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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik NTC-Temperaturfühler


Autor: Patrick (Gast)
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Hallo Zusammen

Habe ein Problem mit eine NTC-Temperaturfühler, namentlich CAREL 
NTC060WP00, das ding geht mir andauernd (so ca. jedes halbe bis ganze 
Jahr manchmal auch nur ein paar Wochen) devekt, der angegebene 
Temperaturbereich liegt zwischen -50 bis 105 °C und die Schutzklasse ist 
IP 68. Bei mir lauft der Fühler im Temperaturbeich zwischen 2,5°C und 
70°C sollte daher kein Problem darstellen. Der Fühler ist an eine 
Steuerung angebarcht welche Temperaturabhängig 2 Schützen betätigt, auf 
der Steuerung sind daführ 2 Relais montiert... Wenn ich den Stromfluss 
bei Umgebungstemperatur messe, welcher über den Fühler laufen, karbeln 
da gerade mal 0,25 mA. Kann mir also nicht vorstellen das der Fühler an 
überlast defekt geht. (Zudem hab ich auch schonmal die Steuerung 
ersetzt, ohne erfolg)... Komisch an der ganzen sache ist auch noch das 
die Fühler nicht defekt im Sinne von Unterbruch gehen, sonder Sie 
beginnen anfangs im Temperaturbereich zu Wandern, bis Sie dann meist 
eine viel zu hohe
Temperatur ausgeben.Hat jemand eine Idee woran das liegen kann?

Und weise echt von euch jemand woher ichdiesen NTC-Temperaturfühler 
herkriege?(Jetzt bezahle ich für jeden Fühler 75 Euro, wass ich als viel 
zu hoch empfinde. Bei Carel selber bekomme ich die Fühler schon con 
einem "normalen" Preis jedoch nur im 1000 Pack...) Nach Datenbaltt hat 
er bei 0°C einen Wiederstand von 27,28 kOhm; 10°C 17,96 kOhm; 20°C 12,09 
kOhm; 30°C 8,31°C; 40°C 5,82 kOhm; 50°C 4,08 kOhm; Wichtig ist nur die 
Genauikeit zwischen 0-10°C...


Danke für eure Antworten
Patrick


Die Steuerung ist eine POLA Typ Fipo

Autor: Ich (Gast)
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Ist eventuell ein Problem mit zu hoher Luftfeuchtigkeit/ kondensierender 
Nässe vorhanden?

Autor: avr (Gast)
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Evtl. Spannungsspitzen durch das Schalten.
Mit einer Drossel abblocken.

Sensoren bei Epcos:

http://www.epcos.de/web/generator/Web/Sections/Hom...

gruß avr

Autor: Patrick (Gast)
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Danke für eure Antworten.

Luftfeuchtikeiten schliesse ich eher aus, der Fühler ist eigendlich 
immer Trocken die Luftfeuschtikeit sehr gering...

@avr
Was für eine Drossel würdes du vorschlagen?

gruß
Patrick

Autor: avr (Gast)
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Ich dachte an eine Filterspule, sperrt den schnellen Strom
läst aber die Messung (fast) unbeeinflusst.

http://www.ctccoils.com/eng/index.htm

Hier z.B. die RC-Typen

gruß avr

Autor: Patrick (Gast)
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Kenne mich bei solchen dingen nur bedingt aus. Anhand von welchen 
Kenngrössen lege ich die Filterspule aus? Bei Umgebungstemperatur laufen 
so 0,25mA bei um die 2,5V durch den Fühler. Habe jetzt mal mein 
Oszilloskop angehängt und gesehen das wenn der Schütz ausschaltet 
tatsächlich jedoch kaum für mein altes Oszilloskop warnehbar eine kurze 
Spize zu sehen ist.



gruß Patrick

Autor: avr (Gast)
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Dazu kann man nach eiigen messungen viel berechnen.

In deinem Fall kann man auch einen LC-Tiefpass einsetzen.

Aber da du ja nur die Pike weg haben willst und kein
Signal Übertragen wird ist es unkritisch.

Je größer die Induktivität ist um so langsammer kommt eine
Spannungsänderung durch die Spule.
Da es ein Impuls ist, ist die hohe Spannung nur kurz da.
Diese wird gebremst.

http://www.elektroniktutor.de/analog/l_gleich.html

Wichtig ist der Strom den die Spule aushält.

Also am besten schauen, was greifbar ist.
(so >=0.1 mH und 1 A wäre ein Anfang)

gruß avr

Autor: Patrick (Gast)
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Sind solche Filterspuhlen nicht immer auf einen gewissen Frequenzbereich 
ausgelegt? Müsste ich den nicht genau ermitteln können? Oder spielt das 
gar nicht so eine grosse rolle?

Meinst du ich kans mal mit einer Spühle
mit folgenden eckdaten versuchen?
    * NF-Drosseln umhüllt, mit hoher Güte
    * Wertebereich über 4 Dekaden
    * Für elektronische Entkopplung, Filterung und Störunterdrückung
Nenninduktivität 0.1 mH, Nennstrom 1.62 A, Serienwiderstand 0.24 Ω, 
Eigen-Resonanzfrequenz 2.5 MHz, Trägermaterial Ferrit

Oder eher so:
    * HF-Drosseln umhüllt, mit hoher Güte
    * Wertebereich über 4 Dekaden
    * Für elektronische Entkopplung, Filterung und Störunterdrückung
Nenninduktivität 1.0 µH, Nennstrom 1200 mA, Serienwiderstand 0.16 Ω, 
Eigen-Resonanzfrequenz 205 MHz, Trägermaterial Ferrit

gruß Patrick

Autor: Michael M. (michaelm)
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Moin,
@Patrick
Abgesehen davon, dass die Ursache der Ausfälle beseitigt werden soll und 
nicht nur Symptome behandelt werden:
Dein Fühler ist von der Kennlinie her ein "NTC 103 AT2".

Hier 
[http://www.fuehlersysteme.de/834/Temperatur/Temper...] 
kannst Du mal probieren, ob er in Deiner benötigten Bauform zu bekommen 
ist.

Grüße Michael

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