegst Dich in einem Pool von Ingenieuren, Technikern, etc., die 
sich alle auf eine Stelle bewerben, es wird nur einer und manchmal auch 
keiner genommen.
Das ist nicht so einfach wie Du Dir das vorstellst.
Insofern ist Deine Idee mit der Selbstständigkeit schon richtig - aber 
doch nicht hier!

> Der muss trotzdem am Ball bleiben. Sonst kann er Taxi fahren.
Auf einen Hilfsarbeiterjob wird es für viele ja auch hinauslaufen, 
selbst wenn sie im herkömmlichen Sinn am Ball bleiben.
Am Ball bleiben ist schon richtig formuliert, nur muß man da ganz 
unkonventionelle Wege einschlagen.

Autor: Gast XIV (Gast)
Datum:

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> Ich bin nicht der
> Entwickler, sondern eher der Projektmanager, Projektleiter, oder wie
> auch immer Ihr das nennen wollt. Also ich habe Komplettentwicklungen
> geplant und organisiert, klassischesn Projektmanagement,
> Terminkontrolle, Kostenkontrolle und viel Organisation.

Das soll jetzt ein K.O. Kriterium für eine Unternehmung sein?
Das bei 0,2 M€ Startkapital?

Die Ings. kann er kaufen, ein Netzwerk wird er haben.

Auch das Alter ist eher Ideal, bei Banken heißt es mit 35 zu wenig 
Ahnung, mit 45 zu festgefahren.

Das Problem ist häufig das Angestellte nicht von ihrem Hierarchiedenken 
und den Schwerpunkten ihres Angestelltendaseins switchen können.

Urlaub? Gibt es nicht man ist selbst verantwortlich was man macht
Personalabteilung? -- "   " --
Beförderung? -- "   " --
Lohnfortzahlung bei Krankheit? -- "   " --
Betriebsrat? -- "   " --
Lohnabrechnung? -- "   " --
Arbeitsamt? -- "   " --
usw usf.

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
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Hmm, ein Kollege ist ende letzten Jahres aus persönlichen Gründen in den 
Norden gezogen. Der hatte drei Zusagen.

Der ist 42.

Soo schlimm scheint es also nicht zu sein, wenn man was auf dem Kasten 
hat.

Gruss
Axel

Autor: S. B. (Gast)
Datum:

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> Soo schlimm scheint es also nicht zu sein, wenn man was auf dem Kasten
> hat.
Ich liebe diese Binärlogik

Autor: Axel Laufenberg (axel_5)
Datum:

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>Ich liebe diese Binärlogik

Das merkt man an Deinen Beiträgen.

Ich dachte, ich stelle dem mal was entgegen.

Gruss
Axel

Autor: Mark Brandis (markbrandis)
Datum:

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Axel Laufenberg schrieb:
> Der ist 42.

Also hat er auch die Antwort auf die Frage nach allem. ;-)

Autor: S. B. (Gast)
Datum:

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> Ich dachte, ich stelle dem mal was entgegen.
irgendwelche Leute gibt es immer die sofort einen Job in der Tasche 
haben oder sich die Stellen aussuchen können
- siehe z.B. Herr Althaus, der ist jetzt Manager bei Magma, usw.
Aber Du propagierst sowas als Normalfall und dem ist nicht so.

Autor: Peter Müller (ingenieurfh)
Datum:

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Kurzfristiges Handeln mit Aktien wäre noch eine Empfehlung. Kannst du 
von zu kHause aus betreiben, benötigst keine Kunden und mit 200k hast du 
auch ein ausreichendes Startkapital.

Autor: Gast XIV (Gast)
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>Kurzfristiges Handeln mit Aktien wäre noch eine Empfehlung

Für was? Um den das Geld zu halbieren?

Für so etwas braucht man Erfahrung. Kurzfristig ist es reine Glückssache 
(je nach Marktentwicklung).

Autor: lutscher (Gast)
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@Gast XIV: hast du auch jemals gehandelt?

mit ein wenig geschick und erfahrung (paar wochen vlt. mit 
spielgeld-depots) lässt sich bei jeder marktsituation mit derivaten sehr 
schnell (daytrading!) geld verdienen, aber auch verlieren. dazu muss man 
natürlich bischen clever sein, rückschläge verkraften und das geld "zur 
verfügung" haben, also so dass man nicht gleich am hungertuch nagt.
manch einer hat sich beim crash 2008 eine goldene nase verdient, als er 
bei der talfahrt noch voll short in den markt gegangen ist.

Autor: Peter Müller (ingenieurfh)
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Derivate halte ich nicht für sinnvoll. Du kannst auch mit Aktien und 
Futures short gehen.

Autor: Hardy M. (hardyhh)
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>mit ein wenig geschick und erfahrung (paar wochen vlt. mit
>spielgeld-depots) lässt sich bei jeder marktsituation mit derivaten sehr
>schnell (daytrading!) geld verdienen, aber auch verlieren.

Eben

>dazu muss man
>natürlich bischen clever sein,
>rückschläge verkraften und das geld "zur
>verfügung" haben, also so dass man nicht gleich am hungertuch nagt.

