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Forum: PC-Programmierung VBA in der Industrie??


Autor: John (Gast)
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Hallo,

wir müssen in der Schule programmieren lernen - und dass mit VBA. Der 
Lehrer lässt nicht mit sich verhandeln über eine andere Sprache.
Laut ihm wird VBA auch oft in der Industrie angewendet - das kann ich 
mir aber nicht vorstellen!??(Er erzählt auch sonnst viel Müll)

Zudem wollt ich mal wissen (wenns hier "VBA-Profis aus der Industrie" 
gibt) was macht man da mit VBA? (Evtl. ein paar Beispiele)

MFG John

Autor: Ahem (Gast)
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Mir ist das in der Industrie noch nicht vorgekommen. Aber was heisst das 
schon?

Vielmehr sollte Dein Lehrer, wenn er sowas behauptet, dafür eine 
Referenz angeben.

Autor: P. S. (Gast)
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Klar wird das im professionellen Umfeld benutzt. Aber bei der ersten 
Programmiersprache ist es voellig schnuppe, ob man die im Berufsleben 
mal brauchen kann. Da geht es um die Prinzipien. Wer die kapiert hat, 
lernt die naechste Sprache ohne grosse Probleme.

Autor: Ahem (Gast)
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Da hat Peters Standpunkt auch was für sich.

>Der Lehrer lässt nicht mit sich verhandeln über eine andere Sprache.
Warum sollte er also verhandeln? Was passt Dir an VBA nicht?

Autor: ... (Gast)
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Seid nicht so hart mit euerm Lehrer, der wir nur VBA können...

Autor: John (Gast)
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Naja, die gefällt mir hald grundsätzlich nicht...Bin eher m$ Gegner...

Programmiererfahrung hab ich schon gesammelt (C). Hätte eigentlich 
gehofft dass ich was lerne - so wie s bis jetzt aussieht aber nicht 
wirklich.

Was kann man mit VBA alles anfangen? Serielle Schnittstelle ansprechen 
um mit µC zu kommunizieren?? oder ist VBA damit schon überfordert??

MFG

Autor: Ahem (Gast)
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>Was kann man mit VBA alles anfangen? Serielle Schnittstelle ansprechen
>um mit µC zu kommunizieren?? oder ist VBA damit schon überfordert??

Nun, bei solchen Fragen solltest Du vielleicht wirklich eine zweite 
Programmiersprache lernen.
Dann wird die vielleicht klarer was eine Programmiersprache eigentlich 
ist.

Autor: ms (Gast)
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Lernst du VBA oder VB?

und ja VB wird durchaus in der Industrie verwendet. Wenn mal auf die 
schnelle ein einfach zu bedienendes Programm gebraucht wird macht sich 
keiner die Mühe und schreibt das in C o.ä.

Autor: Severino R. (severino)
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ms wrote:
> Wenn mal auf die
> schnelle ein einfach zu bedienendes Programm gebraucht wird macht sich
> keiner die Mühe und schreibt das in C o.ä.

Super, damit stützt Du die genauso verbreitete wie falsche Meinung, dass 
VB speziell für Quick & Dirty Programme geeignet sei.

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Severino R. wrote:
> ms wrote:
>> Wenn mal auf die
>> schnelle ein einfach zu bedienendes Programm gebraucht wird macht sich
>> keiner die Mühe und schreibt das in C o.ä.
>
> Super, damit stützt Du die genauso verbreitete wie falsche Meinung, dass
> VB speziell für Quick & Dirty Programme geeignet sei.

Wobei: So unrecht hat er damit allerdings nicht.
In VB kann man sich eine durchaus ansprechende Oberfläche ziemlich 
einfach zusammenklicken.
Hatte mal das Vergnügen, ein VB-Machwerk zu übernehmen (Steuerung von 
Spektrometern mit Anzeige und Auswertung der Daten). Leider wars beim 
originalen Programmierer aber mit dem Erstellen der GUI auch schon 
vorbei mit einem guten Softwaredesign. Das kann man allerdings nicht VB 
ankreiden, sondern eher der 'Wer braucht schon Software-Entwickler wenn 
sich jeder Depp mit VB was basteln kann'-Fraktion. VB hätte die 
Möglichkeiten, nur muss man sie auch nutzen können.

Autor: Severino R. (severino)
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Karl heinz Buchegger wrote:

> Wobei: So unrecht hat er damit allerdings nicht.
> In VB kann man sich eine durchaus ansprechende Oberfläche ziemlich
> einfach zusammenklicken.

Ja, aber auch mit C# oder Delphi oder ...
Und ein geübter C++/MFC Entwickler erstellt ein einfach zu bedienendes 
Programm mindestens so schnell wie ein VB-Anfänger.

> Hatte mal das Vergnügen, ein VB-Machwerk zu übernehmen (Steuerung von
> Spektrometern mit Anzeige und Auswertung der Daten). Leider wars beim
> originalen Programmierer aber mit dem Erstellen der GUI auch schon
> vorbei mit einem guten Softwaredesign. Das kann man allerdings nicht VB
> ankreiden, sondern eher der 'Wer braucht schon Software-Entwickler wenn
> sich jeder Depp mit VB was basteln kann'-Fraktion.

Es gab doch mal so ein Spiel "Malen nach Zahlen"... ;-)

>  VB hätte die Möglichkeiten, nur muss man sie auch nutzen können.

Trifft aber auch auf andere Sprachen/Entwicklungsumgebungen zu.

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Hallo,

VBA ? Millionen von Finanzern nutzen VBA in ihren Excel-Makros

VB ? Für einfache/mittlere Büroanwendungen gut zu gebrauchen

C(++) ? Für Schnittstellenprogramme unverzichtbar.

Puristen sind in der Industrie nicht zu gebrauchen, sind einfach zu 
klein, um über den Tellerrand zu blicken.

Ach ja: Wizzards sind in praktisch allen Sprachen eher suboptimal, 
schnell in der Entwicklung, unflexibel in der Wartung.

