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Forum: PC Hard- und Software PC startet nicht


Autor: Johannes S. (demofreak)
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Moin,

hab seit ca. 1 Woche Probleme mit einem Rechner hier. Der läuft als 
Hausserver 24/7 und ist jetzt in den letzten Tagen mehrmals ohne 
Fehlereintrag im Log stehengeblieben, Bildschirm schwarz, keine Reaktion 
auf Tastendruck oder Netztaster. Sensor-Log zeigt keine Temperatur- oder 
Spannungsprobleme (zumindestens bei den wenigen überwachten).

Die ersten Male ging er einfach via Reset neu zu starten. Letzten 
Freitag fuhr er dann nicht mehr hoch, also habe ich probehalber das 
Netzteil gegen ein anderes aus der Bastelkiste getauscht. Damit lief er 
dann ungefähr 5 Stunden und blieb wieder hängen. Mit einem weiteren 
Netzteil aus der Bastelkiste lief er das Wochenende über und jetzt ist 
endgültig Ruhe.

Symptome: wenn ich den kleinen Schalter hinten am Netzteil umlege, 
glimmen alle 3 Tastatur-LEDs ganz leicht (nur Im Dunkeln wirklich zu 
sehen). Beim Einschalten via Netztaster läuft die Festplatte hörbar an 
und initialisiert auch, aber der Bildschirm bleibt schwarz.

Was ist am wahrscheinlichsten kaputt? Alle der Netzteile aus der 
Bastelkiste, oder doch eher das Mainboard?

/Hannes

Autor: oszi40 (Gast)
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Das 3 Netzteile kaputt sind ist eher unwahrscheinlich WENN sie 
ausreichend kräftig sind.
1. Was sagt Bios ?
2. Kommt was auf dem Monitor ?

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Die Netzteile lagen hier rum, möglicherweise nicht grundlos. Alles 
Enermax, von 350-460W. Sollte für einen P4/1.8 und 3 Festplatten sowie 
zwei USB-Devices reichen.
Aufm Monitor kommt wie gesagt nix mehr, und wenn er doch bootet, scheint 
alles vollkommen in Ordnung zu sein, bis zu dem Moment, wo er 
stehenbleibt, und dann ist der Bildschirm wieder schwarz.

Das wirkt alles wie bei einem Netzteil, wo sich Elkos verabschiedet 
haben, zumal es erst seit der erhöhten Umgebungsdurchschnittstemperatur 
(ca. 5 Grad in den letzten Wochen) auftritt. Aber dass gleich 3 
Netzteile aus der Bastelkiste gleichartig kaputt sein sollen...

Ich seh mich schon ein neues Board und ein neues Netzteil kaufen, weil 
genau das, was ich zuerst tausche, eben nicht kaputt ist. :D

/Hannes

Autor: zwieblum (Gast)
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wie wär's mal mit dem multimeter beim netzteil nachmessen was da wrklich 
rauskommt?

Autor: Gast4 (Gast)
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Elkos auf dem Motherboard???

Gast4

Autor: ms (Gast)
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Dreht sich der Grafiklüfter?

Ging mir auch schon mal so

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Es kommen wirklich 12V (11,97) und 5V (5,05) raus, die anderen 
Spannungen habe ich nicht gemessen.

Die Elkos aufm Mainboard sehen gut aus, wie man die testen könnte, weiß 
ich nicht. Es wird auch nix warm da in dem Quadranten mit den 
Spannungsreglern.

Grafiklüfter gibt's keinen, weil onboard-Grafik. Alle anderen Lüfter 
drehen sich.

Autor: Matthias (Gast)
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Fühl mal, ob irgendwo ein kleines schwarzes Käferchen (IC SO-8 oder 
TO220)
oder in der Größenordnung so heiß wird, dass man sich die Finger 
verbrennt.

Wenn ja, dann kannste wahrscheinlich das Mainboard tauschen.

Autor: Johannes S. (demofreak)
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Versuch ich dann nochmal, obwohl ich eigtl sicher bin, dass ich überall 
schon mal mit dem Finger probiert habe.

Den Effekt mit den glimmenden Tastatur-LEDs hatte noch keiner? Hatte 
gehofft, dass da sofort lautes Geschrei a la "Ja, das hatte ich auch 
schon, da ist definitiv XYZ kaputt" anhebt. :-D

/Hannes

Autor: zwieblum (Gast)
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na ja, miss mal wieviel saft bei den usb-buchsen ankommt

Autor: Johannes S. (demofreak)
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So, habs doch noch mal zerlegt und gesucht, und dabei hab ich den Fehler 
wohl gefunden: beim Wackeln am ATX-Stecker hat der Lüfter ausgesetzt, da 
war also ein Haarriss oder eine kalte Lötstelle. Hab den ATX-Stecker 
nachgelötet, jetzt ist der Wackler weg, aber das Board startet immer 
noch nicht. Ich vermute, dass da irgendwo drinnen ein Haarriss ist und 
das jetzt entweder Feuchtigkeit gezogen hat oder durch die höhere 
Temperatur nicht mehr spielt.

