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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Summenzähler mit Ausgabe


Autor: Denise Walther (Gast)
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Hallo Leute,

ich suche einen Summenzähler der mir die Summe als einen potentialfreien 
Kontakt wieder ausgibt.

Ich benötige Ihn für die Dosierung unseres Stadwassers. Wir haben dort 
zwei Wasseruhren mit Impulsausgang. Diese Impulse will ich addieren und 
dann einen Impulsausgang auf eine Dosierstaion geben.

Kann mir jemand vieleicht sagen wo ich sowas finde? Find leider nur 
Summenzähler die nur zählen aber nichts ausgeben. Er muss nicht mal ne 
Anzeige haben.

Vielen Dank jetzt schon mal!

MFG Denise

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> ich suche einen Summenzähler der mir die Summe als einen potentialfreien
> Kontakt wieder ausgibt.
Somit kann die Summe nur 0 oder 1 sein   :-/

Oder ist es eher so: Du suchst eine Wasseruhr, die einen Impuls pro 
Mengeneinheit (ml, cl, dl, l) ausgibt?

> Er muss nicht mal ne Anzeige haben.
Dann such nach einen Durchflussmesser.

Autor: Route_66 (Gast)
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@ lkmiller: Nein.
Ich glaube eher Sie hat zwei Wasser-"Uhren". Durch beide fliesst 
unterschiedlich viel. Die erste gibt z.B. 136 Impulse aus, die zweite 
317.
Das beides geht in ein Kästchen. Am anderen Ende des Kästchens sind zwei 
Klemmen. Diese führen zu einem potentialfreien Kontakt im Inneren des 
Kästchens. Und dieser Kontakt schaltet jetzt 136 + 317 also 453 mal.
Richtig?

Autor: Peter (Gast)
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ich denke am wenigsten aufwand ist es über ein µC zu machen und am ende 
ein relays zu schalten.

von der Programmierung ist es zwar etwas schwerer als ein "LED AN/AUS" 
aber nicht viel.

Autor: Denise Walther (Firma: Behr) (nisfisch)
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Ich glaube eher Sie hat zwei Wasser-"Uhren". Durch beide fliesst
unterschiedlich viel. Die erste gibt z.B. 136 Impulse aus, die zweite
317.
Das beides geht in ein Kästchen. Am anderen Ende des Kästchens sind zwei
Klemmen. Diese führen zu einem potentialfreien Kontakt im Inneren des
Kästchens. Und dieser Kontakt schaltet jetzt 136 + 317 also 453 mal.
Richtig?

Ja genau das meine ich.

Wo find ich den sowas?

Autor: Peter (Gast)
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Ich wüsste nicht das es soetwas fertig gibt, selber bauen macht doch 
auch mal spass. Dafür bist du hier genau richtig.

Autor: Denise Walther (Firma: Behr) (nisfisch)
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Peter wrote:
> Ich wüsste nicht das es soetwas fertig gibt, selber bauen macht doch
> auch mal spass. Dafür bist du hier genau richtig.

Ja Richtig bin ich hier da schon,

das Problem ist nur das mein Chef nicht so begeistert wäre wenn ich 
meine Zeit mit Selberbauen verschwende...Auch wenn es mir lieber wäre.

Aber da die Umsetzung so schnell wie möglich geschehen soll wäre es 
super wenn einer vieleicht ne Idee hat wo man sowas bekommt

Autor: Der wohl ahnungslose (Gast)
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Nimm ein XOR-Gatter mit 2 Eingängen und ein Monoflop dahinter.
Das XOR gibt Dir einen Impuls, wenn sich einer der Eingänge ändert.
Das Monoflop, damit bei sehr kurz aufeinander folgende Änderungen beider 
XOR-Eingänge das Ausgangssignal etwas länger anhält.
Diesen verlängerten OUT für die Dosierung nutzen.

So hast Du zwar nurnoch die Hälfte der Gesamt-Impulse, aber dafür 
Durchflußabhängig.

Fertig wüsste ich sowas auch nicht, aber zumindest das XOR und das 
Monoflop gibt's in schönen schwarzen Gehäusen ;) (sorry, musste jetzt 
sein)

Autor: Denise Walther (Firma: Behr) (nisfisch)
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> Fertig wüsste ich sowas auch nicht, aber zumindest das XOR und das
> Monoflop gibt's in schönen schwarzen Gehäusen ;) (sorry, musste jetzt
> sein)

Ok das werd ich mal versuchen! Ich dank dir. Auch für den Optikteil! 
GRNS Cheffe wird sich bestimmt freuen!Muss ja alles besser Aussehen 
als die Funktion an sich!