Gruß,
Michael

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Severino R. wrote:
> Karl heinz Buchegger wrote:
>
>> Wobei: So unrecht hat er damit allerdings nicht.
>> In VB kann man sich eine durchaus ansprechende Oberfläche ziemlich
>> einfach zusammenklicken.
>
> Ja, aber auch mit C# oder Delphi oder ...


Schon. Aber VB gibts schon länger als C# oder Java oder ....
OK. Ich geb zu: VB verliert wahrscheinlich langsam an Bedeutung.

Die Anzahl an fertigen Controls für VB ist Legion. Und wie weiter oben 
schon angesprochen wurde: Im Grunde ist es bei der ersten 
Programmiersprache relativ egal, solange sie in der Algol Familie bleibt 
(also nicht unbedingt Lisp oder Prolog)

> Und ein geübter C++/MFC Entwickler erstellt ein einfach zu bedienendes
> Programm mindestens so schnell wie ein VB-Anfänger.

Ich denke ich bin ein geübter MFC Entwickler. Und auf eines kannst du 
wetten: In VB hast du das GUI schon fast fertig ausprogrammiert, da hast 
du im VC++ den Resource-Editor noch nicht mal aufgemacht :-). So Dinge 
wie: In einem Edit-Feld die Hintergrundfarbe verändern, können sich mit 
MFC Mitteln in ein mittleres Drama ausarten.

NB: Ich will den alten Resource Editor / Class Wizzard zurück. Das ist 
doch eine Zumutung in VC2005! Schon mal versucht in einem Dialog mit DS 
Bordmitteln einen MessageHandler wieder zu entfernen? Wie kriegt man am 
einfachsten die InitDialog Funktion in einen Dialog (WM_INITDIALOG 
scheint in der Event Liste nicht auf), früher hatte man einen schönen 
Überblick über an Controls gebundene Variablen und konnte die echt 
verwalten, heute kannst dir das selber machen. Das ist doch Müll, was 
sich die DS Entwickler da haben einfallen lassen! Da krieg ich soooooooo 
nen Hals!

Autor: Haha (Gast)
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Ich bin in der Industrie tätig, und kann sagen: VBA wird dort 
eingesetzt. Froh bin ich darum allerdings nicht.

Wo es eingesetzt wird? Als Scriptsprache innerhalb Access/Excel 
(WÜRG-KOTZ). Warum es eingesetzt wird? Weil der EDV Beauftragte nichts 
anderes/besseres kann.

Schneider und Koch verwendet z.B. VB in Kombination mit dem .NET 
Framework (IGITT-BÄÄH).

Ich persönlich empfehle für Anwendungen aller Art: C/C++ mit GTK. Falls 
man AOI/AXI machen muss: C/C++ mit OpenCV. Für Automatisierung aller 
art: AutoIT. Und für Datenbanken: Alles was nicht in eine gut 
strukturierte Textdatei geht -> MySQL. Für kleine Scripte eignet sich 
hervorragend: PHP.

C hat den Vorteil: Man kann damit (fast) alle µCs programmieren. Denn 
sehr oft habe ich ein Problem, welches am besten mit Hilfe einen µC in 
Kombination mit einem PC gelöst wird.



> Puristen sind in der Industrie nicht zu gebrauchen, sind einfach
> zu klein, um über den Tellerrand zu blicken.

Das sehe ich anders. Schon mal von 
vendor-lock-in/poltergeist/pure-evil-programmer gehört?

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Hallo,

also Deine Kommentare geben Dir Recht...mySQL ist ungefähr die 
ärmlichste Implementierung einer Datenbank, zusammen mit PHP 
wartungsintensive eine Zeitbombe.
Meine Erfahrung: wir haben gerade vor einer Woche Oracle und MS-SQL per 
Recovery neu aufgebaut, das hat in nur wenigen Stunden super 
funktioniert, bis auf die letzten 10-20 Minuten konnte alles per Backup 
und Roll forward hergestellt werden.

Wenn ich da die häufigen Hänger einiger Foren sehe, deren 
Garbage-Collection angeblich gegen die Wand gerannt ist......pfui-bäh.

Gruß,
Michael

Autor: ... (Gast)
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@kbuchegg:
Ich fühle mit Dir, sitze auch vor dem Teil :-(
MessageHandler wieder entfernen: am besten direkt im Source Code 
löschen, genauso Member Variablen, die an Controls gebunden sind
InitDialog: Findest Du in den Eigenschaften der zugehörigen von CDialog 
abgeleiteten Klasse unter Overrides (oder wie immer MS das in deutsch 
nennt), also im 'Class View' (nicht im Source!) die Klasse markieren und 
dann Properties->Overrides :-)
Und ja, das Teil ist eine Katastrophe :-(

Autor: Haha (Gast)
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Kannst Du Deine schlechte Meinung über MySQL begründen? Meiner Meinung 
nach ist die Zeitbombe daran, eine schlechte Struktur innerhalb der 
Datenbank. Was natürlich nichts mit der DB-Engine zu tun hat. Ich habe 
bisher nur gute Erfahrungen mit MySQL sammeln können. Klär mich bitte 
über die Nachteile auf.

Autor: Simon K. (simon) Benutzerseite
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Mir ist VBA letztens bei Autodesk Inventor in die Hände Gefallen, als 
ich ein Makro gebaut habe, womit man Trochoiden erzeugen kann.

Autor: hans (Gast)
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Ich kenne einige Firmen die viel Wert auf Protokolle legen (Automotiv-
Bereich) und daher (oder trotzdem) auf Excel als Dateien bestehen.
Mit VB ist der direkte Zugriff relativ leicht, die Oberfläche einfach
zu gestalten und das hintendran ein Messsystem mit µC sitzt, das 
natülich
in C und/oder Asembler programmiert wurde ist eine andere Sache.

Die Auswahl, was für welche Aufgabe am besten ist steht über
idiologischen Festlegungen.

gruß hans

Autor: Martin Z. (zilluss)
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Der Threadersteller kommt mir vor als wäre er blind und will und Farben 
erklären. Hauptsache gemotzt, und wenn es nicht seine Programmiersprache 
(C) ist dann heult er rum. Gegen Microsoft ist er auch noch der Rebell 
8-)

Autor: John (Gast)
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>Der Threadersteller kommt mir vor als wäre er blind und will und Farben
>erklären. Hauptsache gemotzt, und wenn es nicht seine Programmiersprache
>(C) ist dann heult er rum.

