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Forum: Mechanik, Gehäuse, Werkzeug Motor: Wie heißen die Lager?


Autor: Werner M. (Gast)
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Hallo,

ich habe ein Problem, daß ich nicht lösen kann.

Im Anhang ist ein Bild mit zwei Gummiteilen. Im Teil mit dem runden 
Ausschnitt liegt das Kugellager eines E-Motors. Das andere Teil (mit dem 
dreieckigen Ausschnitt) nimmt den feststehenden Teil eines E-Motors auf. 
Der E-Motor ist Bestandteil eines Lüfters. Nachdem dem Austausch des 
(defekten) Kugellagers, habe ich die Gummiteile in Verdacht, daß sie 
dafür sorgen, daß der Motor nicht ruhig läuft.

Meine Fragen sind:

Wie heißen diese Gummiteile? Und gibt es überhaupt die Möglichkeit 
solche Teile zu bekommen?

Viele Grüße

Werner

: Verschoben durch Admin
Autor: Mathias O. (m-obi)
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Ich würde dazu Lagerblock sagen.
Sonst guck dir mal die Welle an. Gabs i-wie einen heftigen Schlag auf 
den Motor?

Autor: Stefan Helmert (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)
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Wird auch manchmal "Lagerbock" genannt, also ohne "l"
Um herauszufinden, was die Vibrationen verursacht, solltest du einmal 
die rotierenden Teile auswuchten lassen. Liegt es nicht an denen, so 
könnte zu viel Spiel in den Lagern oder den Halterungen dafür 
verantwortlich sein.

Autor: Werner M. (Gast)
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Vielen Dank Mathias für deine Antwort und den Hinweis auf den 
Lagerblock. Tja, hat die Welle einen "mitbekommen"? Es ist so, daß der 
Motor mehrere Monate mit dem unruhigen Betriebsgeräusch betrieben wurde.

Autor: Mathias O. (m-obi)
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Wir hatten bei uns in der Firma schon mehrere Mal den Fall, es reicht 
nur ein "Ditscher" von einem Zylinder oder Roboter, dann kannste den 
Motor vergessen.

Autor: Sepp (Gast)
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Dass sind Lagerböcke und Schwingungsdämpfer in einem.

Ich würde neben dem Überprüfen auf Rundlauf auch noch überprüfen ob beim 
Lüfter etwas abgebrochen ist.
(Unwucht)

Wurden die Lager fachgerecht montiert?
Denn wenn die Lager falsch montiert werden sind sie hinüber und es ist 
aus mit der Laufruhe.

Ich vermute dass die Lager auf der Welle den festen Sitz haben.
Wenn dem so ist würde ich so vorgehen:
Die Wälzlager in einem Ölbad auf 50 bis 70 °C aufheizen.
(Es moß öl sein, da sonst dass Fett im Lager ausgewaschen wird.)

Danach dass Lager gerade auf die Welle ansetzen und über den inneren 
Ring vorsichtig aufschlagen.
Dabei aber sehr vorsichtig vorgwehen!
Sobald über den Äußeren Ring aufgeschlagen wird, gehen die seitlichen 
Kräfte über die Wälzkörper und dass Lager ist hinüber.
(Die Wälzkörper werden beschädigt oder die Wälzkörper machen Abdrücke in 
die Lauffläche.)

Autor: Werner M. (Gast)
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@Stefan
@Sepp

Auch euch beiden ein Danke.

Das defekte Lager (SKF 608-2Z/+18) habe ich mit einer Abziehvorrichtung 
entfernen müssen (saß sehr stramm auf der Welle). Das neue Lager (von 
Wocken bezogen, SKF 608-2RSH) läßt sich mit der Hand drauf schieben 
(scheint aber bündig zu sitzen).

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