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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik 230 V -> 12 V Gleichspannung für Audioverstärker


Autor: Thomas D (Gast)
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Hallo,

ich habe einen selbst gebauten Verstärker der eine Eingangsspannung von 
+/- 12 V braucht. Die sollen aus dem Netz gezogen werden

Dafür habe ich gedacht folgende Bauteile zu verwenden:

50 VA Trafo  2 x 12 V  2 x 2,08 A
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/5...

Für die jeweiligen 12 V:

25 A Gleichrichter / 50 V
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1...

Dahinter kommt der noch unbekannte Elko C1 sowie ein noch unbekannter 
Kerko C2

Dann ein Spannungsregler:
12 V / 1,5 A
http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1...

Und dann wieder ein noch unbekannter Elko C3 und Kerko C4.


(Schutzdioden werden bei den Spannungsreglern natürlich auch mit 
eingebaut)


Meine Fragen:

Wie groß müssen die Kondensatoren sein? Die Kerkos sind nur dazu da um 
hochfrequente Schwingungen zu unterdrücken, da nehme ich wohl den 
höchsten den ich finden konnte: 1 µF.

Das größere Problem sind die Elkos. Wenn ich den C1 zu groß wähle könnte 
es ja sein, dass der Gleichrichter das plötzliche aufladen des 
Kondensators nicht mitmacht. Wenn er zu klein ist schwankt die 
"Primärspannung" vielleicht schon zu doll was sich auf die 
Ausgangsspannung auswirken kann. Der C3 dürfte ja beliebig hoch 
dimensionierbar sein, da der Spannungsregler nur 1,5 A durchlässt.


Alternativ habe ich daran gedacht einen 2x 15 V Trafo / 2x 1,67 A zu 
verwenden. Hierbei wäre es das gleiche Prinzip, nur dass ich dann erst 
einen 15 V Regler benutze und an diesen dann einen 12 V Regler. Überall 
zwischendurch natürlich Kondensatoren. Kostet zwar ein bisschen mehr, 
aber dann habe ich eine richtig schön konstante Spannung.


Zu dem 12 V Trafo: Wie hoch darf man den Elko wo wählen?

Zu den 15 V: Braucht man einen doppelten Spannungsregler?


Würde mich sehr über ein paar Antworten freuen!

Vielen Dank schonmal!

Autor: Arno H. (arno_h)
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Warum ist der Verstärker so schlecht, dass er eine stabilisierte 
Betriebsspannung benötigt?

Arno

Autor: Z8 (Gast)
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bischen fettig!

>25 A Gleichrichter / 50 V

eine ca 3A sollte reichen.

Autor: Thomas D (Gast)
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Der nächst kleinere den ich gefunden habe hat 1,5 A. Das ist zu gering. 
Es hat denke ich schon seine Richtigkeit, dass der Gleichrichter 
überdimensioniert ist.


Mein Problem ist ja die Berechnung des ersten Kondensators. Wenn dieser 
ungeladen ist und auf einmal eine Spannung von 20 V anliegt fließt 
theoretisch ein nahezu unendlich großer Strom. Dies aber nur für eine 
sehr kurze Zeit. Ich werde auf jeden Fall die doppelte Spannungsregelung 
benutzen um das 100 Hz brummen so gut es geht zu vermeiden. Die Frage 
ist bloß wie groß welcher Kondensator sein muss.

2x3 Elkos werden benötigt und ich kann schlecht einschätzen welchen ich 
wie groß dimensionieren soll.

Autor: Z8 (Gast)
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>Der nächst kleinere den ich gefunden habe hat 1,5 A. Das ist zu gering.
>Es hat denke ich schon seine Richtigkeit, dass der Gleichrichter
>überdimensioniert ist.

Mir fällt jetzt auf Anhieb der B40C7000 ein. Den gibs aber auch noch 
eine
Nummer kleiner. Ansonsten 4 x 3A Dioden tuns auch!

>Mein Problem ist ja die Berechnung des ersten Kondensators. Wenn dieser
>ungeladen ist und auf einmal eine Spannung von 20 V anliegt fließt
>theoretisch ein nahezu unendlich großer Strom.