Wo? Wer?? Ich bin nur ein bisschen enttäuscht dass ich nicht das lerne 
was ich lernen will. Drum wollt ich mich hald mal ein bisschen über "Das 
Neue" informieren. Hab übrigens auch schon gegoogelt und war bei 
Wikipedia!!


>Gegen Microsoft ist er auch noch der Rebell
Richtig, was soll man denn sonnst sein??

MFG John

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Haha wrote:
> Kannst Du Deine schlechte Meinung über MySQL begründen? Meiner Meinung
> nach ist die Zeitbombe daran, eine schlechte Struktur innerhalb der
> Datenbank. Was natürlich nichts mit der DB-Engine zu tun hat. Ich habe
> bisher nur gute Erfahrungen mit MySQL sammeln können. Klär mich bitte
> über die Nachteile auf.

Hallo,

na fehlendes Transaktionskonzept. Dieses ist immer notwendig, damit 
Tabellen und deren Indexe konsistenz bleiben. Dann die fehlenden Foreign 
keys, die fehlenden Constraints usw. Mag sein dass das im letzten Jahr 
verbessert wurde, aber vor ein paar Jahren gab es noch SQL-Statements, 
die völlig ignoriert wurden, d.h. geparst, für gut befunden und dann 
ignoriert.

Dass mehrere unterschiedliche Tabellentypen implementiert sind, die auf 
altertümlichen Konzepten wie Isam basieren ist für mich völlig 
unbegreiflich.

 1000 Tabellen in einer Datenbank, dazu Tausende von Indexen, Views, 
Stored Procedures - eine Oracle Datenbank macht das völlig problemlos 
mit. Ich habe noch nie eine inkonsistente Datenbank gesehen bzw. diese 
haben sich nach dem Neustart innerhalb von Minuten selbst korrigiert.

Gruß,
Michael

Autor: VBAler (Gast)
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Porsche nuzt auch sehr oft VBA zum Erstellen von auswertetools
siehe folgende Stellenangebote oder Praktikantenstellen unter:

http://www.porsche.com/germany/aboutporsche/jobs/j...


und gebe dort in das Suchfeld VBA ein

Autor: Tommy S. (tommys)
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> Wo? Wer?? Ich bin nur ein bisschen enttäuscht dass ich nicht
> das lerne was ich lernen will.

Das ging mir in der Schule und im Studium auch so. Und im Job mache ich 
auch nicht das, was ich gerade will. Trotzdem hat's immer Spaß gemacht. 
Nur, weil es einen Tellerrand gibt, muß man ihn nicht gleich als 
unüberwindbar betrachten...

> Drum wollt ich mich hald mal ein bisschen über "Das Neue" informieren.

Da Du - nach eigener Aussage - C bereits kannst, wäre VBA ja was Neues. 
Somit ist mir das Problem nicht ganz klar.

>> Gegen Microsoft ist er auch noch der Rebell
> Richtig, was soll man denn sonnst sein??

Gegen Linux könnte man zur Abwechslung ja auch mal sein ;-)

Irgendwer sagte mal "BSD is for Unix-Lovers, Linux for Windows-Haters" - 
mir wird immer wieder auf's Neue bewußt, wie recht die besagte Person 
hatte. Wer war das doch gleich?

Nichts für ungut. Schönen Abend,
TommyS

P.S.: Ich durfte in der Schule mit einer Skriptsprache namens "IGEL" 
"programmieren" lernen. Du hast keine Ahnung, wie dankbar Du mit VBA 
sein darfst...

Autor: Michael Appelt (micha54)
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hans wrote:
> Ich kenne einige Firmen die viel Wert auf Protokolle legen (Automotiv-
> Bereich) und daher (oder trotzdem) auf Excel als Dateien bestehen.
> Mit VB ist der direkte Zugriff relativ leicht, die Oberfläche einfach
> zu gestalten und das hintendran ein Messsystem mit µC sitzt, das
> natülich
> in C und/oder Asembler programmiert wurde ist eine andere Sache.
>
> Die Auswahl, was für welche Aufgabe am besten ist steht über
> idiologischen Festlegungen.
>
> gruß hans

Hallo,

Deinen letzten Satz unterstreich ich.

Excel als Ausgabe ist völlig ok, nur wenn Excel-Listen zun Datentransfer 
genutzt werden wird es schwierig, weil jeder meint, er könnte beliebig 
Spalten oder Leerzeilen einfügen oder Zelleninhalte hart umbrechen.

Sowas ist nicht prfessionell oder eine Abm-Massnahme des Programmierers.

BTW ist VBA im Programmtext nicht weitestegehend identisch mit VB ?
Ich kenne die neueren Versionen nicht, weil wir bereits vor Jahren 
diverse Accessprogramme aus Gründen des Fehlerhandlings in natives VB 
umgearbeitet hatten.

Gruß,
Michael

Autor: zwieblum (Gast)
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VBA ist BASIC und das heißt „Beginner’s All-purpose Symbolic Instruction 
Code“

Das Zeug ist unter Windows so beliebt, weil es ja bekannter weise keine 
vernünftige Shell gibt.

Aber zum Lernen ist's prinzipell OK - wenn einem auch beigebracht wird, 
dass das zusammeklicken einer GUI nichts mit programmieren zu tun hat.

Na ja, bis jemand ein vernünftiger Programmierer ist, hat er sowieso 10 
Jahre Lehrzeit und ein gutes Dutzend Sprachen vor sich, die kein 
"Visual" im Namen tragen.

Autor: Maximilian .. (maxpautsch)
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hallo john...

du schreibst, dass ihr es in der schule lernt. und da geht es nunmal 
nicht darum, die leute die vorwissen habe aufzubauen, sondern es muss 
von ganz vorne angefangen werden, damit sich jeder reindenken kann.

mit vba wird wohl jeder in der klasse was hinbekommen, was zum schluss 
nett ausschaut. würde c oder ähnliches gelehrt werden, würden nur lauter 
deprimierte seelen den unterricht verlassen, weil ihre programme gar 
nicht bunt sind ;)

gute nacht allerseits!

