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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik FSC/Yakumo 4xCCFL Inverter


Autor: chri_ri (Gast)
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Hallo und gleich am Anfang schonmal vielen Dank im Vorraus!

Ich habe einen defekten Inverter für 4 CCFL's der ein ganz typisches 
Verhalten aufweist: Nach ca. 2-4 Sekunden gehen die CCFL's aus.

Mit 2 statt 4 CCFL's scheint er recht stabil zu funktionieren.

Meine Frage ist nun ob der Defekt eher an dem PWM-Chip oder eventuell an 
einem defekten Kondensator liegen könnte. Was meint Ihr?

der PWM-Chip ist ein TL 494 C

Wenn es an einem Kondensator liegen würde wäre das ziemlich blöd, da das 
alles SMD-Kondensatoren sind.

Achja das Netzteil/Inverterboard ist ein AD-1700 Rev: F von Mirage.

Eingebaut war es in einem 19" Fujitsu Siemens SCALEOVIEW C19-6 TFT.
Ich habe außerdem einen 17" Yakumo TFT, welcher baugleich und wohl 99% 
(getestet) kompatibel ist, obwohl leichte Unterschiede in der 
Ausgangsspannung bestehen (12V/5V - 14V/5V).
Auf dem Netzteil/Inverterboard sind ledigleich ein paar geringfügige 
Unterschiede im Netzbereich. Vermutlich da es ein etwas anderes Modell 
dieser Firma ist (Mirage PI-1700DTLA Rev: A).

Bin schonmal gespannt auf eure Meinungen.

Autor: chri_ri (Gast)
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push

Schade, dass noch niemand geantwortet hat.

Würde mich freuen, wenn jemand eine Idee äußern könnte.



mfg. chri_ri

Autor: Thomas K. (muetze1)
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Hmm, FSC Scaleoview 19" macht mich hellhörig. Sicher das die NT 
Kondensatoren nicht vllt so aussehen wie im Anhang?

Die Serie hatte diesen Serienfehler, dass die Kondensatoren in der 
aufsteigenden Abwärme der Elektronik liegen und sie dadurch ihre 
Lebenserwartung deutlich stark verringern und dann aufgeben.

Autor: Patrik (Gast)
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Serienfehler...? LOL

du bist vielleicht ein Scherzkeks..

Die haben einfach die Billigsten Elkos verbaut die sie kriegen 
konnten...

empfehle bei Elkoproblemen "badcaps.net" (das forum! die seite ansich 
ist nur für Beispielbilder zu gebrauchen von hier aus..)

Allerdings Englischsprachig..

der Monitor Mag LT916s Model 900p (19") scheint auch baugleich zu sein.

da gibts hier nen kompletten Thread drüber..

Inverter-/Netzteilplatine ist jedenfalls die selbe (AD-1700)

http://www.badcaps.net/forum/showthread.php?t=5220...

kleiner tipp noch: wenns nicht die Elkos sind (bzw. es nach austauschen 
der Selbigen immernoch das selbe Spielchen ist) dürftens mit hoher 
wahrscheinlichkeit ausgelutschte CCFLs sein..

sollte das Bild in irgendeiner Form nen Pink/Rosa/Rotstich haben 
(solange kalt..) isses praktisch sicher, dass die CCFLs für die Tonne 
sind..

Fujitsu-Siemens, BenQ und Dell können mir schon lange gestohlen 
bleiben..
ist auch nur Billigmist mitm anderen Label drauf und genau so mistig zu 
reparieren..

Sieht man hier ja auch schön... Fujitsu-Siemens praktisch baugleich mit 
Yakumo ... lol!

Aber generell sind Mirage Netzteil/Inverter Combo Teile der reinste 
mist.
Die Inverter von denen übersteuern die CCFLs maßlos, wodurch die teils 
innerhalb von 1Jahr komplett schrott sind (Symptom: 2sek bild, 
beleuchtung aus).
Kann man schön sehen wenn man einen (noch) funktionierenden hat und die 
Helligkeit mal verstellt...

über 50 - 60%  verändert sich praktisch garnichts mehr an der Helligkeit 
(wenn dann nur minimal), weil ab da die CCFLs übersteuert werden a.k.a. 
zuviel "Saft" vom Inverter kriegen

Autor: uli (Gast)
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Bei mir hat's einen 19" HP Monitor erwischt. Und in dem steckt doch 
tatsächlich eine Netzteilplatine von Benq. Das ist der hinterletzte 
Müll, sinnloser Aufwand bei der Schaltung und in der Ausführung billiger 
als billig.
Ich habe das ganze Zeug vom Inverter ausgelötet und für je 5 Euro kleine 
Inverterplatinen für jeweils 2 Lampen eingebaut.
Die machen genauso hell, werden aber nicht grenzwertig heiß. Seltsam. 
Billig, primitiv, besserer Wirkungsgrad.

Gruß
Uli

Autor: chri_ri (Gast)
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Erstmal THX für die vielen Antworten!

Nein die NT-Kondensatoren sind es nicht. Die habe ich gleich am Anfang 
schon ausgetauscht.

Bei dem Yakumo-Monitor lag übrigens der Defekt an den NT-Kondensatoren. 
Dort wurde der Elektronik zuviel Spannung zugeführt (glaube waren ca. 
16V statt 14V), weil durch die defekten Kondensatoren dem 
Vergleicher-Baustein, welcher den MOSFET antaktet zu wenig Spannung 
weitergeleitet wurde und dieser natürlich nachregelte. Dadurch hat die 
Elekrtronik immerwieder an- und abgeschalten. Das Resultat war eine 
Blinkende Power-LED am Monitor.
Durch den Austausch der NT-Kondensatoren funktionierte der TFT 
einwandfrei.


Aber bei dem FSC-TFT kann es nicht an den NT-Kondensatoren liegen.

Und die CCFL's sind auch nicht "ausgelutscht". Denn das Panel des 
Yakumo-TFT funktioniert einwandfrei und reagiert aber an dem Inverter 
vom FSC-TFT genauso.
Und außerdem Funktioniert ja der TFT wenn ich nur 2 statt 4 CCFL's 
anschließe (egal welche, habs getestet).


Schonmal vielen Dank im Vorraus für weitere Ideen.



mfg. chri_ri

Autor: chri_ri (Gast)
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Hallo!
ich bin mitlerweile ein kleinwenig weiter.

Ich habe einige Messungen gemacht und vermutet, dass der PWM-Chip (ein 
TL494) defekt ist. Da ich keinen in SMD-Bauform auf die Schnelle 
bekommen habe, habe ich mir einen in DIL/DIP-Bauform (etwas größer) 
besorgt.

Da der neue größer als der alte war, habe ich an die Lötstellen Drähte 
zum PWM-Chip gelötet. Da dadurch die Werte nichtmehr stimmen, habe Ich 
bereits vermutet, dass meine Display hinterher flackern wird. Aber zum 
Test reicht das erstmal, habe Ich mir gedacht.

Nachdem Ich alles durchgeführt und dann getestet habe, habe ich 
festgestellt, dass der Display jetzt ganz extrem flackert (man kann es 
sogar hören) und dann nach paar Sekunden aus geht.



Nun meine neue Frage:

Ist das nun ein beweis, dafür, dass es NICHT an dem PWM-Chip lag, oder 
schaltet der PWM-Chip automatisch ab, wenn die Modulation ziemlich 
fehlerhaft ist?


Schonmal THX im Vorraus!



mfg. chri_ri

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