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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Spannungspumpe am uC (PIC18F2550)?


Autor: Lothar Behrens (lollisoft)
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Hallo,

ich habe da eine Schaltung, die mir im ersten Moment ein paar Sorgen 
bereitet.

Am Pin RA0 und RA1 des PIC18F2550 wird eine Spannungspumpe direkt 
angesteuert.
Die Pumpe macht aus 5V 15V, also 3x1N4148, 2x1uF und 1x10uF. An den 1uF 
Kondensatoren
hängt jeweils ein RAx Pin.

Kann der Ladestrom dabei den max zulässigen Ausgangsstrom der Pins RAx 
übersteigen?
(Last nach der Pumpe ist mit einem 2k2 Wiederstand begrenzt.

Eine etwaige Abhängigkeit mit der Frequenz, wie die Pumpe betrieben 
wird, ist mir nicht bekannt,
sollte aber was mit den 1uF Kondensatoren zu tun haben.

Wenn ja, wo ist dabei der kritische Punkt?

Spice Modell oder QUCS Modell verfügbar?

Danke

Lothar

Autor: Alex Bürgel (Firma: Ucore Fotografie www.ucore.de) (alex22) Benutzerseite
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Hallo Lothar,

Ich bin mir nicht ganz sicher was du mit einer Spannungspumpe meinst... 
geht es vielleicht um eine Ladungspumpe? Oder um eine 
Hochspannungskaskade?

Allgemein kann man wohl sagen, dass es nicht so gut ist einen leeren 
Kondensator ohne einen Vorwiderstand über einen Port-Pin zu laden, da 
der Strom, der über den Pin fließt, meines Wissens, nicht intern 
begrenzt wird. Im Einschaltmoment wäre der Strom demnach theoretisch 
unendlich, in Realität vermutlich größer als 20mA oder was der Pin auch 
immer liefern darf...

Hoffe dir damit ein bisschen geholfen zu haben.

Grüße,
Alex

Autor: Lothar Behrens (lollisoft)
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Alex Bürgel wrote:
> Hallo Lothar,
>
> Ich bin mir nicht ganz sicher was du mit einer Spannungspumpe meinst...
> geht es vielleicht um eine Ladungspumpe? Oder um eine
> Hochspannungskaskade?
>

Eine Ladungspumpe, denke ich.
Hier ist die Schaltung: http://usbpicprog.org/?page_id=5

> Allgemein kann man wohl sagen, dass es nicht so gut ist einen leeren
> Kondensator ohne einen Vorwiderstand über einen Port-Pin zu laden, da
> der Strom, der über den Pin fließt, meines Wissens, nicht intern
> begrenzt wird. Im Einschaltmoment wäre der Strom demnach theoretisch
> unendlich, in Realität vermutlich größer als 20mA oder was der Pin auch
> immer liefern darf...

Genau das meine ich. Zumindest könnte kurzzeitig ein höherer Strom 
fliessen.

Lothar

Autor: Knut Ballhause (Firma: TravelRec.) (travelrec) Benutzerseite
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Ich würde lieber einen kleinen Boost-Converter mit Spule und MOSFET 
bauen und einen ordentlichen LDO-Spannungsregler dahintersetzen oder den 
Boost-Converter direkt über den Controller regeln. Die 
Kondensatorschaltung direkt an den Portpins erscheint mir da auch etwas 
abenteuerlich.

Autor: Lothar Behrens (lollisoft)
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Travel Rec. wrote:
> Ich würde lieber einen kleinen Boost-Converter mit Spule und MOSFET
> bauen und einen ordentlichen LDO-Spannungsregler dahintersetzen oder den
> Boost-Converter direkt über den Controller regeln. Die
> Kondensatorschaltung direkt an den Portpins erscheint mir da auch etwas
> abenteuerlich.

Reicht da evtl. auch eine einfache H-Brücke?
Wenn dann mal was abrauchen sollte, sind es die Transistoren.

Lothar

Autor: Falk Brunner (falk)
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Kritischer Punkt sind die ersten paar ms, wenn die Kondensatoren leer 
sind. Dann fliesst der max. Kurzschlussstrom, den der PiC hergibt. Nicht 
schön, geht aber bei 1uF Kondensatoren. Wem das zu heiss ist, nimmt ein 
74HC04 und schaltet die Gatter parallel, damit hat man einen einfachen, 
robusten Treiber.

MFG
Falk

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