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Wo wir wieder beim Tellerrand wären...
Michael Appelt wrote:
> na fehlendes Transaktionskonzept. Dieses ist immer notwendig, damit
http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/transaction...
> Tabellen und deren Indexe konsistenz bleiben. Dann die fehlenden Foreign
> keys, die fehlenden Constraints usw. Mag sein dass das im letzten Jahr
http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/innodb-fore...
> verbessert wurde, aber vor ein paar Jahren gab es noch SQL-Statements,
> die völlig ignoriert wurden, d.h. geparst, für gut befunden und dann
Beispiele?
> Dass mehrere unterschiedliche Tabellentypen implementiert sind, die auf
> altertümlichen Konzepten wie Isam basieren ist für mich völlig
> unbegreiflich.
Also siehst du es als Nachteil das MySQL dir die Möglichkeit bietet 
verschiedene Speicherkonzepte zu nutzen?

Also sooo schlecht ist das alles nicht auch die "böse" Software macht 
manchmal Fortschritte :)

Autor: zwieblum (Gast)
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ich glaub' das waren subqueries, aber das stand in der doku.

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Läubi .. wrote:
> Wo wir wieder beim Tellerrand wären...
> Michael Appelt wrote:
>> na fehlendes Transaktionskonzept. Dieses ist immer notwendig, damit
> http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/transaction...
>> Tabellen und deren Indexe konsistenz bleiben. Dann die fehlenden Foreign
>> keys, die fehlenden Constraints usw. Mag sein dass das im letzten Jahr
> http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/innodb-fore...
>> verbessert wurde, aber vor ein paar Jahren gab es noch SQL-Statements,
>> die völlig ignoriert wurden, d.h. geparst, für gut befunden und dann
> Beispiele?
>> Dass mehrere unterschiedliche Tabellentypen implementiert sind, die auf
>> altertümlichen Konzepten wie Isam basieren ist für mich völlig
>> unbegreiflich.
> Also siehst du es als Nachteil das MySQL dir die Möglichkeit bietet
> verschiedene Speicherkonzepte zu nutzen?
>
> Also sooo schlecht ist das alles nicht auch die "böse" Software macht
> manchmal Fortschritte :)

Hallo,

Ich arbeite seit Anfang der 90er Jahre mit Oracle, da stelle ich mit 
Erstauenen fest, dass zumindest 15 Jahre später (bis mySql 5.0) 
wesentliche Teile von SQL-92 entweder garnicht, als unwirksamer Dummy 
oder abweichend implementiert sind.

Daher habe ich wenig Veranlassung, das Netz auf den Entwicklungsstand 
von MySql zu pollen.

Unterschiedliche Speicherkonzepte habe ich noch nie genutzt, also fehlen 
sie mir nicht, warum sollte ich mir darum Gedanken machen ? Viele 
Datenbanken haben ja nicht mal ausreichende Indexe für schnelle 
Zugriffe, also muss ne dickere Maschine her damit die Performance passt.

Das ist das Problem: bei MySql und Php muss ich mir Gedanken um Session 
Timeouts und Garbage collection machen. Aufpassen, daß die Session zu 
ist bevor die Prozessdaten entsorgt werden ?

Aber klar, wer mit irgendeinem C programmmiert, der macht sich auch 
täglich Gedanken um Pufferlängen und eben auch dem PHP-Timing.

Abgesehen davon programmier ich privat gerne mit C weil es den Kopf 
fordert anstatt schon beim Kompilieren auf möglivherweise unzureichende 
Pufferlängen hinzuweisen.
Also bitte alles nicht allzu persönlich nehmen.

Gruss,
Michael

Autor: zwieblum (Gast)
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ich würd' auch eher postgesql als mysql nehmen.

Autor: Läubi .. (laeubi) Benutzerseite
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Michael Appelt wrote:
> Also bitte alles nicht allzu persönlich nehmen.
Ebenso, war nur als rein Informative Beitrag gemeint. Man muß halt oft 
das nehmen was da ist, z.Z. muß ich mich mit einer Access 'Datenbank' 
quälen... dass ist echt nicht schön :P

Autor: JojoS (Gast)
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was wird denn nu gelehrt? VB oder VBA? VB6 wurde schon recht häufig 
eingesetzt, aber damit programmieren zu lernen erzieht nicht gerade zu 
sauberer Programmierung. Man fängt erst mit der GUI an und macht sich 
dann (aber auch nicht immer) Gedanken um grundlegende Konzepte.
Wenn schon VB, dann wenigstens VB.Net. Damit kann man dann immer noch 
leicht nach C# wechseln, und C# ist mittlerweile doch sehr verbreitet 
(wenn auch hier nicht sonderlich beliebt).
Sollte doch VB6 benutzt werden dann ist das hier die richtige Literatur 
dazu:
http://www.amazon.de/Bunnys-Guide-ActiveX-Carlton-...

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Hallo,

die Syntax von VB und VBA sind identisch, d.h. man kann mit beiden 
strukturiertes Programmieren lernen.

Ich würde nicht mit GUI-Programmierung anfangen, weil dabei das 
eventgesteuerte Windowssystem einer prozeduralen Programmierung 
entgegensteht. Man sollte die grundlegenden Kontrollstrukturen kennen 
bevor man mit OnClick oder Onchange arbeitet.
Gui-Programmierung in Form eines Startknopfes und ein Logfenster zur 
Ablaufverfolgung über Ausgabebefehle wären ein denkbarer Kompromis.

Wichtig wäre es auch, grundlegende Strategien zu erlernen. Ein Programm 
eine Prozedur) sollte immer in 2 Phasen ablaufen: 1. Prüfung der 
Parameter und 2. Ausführung der Funktion. Es ist z.B. eine Unsitte, 30% 
der Daten zu kopieren und dann eineMsgBox mit einem Fehler anzuzeigen, 
der bereits am Anfang absehbar war.

