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Forum: HF, Funk und Felder Antennendose wieviel dB?


Autor: Harald G. (Gast)
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Hallo

Für das Kabelfernsehen möchte ich 2 Antennendosen an den BK-Anschluss
der Post anschließen. Eine Dose 30cm und die andere Dose 20m entfernt
vom Übergabepunkt.

In den Katalogen sind Dosen mit 3,5 bis 22 dB Anschlussdämpfung
aufgeführt.

Wieviel dB Anschlussdämpfung müssen die Antennendosen haben ?

Letzte Dose 75 Ohm Endwiderstand ?

mfg

Harald

: Gesperrt durch Moderator
Autor: Dirk (Gast)
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Hi,

desto weniger desto besser. Willste die verteilung Sternformig machen
oder willste das Signal durch eine Antennendose durchschleifen?

Beim Durchschleifbetrieb brauchste dann eine Durchgangsdose (die liegen
bei ca 12db) und eine Enddose (oder eine Durchgangsdose mit
Abschlusswiderstand). Die Post muss 58db am Uebergang garantieren (wenn
ich mich richtig erinnere).

Mfg

Dirk

Autor: iwanwalter (Gast)
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die Frage stellt sich: Wieviel db hast am Übergabepunkt? da sind so
zwischen 60db und 80db möglich.


Falls du keine Möglichkeit hast zu messen empfehle ich dir einen 15db
Verstärker und zwei Durchgangsdosen mit 10db Auskoppeldämpfung und den
Abschlußwiderstand in der letzten Dose nicht vergeßen. Dann bist auf
der sicheren Seite und es wird mit allergrößter Möglichkeit ohne
Störungen funktionieren. Falls du irgendwas "bastelst", nach dem
Motto: geht doch, kannst du dir unter Umständen Störungen produzieren,
welche du waherscheinlich nie ergründen wirst.

Dier Beitrag wurde nach den Motto geschrieben: Was interessiert mich
die neue Rechtschreibreform. Hab nicht mal die alte kapiert.

Autor: iwanwalter (Gast)
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nochwas zum Beitrag von Dirk:
Durchgangsdosen gibt es mir einer Auskoppeldämpfung von etwa 6bd bis
25db, je nach Anwendung. Vorsicht bei "Baumarktdosen", da steht meist
gar nichts drauf oder dabei.

Autor: Peter Dannegger (peda)
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Die verschiedenen dB sind dazu, damit jede Dose die gleiche
Ausgangsspannung hat.

Direkt am Einspeisepunkt wird wohl die 22dB Dose richtig sein.

Dann mußt Du noch wissen, wieviel dB/m Dein Kabel an Dämpfung hat und
dann um die Dämpfung * 20m kleinere dB Dose am 20m Ende nehmen
(Abschlußwiderstand nicht vergessen).


Peter

Autor: crazy horse (Gast)
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hm, weiss nicht ob man da überhaupt soviel Aufhebens drum machen muss.
Die Tuner am Fernseher haben einen erheblichen Dynamikbereich, und ohne
Verstärker besteht keine Gefahr, die zu übersteuern. Also:
Durchgangsdosen mit geringer Auskoppeldämpfung, um nicht zuwenig zu
haben.
Bei einer richtigen Mehrfamilienanlage mit vielen Dosen muss man die
Sache sicher genauer planen und auch die Kabeldämpfung beachten - bei 2
Dosen und 20m Kabel ist das irrelevant. Ich würde 10dB-Dosen nehmen,
Endwiderstand natürlich nicht vergessen.

Autor: stromi (Gast)
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@peter
aber nur wenn ein verstärker da ist.

@harald
es wird in dezibel ( dB) gerechnet einfache rechnung:
bk-übergabepunkt = zb. 60 db
   leitung         zb.- 4 db im mittel (frequenzabhängig)
   enddose Auskopplung- 4 db
bleiben ca. 52 db. damit machen schon einige fernseher schnee....

besser:
bk-übergabepunkt = zb.+60 db
 verstärker ca.       +18 db
   leitung         zb.- 4 db im mittel (frequenzabhängig)
   enddose auskopplung- 9 db

bleiben ca. 65 db. das haar sitzt und das bild ist gut....

jetzt mit 3 dosen
     bk-übergabepunkt = zb.+60 db
      verstärker ca.       +18 db
        leitung         zb.- 4 db im mittel (frequenzabhängig)
 durchgangsdose auskopplung-12 db durchgangsdämfung ca. -3db
es sind am tv-anschluß noch +62 db ( 60+18-4-12)

damit bleiben an der nächste dose ca. 71 db (
60+18-4-3-12)antennenspannung ohne leitungsverluste.
ist sie auch eine durchgangsdose sind am tv-anschluß noch +55db
(60+18-4-3-4-12)
da wird`s schon weniger, sollte man schon eine durchgangsdose mit
weniger auskopplung nehmen, statt 12db, eine mit 8 db auskopplung.
die letze dose sollte dann einen endwiderstand haben. man kann auch
eine enddose nehmen, hat dann aber weniger störendkopplung von dose zu
dose, kann zu bildstörungen führen, bzw. sie dann durchlassen.

noch ein hinweis: ein zweiter verstärker macht meistens probleme.
tschaui

Autor: iwanwalter (Gast)
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sag ich doch die ganze Zeit: 15db Verstärker mit zwei 10db Dosen.