Das sind Kalenderweisheiten

>manch einer hat sich beim crash 2008 eine goldene nase verdient, als er
>bei der talfahrt noch voll short in den markt gegangen ist

Während andere Pleite sind.

Mach's kurz, stelle dein Beispielportfoli hier rein.
Schaun mer mal wie "clever" du wirklich bist.

Autor: Lehmanns Friend (Gast)
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Man kann auch ganz schnell Millionär werden (wenn man vorher Milliardär 
war). Man muß nur sein Geld verspielen.

Autor: Der Hotte (Gast)
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Bei 200k € kauft man keine gehebelten Derivate mehr, denn die sind 
eigens von den Emittenten dafür vorgesehen den otto-normal trader 
abzuzocken. Profis kaufen Futures !

Autor: Ro R. (rond_es)
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wenns so eifach wäre würde ja niemand von uns mehr arbeiten gehen......

Autor: Gast XIV (Gast)
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>@Gast XIV: hast du auch jemals gehandelt?

Ja, und auch einige Trader aufsteigen und wieder untergehen sehen. 
Anlageberater mit 100% nachweisbarer Performance die im nächsten Jahr 
wieder auf null waren usw. usf.

In Zeiten "steigende Märkte" kann jeder Depp an der Börse Geld 
verdienen. Wer sich dann für superschlau hält und nicht vor dem 
Turnaround aussteigt ist es aber auch schnell wieder los.

Dem Emittenden der Papierchen ist es ganz egal, er verdient an den 
Provisionen. Er verkauft genau so viele Puts wie Calls oder wie sich die 
Produkte auch immer nennen mögen. Die Chance das du oder ich auf der 
richtigen Seite dieses Spiels stehen ist 50/50 minus Provision. Das ist 
bei Pferdewetten und Roulette nicht anders.

Kapitalanlage an der Börse ist etwas anderes und auch nicht Jedermanns 
Sache. Wer zum Beispiel das glaubt was in den Zeitungen steht sieht ganz 
schnell alt aus.

Aber es gibt auch ganz normale Geldanlagen. Für einige Aktien bekommt 
man 8% Dividende, das ist doch ganz anständig im Verhältnis zu anderen 
Anlagen. Wer die Zeit hat sein Portfolio aktiv zu managen kann 
wesentlich mehr rausholen.

Fonds sind für mich legaler Betrug. Die Chance den "richtigen" zu 
erwischen ist nicht besser als bei Aktien aber die Kosten sehr hoch.

Autor: Gunb (Gast)
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Mein Gott,

wenn man den Scheiss hier mit dem Alter liest, bekomme ich langsam 
wirklich das kalte Kotz***!!!

Meine Güte, wie kann man nur SO PESSIMISTISCH sein??? Wenn solche Leute 
im Vorstellungsgespräch landen, dann wundere ich mich nicht, dass die 
keinen Job bekommen! Deren Negativ- und Weltuntergangsgeplänkel sieht 
man ihnen wohl schon im Gesicht an!

Mit 40 zu alt, meine Güte! Alles quatsch! Suchen, bewerben, umziehen, 
flexibel sein.

Lebenslanges Lernen ist heute ein Schlüssel zum Erfolg. Wer dazu zu faul 
ist, selber schuld.

Einfach mal den Hintern bewegen und zu Neuem bereit sein, dann klappt's.


Immer diese Pessimistenkacke hier, es nervt! Knatscht woanders.

Autor: Black Widow (Gast)
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>wenn man den Scheiss hier mit dem Alter liest, bekomme ich langsam
>wirklich das kalte Kotz***!!!
Tu Dir keinen Zwang an. Wenn der Magen leer ist, siehst Du dann die
Situation realistisch.
>Wenn solche Leute im Vorstellungsgespräch landen...
Wenn
>Suchen, bewerben, umziehen,flexibel sein...
Richtig! Einen Wohnanhänger kaufen und als Nomade herumziehen...
>Lebenslanges Lernen ist heute ein Schlüssel zum Erfolg.
>Wer dazu zu faul ist, selber schuld.
Glückskeksweisheiten...
>Einfach mal den Hintern bewegen und zu Neuem bereit sein, dann klappt's
Jawoll, -genau so! Bäcker zu Fleischern, Friseure zu Elektrikern und
Böcke zu Gärtnern...

Laß gut sein, Traumtänzer

Autor: Gunb (Gast)
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@Black Widow:

Knatsch woanders.

Autor: Warmweiß (Gast)
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Gunb schrieb:
> Knatsch woanders.