Gruß,
Michael

Autor: mal_nachgefragt (Gast)
Datum:

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Hallo,

kann man eigentlich ein VBA-Script mit Form (z.B. in Excel) auch 
"Stand-alone" laufen lassen, ohne dass Excel gestartet (oder überhaupt 
installiert) wird - das Script nutzt keine Excel spezifischen 
Funktionen...?

Autor: NichtVersteher (Gast)
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> Viele Datenbanken haben ja nicht mal ausreichende Indexe für schnelle
> Zugriffe, also muss ne dickere Maschine her damit die Performance passt.

Räusper, hatte Oracle mal nicht diesen superschnellen GIS Datenbank Kram 
rausgebracht, das lief ja wie gefrorene Budder. Und um 2000 brauchte das 
Oracle mehr Hardwareperformance als einem das gut Kind wirklich wert 
war.

Wir nennen das übrigens Indizes, evtl. wurde die Sprache auch schon 
verSchawat.

Autor: Jonny Obivan (-geo-)
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mit VB kann man problemlos die serielle Schnittstelle ansprechen (sogar 
einzelne Pinne an und ausschalten) Damit hat man sich in null komma nix 
was zusammengeklickt. Ich finde Delphi aber besser (damit geht das 
übrigens genauso)

Für die µC Programmierung ist natürlich c die beste Wahl

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Michael Appelt wrote:
> Das ist das Problem: bei MySql und Php muss ich mir Gedanken um Session
> Timeouts und Garbage collection machen. Aufpassen, daß die Session zu
> ist bevor die Prozessdaten entsorgt werden ?

Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Bei jeder 
Web-Entwicklungsplattform gibt es Sessions und die damit verbundene 
Notwendigkeit für Timeouts und Garbage Collection.

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Andreas Schwarz wrote:
> Michael Appelt wrote:
>> Das ist das Problem: bei MySql und Php muss ich mir Gedanken um Session
>> Timeouts und Garbage collection machen. Aufpassen, daß die Session zu
>> ist bevor die Prozessdaten entsorgt werden ?
>
> Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Bei /jeder/
> Web-Entwicklungsplattform gibt es Sessions und die damit verbundene
> Notwendigkeit für Timeouts und Garbage Collection.

Hallo,

naja, ich möchte mir im Normalfall darüber eigentlich keine Gedanken 
machen müssen. Und eine ordentliche Garbagecollection entsorgt nach 
meinem Verständnis keine Daten die noch in Benutzung sind.

Kann sein, daß solche Bugs bereits behoben sind, aber viele Open Source 
Tools kranken daran, weil immer neue Features hektisch implementiert 
werden so daß die Qualität immer weiter zurückfällt.

Beispielsweise hatte Linux nach meiner Ansicht irgendwann die Qualität 
von Windows unterschritten weil man immer schneller bunte 
Applikatiönchen nachgeschoben hat unter Missachtung wichtiger 
Implementierungsregeln. Damals hatte ich mit mySql und Oracle (es gab 
mal eine freie Hobbylizenz) herumprobiert, mit Perl einige webseiten 
implementiert und mySql schnell wieder verabschiedet.

Nachdem auch heute noch immer wieder meine Lieblingsforen mit php und 
mysql regelrecht abschmieren halte ich an meiner negativen Meinung 
erstmal fest. Warum lese ich dennn auch in diesem Forum alle paar Wochen 
SQL-Fehlermeldungen anstelle von Postings ?

BTW Meinung ist immer subjektiv.

Gruß,
Michael

Autor: Steffen (Gast)
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VBA in der Industrie? Wie definierst du Industrie für dich? Also im 
allgemeinen wird recht grob für jedes Unternehmen, welches nicht 
Ausbildungsstätte oder Behörde ist der Begriff Industrie verwendet.

Also: Ja es wird verwendet. Insbesondere für Makros in der gesamtem 
Office-Reihe von MS und teilweise auch in anderen Programmen. Ob man es 
mag oder nicht. Vorteil ist, dass es seeehr viele Unternehmen 
standardmäßig einsetzen und somit die Dokumente halbwegs überall gelesen 
und bearbeitet werden können (abgesehen von Versionsproblemen und dem 
verwendeten Druckertreiber ;-). Davon abgesehen lernst du also etwas, 
das dir später möglicherweise wirklich helfen könnte.

Für "richtige" stand-alone Programme kommt es wahrscheinlich nur noch 
selten zum Einsatz (VB) oder nur für ganz schnelle und kleine Lösungen, 
wenn der Programmierer VB(A) bereits kennt.

Steffen

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
Datum:

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Michael Appelt wrote:>
> naja, ich möchte mir im Normalfall darüber eigentlich keine Gedanken
> machen müssen.
Musst du aber, der Computer kann leider nicht erraten, was genau du im 
Schilde führst. Musst du übrigens überall. Wer etwas anderes 
behauptet, baut irgendwo anderen Murks (z.B. überall Persistenz ist 
Ressourcenverschwendung usw.). Garantiert.

> Und eine ordentliche Garbagecollection entsorgt nach
> meinem Verständnis keine Daten die noch in Benutzung sind.
Jo, Java hat eine, Javascript auch. PHP, Ruby, Perl, Python haben auch 
welche. Und alle funktionieren sie einwandfrei, solange man sie richtig 
bedient.

> Kann sein, daß solche Bugs bereits behoben sind
> [...]
> unter Missachtung wichtiger Implementierungsregeln.
Mag sein, aber jeder hat die Möglichkeit, sowas zu verbessern. Linux 
kann die Qualität von Windows weder unterschreiten noch übersteigen, 
genausowenig wie ein Apfel pauschal besser oder schlechter als eine 
Birne ist.

> Damals hatte ich mit mySql und Oracle (es gab
> mal eine freie Hobbylizenz) herumprobiert, mit Perl einige webseiten
> implementiert und mySql schnell wieder verabschiedet.
Warum?
Das machen hunderttausend andere Leute ebenfalls, auch mit MySQL, ich 
würde sagen, das Problem sitzt vor deinem Bildschirm :-)
MySQL kann so unperformant und miserabel gar nicht sein, immerhin läuft 
Wikipedia eigentlich ganz zuverlässig, nich?

