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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Printtransformatoren mit mehreren Spannungen


Autor: Christoph Kukulies (chriskuku)
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Seit einiger Zeit bin ich auf der Suche nach einem universell 
einsetzbaren Printtransformator 1,5 - 4 W, der mehrere 
Sekundärwicklungen (separat oder Abgriffe)  hat, mit denen man OVs, aber 
auch 5V Logik versorgen kann.
Kennt jemand eine gute Bezugsquelle. Stieß gerade bei octamex auf deren 
Hauptseite auf einige Trafos, aber fast ausnahmslos 1-fach 
Sekundärwicklung.

Mir tut's immer weh, wenn ich aus ungeregelten +20V oder mehr auf 5V 
runtergehen muß, um 100mA für einige Opto-Leds zu ziehen. Da hätte ich 
lieber
zugeschnittene Spannungsversorgungen. Gut, man kann es natürlich auch 
"schwimmend, trafolos" realisieren (manchmal), aber das geht auf Kosten 
der Betriebssicherheit und vielleicht nur einzusetzen, wenn man die 100 
schon erreicht hat :). Oder man setzt mehrere Trafos ein. Oder man 
"pumpt" die OV-Versorgung aus einer 2x9V hoch (Villard-Schaltung)?

Grüße

Christoph

Autor: ... ... (docean) Benutzerseite
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Pollin Nr. 350 297

Die Dinger haben ein Trafo mit mehr als einem Abgriff. vlt hilfts dir ja

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Oder man pumpt die 5V-Versorgung für den Digitalteil (nehm ich mal an) 
mit einem Schaltregler runter :-)
Trafos mit zwei unterschiedlichen Sekundärspannungen für Print sind in 
der Tat nicht gerade leicht zu kriegen, noch am ehesten bei 
Schlachthöfen wie Pollin oder in alten Netzteilen.

Autor: Christoph Kukulies (chriskuku)
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... ... wrote:
> Pollin Nr. 350 297
>
> Die Dinger haben ein Trafo mit mehr als einem Abgriff. vlt hilfts dir ja

*Print*transformatoren, nicht Steckernetzteile :)

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Da sehe ich nur 2 Möglichkeiten:

Industrieplatinen ausschlachten oder teuer wickeln lassen.

Autor: 5volt (Gast)
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Ich würde auch einen Schaltregler empfehlen. Wenn es nur um <500mA geht: 
MC34063. Funktioniert gut und ist spottbillig (0,25€ oder so bei 
Reichelt).
Wird auch oft in Geräten wie Routern oder kleinen Netzwerk-Switches 
eingesetzt, um die verschiedenen Spannungen für die Chips (3,3V, evtl. 
1,8V,...) zu erzeugen. Ist scheinbar billiger als ein Steckernetzteil 
das diese Spannungen direkt liefert.
Für mehr Power könnte man z.B. einen LM2576 nehmen (bis 3 Ampere).

Autor: Christoph Kukulies (chriskuku)
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Sven P. wrote:
> Oder man pumpt die 5V-Versorgung für den Digitalteil (nehm ich mal an)
> mit einem Schaltregler runter :-)
> Trafos mit zwei unterschiedlichen Sekundärspannungen für Print sind in
> der Tat nicht gerade leicht zu kriegen, noch am ehesten bei
> Schlachthöfen wie Pollin oder in alten Netzteilen.

Schaltwandler ist immer ziemlich aufwendig. Und Induktivität (Ringkern 
wickeln), na ja.

Ach, Ihr meintet "Schlachten". Ich dachte schon eher an 
Reprodzierbarkeit :)

Autor: peter-neu-ulm (Gast)
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>Dass es kaum Kleintransformatoren mit mehreren Teilwicklungen gibt hat folgende 
Gründe:

Da die Sekundärspannung bei Kleintrafos sehr "weich" ist, hat es eh' 
wenig Sinn, eine genaue Trafospannung festzulegen.

Je mehr Teilwicklungen ein Transformator hat, desto schlechter wird sein 
Wickelraum ausgenutzt, desto weniger Leistung kann er bei gegebener 
Größe abgeben.

Bei dem geringen Preis von Kleintransformatoren sind Einzelanfertigungen 
nicht wirtschaftlich, man muss sich deshalb auf wenige viel verwendete 
Spannungswerte beschränken.

Werden mehrere Teilwicklungen benötigt, steigt die Zahl der Varianten, 
desto geringer wird die Stückzahl zu einer bestimmten Variante.

Es bleibt eben nur ein Schaltnetzteil oder Sekundär-Wandlung mit einem 
Schaltregler, wenn man Leistung sparen will.

Autor: Christoph Kukulies (chriskuku)
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5volt wrote:
> Ich würde auch einen Schaltregler empfehlen. Wenn es nur um <500mA geht:
> MC34063. Funktioniert gut und ist spottbillig (0,25€ oder so bei
> Reichelt).
> Wird auch oft in Geräten wie Routern oder kleinen Netzwerk-Switches
> eingesetzt, um die verschiedenen Spannungen für die Chips (3,3V, evtl.
> 1,8V,...) zu erzeugen. Ist scheinbar billiger als ein Steckernetzteil
> das diese Spannungen direkt liefert.
> Für mehr Power könnte man z.B. einen LM2576 nehmen (bis 3 Ampere).


Woher bekommt man denn die in der Schaltung (Datenblatt MC34063) 
benötigte Induktivität von 170 µH?

Autor: Norgan (Gast)
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> Woher bekommt man denn die in der Schaltung (Datenblatt MC34063)
> benötigte Induktivität von 170 µH?

a) Wie groß die Induktivität sein sollte berechnet man besser für den 
konkreten Anwendungsfall.

Die berühmt-berüchtigten App-Notes dazu:

http://www.onsemi.com/pub_link/Collateral/AN920-D.PDF
http://www.ti.com/litv/pdf/slva252b

b) Induktivitäten bekommt man in Elektronik-Geschäften :-) Auf die 
Sättigung achten. Wenn es für eine Serie ist, dann lieber was von 
renommierten Kernherstellern (mit Datenblatt) nehmen, statt die 
Wunderteile mancher Versender.

Autor: oszi40 (Gast)
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Auch bei http://de.rs-online.com/ nix gefunden ?

Autor: Sven P. (haku) Benutzerseite
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Lass den MC34063 mal ganz schnell wieder in der Schublade verschwinden 
und nimm den LM2576...

Der MC ist vorallem eines... uralt. In der Regel (grad wenn man zum 
ersten Mal einen Schaltregler einsetzt) geht das einher mit Ineffizienz, 
wackligem Ausgang und viel Oberwelle.
Das Ätzende bei dem ist, dass er die Schaltfrequenz nicht hält. Ich 
hatte den mal blauäugig in einer Audio-Schaltung verwenden wollen und 
dachte mir, den Störungen Herr zu werden, indem ich die Schaltfrequenz 
einfach ausreichend hoch lege (um aus dem hörbaren Spektrum raus zu 
kommen). blöderweise wurde der MC aber nicht bis Anschlag belastet, 
weshalb er einfach Takte der Schaltfrequenz ausgelassen hat, sodass ich 
letztlich wieder im hörbaren Frequenzbereich gelandet bin.


Der LM dagegen ist etwas moderner und robuster, eigentlich 
idiotensicher, der regelt mit so ziemlich allem, was grad in der 
Bastelkiste liegt :-]
Vorallem aber lässt der keine Takte aus, sondern macht PWM.

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