Also Danke noch mal und schönen Tag

Autor: Route_66 (Gast)
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Das Problem bei so einfachen Logkverknüpfungen (XOR) ist das Erkennen 
von gleichzeituig auftretenden Impulsen. Es gibt ja 4 mögliche Zustände. 
Wenn dann (bei mechanischen Kontakten) noch Prellimpulse auszublenden 
sind, wird man wohl zu Mikrokontrollern greifen. 8-beinige Tinys sind da 
so unterfordert, daß sie noch ein seriell gesteuertes Display bedienen 
können.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> damit bei sehr kurz aufeinander folgende Änderungen beider
> XOR-Eingänge das Ausgangssignal etwas länger anhält.
Genau damit gehen dir dann garantiert Impulse verloren. Denn die sind ja 
asynchron, können also zu jedem zeitpunkt kommen:
1        ___--____________--___________--__________--___________--___

2        _______--_______--______--______--______--______--_____--___
 
xor      ___--__--_______-_-_____--____----______----____--__________

Monoflop ___---_---______----____---___-----_____------__---_________

Fehler                    X              X         X             X
Du siehst: aus 5+7 Pulsen sind hier nur 7 geworden... :-/
Fazit: Der Ansatz ist unbrauchbar.

Aber angenommen, die Pulse sind schön geformt und prellen nicht:
Warum nimmst du nicht ein CPLD, machst zwei Zähler und einen Addierer?

Am einfachsten dürfte aber die Lösung mit dem uC sein.

Autor: Z8 (Gast)
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.. oder doch einen 8-Pinner mit zwei ext. Interrups. (zb Tiny13)

Autor: Der wohl ahnungslose (Gast)
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@Lothar Miller
Dein Einwand hat was.
Prellende Kontakte sollten meines Wissens aber ausschließbar sein, 
müssten Hall-Sensoren sein (sonst bitte korrigieren).
Bei prellenden Kontakten kommt hinter den XOR's natürlich nur noch Murks 
raus (und die Dosierpumpe macht Überstunden ;))
CPLD - noch nie gehört, der Link liest sich aber recht gut.

Andere Idee, Gray-Code
Es darf sich immer nur ein Eingang verändern.
Wenn sich beide Eingänge geändert haben, sind 2 Impulse gleichzeitig 
angekommen.
Könnte man damit was 'machen'?

Alternativ eben nen 8-Beiner zyklisch beide Abgänge abfragen lassen und 
je Änderung Impulse abgeben.
Hier müsste man sich halt 'nur' merken, daß noch ein 2.ter Impuls 
ausgegeben werden muß, wenn sich beide Eingänge geändert haben.
Je nach Geschwindigkeit der Dosierpumpe muß der 2.te Impuls entsprechend 
herausgezögert werden.
Sprich, bei Änderung der Eingänge eine Variable hochzählen (und den 
neuen Zustand des Eingang merken).
Wenn beide Eingänge sich ändern, wird die Variable 2x hochgezählt.
In einem anderen Programmteil wird geschaut, ob 'Impulse vorliegen' und, 
ob seit dem letzten Impuls genügend Zeit vergangen ist.
Wenn 2x ja, Impuls rausjagen und Wartezeit starten.
Und dann: Goto Anfang (ok ok, Do Loop geht auch)

Um auf die Optik zurück zu kommen - mit nur einem 8-Beiner hat man 
natürlich auch nur 1 schickes schwarzes Kästchen ;)

Autor: Z8 (Gast)
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>Hier müsste man sich halt 'nur' merken, daß noch ein 2.ter Impuls
>ausgegeben werden muß, wenn sich beide Eingänge geändert haben.

Nö, das macht die Hardware. Wenn Int. 1 ausgelöst ist (der µC
befindet sich in der ISR) und ein Ereignis an Int. 2 auftritt, wird
nach dem Verlassen der ISR für Int. 1) die ISR für Int. 2
aufgerufen. (Die Ereignisse werden jeweils "zwischen" gespeichert)

Z8

Autor: Der wohl ahnungslose (Gast)
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@Z8
Sofern der µC die ISR's selbstständig abgrast (und eben auch 
mitbekommt), wäre jedliche äußere Beschaltung rausgeworfenes Geld/Zeit.
Klingt nach einer µC-Lösung mit AVR (oder??).
Muß doch mal mit PIC-Assembler anfangen ;)
(hat aber schon was, wenn der Chip sich selbst um die ISR's kümmert !!)

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