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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Transistorumschalter


Autor: Manuel P. (manuelpet)
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Hallo!

Im Anhang habe ich einen Schaltplan wie ich mir vorgestellt habe einen 
Umschalter mit Transistoren zu bauen. Diese sollen nur von einem 
DIP-Schalter angesteuert werden.
Wenn der Schalter geschlossen ist, wird Q3 leitend, das funktioniert, 
hab dann so ca. 10-11V an der Basis. Wenn ich allerdings den Schalter 
öffne hab ich nur mehr 0,7V an der Basis von Q1 und Q2. Hab den Aufbau 
auch schon ein zweites mal gemacht, der passt also... Woher kann das 
kommen? Hab ich in der Schaltung einen Fehler?
Was mich ebenso wundert: Wenn ich am Kollektor 10V anliegen hab und den 
Transistor aber mit Basisspannung 5V schalte lässt er auch nur ~5V 
durch, normal?

Grüße,
Manuel

Autor: Panzerknacker 176-671 (Gast)
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Anhang?

Autor: Mandrake (Gast)
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Leider fehlt dein Anhang.
Bitte nachreichen. Dann kann dir jemand helfen.

Gruß

Mandrake

Autor: Manuel P. (manuelpet)
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Hoppla, bitteschön.

Hab inzwischen auch rausgefunden was mein Fehler war. Da sich am Q1 die 
0,7V eingestellt haben, hatte auch der Q2 nur 0,7V. Hab jetzt den Pullup 
vor dem DIP auf 1K geändert und beiden Transistoren jeweils 4K1 
Basiswiderstand gegeben. den ursprünglichen gemeinsamen Basiswiderstand 
also einfach aufgesplittet.

Nächstes Problem: wollte mit der Schaltung eigentlich 2 verschiedene 
Analogausgänge schalten, also zB beide male 0-10V aber mit verschiedenen 
Werten bzw. einmal 0-20mA und einmal 0-10V. Wenn das Analogsignal aber 
unter die Basispannung von 0,7V fällt wird das Signal um dieses Ube 
erhöht. Jemand einen Tipp?

Autor: Manuel P. (manuelpet)
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Nochmal die neue Schaltung im Anhang

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Probiers mal mit Feldeffekttransistoren bzw. integrierten 
Analogschaltern (CMOS-Reihe z.B.).

Autor: Jens G. (jensig)
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mit bipolaren T's kannste für sowas fast vergessen - sind schließlich 
keine Schalter im üblichen Sinne

Autor: Lothar Miller (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite
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> Wenn das Analogsignal aber unter die Basispannung von 0,7V fällt
> wird das Signal um dieses Ube erhöht. Jemand einen Tipp?
                                     U2            U1
                                     o             o
                                     |             |
                              .------o         .---o
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                             .-.     |        .-.  |
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                             | |     |         o-|
                             '-'     |         | |\
                   ___        |      |         |   |
0V/10Vo--------o--|___|-------)------)---------'   |
               |              |      |             |
               |              |      '-------------o-----o OUT
               |   ___      |/
               '--|___|-----|
                            |>
                              |
                             ---
So fällt weniger am Transistor ab.

Aber du wirst mit Transistoren immer Scherereien mit irgendwelchen 
Durchbruchspannungen und was weiß ich haben.
Fazit: Nimm einen CD4066.

Autor: yalu (Gast)
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@Manual P.:

Wenn der S1 offen ist, geht Q3 kaputt, sonst Q2, jeweils wegen zu hoher
Emitter-Basis-Spannung. Aber auch sonst würde die Schaltung nicht das
Gewünschte tun:

Falls IN-A und IN-B größer als 12V sind, ist die Ausgangsspannung nach
den Emitterfolgern Q3 und Q2 immer etwa 12V-0,7V.

Falls IN-A und IN-B kleiner als 12V sind, passieren ebenfalls seltsame
Dinge, weil die BC-Dioden von Q3 und Q2 leitend werden.

Lothars Schaltung taugt mehr, zumindest solange U1 und U2 größer als 10V
sind. Aber wie auch er geschrieben hat: Nimm einen integrierten
Analogschalter, der ist leicht einzusetzen und funktioniert ;-)

Autor: Manuel P. (manuelpet)
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Jap, die Spannungen die am Transistor abfallen machen das Ganze wohl 
unmöglich wenns ein bisschen Genauigkeit haben soll. 4016 und 4066 wird 
da wohl die beste Lösung sein.
Danke für die Hilfe!

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