Ja die ersten  5 ms. dann nicht mehr viel!

>Ich werde auf jeden Fall die doppelte Spannungsregelung
>benutzen um das 100 Hz brummen so gut es geht zu vermeiden

totaler Quatsch! Keine NF-Endstufe wird mit einer geregelten Spannung
betrieben.

>Die Frage ist bloß wie groß welcher Kondensator sein muss.

Als Ladeelko dürften bei die 4700...10000µF reichen.

Autor: Z8 (Gast)
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Ausserdem gibt es fertige Schaltnetzteile mit 12V/2A für 14,95 €
bei Reichelt zu kaufen.

Autor: Thomas D (Gast)
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Ich sehe KEINEN Nachteil bei einer Überdimensionierung des 
Gleichrichters.


"Ja die ersten  5 ms. dann nicht mehr viel!"

Ne, das stimmt so nicht. Die Zeit wird nahezu 0 sein. Die Diode wird den 
Strom druchlassen der vorhanden ist. Es ist kein Widerstand der 
begrenzt. Somit ist der Kondensator "sofort" geladen. Allerdings mit 
einem für mich nicht einschätzbarem Strom.


"Ja die ersten  5 ms. dann nicht mehr viel!"


Watt!?!?!? Wie denn sonst? Einfach Gleichrichter und Elkos? Das ist 
nicht dein Ernst. Da ensteht doch garantiert ein ziemlich starkes 
Brummen an den Boxen. Ich habe mir immer sagen lassen, dass gerade 
Audioverstärker eine möglichst konstante Spannung brauchen. Und das ist 
ja auch nicht unbegründet. Das Ohr hört logarithmisch. D.H. selbst wenn 
nur 1 mV 100 Hz Schwankungen am Boxenausgang sind wird man das hören.



"Als Ladeelko dürften bei die 4700...10000µF reichen."

Jo, so an diese Größenordnung habe ich auch gedacht.


Vielen Dank soweit!

Autor: Thomas D (Gast)
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"Ausserdem gibt es fertige Schaltnetzteile mit 12V/2A für 14,95 €
bei Reichelt zu kaufen."


Ja gut. Es hat aber mehr "Style" sich alles selber zu bauen. Ich mein 
ich könnte mir auch für 50 Euro einen fertigen Verstärker bei ebay 
kaufen. Aber das schockt nicht. Außerdem brauche ich ja 2 x 12 V.


In dem Datenblatt ist auch kein Schaltplan zu sehen, dh ich weiß nicht 
ob 0V mit der Masse verbunden ist. Falls ja kann ich davon nicht 2 in 
Reihe schalten.

Autor: Z8 (Gast)
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>Watt!?!?!? Wie denn sonst? Einfach Gleichrichter und Elkos? Das ist
>nicht dein Ernst.

Doch! Das ist einer der vielen Gründe warum sowas mit einer symetrischen
Stromversorgung berieben wird. Das Brummen löscht sich am Ausgang
nahezu aus.

Autor: hans (Gast)
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Autor: Z8 (Gast)
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>In dem Datenblatt ist auch kein Schaltplan zu sehen, dh ich weiß nicht
>ob 0V mit der Masse verbunden ist. Falls ja kann ich davon nicht 2 in
>Reihe schalten.

Die Schaltnetzteile haben potentionalfreie Ausgänge und können
somit in Reihe geschalten werden.

Gruß Z8

Autor: Thomas D (Gast)
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@ hans:

Danke für den Link, aber ein 7812 wird das ganze doch viel sauberer 
hinbekommen...


@ Z8:

Ich habe hier bereits ein +/- 12 V Netzteil / 3 A rumliegen. Dies war 
auch für den Verstärker gedacht ist aber völlig ungeeignet: Es ist ein 
ca 8 kHz Ton zu hören. Nicht gerade angenehm das Ding an der Steckdose 
zu haben.

Autor: Z8 (Gast)
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Hi Thomas,

>Es ist ein ca 8 kHz Ton zu hören

haste ja Glück gehabt das, das so im hörbaren Bereich schwingt. :)

Autor: Gast (Gast)
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dont feed the troll....

Wie kann man man nur so von seiner Dummheit überzeugt sein??

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