> Nachdem auch heute noch immer wieder meine Lieblingsforen mit php und
> mysql regelrecht abschmieren halte ich an meiner negativen Meinung
> erstmal fest.
Setz dich mal mit den Administratoren in Verbindung. In allen, aber 
wirklich allen mir bekannten Fällen (und das sind wirklich nicht wenige) 
lagen derartige Probleme entweder an lahmen oder defekten Servern 
(Timeouts, Festplatte etc.) oder fehlerhaften Foren, Blogs oder 
sonstwas.

> Warum lese ich dennn auch in diesem Forum alle paar Wochen
> SQL-Fehlermeldungen anstelle von Postings ?
Frag Andreas. Zumindest mit PHP hat das garantiert nichts zu tun.

> BTW Meinung ist immer subjektiv.
Jubb. Aber man kann sie objektiv untermauern.
Ich möchte ehrlich keinen Krieg, sondern dir nur anraten, dich mal auf 
den neusten Stand zu bringen ;-)


Zum Thema Basic lernen: Ich sage, was ich immer sage: Lern Programmieren 
in C, und zwar ohne Klickibunti, sondern knallhart auf der 
Kommandozeile. Schiefgehen kann GARNICHTS und du lernst, woraufs 
ankommt: Programmieren.

Buttons kannst du dir nachher auf eine der hundert Methoden immer noch 
zusammenklicken. Ereignisbasierten Kram kann man auch nachher 
dazunehmen. Aber ohne zu raffen, was sich unter der Motorhaube tut, 
läuft das leider nicht -- aus eigner Erfahrung weiß ich, dass man sonst 
nur allzu oft an Grenzen kommt, die mit oberflächlichem Blick nicht zu 
überwinden sind.

Viele Dinge macht Basic, Java, PHP und so wirklich einfacher, weiß ich. 
Wenns dann trotzdem mal kracht, wirst du mit deinem fundierten Wissen 
glücklich sein, mit dem du z.B. auch mal den Speicher zerlegen kannst.

Autor: Oliver Dippel (unixconf)
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VB sehe ich bestenfalls als bessere Script-Sprache für Windows-Benutzer 
(mit erweiterten Excel-Kenntnissen) an .

Wer sich Programmierer nennen möchte kommt wohl kaum an C vorbei,
da das die einzige Sprache ist,
mit der man auf allen Architekturen und Betriebssystemen etwas anfangen 
kann.

ASM sollte man wenigstens schon mal auf einer Architektur angeschnitten 
haben !

Ich habe zwar auch mit Basic angefangen (erst auf TI99-4a, dann GW-Basic 
auf x86) und bin auch froh darüber, da es einen einfachen einstieg 
bietet,
und einen nicht gleich Überfordert.

Doch das an Schulen und sogar UNI's Hersteller-Abhängige Sprachen 
gelehrt werden halte ich für alles andere als Vorteilhaft!
Warum muss man unbedingt C# lernen ???  (für was ???)

Zum Thema VBA in der Industrie: Ja, im Büro
Lerne es, dann hast du auch später genug Argumente dagegen zu sein ;-) .

PHP & MySQL: feine Sache !!!

Windows & Oracle: bei den Preisen währe das Internet nicht mal 1/10 so 
groß wie jetzt, bräuchte das doppelte an Hardware und währe nicht halb 
so schnell und 'sicher' wie Heute.

Linux: Genial, wer Meckert soll (und kann) ES besser machen ;-) !!!!

OpenSource: ohne gebe es kein Firefox, OpenOffice, VLC, GCC, ...

Microsoft & Windows: Ich lasse mich weder bevormunden, noch gebe ich die 
Rechte meines Rechners an andere ab!

*winke, winke*
 Olli

Autor: zwieblum (Gast)
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also wirklich olli, so eine einstellung kostet milliarden an 
steuergeldern! wie soll denn die onlineuntersuchung kohne windows 
ostengünstig realisiert werden? schäm' dich mit deiner einstellung!

Autor: Oliver Dippel (unixconf)
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zwieblum wrote:
> also wirklich olli, so eine einstellung kostet milliarden an
> steuergeldern! wie soll denn die onlineuntersuchung kohne windows
> ostengünstig realisiert werden? schäm' dich mit deiner einstellung!

Das ist aber nicht der Grund der Finanzkrise:

Michael Appelt wrote:
> VBA ? Millionen von Finanzern nutzen VBA in ihren Excel-Makros
>
> VB ? Für einfache/mittlere Büroanwendungen gut zu gebrauchen
>

;-)

Autor: zwieblum (Gast)
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ooops, das ist mir entschlüpft!

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Sven P. wrote:
>> BTW Meinung ist immer subjektiv.
> Jubb. Aber man kann sie objektiv untermauern.
> Ich möchte ehrlich keinen Krieg, sondern dir nur anraten, dich mal auf
> den neusten Stand zu bringen ;-)

Hallo,

Widerspruch! Ich kann nicht alle 3 Monate auf die neueste Software 
wechseln, nur um alte Bugs gegen neue einzutauschen.
Stabile Software bleibt auch nach 3 Jahren noch stabil., eine ständige 
Migration auf neueste Versionen kann man sich wirtschaftlich meistens 
nicht leisten.

Und bitte sehr, die Foren sind in 2009 abgestürzt, ob die das neueste 
mySql und Php drauf haben ist mir erstmal wurst, der schlechte Eindruck 
bleibt.

Gruss,
Michael

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Oliver Dippel wrote:
> Linux: Genial, wer Meckert soll (und kann) ES besser machen ;-) !!!!
>
> OpenSource: ohne gebe es kein Firefox, OpenOffice, VLC, GCC, ...
>
> *winke, winke*
>  Olli

Eben drum, hast Du mal FreeBsd installiert ? Das geht sogar per FTP 
direkt aus dem Netz. Oder NetBSD ? Lief bei mir auf diversen 
Plattformen, sogar auf alten VAX-Workstations.

Dagegen ist Linux fett und bunt geworden, nicht mehr die reine 
OpenSorce-Lehre, eher etwas Windows-lastig. Eine Weile habe ich per vi 
die config-files editiert und die Konfiguration meines Servers versucht, 
aber irgendwie haben die Config-Windows (Yast & Co) ihre eigene Meinung 
gehabt und alles wieder umgehauen. Das wurde unübersichtlich...

