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Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eingangsschaltung beeiflusst Signal


Autor: Gast (Gast)
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Hallo,

ich möchte ein Rechtecksignal am Interrupt-Eingang einlesen. Im Anhang 
ist die entsprechende Schaltung zu sehen. Der eingerahmte Teil ist 
gegeben.
Das Messsignal lässt sich uber ein Relais mit dem Interrupt-Eingang INT0 
des µC verbinden.

Der internen Pull-Up von PB3 ist nicht aktiviert.

Nun kommt es zu folgendem (für mich komischen) verhalten:

Solange das Relais geöffnet ist und keine Verbindung zwischen der 
Messleitung und dem µC besteht hat das Rechecksignal die Pegel ca. 
3.8V(low) und 12V(high).
So weit, so gut.

Schalte ich nun aber das Relais durch, so dass die Messleitung mit dem 
µC verbunden ist, ergeben sich die Pegel des Rechtecksignals zu ca. 
3.8V(low) und 6.2V(high).

Mir ist nicht klar warum das so ist. Ich habe erwartet das die 
Eingangsschaltund des µC des Signal kaum verändert.

6.2 V entspricht der Betriebsspannung des µC (vielleicht eh schon ein 
wenig zu viel).


Woran könnte das liegen? Was könnte man dagegen tun? Wäre ein 
Optokoppler vielleicht besser geeignet um die beiden Signale zu trennen?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast schrieb:

> Solange das Relais geöffnet ist und keine Verbindung zwischen der
> Messleitung und dem µC besteht hat das Rechecksignal die Pegel ca.
> 3.8V(low) und 12V(high).
> So weit, so gut.
>
> Schalte ich nun aber das Relais durch, so dass die Messleitung mit dem
> µC verbunden ist, ergeben sich die Pegel des Rechtecksignals zu ca.
> 3.8V(low) und 6.2V(high).

Und das du dem µC ein Signal von 12V auf den Eingang legst, beunruhigt 
dich nicht weiter?
Schon mal darüber nachgedacht, dass der µC eventuell eine Vorkehrung 
dafür eingebaut hat, dass man mit zu großen Spannungen an seinen Eingang 
geht. Zb eine Diode nach Vcc

> 6.2 V entspricht der Betriebsspannung des µC (vielleicht eh schon ein
> wenig zu viel).

Wenn du Glück hast, hast du nur die Schutzdiode an diesem Eingangspin 
zerschossen. Wenn du Pech hast, ist der µC schon im Siliziumhimmel.
Auf der anderen Seite könntest du auch sehr viel Glück gehabt haben und 
der 4k7 Widerstand R2 hat deinen µC gerettet.

Autor: Gast (Gast)
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>Und das du dem µC ein Signal von 12V auf den Eingang legst, beunruhigt
>dich nicht weiter?
>Schon mal darüber nachgedacht, dass der µC eventuell eine Vorkehrung
>dafür eingebaut hat, dass man mit zu großen Spannungen an seinen Eingang
>geht. Zb eine Diode nach Vcc


Ohhh ... irgendwie hab ich das verplant! Peinlich! Aber danke für den 
Tipp. Und wie stell ich das nun an, das ich messen kann ohne das Signal 
zu ändern?

Autor: Karl Heinz (kbuchegg) (Moderator)
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Gast schrieb:
>>Und das du dem µC ein Signal von 12V auf den Eingang legst, beunruhigt
>>dich nicht weiter?
>>Schon mal darüber nachgedacht, dass der µC eventuell eine Vorkehrung
>>dafür eingebaut hat, dass man mit zu großen Spannungen an seinen Eingang
>>geht. Zb eine Diode nach Vcc
>
>
> Ohhh ... irgendwie hab ich das verplant! Peinlich! Aber danke für den
> Tipp. Und wie stell ich das nun an, das ich messen kann ohne das Signal
> zu ändern?

hochohmiger Spannungsteiler.

Durch R2 (4k7) wird das mit einem Optokoppler nicht so prickelnd sein. 
Da fliesst nicht mehr viel Strom, der eine LED zum leuchten bringen 
könnte.

Autor: Gast (Gast)
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>hochohmiger Spannungsteiler.


Die Spannung auf die per Pull-up-Widerstand hochgezogen wird kann leider 
zwischen 5V und 12V varieren. Wie ich das sehe wird es dann etwas 
schwierig mit einem Spannungsteiler.

Wie könnte man das Problem den sonst noch lösen?

Autor: Matthias Lipinsky (lippy)
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>Wie könnte man das Problem den sonst noch lösen?

Unter der Annahme, dass du die internen Schutzdioden noch nicht zerstört 
hast, könnte ein Serienwiderstand helfen. Allerdings ist es eher 
unwahrscheinlich, dass deine 3,8V als LOW erkannt werden...


>Die Spannung auf die per Pull-up-Widerstand hochgezogen wird kann leider
>zwischen 5V und 12V varieren.

In diesem Fall solltest du einen externen Komparator verwenden, der mit 
dieser variablen Spannung gespeist wird...

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