Wenn Du natürlich 80db am Übergabepunkt hat kannst Du dir den
Verstärker sparen. 80bd sind aber relativ unwahrscheinlich. Im
Zweifelsfall hilft halt nur messen.

So genau ist das mit dem Pegel an der Dose auch nicht. 70db wär ideal.
65 bis 75 ist auch in Ordnung. 60 oder 80 funktioniert auch aber dann
ist nicht ordentlich gemeßen oder gerechnet worden. Unter 55db beginnt
es zu rauschen und über 85db bekommst du unter Umständen Probleme mit
Übersteuerung oder Kreuzmodulation. Außerdem ist auch zu bedenken, dass
nicht alle Kanäle den gleichen Pegel haben müßen  und Pegelunterschiede
von 5db möglich sind.


Es gibt nur Einzel- oder Durchgangsdosen. Endosen sind Durchgangsdosen
mit Abschlußwiderstand. Enddosen in diesen Sinne gibt es nicht zu
kaufen.

oder meinst du mit Enddose eine Einzeldose? Eine Einzeldose hat am Ende
eines Stranges nichts zu suchen. Da kannst du die ganze Anlage
durcheinander bringen und dann....viel Spass bei der Fehlersuche.

Ein zweiter oder dritter Verstärker macht gar keine Probleme, wenn Du
den maximalen Ausgangspegel berücksichtigst. Was meinst Du wieviele
Verstärker dazwischen geschaltet sind, bis das Signal deinen Fernseher
erreicht? Im Schnitt so alle 500m.Wenn die Kopfstation 5km entfernt ist
sind das etwa 10 Stück. Entsprechend sieht auch das Bild aus. Aber 99%
der Nutzer bemerken das gar nicht. Vergleich mal das Bild einer guten
Sattelittenanlage mit dem des Kabels. Das ist aber ein anderes Thema.

Wollt nur bemerken ich bin Besitzer eines Pegelmessers und habe schon
genügend Kabelanlagen geplant, gerichtet und gebaut.

Autor: Harald G. (Gast)
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Vielen Dank für die Antworten.

@stromi

Denkmodel : kein Verstärker, 1 strang mit 2 Dosen


1.Dose in strang    2.Dose im strang + Endwiderstand

10 dB   Anschlussdämpfung  7 dB Anschlussdämpfung
ca.4 dB Durchgangsdämpfung      ca.5 dB Durchgangsdämpfung
--------------------------      -----------------------------
 60 dB   Übergabe Post    60 dB    Übergabe Post
- 4 dB   Kabelverlust          - 4 dB    Kabelverlust
-10 dB   Anschlussdämpfung     - 4 dB    1.Dose Durchgangsdämpfung
======             - 7 dB    Anschlussdämpfung
 46 dB   am Antennenstecker     ======
        45 dB    am Antennenstecker

ist das rechnerisch richtig ?
wobei der Pegel wohl im "Keller" ist.

Wenn ich nur eine Dose setze ohne Verstärker und mit Endwiderstand
müsste sie wohl 7 dB haben oder ?

Mir geht es in erster line darum ob ich es rechnerisch verstanden
habe.

Die Durchgangsdämpfung der 1.Dose ist also rechnerisch bei der 2. Dosen
zu berücksichtigen?

mfg
Harald

Autor: iwanwalter (Gast)
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rechnerisch alles richtig.

Falls du nur eine Dose setzen willst nimm einfach eine Einzeldose, die
hat dann etwa 1db Dämpfung, dann kannst dir den Verstärker sparen oder
die einfachste Lösung wäre, mach dir an das Kabel einen Antennenstecker
für den Fernseher, dann hast halt keine Möglichkeit deinen Radio
anzuschließen. Aber ich denke nicht, dass Du dir das Kabel wegen den
Rundfunkempfang zugelegt hast.

Wie aber schon bemerkt bei zwei Geräten mußt immer auf die Entkopplung
untereiander achten. Sonst kann es zu Störungen führen.

Autor: Stromi (Gast)
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hallo,
noch eine Möglichkeit:

Ein 2-fach-Verteiler direkt an den Übergabepunkt der Post. Haben ca 3-4
dB Durchgangswert, aber auf die Endkopplung zwischen den Ausgängen
achten! Sollte so 14 dB haben.
Billige haben keine Endkopplung.
mfg
Stromi

Autor: uwe (Gast)
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Hallo Zusammen
Mal ne Frage . Wieviel DB für mein Antennendose brauch ich für mein TV 
da ich jetzt bei Kabel-Deutschland bin ?.Es gibt ja niedirge z.B.4 - was 
weis ich wie hoch . Nur weis nicht was am besten ist . Hab auch sonst 
keine Angaben von meinem Kabelanbieter . Ist alles verwirrend . Hab also 
zwei Dosen eine mit 4 und eine mit 10 was soll ich tun ?. VIelen Dank 
für die Antworten . Gruß uwe

Autor: Jörg Wunsch (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite
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Leichenschänder!

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