Gruss,
Michael

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Nicht Linux ist fett geworden, eher die grafischen Oberflächen 
(zumindest Gnome & KDE). :)

Andererseits möchte ich auch nicht für simple Einstellungen auf die 
Shell gezwungen werden.

Wobei der Kernel ja auch ordentlich an Codezeilen zugelegt hat, mehr 
Funktionalität hat eben ihren Preis.

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Michael: Es gilt ganz klar PEBCAK, wirklich, ganz eindeutig.

Autor: Oliver Dippel (unixconf)
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Michael Appelt wrote:
> Eben drum, hast Du mal FreeBsd installiert ? Das geht sogar per FTP
> direkt aus dem Netz. Oder NetBSD ? Lief bei mir auf diversen
> Plattformen, sogar auf alten VAX-Workstations.
>
Linux lässt sich sogar per IpOverBrieftaube Installieren :-)
, wenn man es kann ;( .

> Dagegen ist Linux fett und bunt geworden, nicht mehr die reine
> OpenSorce-Lehre, eher etwas Windows-lastig. Eine Weile habe ich per vi
> die config-files editiert und die Konfiguration meines Servers versucht,
> aber irgendwie haben die Config-Windows (Yast & Co) ihre eigene Meinung
> gehabt und alles wieder umgehauen. Das wurde unübersichtlich...

Wer SuSE benutzt, sollte sich auch an deren Weg halten (Wie bei M$) !

Aber was wolltest du eigentlich damit sagen ?
Linux taugt nix weil es BSD gibt ?
Was hat das alles mit meiner Aussage zu tun ?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Oliver Dippel wrote:
> Aber was wolltest du eigentlich damit sagen ?

Vorsicht, persönliche Meinung!

Er wollte trollen. Guck mal weiter oben:
MySQL ist per-se Mist, weil Michael es irgendwann mal hat abstürzen 
sehen.
Sessions sind blöd.
Sich informieren und Updates einspielen ist auch Mist, weil dann könnte 
ja das Weltbild zerbrechen.
Linux ist Mist, weil viele Leute dran entwickeln und der Anwendungsmarkt 
aufblüht.
Speicherkonzepte bei MySQL sind Mist, weil er sie bisher nicht gebraucht 
hat.

Ich kann so eingefrorene Sichtweisen bald nicht mehr sehn. EOT.

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Hallo,

Der thread betrifft VBA in der Industrie. Von VBA habe ich
nicht mehr geredet, aber ich sprach über Software in der Industrie.

Industrie kenn ich, ist was anderes als ne kleine Klitsche.
Bevor man da was upgradet muss man begründen, warum man 2 Wochen daran 
arbeiten wird und wann sich diese Ausgaben amortisieren.
In diesem Sinne hat VBA dort seinen Platz, C++ ebenso, MySql dagegen 
meiner Meinung nach nicht. Ich arbeite beruflich auch mit Linux, flex 
und c++ und habe manchmal einige Mühe, das sauber in der vorgegebenen 
windowslastigen und sich gelegentlich unerwartet ändernden 
Industrieumgebung am laufen zu halten.

ich bitte schon mal um Entschuldignung, dass ich eine Meinung habe.

Gruß,
Michael

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Michael Appelt wrote:
> Andreas Schwarz wrote:
>> Ich verstehe nicht was du damit sagen willst. Bei /jeder/
>> Web-Entwicklungsplattform gibt es Sessions und die damit verbundene
>> Notwendigkeit für Timeouts und Garbage Collection.
>
> naja, ich möchte mir im Normalfall darüber eigentlich keine Gedanken
> machen müssen. Und eine ordentliche Garbagecollection entsorgt nach
> meinem Verständnis keine Daten die noch in Benutzung sind.

Bist du sicher dass du Sessions meinst? Das ergibt so nämlich keinen 
Sinn. Und (My)SQL für das Speichern der Session-Daten zu verwenden ist 
bei PHP sowieso ziemlich unüblich.

> Beispielsweise hatte Linux nach meiner Ansicht irgendwann die Qualität
> von Windows unterschritten weil man immer schneller bunte
> Applikatiönchen nachgeschoben hat unter Missachtung wichtiger
> Implementierungsregeln. Damals hatte ich mit mySql und Oracle (es gab
> mal eine freie Hobbylizenz) herumprobiert, mit Perl einige webseiten
> implementiert und mySql schnell wieder verabschiedet.

Naja, als fundierte Kritik würde ich das jetzt nicht bezeichnen.

> Nachdem auch heute noch immer wieder meine Lieblingsforen mit php und
> mysql regelrecht abschmieren halte ich an meiner negativen Meinung
> erstmal fest. Warum lese ich dennn auch in diesem Forum alle paar Wochen
> SQL-Fehlermeldungen anstelle von Postings ?

Das frage ich mich auch, die Forensoftware die hier seit 2005 in Betrieb 
ist zeigt überhaupt keine SQL-Fehlermeldungen an. Und wenn, dann hättest 
du nur Fehler gesehen die mit Oracle genauso passiert wären (Timeout, 
Deadlock, ungültige Daten).

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Hallo,

jeder Webserver verwaltet Sessions, in deren Kontext Php läuft und per 
Sql auf mySql zugreift. Jede dieser Sessions hat einen einstellbaren 
Timeout, danach erhälst Du eine Fehlermeldung, wenn Du dich vorher 
einloggen musstest oder es erfolgt ein Autologon aus einem Cookie oder 
was sonst noch so möglich ist.

Diese Forum hat mir in 2009 mindestens 2x mehrere Stunden lang mit 
SQL-Fehler geantwortet. Diese Tatsache diskutiere ich nicht mit Dir, 
denn warst Du 24/7 online ? Evtl. kann uns ein Moderator erklären, was 
ich da gesehen hatte.

Gruß,
Michael

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Michael Appelt wrote:
> jeder Webserver verwaltet Sessions,
1. Definiere mal genauer, was du unter 'Session' verstehst.
2. Nein, nicht jeder Webserver verwaltet Sessions.

