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Forum: FPGA, VHDL & Co. Xilinx Board led leuchtet schwach


Autor: Carlos Josef (amigo)
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ich habe eine rote smd Led(low aktiv) ,die sollte auschalten bei H pegel 
(3,3v). die versorgungsspannung ist 5v und der vorwiderstand ist 360 Ohm 
.leider mein led leuchtet immer schwach statt ganz aus zu sein .kann 
jemanden mir das erklären . normalerweise ein spanungsabfall von 1,7 v 
auf led und widerstand ist zu klein um die led leuchten zu lassen danke

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> normalerweise ein spanungsabfall von 1,7 v
> auf led und widerstand ist zu klein um die led leuchten zu lassen
Sieh dir mal die KL deiner LED an.
Für eine rote Low-Current LED reichen 1,7V locker :-/

Schalte zum Test den Ausgang mal nicht auf High ('1'), sondern hochohmig 
(auf 'Z').

Autor: Carlos Josef (amigo)
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dabke ersmal miller
die daten von meiner led sind  IF=10 ma und UF=1,7 v   hilft das weiter?
ich habe den strom gerechnet wie folgt 1,7 v - 1,5 v =0.2v  (1,5v fängt 
die diode zu leuchten)  0,2v/360ohm=0.5 mA
im daten blatt die diode fängt zu leuchten bei IF=2 mA
das macht mich verrückt .ist hier ein elktronik expert?

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> im daten blatt die diode fängt zu leuchten bei IF=2 mA
In der Realität schon vorher... :-o
Was lernen wir daraus: die Diode kann das Datenblatt nicht lesen.

> 0.5 mA
Reichen aus für eine deutlich wahrnehmbare Leuchtstärke.

> ist hier ein elktronik expert?
Ich lebe davon, reicht das?

Warum probierst du das nicht einfach aus?
Nimm ein 12V Netzteil und schließ einen 22kOhm Widerstand vor die LED. 
Das sind dann ca. 0.5mA. Leuchtet die LED schwach? Ja? Was lernst du 
daraus?

EDIT:
Ich habe das hier gerade mal selber ausprobiert: eine "ganz normale" 3mm 
Leuchtdiode rot, 10k Vorwiderstand, beginnt schwach zu leuchten bei 
3,5V. Das sind nach Adam Riese (3,5V-1,5V)/10kOhm = 200uA.

Autor: Carlos Josef (amigo)
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danke nochmal herr miller .Dass die Led diode schon bei 0,5 mA leuchtet 
habe ich selber gesehen.ausprobiert auch.ich muss leider das 
dokommentieren oder soll ich einfach Herr Miller hat das gesagt 
schreiben?:))
troztdem muss ich darüber lesen und recherchieren warum ?.

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> troztdem muss ich darüber lesen und recherchieren warum ?.
Weil ich nicht weiß, welche genau du verwendest, nehme ich einfach mal
irgendeine rote 20mA-LED.
Das Datenblatt sagt mir in einer Tabelle: 2V Spannungsabfall bei 20mA.
diesen Wert finde ich auch in der Kennlinie wieder. Soweit so gut.

Allerdings beginnt die Diode schon bei 1,6V zu leiten, bei 1,7V sind
hier schon 5mA erreicht.

Auf dem unteren Diagramm siehst du, dass bei 5mA bereits eine deutliche
Helligkeit zu erwarten ist (1/3 der maximalen Helligkeit). Weil das Auge
aber zudem ein logarithmischer Sensor ist, erkennt es schon geringe
Helligkeiten sehr gut.


Und jetzt: Sieh dir mal die Kennlinie deiner LED an.

EDIT:
Nochmal mit Bild ;-)

Autor: Andreas (Gast)
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Hallo Herr Carlos,

wenn in Ihrem Datenblatt vermerkt ist das die LED bei 2mA zu leuchten 
beginnt, so ist damit die Garantie des Herstellers gemeint.
Es Sei denn im Datenblatt ist vermerkt das bei < 2mA die LED garantiert 
erlischt.
Letzteren Passus zu finden halte ich allerdings für wenig 
wahrscheinlich...

Gerade LEDs unterstehen starken Produktionsdaten bezüglich Ihrer Werte:
Helligkeit und Lichtfarbe.

Wenn eine LED sehr eng gefasste Daten hat, so wird dies in den 
allermeisten Fällen dies nach der Produktion durch Selektion gemacht.
Sollten Sie also kein spezielle LED ( z.B. für den Einsatz in LED-Wänden 
oder ähnliches eingesetzt haben), so ist es wahrscheinlich das die LEDs 
stark streuen. So können Sie innerhalb einer Charge aber natürlich noch 
stärker über mehrere Chargen LEDs mit sehr unterschiedlichen Parametern 
erhalten.

Autor: Carlos Josef (amigo)
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Danke herr miller und Herr andreas das hat gut geholfen .

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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Da nada ;-)

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