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Forum: Platinen Platinenherstellung misslingt


Autor: j-x (Gast)
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Hallo,

folgendes Problem. Unsere Platine wird nicht korrekt geäzt. Als 
Entwickler benutzer wir NaOH und als Äzmittel Natriumpersulfat.
Statt der üblichen bläulichen Verfärbung beim Äzen, entsteht eine 
bräunlich bis schwarze Brühe, so wie teilweise eine Art Rostflecken auf 
der Kupferseite der Platine (siehe Anhang).


Über eine Antwort würden wir uns sehr freuen.

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Vorher die Platine sauber machen, sonst wird durch das NaOH das Kupfer 
in der Natriumpersulfat-Loesung ausgefaellt und das sieht dann so aus. 
Ausserdem geht mit Natriumpersulfat unter 40 Grad (besser: 45 Grad) 
nicht wirklich viel, was das Aetzen angeht.

Ach ja: DAS Bild haettest Dir wirklich schenken koennen.

Autor: Otto (Gast)
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Welches Basismaterial verwendet ihr: selbstbeschichtet oder gekauft?

Welchen Belichter verwendet ihr ?

Grundsätzlich ist es so, dass die Kupferschicht bei unzureichender 
Belichtung NICHT angeätzt wird.

Otto

Autor: j-x (Gast)
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wir haben die Platine vor dem Ätzen in einem Wasserbad (Leitungswasser) 
ausgeschwenkt
die Ätzlösung haben wir mit einem 500W Scheinwerfer erwärmt

Autor: Otto (Gast)
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Woraus besteht die Vorlage?

Wie belichtet Ihr?

Wilange entwickelt Ihr?

Autor: j-x (Gast)
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20 Minuten mit 500W Strahler aus ca. 30 cm Entfernung
gekaufte Platine, mit bedruckter Transparentfolie als Vorlage
Entwickelt bis belichteter Teil deutlich heller wurde (ca. 3 Minuten)

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Ja, und dann weiter? Das Bild ist zwar schlecht aber das sieht nicht so 
aus, als ob das brauchbar entwickelt worden waere. Ich nehme an, das in 
dem Glas soll Aetzloesung sein?

Autor: j-x (Gast)
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ja, normalerweise wurde diese bläulich, über eine braune Verfärbung 
konnte ich nichts im Internet finden
unter Rühren und Wärmeeinstrahlung ca. 20 Minuten im Ätzbad

Autor: Michael G. (linuxgeek) Benutzerseite
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Zuerst mal musst Du die Platine richtig entwickeln. Und wenn Du dann 
Dein Aetzbad auf eine brauchbare Temperatur (ca. 45 Grad Celsius) 
bringst klappt das auch mit dem Aetzen. Wenn Du die Platine nach dem 
Entwickeln mit Wasser abgespuelt hast, faellt auch kein Kupfer aus. Das 
hatte ich aber alles schon geschrieben.

Autor: M. Köhler (sylaina)
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Also von der Beschreibung hier deutet es auf eine nicht fertig 
entwickelte Platine hin. Das hatte ich bei meinem ersten Versuch auch 
und als ich die Platine ins Ätzbad hängte wurde es sozusagen 
schwarz-braun. Das ist der teilweise entwickelte Fotolack, der sich in 
der Ätzlösung löst. Nach ein paar Stunden verschwindet dieser, wird 
wahrscheinlich zersetzt.

Autor: AC/DC (Gast)
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Scheint ein Jungfernprojekt (erste mal) zu sein.
Zunächst mal muß das Belichten klappen.
Als Material benutzt man positiv beschichtets Basismaterial
(mit lichtundurchlässiger Schutzfolie) z.B. Bungard,Isel u.a.
Empfehlenswert ist eine Belichtungsreihe zu machen.
Dabei entfernt man ca. 1cm breite Streifen der Lichtschutzfolie
und belichtet dann jeweils 1 Minute.
Das ganze wiederholt man dann durch Wiederbelichtung der bereits
belichteten Streifen. Nach 5 Min. hat der erste Streifen dann 5 Min.,
der zweite dann 4 Min., der dritte dann 3 Min. usw. Licht gesehen.
Wenn sich dann ein deutlicher Kontrast zwischen den Streifen
erkennen läßt dürfte die richtige Belichtungszeit gefunden sein.
Man kann die Belichtung auch in 5 Min.-Schritten vornehmen.
Mit einer Probeätzung kann man auch gut sehen ob die ganze
Positivschicht runter ist. Manchmal bleibt eine hauchdünne Schicht
drauf und das ätzen funktioniert dann nicht. Dann muß man weiter
belichten bis das ätzen auch klappt.
Es sollte nicht unerwähnt bleiben das es auf dem Markt auch
Schrottmaterial gibt das einfach nicht vernünftig zu handhaben ist.

Autor: j-x (Gast)
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das Basismaterial ist von Bungard
das mit dem Belichten könnte gut sein, da es mit dem anderen 
Scheinwerfer ging (zumindest nach 5 Versuchen)
was mich gewundert hat, dass als ich früher zu kurz belichtet habe, die 
Ätzlösung nicht braun wurde

Autor: Geniesser (Gast)
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Also, zunächst einmal wenn schon derart große Bilder hier eingestellt 
werden, dann sollte man auch was erkennen können.

Was die Belichtung betrifft, Zeit Leistung und Entfernung sind für das 
erste mal gar nicht so schlecht gewählt. Daran liegt es nicht.

Der Fehler liegt mit Sicherheit beim Entwickeln. Mit welcher 
Konzentration wurde entwickelt? 3 Minuten sind sehr kurz. Ob ein Platine 
gut durchentwickelt ist sieht man wenn man dafür einen Blick hat. Wenn 
nich Fotolack drauf war, dann landet der in der Ätzlösung und färbt 
diese braun.

Autor: M. Köhler (sylaina)
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>3 Minuten sind sehr kurz

Wofür, fürs entwickeln? Dafür brauch ich selten mehr als ein/zwei 
Minuten. OK, mein Entwickler wird auch immer ins warme Wasserbad 
gestellt, da gehts dann recht zügig.

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