> in deren Kontext Php läuft
PHP läuft entweder als Modul im Verbindungskontext oder als 
CGI-Programm. Hat beides nichts mit Sessions zu tun.

> und per Sql auf mySql zugreift.
Nein, auf MySQL greift einzig und allein eine MySQL-Client-Bibliothek 
zu, die kümmert sich im übrigen um den Netzwerkverkehr zum 
Datenbankserver, falls nötig und um den Auf- und Abbau der 
Netzwerkverbindungen.

> Jede dieser Sessions hat einen einstellbaren Timeout,
PHP-Sessions haben Timeouts. Die haben aber überhaupt nichts mit MySQL 
zu tun. MySQL hat nur Datenbankverbindungen und die laufen nach einer 
bestimmten Zeit ohne Aktivität aus und werden im Notfall auch vom Server 
geschlossen.
Dieses Verhalten findest du auch bei HTTP, FTP, IRC usw.

> danach erhälst Du eine Fehlermeldung, wenn Du dich vorher
> einloggen musstest oder es erfolgt ein Autologon aus einem Cookie oder
> was sonst noch so möglich ist.
Das hat einzig und alleine damit zu tun, wie der Programmierer der Seite 
sein 'Logon' gestaltet hat. Sind es Cookies, dann kann er festlegen, wie 
lange diese aufgehoben werden sollen (und zwar vom Clienten, also von 
Dir). Das ist auch nur eine Richtlinie, jeder kann sie nach eigenem 
Ermessen früher löschen oder länger behalten.
Auch die Fehlermeldung kommt vom Programmierer und nicht von der 
Datenbank, zumindest, wenn sie das 'Logon' betrifft.

> Diese Forum hat mir in 2009 mindestens 2x mehrere Stunden lang mit
> SQL-Fehler geantwortet.
Und die lagen garantiert nicht an PHP.

> Diese Tatsache diskutiere ich nicht mit Dir,
> denn warst Du 24/7 online ?
Dir ist schon bewusst, dass du dich mit dem Administrator unterhälst, 
ja? Und dass dieser mit ziemlicher Sicherheit mehr Informationen über 
die Probleme hat, als du jemals haben wirst.
Oder hast du zufällig die Server- und Datenbank-Protokolldateien?

Ich würde sagen, du redest dich gerade um Kopf und Kragen.

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Michael Appelt wrote:
> jeder Webserver verwaltet Sessions, in deren Kontext Php läuft und per
> Sql auf mySql zugreift. Jede dieser Sessions hat einen einstellbaren
> Timeout, danach erhälst Du eine Fehlermeldung, wenn Du dich vorher
> einloggen musstest oder es erfolgt ein Autologon aus einem Cookie oder
> was sonst noch so möglich ist.

Das hast du falsch verstanden. Sessions haben ganz und gar nichts mit 
SQL zu tun – wenn die Sessiondaten nicht in einer SQL-Datenbank 
gespeichert werden, was wie gesagt unüblich ist.

> Diese Forum hat mir in 2009 mindestens 2x mehrere Stunden lang mit
> SQL-Fehler geantwortet. Diese Tatsache diskutiere ich nicht mit Dir,
> denn warst Du 24/7 online ? Evtl. kann uns ein Moderator erklären, was
> ich da gesehen hatte.

Das Forum kann gar keine SQL-Fehler anzeigen. Ein SQL-Fehler erzeugt 
eine Exception, der SQL-Fehlertext ist im Exception-Objekt enthalten. 
Die Exception wird abgefangen, der Text in die Logdatei geschrieben, der 
Browser bekommt eine statische HTML-Seite mit einer Fehlermeldung.

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Hallo,

also wenn mir einer sagt er ist Admin, dann weiss ich das, sonst nicht.

Ich bin mir sicher, daß ich weiss, was sessions sind, einiges haben 
Poster mir da hineininterpretiert, evtl habe ich mich blöd ausgedrückt.
Grob gesagt sind das die Prozesse, in deren Kontext eine 
Webapplikationläuft.

Mir kommen inzwischen Zweifel bezüglich der SQL-Fehler, es war evtl auch 
das Nachbarforum. Ändert nix dran, daß ich mitten im Basteln mit AVRs 
auf dem Schlauch stand, weil Informatinen wegen SQL-Fehlern nicht 
zugreifbar waren.

So, dieses Forum und andere sind keine Industrie, d.h. hier ist php und 
mySql vermutlich angemessen, aber es ging ums Thema Industrie....

Um Kopf und Kragen rede ich mich hier sicher nicht, wer sowas sagt, der 
hat wohl selbst den Bezug zum realen Leben längst verloren.

Gruß,
Michael

Autor: Andreas Schwarz (andreas) (Admin) Benutzerseite Flattr this
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Sessions sind nichts weiter als Datensätze die einem bestimmten Benutzer 
mit einer per Cookie gespeicherten Identifikationsnummer zugeordnet 
sind.

Übrigens wird PHP hier nur für das Wiki verwendet, das Forum basiert auf 
Ruby on Rails.

Autor: Michael Appelt (micha54)
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Hallo,

ist sehr sinnvoll, mit einem Framework wie Ruby zu arbeiten.
Auch der Kommentar weiter oben bezüglich der SQL-Fehler klingt gut.

Meine Kritk an php mit Garbagcollection bezog sich auf (möglicherweise 
schlecht implementierte) Forensoftware, wo z.B. offene SQL-Cursors erst 
vergessen und dann per Garbage Collection krampfhaft aufgeräumt werden.
Gurgeln nach "php garbage collection" liefert Beispiele genug.
Vermutlich wird da einerseits ein Cursor explizit entsorgt, andererseits 
dann doch noch ein Fetch versucht- und peng. Lokale Variablen in 
Prozeduren wären ein Weg sowas überschaubar zu halten, aber manche 
Programmierer tendieren halt zum Spaghetti.

Gruß,
Michael

Autor: zwieblum (Gast)
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ruby ist eine sprache, kein framework. rails ist das webframework. aber 
programmieren muss man damit auch noch immer selber.

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