Er hat aber recht. Du verbreitest nur Allgemeinkekse zum Aufbacken wie 
unser Hosenanzug, die nichts bewirken.
Die Lage ist düster, vor allem im produzierenden Gewerbe und damit gibt 
es auch viel weniger Ingenieurstellen als benötigt. Du solltest mal 
lieber wieder fett einkaufen gehen, damit die Wirtschaft in Schwung 
kommt. Falls du nicht arbeitslos bist oder Niedriglöhner, dann ist 
Konsumzurückhaltung Verrat an der freien Wirtschaft. Wann hast du dein 
letztes neues Auto gekauft, wann deinen letzten Fernseher, wann dein 
Samrtphone, wann dein Motorrad, wann deine Hifi-Anlage, wann die Wohnung 
neu renovieren lassen, wann deinen PC aufgerüstet, wann deine 
Haushaltseinrichtung runderneuern lassen, wann deine letzte Spielkonsole 
gekauft, wann Photovoltaik und Solar auf's Dach, wann deine Wärmepumpe 
usw.?
Du siehst, es gibt sehr viel zu tun, um seinen Beitrag für eine gesunde 
Wirtschaft zu leisten. Geh EINKAUFEN und vergib Aufträge.
Das Geld muss komplett raus, sobald es reinkommt.

Autor: Gunb (Gast)
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@Warmweiß:

Junge, es geht hier nicht um Einkaufsratschläge und Primanerratschläge, 
sondern um das Thema, ob jemand mit 40 zu als sei, um in der E-Technik 
keinen Job mehr zu bekommen - und das ist Quatsch!

Das in Krisenzeiten die Jobs rar sind, ist kein Geheimnis. Aber das ist 
eben auch eine Ausnahmesituation, um die es aber hier auch nicht geht.

Auch wenn's nichts mit der Sache zu tun hat: Deine Fragen bzgl. meines 
Einkaufsverhaltens kann ich ALLE mit "habe ich gemacht" beantworten - in 
einzelnen Punkten sogar mit "mehrmals in letzter Zeit" ;-) - sogar fast 
alles "Made in Germany".

Zurück zum Thema: Wer schreibt eigentlich so einen Scheiss wie von wegen 
"mit 35 zu alt für den Job" - die 25jährigen Grünschnäbel oder die alten 
Ingenieure, die sich jahrelang eingebildet haben sich nicht mehr 
fortbilden zu müssen, bis dann der bequeme Job in der Traditionsfirma 
weg war?

Also ich arbeite seit 11 Jahren als Entwickler und habe so einige große 
wie kleine Firmen in den Jahren als Arbeitgeber gehabt. Es ist hart, 
aber SO negativ, wie hier oft rumgejammert wird, ist die Lage für 
E-Techniker/Informatiker nicht, dass man diese Weltuntergangsstimmung 
verbreiten müsste - da gibt es weitaus ärmere Leute, die wirklich einen 
Grund zum jammern hätten und deren Perspektive schon lange schlechter 
aussieht - auch in wirtschaftlich guten Zeiten!

Also, lieber mal ein bisschen mehr Optimismus als dieser sture 
Pessimismus, der gerne als Realität verkauft wird.

Amen.

Autor: Gunb (Gast)
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nochmal @Warmweiß:

Deine Zeilen klingen irgendwie ziemlich naiv. Und by the way: Die Krise 
ist nicht durch mangelnden Konsum, sondern durch faule Kredite mit 
nachfolgender Kreditklemme ausgelöst worden - da wird der Privatkonsum 
wenig bringen, um dieses Problem zu lösen.

Außerdem kannst du tagtäglich überall lesen wie hören, dass das 
Kaufverhalten der Privatkonsumenten seit Beginn der Wirtschaftskrise 
erstaunlich gut und noch immer hoch ist - daran liegt's nicht!

Aber gut, nun weiche ich selbst vom Thema ab.

Mit 35 und auch nicht mit 40, ist niemand zu alt. Und ich kenne genug 
Firmen, die noch immer einstellen, auch in diesem Alter. Wichtiger ist, 
dass der Ingenieur das mitbringt, was die Firma braucht, und DAS macht 
die Sache schwer!

Autor: No Name (nohelp)
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Gunb, Danke! Hab oben schon meinen Senf dazugegeben.
In 42 Tagen werd ich 40 und muss mich nicht erschiessen, wie andere hier 
meinen. So gut wie zur Zeit ging's mir noch niemals.

Autor: Existenzgründerlehrgang (Gast)
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Es gab Leute, die haben als Rentner ein funktionierendes Ingenieurbüro 
aufgemacht. Aber Ihr jammert schon mit 40! Wo bleibt der Pioniergeist?

Man braucht natürlich ein paar Kunden dazu ...

Autor: OH (Gast)
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Bin knapp 40.
In dem Alter hat man als Ing. ein Netzwerk aufgebaut, so dass man immer 
einen Unterschlupf findet, wenns mal eng wird. Und wenns so lange ist, 
bis was Besseres in Aussicht ist. Wer das nicht hat, hat was falsch 
gemacht.
Kontakte zur Umwelt sollte man sich immer erhalten und auch pflegen.
Somit weis man immer wo was frei ist oder frei wird und hat auch 
entsprechende Kontakte zu den Verantwortlichen.
Wenn ich die jungen Schnösel sehe, die ein Projekt nach dem anderen an 
die Wand fahren, würde ich keinen unter 30 einstellen. Anfänger nur, 
wenn sie vorher einen techn. Beruf gelernt haben, dann bekommen die auch 
eine Chance.

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