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Forum: Offtopic FLOSS Podcast über Arduino


Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Aut Twit.tv in der Reihe FLOSS (Free Libre Open Source Software) kann 
man einen (englischsprachigen) Podcast über den Arduino nachhören.

Arduino, the open-source rapid prototyping electronics platform.
Guests: Massimo Banzi for Arduino.

Massimo Banzi is the co-founder of Arduino with partners David 
Cuartielles, Gianluca Martino, Tom Igoe, and David Mellis. Banzi is the 
CTO of Tinker.it!. He has worked in Milan and London on projects for 
companies such as Prada, Artemide, and Adidas. For four years he 
functioned as an associate professor at the Interaction Design Institute 
Ivera. Beyond his private endeavors, he has been a guest speaker and 
teacher of workshops throughout Europe.

http://www.twit.tv/floss61

Autor: Herr Bert (Gast)
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Wozu braucht man so ein Arduino ding?

Warum nennt man es nicht einfach "AVR devboard"?

Oder ist es wichtig so einen klangvollen namen zu vergeben, damit es 
einfacher erscheint?

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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Meiner Meinung nach ist ein klangvoller Name wichtig.

Er kann Neugier wecken, sich als Lauffeuer/MundzuMundPropaganda 
weiterverbreiten, und er kann abgrenzen z.B. um leichter gefunden zu 
werden. Und wenn ich ehrlich bin, ob "Arduino" oder "Pollin ATMEL 
Evaluations-Board V2.0.1" sexier klingt...

Ob es einfacher ist, weiss ich nicht aus persönlicher Erfahrung. Bisher 
hatte ich noch nix mit einem Arduino. Ich habe mir den Podcast für den 
langen Heimweg heute abend aufgespart ;-)

Die Frage "Why Arduino" ist hier erklärt:
http://arduino.cc/en/Guide/Introduction

Auf Stichworte gebracht:

# Preiswert
# Cross-Platform
# Einfach zu verstehende Programmierumgebung
# Open Source d.h. erweiterbare Software
# Open Source d.h. erweiterbare Hardware

Autor: Stefan B. (stefan) Benutzerseite
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So bin durch ;-)

Ich kann den Podcast mit sehr gutem Gewissen weiterempfehlen. Also wer 
beim Joggen Unterhaltung möchte und "Spagettienglisch" versteht, sollte 
mal reinhören. Den Smalltalk am Anfang zwischen den Moderatoren, nun ja, 
Amis halt ;-)

ABER man sollte sich auf einen µC-Kulturschock gefasst machen. Ich 
schätze die meisten hier im Forum gehen mit einer anderen Philosophie an 
das Thema Mikrocontroller ran: Maker oder Geeks? Am ehesten entspricht 
die Arduino-Philosophie den Projekten in der Artikelsammlung oder in der 
Codesammlung.

Autor: PJ (Gast)
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Ich habe vor Kurzem meinen (Wieder-)Einstieg in die Controllerei mit dem 
Arduino gefunden, nachdem ich seit ca. 15 Jahren nix µControllermäßiges 
mehr gebaut/programmiert hatte (damals habe ich Z80-Computer komplett 
selbst entwickelt und gelötet und auch ein professionelles tragbares 
Datenerfassungsgerät und einen Stromzähler auf der Basis von Grund auf 
entwickelt, alles programmiert in Assembler).

Ich muss nun sagen, die plattformübergreifende 
Arduino-Entwicklungsumgebung ist äußert laien- oder anfängerfreundlich. 
Damit bauen sich z.B. Künstler verschiedene Installationen, und es gibt 
viele Tutorials und ein (im Vergleich zu diesem) sehr freundliches 
Forum.

Da ich nun wieder ein größeres Projekt vorhabe, das einen Controller 
benötigt, und ich somit jetzt den Umstieg auf die direkte Programmierung 
von AVR-Prozessoren mittels avr-gcc, avr-libc und avrdude bewerkstellige 
-- das könnte ich zwar mit dem Arduino machen, und der Prototyp läuft 
auch, aber ich will für sowas eben genau wissen, was hinter den Kulissen 
abläuft, und auch ein eigenes, komplexeres Board entwickeln --, wird mir 
nach ca. 1 Woche ausgelassenen Radtouren über Ostern wegen des 
intensiven Studierens von Datenblättern, Makefiles, Anleitungen, der 
kompletten avr-libc-Doku usw. so richtig klar, wie viele technische 
Details die IDE des Arduinos einem zunächst mal abnimmt. Das ist für 
Anfänger sicher ein ziemlich schwieriger Brocken (und ich habe ja schon 
einen langjährigen Background im Computern).

Somit halte ich die Arduino-Umgebung inkl. Homepage und Forum für sehr 
gelungen und geschickt zusammengestellt (auch wenn das Board selbst 
nicht sehr außergewöhnlich ist). Es erscheint mir ziemlich klar, dass 
sie mit ihrem Ansatz neue Leute für µC-Technik erschließen und sicher 
diese Techniken in Laienkreisen mit ausbreiten helfen.

Die Entwickler sagen übrigens auch selbst, dass ihr Arduino ein normales 
DEV-Board ist. Die haben keinen besonderen Anspruch, außer vielleicht 
der Anfängerfreundlichkeit.

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