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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik trafo mit Mittelanzapfung ?


Autor: Gast (Gast)
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Hallo, ich habe einen Trafo mit mittelanzapfung. Er liefert 0-12-24 V.
Ist die Gleichrichterschaltung so in ordnung, um einmal 12V und 24V 
gleichzeitig zu nutzen ?

Danke !!!

Autor: Dennis (Gast)
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Nein. Vielleicht geht es, wenn man alle Dioden umdreht, hab's mir jetzt 
nicht so genau angeschaut.

Lad dir doch LTSpice runter und simulier's mal?

Gruß

Autor: Gast (Gast)
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Sorry, mein fehler. Noch mal eine neue zeichnung.....

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Immer noch nicht. Jetzt bleiben noch 2 Möglichkeiten den Gleichrichter 
zu drehen.
Im Prinzip wars oben schon richtig, nur alle Dioden falsch rum.

Autor: Gast (Gast)
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Aber nu...............

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Ja, sollte so funktionieren.

Man könnte den Minuspol von C1 jetzt noch an den Pluspol von C2 legen um 
gleiche Elkos verwenden zu können (da jeder Elko dann nur 12V sieht), 
aber das sind nur kleine Details die nicht wirklich für die Funktion 
notwendig sind.
Außerdem sind es keine 12V die da rauskommen, sondern um die 16-18V im 
Leerlauf.

Autor: hhmmm (Gast)
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Jo so isses richtig!

Autor: Gast (Gast)
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Danke !!!

Autor: Gast (Gast)
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Hab´s mal noch weiter gezeichnet.

Autor: Franz (Gast)
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Sehr unkonventionelle Schaltung, da man eigentlich die 
Trafo-Mittelanzapfung als Masse verwendet, und die Ausgänge der 
Graetzbrücke als symmetrische positive wie negative Spannung nutzt 
(Leistungsverstärker/Endstufen).
So wie von dir als letzte Variante ist es eine verkrüppelte 
Einweggleichrichtung für die 12V / 5V - Schiene. Dadurch wird der Trafo 
auch unsymetrisch belastet, wenn er denn als relativer Leistungsträger 
dienen soll.
Ein Aufbau von 2 Grätzbrücken (also pro Trafowicklung eine) wäre als 
sinnvoller anzusehen.
Ist natürlich nur graue Theorie von mir und an Hand von 
Polaritätsbeispielen am Trafo (Mittelanzapfung hat negatives Potential) 
durchgeführt.

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Franz schrieb:
> ... wenn er denn als relativer Leistungsträger
> dienen soll.

Relativer Leistungsträger. Soso, Aha.


> Ein Aufbau von 2 Grätzbrücken (also pro Trafowicklung eine) wäre als
> sinnvoller anzusehen.

Der TE hat nur EINE Trafowicklung, keine 2 getrennten.

> Ist natürlich nur graue Theorie von mir und an Hand von
> Polaritätsbeispielen am Trafo (Mittelanzapfung hat negatives Potential)
> durchgeführt.

Und sollte man auch besser gleich vergessen.

So wie es um 21.05.2009 23:09  gezeichnet wurde funktioniert es. Was die 
Belastung, etc. angeht: Da gibt's bisher keine Angaben vom TE. Man kann 
nur spekulieren. Kann also durchaus sinnig sein sein den Trafo so zu 
belasten (z.B. wenn der 5 Volt Zweig eh kaum Strom liefern muß). Oder 
eben total daneben.

Autor: Benedikt K. (benedikt) (Moderator)
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Franz schrieb:
> Sehr unkonventionelle Schaltung, da man eigentlich die
> Trafo-Mittelanzapfung als Masse verwendet, und die Ausgänge der
> Graetzbrücke als symmetrische positive wie negative Spannung nutzt
> (Leistungsverstärker/Endstufen).

Letztendlich ist das hier nichts anders. Ersetzte 24V durch +12V, 12V 
durch 0V und 0V durch -12V und du bist bei der Standardschaltung für 
symmetrische Spannungen.

> So wie von dir als letzte Variante ist es eine verkrüppelte
> Einweggleichrichtung für die 12V / 5V - Schiene. Dadurch wird der Trafo
> auch unsymetrisch belastet, wenn er denn als relativer Leistungsträger
> dienen soll.

Nein. Das ist eine Zweipunktgleichrichtung, nur zusätzlich um eine 
weitere mit negativer Spannung erweitert. Die Lösung ist fast so gut wie 
ein Brückengleichrichter.

Autor: Gast (Gast)
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Belastungstechnisch soll es so sein, das der 5V-teil einen AVR nebst LCD 
mit Bel. speisen soll, und der 24V-teil mit ca. 3.5 A belastet wird. Ist 
das ein Problem ?

Autor: Michael U. (amiga)
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Hallo,

Gast schrieb:
> Belastungstechnisch soll es so sein, das der 5V-teil einen AVR nebst LCD
> mit Bel. speisen soll, und der 24V-teil mit ca. 3.5 A belastet wird. Ist
> das ein Problem ?

Nein, ist kein Problem. Der Gleichrichter muß eben für die Summe der 
Ströme ausgelegt sein.
Problematisch wird eher die Erwärmung des 7805 werden, Die 
Eingangsspannung dürfte so be ca. 16-18V laden, das sind dann run 12V am 
7805, bei 100mA also 1,2W. Da ist ein kleiner Kühlkörper fällig.
Wenn das Display LED-Beleuchtung hat ist es oft sinnvoll, den 
Vorwiderstand entsprechend zu vergößern und die Spannung für die 
Beleuchtung vor dem 7805 abzugreifen. Dann wird ein Teil der Wärme statt 
am 7805 am Vorwiderstand der LED verheizt.
Bei erwarteten 84W Leistungsverbrauch lohnt es sich nicht, über einen 
Schaltregler für die 5V nachzudenken, um 1W einzusparen.

Gruß aus Berlin
Michael

Autor: Andrew Taylor (marsufant)
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Gast schrieb:
> Belastungstechnisch soll es so sein, das der 5V-teil einen AVR nebst LCD
> mit Bel. speisen soll, und der 24V-teil mit ca. 3.5 A belastet wird. Ist
> das ein Problem ?

Dann schätze ich mal anhand dieser Angabe die Belastung des 5V Zweiges 
auf 100mA oder weniger. Korrekt?

Wenn ja: Da sehe ich bei dieser Schaltung gar keine Probleme. Würde aber 
dem 7805 einen kleinen Kühlkörper trotzdem gönnen.

Als Trafo finde 2x12V 4.5 oder mehr Ampere sinnvoll. Kann das Dein 
Trafo?


Bedenke auch: Es kommen im Leerlauf ziemlich sicher 40V auf dem 24V 
Zweig.
Mag das Deine Elektronik im 24V Zweig?

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