-> TONNE

Danke trotzdem für's Nachdenken.

/Hannes

Autor: Lars Keller (lokeller)
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Meine Antwort kommt zwar spät, aber das Problem hatten/haben wir leider 
auch. Ist/war bei einem Shuttle-PC, der einfach einfriert und dann 
leicht glimmende (oder schnelles Flackern->PWM ;-) ) Tastatur-LEDs 
zeigt(e).

Bei uns hat es geholfen, mittels eines Plastikblocks Druck auf den 
CPU-Kühlkörper (oder bei Shuttle: Heatpipe) auszuüben. Seitdem läuft 
zumindest einer der beiden (wir haben das Problem mit zwei Rechnern der 
gleichen Serie...) Rechner wieder zuverlässig.
Beim zweiten PC hapert es wohl hoffentlich nur noch am Betriebssystem, 
daher kann zu dem keine definitive Aussage zu diesenm Zeitpunkt geben, 
denn er friert sporadisch noch ein.

Viel Erfolg.
Lars

Autor: Johannes S. (demofreak)
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So, mit einem neuen Board geht es jetzt wieder einwandfrei. Die 
Tastatur-LEDs glimmen genauso wie bei dem kaputten Board, das war also 
nur eine Randerscheinung.

/Hannes

Autor: Franz (Gast)
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Gratulation zu der "Systematik und Ausdauer" zur Fehlersuche.
Damit hast du der Finanz- und Wirtschaftskrise ein wenig über den Berg 
geholfen.
Wenn alle so "ausdauernd" und "einfallsreich" handeln würden, hätte 
unsere Wirtschaft wohl weniger Probleme.
Zurück zum Thema: den kleinen Schiebeschalter hinten am Netzteil benutzt 
man doch wohl nur außerhalb von Germany (z.B. Amerika) um von 230V auf 
110V zu wechseln. Oder was hat der Schalter bei dir für eine Funktion, 
der Ein-/Ausschalter wird es wohl nach der Erläuterung nicht gewesen 
sein?
Und der Onboard-Grafik-Chip ist auch nicht warm geworden, die CPU (P4 
/1.8) hatte auch keine überhöhte Temperatur und lebt jetzt noch?
Na ja, das Problem hat sich für dich dann wohl damit erledigt.
Bis auf ein nächstes Mal.

Autor: Michael M. (technikus)
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Franz schrieb:
> Gratulation zu der "Systematik und Ausdauer" zur Fehlersuche.
> Damit hast du der Finanz- und Wirtschaftskrise ein wenig über den Berg
> geholfen.
Wohl kaum. Was hat die Wirtschaft davon, wenn bei einem PC eine defekte 
Hauptplatine im Wert von 50 € ersetzt wird? Johannes hat mit minimalem 
Konsum sein Problem gelöst. Die Wirtschaft würde es viel mehr freuen, 
wenn er erst einen Servicetechniker kostenpflichtig 6 h im alten PC 
rumstochern läßt und ihn dann komplett entsorgt, um sich ein möglichst 
teueres Komplettsystem zu kaufen. Noch mehr freut sich die Wirtschaft, 
wenn er dieses obwohl noch ohne Fehler nach weiteren 6 Monaten entsorgt 
um sich wiederum ein brandneues, überteuertes Modell zu holen. Würden 
wir alle unsere Rechner benutzen, bis sie den Geist aufgeben, wäre die 
Computerindustrie ruiniert. Ich habe noch einen 8088 und einen 286er, 
die laufen beide noch. Stell Dir vor, ich hätte seit deren Anschaffung 
keinen Rechner mehr gekauft!

> Zurück zum Thema: den kleinen Schiebeschalter hinten am Netzteil benutzt
> man doch wohl nur außerhalb von Germany (z.B. Amerika) um von 230V auf
> 110V zu wechseln. Oder was hat der Schalter bei dir für eine Funktion,
> der Ein-/Ausschalter wird es wohl nach der Erläuterung nicht gewesen
> sein?

Warum sollte er nicht den Einschalter des Netzteils meinen?

Servus
Michael

Autor: *.* (Gast)
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Weil der Ein-Aus-Schalter ein Kippschalter ist?

Autor: Maik Borchert (maik1971)
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*.* schrieb:
> Weil der Ein-Aus-Schalter ein Kippschalter ist?

... und WO hat Johannes geschrieben, daß er einen "Schiebeschalter" 
betätigt hat???? - ICH habe nur die Formulierung: "... wenn ich den 
kleinen Schalter hinten am Netzteil umlege ..." gefunden.
"Umlegen" kann man - meiner Meinung nach - sowohl einen Kippschalter als 
auch einen WIPP(!)-Schalter, der wohl hinten am PC-Netzteil verbaut sein 
wird.

Herzliche Grüße von

Maik

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